Die Einleitung des Reformprozesses in China unter Deng Xiaoping

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Asien, Note: 2,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die internationalen Beziehungen in Ost- und Südostasien nach dem 2 WK, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Doch bei allen Versuchen, die Wirtschaft voranzutreiben, lehnte die KPCh eines strikt ab: auf die Macht zu verzichten. China sollte nicht zu einem demokratischen Staat umgeformt werden. Es war und ist erklärtes Ziel der Partei, am Sozialismus festzuhalten. Freiheit für die Wirtschaft sollte nicht automatisch Freiheit für das Volk bedeuten. Unter diesen schwierigen Prämissen versuchten die Kommunisten, China zu entwickeln, ohne China zu verlieren. In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von neuen Monographien und Aufsätzen über China publiziert worden. Dies liegt auch an der Öffnung Chinas dem Westen gegenüber und der sich deutlich verbessernden Quellenlage. Eine detaillierte wissenschaftliche Beschäftigung mit der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas aus historischer Sicht steht jedoch bis heute aus. So ist der Großteil der Wirtschaftsliteratur über China dem Fachbereich der Ökonomie zuzuordnen. Hier werden jedoch vor allem kurze Zeiträume oder spezielle Probleme behandelt. Chinas wirtschaftliche Entwicklung im Gesamtkontext politischer und gesellschaftlicher Veränderung zu sehen, ist eine komplexe Materie, mit welcher sich die Wissenschaft erst noch eingehender befassen muss. In der vorliegenden Arbeit wird das Hauptaugenmerk auf die ökonomische Entwicklung Chinas in den ersten zehn Reformjahren ab 1979 gelegt. Der erste Teil der Arbeit befasst sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung unter Mao. Der zweite Teil widmet sich den Umbaumaßnahmen der neuen Führung. Zuerst wird das bewegte Leben Deng Xiaoping dargestellt, später ein eher allgemeiner Überblick über die ersten Reformschritte gegeben, um schließlich die landwirtschaftlichen Reformen genauer zu untersuchen. Danach wird auf die Auswirkungen der Reformen eingegangen. Die Arbeit endet mit dem Krisenjahr 1989, in dem China an seinen wachsenden Problemen zu zerbrechen drohte. Natürlich muss auf Grund der Kürze der Arbeit eine Vielzahl von Themen unbehandelt bleiben. Es wird hauptsächlich auf die wirtschaftliche Entwicklung und die sie flankierenden politischen Maßnahmen eingegangen. Umwälzungen im sozialen Leben der Chinesen, außenpolitische Veränderungen und aufbrechende Demokratiebewegungen können leider nur Ansatzweise dargelegt werden.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 10, 2004
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Pages
30
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ISBN
9783638260299
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Language
German
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Genres
History / Asia / General
History / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1.7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar (A): Der Schwarzwald im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann eine rasante Entwicklung. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten wurde das Verkehrswesen revolutioniert. Es schien vielen Dichtern als schmelze die Entfernung nur so dahin. Tagelange, strapaziöse Reisen mit den herkömmlichen Postkutschen wurden zu bequemen und billigen Tagesausflügen. Der Transport von schweren Waren wie Kohle und Eisen war zum ersten Mal auch in Bereiche möglich, die keinen Zugang zu Wasserstraßen hatten. Die Zeiten, in denen der Fußmarsch für Entfernungen bis 20 km die schnellste Transportmöglichkeit war, gingen vorbei.1 Grund für diese Wandlung war die Eisenbahn. Nur die tollkühnsten Visionäre konnten sich wohl ausdenken, welche Folgen die Entwicklung der Eisenbahn haben würde. Als in England 1825 zum ersten Mal eine größere Eisenbahnstrecke für den Personenverkehr eröffnet wurde, nahm der Siegeszug der Lokomotive ihren Lauf. Nur wenige Jahre später, am 7.12.1835, rollte die erste Eisenbahn im zukünftigen deutschen Reich, nämlich auf der Strecke Nürnberg – Fürth. Schnell waren viele Personen, vom einflussreichen Politiker bis hin zum einfachen Bauern, von den Vorteilen der Eisenbahn überzeugt. Es begann ein regelrechtes Eisenbahnfieber. Sowohl die deutschen Staaten als auch die privaten Unternehmer versuchten, möglichst viel von den erwarteten Vorteilen zu profitieren. Viele der Staaten setzten hierbei ganz auf private Initiativen.2 Zwar war klar, dass ein Staat auch auf den Bau einer Privatbahn sehr viel Einfluss nehmen konnte, bspw. durch Konzessionsvergabe oder Streckenpläne, aber trotzdem wurde dieses wichtige Instrument der Wirtschaftspolitik in fast allen deutschen Staaten aus der Hand gegeben. Eine der wenigen Ausnahmen, zusammen mit Braunschweig, Hannover und Württemberg, war hier Baden.3 Auch in Baden wurde die Eisenbahn anfänglich von einigen privaten Investoren gefördert. Diese erfindungsreichen Unternehmer versuchten nicht selten, einen Vorteil für sich selbst zu erringen. Durch Überredungsversuche und bereits aufgestellte Planungen über Streckenführung, Kapitalbeschaffung und Rendite sollte die badische Regierung zum einlenken gebracht werden. Doch trotz der teils verlockenden Zahlen und der immer stärker absehbaren Konkurrenz, vor allem auf linksrheinischer Seite, ging die Diskussion in Baden eher langsam, dafür aber um so sorgfältiger voran. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Note: 1.7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: Ostafrika unter deutscher und britischer Herrschaft., Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Viele unterschiedliche Ansichten werden hierzu von der Forschung vertreten. Oft genug erscheint Autoren die viele hundert Jahre andauernde Zeit der arabischen Vorherrschaft über Ostafrika nur einige Seiten wert zu sein. Dabei wird häufig übersehen, welch großen Einfluss die Araber auf die Bevölkerung Ostafrikas hatten. Zwar nicht unbedingt in direkter Art und Weise, wie ihn die späteren Kolonialherren hatten, doch teilweise in viel größerem Umfang als vermutet – durch den Sklavenhandel, der letztlich zu einer Entvölkerung Ostafrikas in schrecklichem Ausmaß führte, und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur Ostafrikas hatte. Zum Forschungsstand lässt sich sagen, dass zwar eine Reihe von Werken über die Kolonialherrschaft in Ostafrika verfasst wurden, diese aber größtenteils älteren Datums sind, und somit oft noch vor der Unabhängigkeit Tansanias, und der sich damit veränderten Betrachtungsweise auf den Kolonialismus, geschrieben wurden. Dadurch fehlen in vielen Werken kritische Töne zu den (britischen) Kolonialherren. Desweiteren beschränkt sich die Forschung allzu oft auf die europäischen Herrscher, und lässt die arabische Herrschaft außen vor. Diese Lücke wurde allerdings von afrikanischen und anderen Autoren in den letzten Jahrzehnten verkleinert, wenn auch noch viele Themen unerforscht bleiben. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil beginnt mit einer kurzen Darstellung der arabischen Geschichte in Ostafrika, und untersucht dann die Auswirkungen des arabischen Wirtschaftstreibens auf die Bevölkerung. Im zweiten Teil wird versucht, zu beantworten, was Herrschaft eigentlich bedeutet. Hierbei wird bewußt Abstand genommen von den theoretischen Herrschaftsgebilden, welche britische und französische Kolonialherrschaft unterscheiden. Im Schlußteil wird schließlich versucht, die Frage zu beantworten, inwieweit die arabischen Händler einen Einfluss auf die indigene Bevölkerung Ostafrikas hatten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar Geschichte der Weltwirtschaft vom 18.-20. Jahrhundert, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „The eighteenth century marked the heyday of Caribbean colonies when they not only generated great wealth but were the hub of a commercial system involving three continents. The sugar colonies bought slaves from Africa, manufactured goods and luxuries for the planter elite from Europe and basic foods – wheat, maize, beef, pork – and timber from North America. They exported in return sugar, rum and molasses.