Das Vergessen des eigenen Lebens. Was kann Biografiearbeit im Alter leisten?

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, , Sprache: Deutsch, Abstract: Der demografische Wandel bewirkt, dass unsere Gesellschaft immer älter wird und es auch insgesamt immer mehr ältere Menschen gibt. Der Bedarf an altersangepassten Hilfen steigt hinsichtlich dieses Phänomens an. Auch die biografische Arbeit hat sich neben anderen altersspezifischen Hilfen als wichtige Hilfe und Pflege von älteren Menschen herausetabliert und wird immer bedeutender. Doch welche Erfolge kann die Biografiearbeit im dementen Alter erreichen und inwieweit kann diese dem altersbedingten Nachlassen der Gedächtnisleistung entgegenwirken? Alte Menschen hegen eine Vielzahl von Erinnerungen und diese geraten im Laufe einer Demenzerkrankung immer mehr in Vergessenheit. Ist Biografiearbeit in der Lage, den Verlauf einer Demenzerkrankung zu verlangsamen oder die Symptome sogar zu lindern? Um die oben genannten Fragen beantworten zu können, gehe ich als erstes auf die Biografiearbeit im Allgemeinen ein und verschaffe einen Überblick über diese, indem ich auf die Funktionen der biografischen Arbeit verweise und erläutere unter welchen Umständen professionelle biografische Arbeit gelingen kann. Der nächste Punkt spezifiziert sich auf die Biografiearbeit mit dementen Menschen und klärt vorab den Verlauf einer Demenzerkrankung, um dann auf förderliche Grundhaltungen und Kommunikationsweisen in dieser Personengruppe einzugehen und erläutert Ansätze und Methoden in der Erinnerungspflege. Anschließend werden die bereits genannten Fragen beantwortet, indem alle vorab geklärten Aspekte abgewogen werden und in die Beantwortung der Fragen miteinfließen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Dec 18, 2014
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Pages
17
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ISBN
9783656863649
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Language
German
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Genres
Education / General
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: bestanden, , Veranstaltung: Einführung in die Organisationspädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere Gesellschaft ist von einem stetigen Wandel geprägt, welcher mit einer wachsenden Komplexität und einer Vielfalt von Problemen sowie Entscheidungszwängen und Unsicherheiten einhergeht. Der Bedarf an Entscheidungshilfen und Problemlösungsstrategien nimmt kontinuierlich zu, was bewirkt, dass professionelle Beratung immer mehr an Attraktivität für Unternehmen gewinnt. Ein besonderes Augenmerk wird in der vorliegenden Arbeit auf die Beratung in Organisationen gelegt, da ebenfalls die Nachfrage an professionellen Organisationsberatern in einer dynamischen und modernen Gesellschaft ständig steigt und eine große Anzahl von Unternehmen diese Unterstützung in Anspruch nimmt. Mitunter sind bereits viele Organisationsberater ein fester Bestandteil des Unternehmens, um bei Dysfunktionalitäten umgehend konsultiert werden zu können. Organisationsberatung hat sich somit mittlerweile zu einem eigenständigen und wichtigen Arbeitsbereich etabliert. Auch die umfangreiche Fachliteratur und Diskussionen, die zu diesem Thema vorzufinden sind, zeigen, wie bedeutsam Organisationsberatung für die wissenschaftliche Welt geworden ist. Die Relevanz des Themas resultiert aus der Tatsache, dass Organisationsberatung für viele Unternehmen eine hilfreiche Perspektive darstellt, um Schwierigkeiten innerhalb der Organisation beheben zu können oder bestimmte Abläufe zu optimieren. Hierbei stellt sich die zentrale Frage, was sich während eines Organisationsberatungsprozesses ereignet. Was sind die spezifischen Merkmale des Beratungsprozesses und wie läuft dieser ab? Spielt das Lernen im Prozess der Beratung eine Rolle und nimmt es eine bestimmte Funktion ein? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, werden zu Beginn die für das Verständnis wesentlichen Begriffe Organisation, Beratung, Organisationsberatung und organisationales Lernen in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt. Im weiteren Verlauf wird auf die besonderen Charakteristika und die Struktur des Organisationsberatungsprozesses eingegangen, um darauffolgend die Stellung des Lernens während des Prozesses aufzeigen zu können. Abschließend werden im Schlussteil die wichtigsten Aspekte zusammengefasst um schließlich unter Abwägung dieser die oben dargestellten Fragen beantworten zu können.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Pierre Bourdieus Ansätze zur Erklärung sozialer Praxis werden in unterschiedlichsten Disziplinen und Bereichen mit großer Variationsbreite heftig debattiert, rezipiert sowie laufend weitergeführt und interpretiert und die von ihm geprägten Begriffe wie beispielsweise Habitus oder Feld in zahlreichen soziologischen Untersuchungen integriert. Seine facetten- und umfangreichen Ansätze sowie seine komplexen Ausführungen lassen es im Rahmen dieser Hausarbeit nicht zu, die gesamte Theorie mit allen spezifischen Begrifflichkeiten vorzustellen, weswegen an dieser Stelle vor allem der Habitus, das soziale Feld sowie die Generierung von Praxis im Fokus der Betrachtung liegen. Die Hausarbeit stützt sich zum größten Teil auf das dritte (Strukturen, Habitusformen und Praktiken) und vierte (Glaube und Leib) Kapitel aus Bourdieus „Sozialer Sinn“ (1987). Ziel dieser Ausführung ist primär herauszufinden, wie Habitus und soziale Felder für die Generierung von sozialer Praxis verantwortlich sind beziehungsweise inwiefern und wie eine Wechselwirkung zwischen diesen drei Termini stattfindet oder stattfinden kann. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen werden zu Beginn dieser Hausarbeit das Habituskonzept sowie die Feldtheorie einer intensiveren Betrachtung unterzogen und erläutert. Im nächsten Schritt werden die beiden Begrifflichkeiten Feld und Habitus einander gegenübergestellt um die Verbindungen, Wechselwirkungen sowie die Resultate dieser klar darstellen zu können. Abschließend werden die wichtigsten Aspekte und Erkenntnisse im Fazit auf den Punkt gebracht, um der Frage auf den Grund zu gehen, inwiefern beziehungsweise wie die Wechselwirkung zwischen Habitus und Feld soziale Praxis generieren kann.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Abhandlung ist die Beantwortung der Frage, wie Scheler und Mannheim Wahrheit auffassen, welchen Stellenwert die Wahrheit in den Ausführungen der Autoren einnimmt beziehungsweise wie Wahrheit in Bezug auf Wissen verstanden wird. Ist Wissen Wahrheit und wie kann Wahrheit überhaupt entstehen? Kann Wahrheit überhaupt existieren, wenn jede Gesellschaft unterschiedliches Wissen besitzt und welche Wahrheit ist dann wahr? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, sollen zuerst Schelers Konzeption und Begriffe, welche für diese Ausarbeitung von Bedeutung sind, in ihren Grundzügen dargestellt werden, bevor auf das spezifische Verständnis von Wissen eingegangen wird. Im nächsten Teil erfolgt die Auseinandersetzung mit Mannheims wissenssoziologischen, hierfür wichtigen, Ansätzen, bevor sich wiederum ausführlich mit der bestimmten Auffassung von Wissen befasst wird. Nachdem Schelers und Mannheims Theorien vor allem mit der Fokussierung auf den Begriff Wissen vorgestellt wurden und für ein allgemeines Verständnis der verschiedenen wissenssoziologischen Perspektiven gesorgt wurde, werden nach der isolierten Betrachtung die theoretischen Modelle gegenübergestellt und einem