“1 Das 18. Jahrhundert markierte eine Zeit der stürmischen Entwicklung der Zuckerindustrie. Die europäischen Importe wuchsen rasant an und Zucker wurde erstmals in seiner Geschichte zu einem Massengut. Wie bei kaum einem anderen Nahrungsmittel ging ein sinkender Zuckerpreis auch immer mit einer stark steigenden Nachfrage nach Zucker einher. So konnte sich der süße Stoff schnell eine wichtige Stellung im Alltagsleben vieler Europäer und Nordamerikaner erobern. Noch heute liegt der Zuckerkonsum in den wohlhabenden Ländern deutlich über jenem der ärmeren Nationen. Für diese stellt Zucker noch immer dar, was er bis ins 17. Jahrhundert für die ganze Weltbevölkerung war: ein Luxusgut. Diese Arbeit versucht den Weg des Zuckers vom Mittelmeer in die Karibik nachzuzeichnen. Dabei sollen die Zuckerkolonien der Karibik im 18. Jahrhundert als ein wichtiger Baustein des aufstrebenden Welthandels dargestellt werden. Die Zuckerkolonien handelten mit mehreren Kontinenten über große Entfernungen hinweg. Noch im 15. Jahrhundert wäre dieser ausgeprägte Handel kaum möglich gewesen. Im 19. Jahrhundert hingegen hatte sich der Handel schon soweit intensiviert und ausgeweitet, dass viele der ehemals reichen Zuckerkolonien unter dem großen Konkurrenzdruck von neuen, aufstrebenden Zuckeranbauregionen litten und zusammenbrachen. Die Zeit vom späten 17. Jahrhundert bis ins späte 18. Jahrhundert stellte für die Karibikinseln eine Zeit großer Prosperität und enormen Wachstums dar. Die Region kann somit als ein Musterbeispiel für den Wandel gelten, der durch den Welthandel möglich gemacht wurde. Die Arbeit gliedert sich in vier Abschnitte. Im ersten Teil wird eine kurze Geschichte des Zuckers wiedergegeben. Es soll erklärt werden, wie und unter welchen Umständen der Zucker nach Amerika gelangte. Der Zweite Teil der Arbeit widmet sich der Transformation der Karibikinseln in enorm spezialisierte Zuckerkolonien. Im dritten Teil werden die Grundlagen der karibischen Plantagenwirtschaft beschrieben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Asien, Note: 2, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die internationalen Beziehungen in Ostasien I. Von den Washingtoner Abkommen bis zum Ende des Pazifischen Krieges., Sprache: Deutsch, Abstract: „ The CCP takes the theories of Marxism-Leninisn and the combined principles derived from the practical experience of the Chinese Revolution – the ideas of Mao Zedong – as the guiding principles of all its work; it denounces any one-sided tendencies toward dogmatism and empiricism.“1 Diese Leitlinie wurde auf dem siebten Parteikongress der Kommunistischen Partei Chinas, der vom April bis Juni 1945 stattfand, verkündet. Obwohl dies für Mao einen triumphalen Erfolg bedeutete, war seine Macht zu diesem Zeitpunkt bereits gefestigt.2 In etwas mehr als 20 Jahren war Mao Zedong von einem Gründungsmitglied der KPCh, die 1921 in Shanghai gegründet wurde, zu ihrem unumschränkten Herrscher aufgestiegen. Er musste in dieser Zeit schwere Niederlagen erdulden. Allzu oft entsprachen Maos politische Vorstellungen nicht der Linie der Partei – erst nach einer langen Zeit von parteiinternen Machtkämpfen konnte Mao schließlich die höchsten Posten der Partei erlangen. Über die KPCh, Maos Aufstieg und allgemein über die chinesische Geschichte des 20. Jahrhunderts bis zur Gründung der Volksrepublik 1949 gibt es eine große Anzahl von Werken. Hier sind vor allem James P. Harrison3 und Stephen Uhalley Jr.4 zu nennen. Beide erforschten die Parteigeschichte sehr intensiv und besonders Harrison benutzte eine große Anzahl von chinesischen Quellen und Monographien. Allerdings sind viele der existierenden Biographien über Maos Leben entweder zu oberflächlich oder veraltet.5 Dies stellte allgemein ein Problem der wissenschaftlichen Arbeit über die Kommunistische Partei dar, da die Quellenlage in den 50er Jahren und auch noch später denkbar schlecht war und viele Autoren auf zweifelhaftes Material zurückgriffen. Erst seit den achtziger Jahren wurden KP-Dokumente verstärkt übersetzt und in Quellensammlungen zugänglich gemacht, so z.B. durch Tony Saich6. [...] 1 Constitution of the CCP (11 June 1945) in: Saich, Tony (Hrsg.): The Rise to Power of the Chinese Communist Party. Documents and Analysis, London, New York, 1996, S. 1254. 2 Vgl. Spence, Jonathan D.: Mao, München 2003, S. 146. 3 Harrison, James P.: Der Lange Marsch zur Macht. Die Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas von ihrer Gründung bis zum Tode von Mao Tse-tung, Stuttgart, Zürich 1978. 4 Uhalley, Stephen Jr.: A History of the Chinese Communist Party, Stanford 1988. 5 Vgl. Kampen, Thomas: Die Führung der KP Chinas und der Aufstieg Mao Zedongs (1931-1945), Berlin 1998, S. 18. 6 Saich, Rise to Power, Documents.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1.7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar (A): Der Schwarzwald im 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann eine rasante Entwicklung. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten wurde das Verkehrswesen revolutioniert. Es schien vielen Dichtern als schmelze die Entfernung nur so dahin. Tagelange, strapaziöse Reisen mit den herkömmlichen Postkutschen wurden zu bequemen und billigen Tagesausflügen. Der Transport von schweren Waren wie Kohle und Eisen war zum ersten Mal auch in Bereiche möglich, die keinen Zugang zu Wasserstraßen hatten. Die Zeiten, in denen der Fußmarsch für Entfernungen bis 20 km die schnellste Transportmöglichkeit war, gingen vorbei.1 Grund für diese Wandlung war die Eisenbahn. Nur die tollkühnsten Visionäre konnten sich wohl ausdenken, welche Folgen die Entwicklung der Eisenbahn haben würde. Als in England 1825 zum ersten Mal eine größere Eisenbahnstrecke für den Personenverkehr eröffnet wurde, nahm der Siegeszug der Lokomotive ihren Lauf. Nur wenige Jahre später, am 7.12.1835, rollte die erste Eisenbahn im zukünftigen deutschen Reich, nämlich auf der Strecke Nürnberg – Fürth. Schnell waren viele Personen, vom einflussreichen Politiker bis hin zum einfachen Bauern, von den Vorteilen der Eisenbahn überzeugt. Es begann ein regelrechtes Eisenbahnfieber. Sowohl die deutschen Staaten als auch die privaten Unternehmer versuchten, möglichst viel von den erwarteten Vorteilen zu profitieren. Viele der Staaten setzten hierbei ganz auf private Initiativen.2 Zwar war klar, dass ein Staat auch auf den Bau einer Privatbahn sehr viel Einfluss nehmen konnte, bspw. durch Konzessionsvergabe oder Streckenpläne, aber trotzdem wurde dieses wichtige Instrument der Wirtschaftspolitik in fast allen deutschen Staaten aus der Hand gegeben. Eine der wenigen Ausnahmen, zusammen mit Braunschweig, Hannover und Württemberg, war hier Baden.3 Auch in Baden wurde die Eisenbahn anfänglich von einigen privaten Investoren gefördert. Diese erfindungsreichen Unternehmer versuchten nicht selten, einen Vorteil für sich selbst zu erringen. Durch Überredungsversuche und bereits aufgestellte Planungen über Streckenführung, Kapitalbeschaffung und Rendite sollte die badische Regierung zum einlenken gebracht werden. Doch trotz der teils verlockenden Zahlen und der immer stärker absehbaren Konkurrenz, vor allem auf linksrheinischer Seite, ging die Diskussion in Baden eher langsam, dafür aber um so sorgfältiger voran. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar (B): Aspekte der Kolonialgeschichte Nordamerikas im 17. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: „... when we allow freedom ring, when we let it ring from every village and every hamlet, from every state and every city, we will be able to speed up that day when all of God’s children, black men and white men, Jews and Gentiles, Protestants and Catholics, will be able to join hands and sing in the words of the old Negro spiritual, „Free at last! Free at last! Thank God Almighty, we are free at last!