Vergleich unterzogen, um Gemeinsamkeiten beziehungsweise differente Ansichten ausmachen zu können. Die wechselseitige Betrachtung soll vor allem auch dazu dienen, herauszustellen, wie bei beiden der Begriff der Wahrheit verwendet wird und wie Wahrheit verstanden wird, um vorläufig das Wahrheitsproblem in der Wissenssoziologie bestimmen zu können. Im Fazit werden die wichtigsten Aspekte erneut hervorgeholt und auf den Punkt gebracht, um den Fragen auf den Grund zu gehen, wie Wahrheit entstehen kann und ob Wahrheit in Gegenwart unterschiedlicher Gesellschaften mit unterschiedlichen Wissensbeständen überhaupt existieren kann beziehungsweise objektiv gelten kann und ob man von einer Wahrheitsproblematik in der Wissenssoziologie sprechen kann.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der innerfamilialen Arbeitsteilung und in welcher Form sie heute praktiziert wird. Es stellt sich die primäre Frage, wie Männer und Frauen Familie und Beruf heute miteinander vereinbaren und ob, beziehungsweise wie, sich aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen und veränderter Einstellungen die Beteiligung von Männern und Frauen an der Haus- und Erwerbsarbeit verändert hat. Stehen Frauen und Männer in der modernen Zeit gleichermaßen zwischen Beruf und Familie oder werden die Bereiche immer noch ungleich verlagert beziehungsweise sind Retraditionalisierungsprozesse erkennbar? Bei Betrachtung der Familie in den letzten Jahrhunderten fällt auf, dass sich diese merklich gewandelt hat, und auch in der Familiensoziologie besteht ein allgemeiner Konsens darüber, dass sich die Familie im Wandel befand und immer noch befindet. Die Pluralisierung von Lebensformen, demografische Trends, wie der Anstieg der Scheidungszahlen und die abnehmende Geburtenrate gelten als ein Indiz für sich wandelnde Familienstrukturen und führen zu Veränderungen im Zusammenleben. Auch die Geschlechterverhältnisse sind vom Wandel betroffen. Hinsichtlich des Wandels der Familie spielt auch die innerfamiliale Arbeitsteilung eine bedeutende Rolle, die unter anderem in familiensoziologischer Forschung sowie in der Geschlechterforschung häufig untersucht wird. Die traditionelle Arbeitsteilung, nach der Frauen für den Haushalt und für die Erziehung der Kinder, Männer hingegen für die Erwerbsarbeit und die finanzielle Absicherung der Familie verantwortlich sind, wird noch in Haushalten Deutschlands gelebt. Eine an diesem Modell orientierte Organisation der Aufteilung wurde lange Zeit gesellschaftlich nicht in Frage gestellt und als funktional notwendig erachtet. Allerdings zeichnet sich eine Verschiebung der konventionellen, geschlechtsspezifischen Zuständigkeiten ab. Das Modell des männlichen Familienernährers hat an Selbstverständlichkeit verloren, wohingegen das traditionelle Rollenbild der Frau als Hausfrau sukzessiv erodiert ist und auch in Genderdebatten kritisch hinterfragt wird.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Abhandlung ist die Beantwortung der Frage, wie Scheler und Mannheim Wahrheit auffassen, welchen Stellenwert die Wahrheit in den Ausführungen der Autoren einnimmt beziehungsweise wie Wahrheit in Bezug auf Wissen verstanden wird. Ist Wissen Wahrheit und wie kann Wahrheit überhaupt entstehen? Kann Wahrheit überhaupt existieren, wenn jede Gesellschaft unterschiedliches Wissen besitzt und welche Wahrheit ist dann wahr? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, sollen zuerst Schelers Konzeption und Begriffe, welche für diese Ausarbeitung von Bedeutung sind, in ihren Grundzügen dargestellt werden, bevor auf das spezifische Verständnis von Wissen eingegangen wird. Im nächsten Teil erfolgt die Auseinandersetzung mit Mannheims wissenssoziologischen, hierfür wichtigen, Ansätzen, bevor sich wiederum ausführlich mit der bestimmten Auffassung von Wissen befasst wird. Nachdem Schelers und Mannheims Theorien vor allem mit der Fokussierung auf den Begriff Wissen vorgestellt wurden und für ein allgemeines Verständnis der verschiedenen wissenssoziologischen Perspektiven gesorgt wurde, werden nach der isolierten Betrachtung die theoretischen Modelle gegenübergestellt und einem Vergleich unterzogen, um Gemeinsamkeiten beziehungsweise differente Ansichten ausmachen zu können. Die wechselseitige Betrachtung soll vor allem auch dazu dienen, herauszustellen, wie bei beiden der Begriff der Wahrheit verwendet wird und wie Wahrheit verstanden wird, um vorläufig das Wahrheitsproblem in der Wissenssoziologie bestimmen zu können. Im Fazit werden die wichtigsten Aspekte erneut hervorgeholt und auf den Punkt gebracht, um den Fragen auf den Grund zu gehen, wie Wahrheit entstehen kann und ob Wahrheit in Gegenwart unterschiedlicher Gesellschaften mit unterschiedlichen Wissensbeständen überhaupt existieren kann beziehungsweise objektiv gelten kann und ob man von einer Wahrheitsproblematik in der Wissenssoziologie sprechen kann.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Pierre Bourdieus Ansätze zur Erklärung sozialer Praxis werden in unterschiedlichsten Disziplinen und Bereichen mit großer Variationsbreite heftig debattiert, rezipiert sowie laufend weitergeführt und interpretiert und die von ihm geprägten Begriffe wie beispielsweise Habitus oder Feld in zahlreichen soziologischen Untersuchungen integriert. Seine facetten- und umfangreichen Ansätze sowie seine komplexen Ausführungen lassen es im Rahmen dieser Hausarbeit nicht zu, die gesamte Theorie mit allen spezifischen Begrifflichkeiten vorzustellen, weswegen an dieser Stelle vor allem der Habitus, das soziale Feld sowie die Generierung von Praxis im Fokus der Betrachtung liegen. Die Hausarbeit stützt sich zum größten Teil auf das dritte (Strukturen, Habitusformen und Praktiken) und vierte (Glaube und Leib) Kapitel aus Bourdieus „Sozialer Sinn“ (1987). Ziel dieser Ausführung ist primär herauszufinden, wie Habitus und soziale Felder für die Generierung von sozialer Praxis verantwortlich sind beziehungsweise inwiefern und wie eine Wechselwirkung zwischen diesen drei Termini stattfindet oder stattfinden kann. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen werden zu Beginn dieser Hausarbeit das Habituskonzept sowie die Feldtheorie einer intensiveren Betrachtung unterzogen und erläutert. Im nächsten Schritt werden die beiden Begrifflichkeiten Feld und Habitus einander gegenübergestellt um die Verbindungen, Wechselwirkungen sowie die Resultate dieser klar darstellen zu können. Abschließend werden die wichtigsten Aspekte und Erkenntnisse im Fazit auf den Punkt gebracht, um der Frage auf den Grund zu gehen, inwiefern beziehungsweise wie die Wechselwirkung zwischen Habitus und Feld soziale Praxis generieren kann.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der innerfamilialen Arbeitsteilung und in welcher Form sie heute praktiziert wird. Es stellt sich die primäre Frage, wie Männer und Frauen Familie und Beruf heute miteinander vereinbaren und ob, beziehungsweise wie, sich aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen und veränderter Einstellungen die Beteiligung von Männern und Frauen an der Haus- und Erwerbsarbeit verändert hat. Stehen Frauen und Männer in der modernen Zeit gleichermaßen zwischen Beruf und Familie oder werden die Bereiche immer noch ungleich verlagert beziehungsweise sind Retraditionalisierungsprozesse erkennbar? Bei Betrachtung der Familie in den letzten Jahrhunderten fällt auf, dass sich diese merklich gewandelt hat, und auch in der Familiensoziologie besteht ein allgemeiner Konsens darüber, dass sich die Familie im Wandel befand und