“1 Mit diesen Worten endet eine der wohl bedeutendsten Reden unseres Jahrhunderts. Gehalten wurde sie von Martin Luther King Jr. am 8. August 1963 auf den Stufen des Lincoln Memorial in Washington D.C. King war einer der wichtigsten Anführer der Befreiungsbewegung der Schwarzen in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wie konnte es passieren das noch bis weit ins 20 Jahrhundert hinein eine große Minderheit in den USA, die sich ja als Hort der Freiheit und Chancengleichheit sehen, benachteiligt und ausgebeutet wurde? Noch bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts durften Schwarze in einigen südlichen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten nicht wählen, mussten in getrennten Bussen fahren, und hatten andere Arten der Benachteiligung zu erleiden. Trotzdem kämpften sie verbissen im 1. und 2. Weltkrieg mit, egal ob an vorderster Front, oder in den heimischen Fabriken. Der schwarze Journalist George Schuyler drückt dies passend aus: „Unser Krieg gilt nicht Hitler in Europa, er richtet sich gegen Hitler in Amerika. [...] Unser Krieg dient nicht der Verteidigung der Demokratie, sondern dem Erwerb einer Demokratie, die wir nie hatten.“ Wie entstand diese Ungleichbehandlung der Schwarzen, und wo nahm sie ihre Ursprünge? [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Note: 1.7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar: Ostafrika unter deutscher und britischer Herrschaft., Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Viele unterschiedliche Ansichten werden hierzu von der Forschung vertreten. Oft genug erscheint Autoren die viele hundert Jahre andauernde Zeit der arabischen Vorherrschaft über Ostafrika nur einige Seiten wert zu sein. Dabei wird häufig übersehen, welch großen Einfluss die Araber auf die Bevölkerung Ostafrikas hatten. Zwar nicht unbedingt in direkter Art und Weise, wie ihn die späteren Kolonialherren hatten, doch teilweise in viel größerem Umfang als vermutet – durch den Sklavenhandel, der letztlich zu einer Entvölkerung Ostafrikas in schrecklichem Ausmaß führte, und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur Ostafrikas hatte. Zum Forschungsstand lässt sich sagen, dass zwar eine Reihe von Werken über die Kolonialherrschaft in Ostafrika verfasst wurden, diese aber größtenteils älteren Datums sind, und somit oft noch vor der Unabhängigkeit Tansanias, und der sich damit veränderten Betrachtungsweise auf den Kolonialismus, geschrieben wurden. Dadurch fehlen in vielen Werken kritische Töne zu den (britischen) Kolonialherren. Desweiteren beschränkt sich die Forschung allzu oft auf die europäischen Herrscher, und lässt die arabische Herrschaft außen vor. Diese Lücke wurde allerdings von afrikanischen und anderen Autoren in den letzten Jahrzehnten verkleinert, wenn auch noch viele Themen unerforscht bleiben. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil beginnt mit einer kurzen Darstellung der arabischen Geschichte in Ostafrika, und untersucht dann die Auswirkungen des arabischen Wirtschaftstreibens auf die Bevölkerung. Im zweiten Teil wird versucht, zu beantworten, was Herrschaft eigentlich bedeutet. Hierbei wird bewußt Abstand genommen von den theoretischen Herrschaftsgebilden, welche britische und französische Kolonialherrschaft unterscheiden. Im Schlußteil wird schließlich versucht, die Frage zu beantworten, inwieweit die arabischen Händler einen Einfluss auf die indigene Bevölkerung Ostafrikas hatten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Asien, Note: 2, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die internationalen Beziehungen in Ostasien I. Von den Washingtoner Abkommen bis zum Ende des Pazifischen Krieges., Sprache: Deutsch, Abstract: „ The CCP takes the theories of Marxism-Leninisn and the combined principles derived from the practical experience of the Chinese Revolution – the ideas of Mao Zedong – as the guiding principles of all its work; it denounces any one-sided tendencies toward dogmatism and empiricism.“1 Diese Leitlinie wurde auf dem siebten Parteikongress der Kommunistischen Partei Chinas, der vom April bis Juni 1945 stattfand, verkündet. Obwohl dies für Mao einen triumphalen Erfolg bedeutete, war seine Macht zu diesem Zeitpunkt bereits gefestigt.2 In etwas mehr als 20 Jahren war Mao Zedong von einem Gründungsmitglied der KPCh, die 1921 in Shanghai gegründet wurde, zu ihrem unumschränkten Herrscher aufgestiegen. Er musste in dieser Zeit schwere Niederlagen erdulden. Allzu oft entsprachen Maos politische Vorstellungen nicht der Linie der Partei – erst nach einer langen Zeit von parteiinternen Machtkämpfen konnte Mao schließlich die höchsten Posten der Partei erlangen. Über die KPCh, Maos Aufstieg und allgemein über die chinesische Geschichte des 20. Jahrhunderts bis zur Gründung der Volksrepublik 1949 gibt es eine große Anzahl von Werken. Hier sind vor allem James P. Harrison3 und Stephen Uhalley Jr.4 zu nennen. Beide erforschten die Parteigeschichte sehr intensiv und besonders Harrison benutzte eine große Anzahl von chinesischen Quellen und Monographien. Allerdings sind viele der existierenden Biographien über Maos Leben entweder zu oberflächlich oder veraltet.5 Dies stellte allgemein ein Problem der wissenschaftlichen Arbeit über die Kommunistische Partei dar, da die Quellenlage in den 50er Jahren und auch noch später denkbar schlecht war und viele Autoren auf zweifelhaftes Material zurückgriffen. Erst seit den achtziger Jahren wurden KP-Dokumente verstärkt übersetzt und in Quellensammlungen zugänglich gemacht, so z.B. durch Tony Saich6. [...] 1 Constitution of the CCP (11 June 1945) in: Saich, Tony (Hrsg.): The Rise to Power of the Chinese Communist Party. Documents and Analysis, London, New York, 1996, S. 1254. 2 Vgl. Spence, Jonathan D.: Mao, München 2003, S. 146. 3 Harrison, James P.: Der Lange Marsch zur Macht. Die Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas von ihrer Gründung bis zum Tode von Mao Tse-tung, Stuttgart, Zürich 1978. 4 Uhalley, Stephen Jr.: A History of the Chinese Communist Party, Stanford 1988. 5 Vgl. Kampen, Thomas: Die Führung der KP Chinas und der Aufstieg Mao Zedongs (1931-1945), Berlin 1998, S. 18. 6 Saich, Rise to Power, Documents.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar Geschichte der Weltwirtschaft vom 18.-20. Jahrhundert, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „The eighteenth century marked the heyday of Caribbean colonies when they not only generated great wealth but were the hub of a commercial system involving three continents. The sugar colonies bought slaves from Africa, manufactured goods and luxuries for the planter elite from Europe and basic foods – wheat, maize, beef, pork – and timber from North America. They exported in return sugar, rum and molasses.“1 Das 18. Jahrhundert markierte eine Zeit der stürmischen Entwicklung der Zuckerindustrie. Die europäischen Importe wuchsen rasant an und Zucker wurde erstmals in seiner Geschichte zu einem Massengut. Wie bei kaum einem anderen Nahrungsmittel ging ein sinkender Zuckerpreis auch immer mit einer stark steigenden Nachfrage nach Zucker einher. So konnte sich der süße Stoff schnell eine wichtige Stellung im Alltagsleben vieler Europäer und Nordamerikaner erobern. Noch heute liegt der Zuckerkonsum in den wohlhabenden Ländern deutlich über jenem der ärmeren Nationen. Für diese stellt Zucker noch immer dar, was er bis ins 17. Jahrhundert für die ganze Weltbevölkerung war: ein Luxusgut. Diese Arbeit versucht den Weg des Zuckers vom Mittelmeer in die Karibik nachzuzeichnen. Dabei sollen die Zuckerkolonien der Karibik im 18. Jahrhundert als ein wichtiger Baustein des aufstrebenden Welthandels dargestellt werden. Die Zuckerkolonien handelten mit mehreren Kontinenten über große Entfernungen hinweg. Noch im 15. Jahrhundert wäre dieser ausgeprägte Handel kaum möglich gewesen. Im 19. Jahrhundert hingegen hatte sich der Handel schon soweit intensiviert und ausgeweitet, dass viele der ehemals reichen Zuckerkolonien unter dem großen Konkurrenzdruck von neuen, aufstrebenden Zuckeranbauregionen litten und zusammenbrachen. Die Zeit vom späten 17. Jahrhundert bis ins späte 18. Jahrhundert stellte für die Karibikinseln eine Zeit großer Prosperität und enormen Wachstums dar. Die Region kann somit als ein Musterbeispiel für den Wandel gelten, der durch den Welthandel möglich gemacht wurde. Die Arbeit gliedert sich in vier Abschnitte. Im ersten Teil wird eine kurze Geschichte des Zuckers wiedergegeben. Es soll erklärt werden, wie und unter welchen Umständen der Zucker nach Amerika gelangte. Der Zweite Teil der Arbeit widmet sich der Transformation der Karibikinseln in enorm spezialisierte Zuckerkolonien. Im dritten Teil werden die Grundlagen der karibischen Plantagenwirtschaft beschrieben.
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