immer noch befindet. Die Pluralisierung von Lebensformen, demografische Trends, wie der Anstieg der Scheidungszahlen und die abnehmende Geburtenrate gelten als ein Indiz für sich wandelnde Familienstrukturen und führen zu Veränderungen im Zusammenleben. Auch die Geschlechterverhältnisse sind vom Wandel betroffen. Hinsichtlich des Wandels der Familie spielt auch die innerfamiliale Arbeitsteilung eine bedeutende Rolle, die unter anderem in familiensoziologischer Forschung sowie in der Geschlechterforschung häufig untersucht wird. Die traditionelle Arbeitsteilung, nach der Frauen für den Haushalt und für die Erziehung der Kinder, Männer hingegen für die Erwerbsarbeit und die finanzielle Absicherung der Familie verantwortlich sind, wird noch in Haushalten Deutschlands gelebt. Eine an diesem Modell orientierte Organisation der Aufteilung wurde lange Zeit gesellschaftlich nicht in Frage gestellt und als funktional notwendig erachtet. Allerdings zeichnet sich eine Verschiebung der konventionellen, geschlechtsspezifischen Zuständigkeiten ab. Das Modell des männlichen Familienernährers hat an Selbstverständlichkeit verloren, wohingegen das traditionelle Rollenbild der Frau als Hausfrau sukzessiv erodiert ist und auch in Genderdebatten kritisch hinterfragt wird.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: bestanden, , Veranstaltung: Einführung in die Organisationspädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere Gesellschaft ist von einem stetigen Wandel geprägt, welcher mit einer wachsenden Komplexität und einer Vielfalt von Problemen sowie Entscheidungszwängen und Unsicherheiten einhergeht. Der Bedarf an Entscheidungshilfen und Problemlösungsstrategien nimmt kontinuierlich zu, was bewirkt, dass professionelle Beratung immer mehr an Attraktivität für Unternehmen gewinnt. Ein besonderes Augenmerk wird in der vorliegenden Arbeit auf die Beratung in Organisationen gelegt, da ebenfalls die Nachfrage an professionellen Organisationsberatern in einer dynamischen und modernen Gesellschaft ständig steigt und eine große Anzahl von Unternehmen diese Unterstützung in Anspruch nimmt. Mitunter sind bereits viele Organisationsberater ein fester Bestandteil des Unternehmens, um bei Dysfunktionalitäten umgehend konsultiert werden zu können. Organisationsberatung hat sich somit mittlerweile zu einem eigenständigen und wichtigen Arbeitsbereich etabliert. Auch die umfangreiche Fachliteratur und Diskussionen, die zu diesem Thema vorzufinden sind, zeigen, wie bedeutsam Organisationsberatung für die wissenschaftliche Welt geworden ist. Die Relevanz des Themas resultiert aus der Tatsache, dass Organisationsberatung für viele Unternehmen eine hilfreiche Perspektive darstellt, um Schwierigkeiten innerhalb der Organisation beheben zu können oder bestimmte Abläufe zu optimieren. Hierbei stellt sich die zentrale Frage, was sich während eines Organisationsberatungsprozesses ereignet. Was sind die spezifischen Merkmale des Beratungsprozesses und wie läuft dieser ab? Spielt das Lernen im Prozess der Beratung eine Rolle und nimmt es eine bestimmte Funktion ein? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, werden zu Beginn die für das Verständnis wesentlichen Begriffe Organisation, Beratung, Organisationsberatung und organisationales Lernen in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt. Im weiteren Verlauf wird auf die besonderen Charakteristika und die Struktur des Organisationsberatungsprozesses eingegangen, um darauffolgend die Stellung des Lernens während des Prozesses aufzeigen zu können. Abschließend werden im Schlussteil die wichtigsten Aspekte zusammengefasst um schließlich unter Abwägung dieser die oben dargestellten Fragen beantworten zu können.
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