Unterrichtseinheit: Die Kritikphase der Zukunftswerkstatt zur Frage: Globalisierung – eine Bedrohung für die Lebensgestaltung der Jugend heute? (13. Klasse Grundkurs)

GRIN Verlag
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Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Didaktik, politische Bildung, Note: 2,3, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Düsseldorf, Veranstaltung: Unterrichtsreihe: „Schreckgespenst Globalisierung ?“ Ursachen, Erscheinungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Grundkurs Sozialwissenschaften des Jahrgangs 13 besteht aus 6 Mädchen und 12 Jungen. Im Kurs herrscht ein durchschnittliches Leistungsniveau mit einer hohen Diskussionsbereitschaft, die jedoch nicht immer zielgerichtet ist. Die Arbeitsatmosphäre in dem Kurs ist sehr angenehm. Der Kurs wurde in diesem Schuljahr zusammengelegt aus den beiden Kursen, die in 11 und 12 separat bestanden. Die Kursinhalte waren aber in beiden Kursen identisch, um eine homogene inhaltliche Qualität in der Jahrgangsstufe 13 zu garantieren. Die neue Zusammensetzung des Kurses bereitete den SuS keine großen Schwierigkeiten. Die heutige Unterrichtsstunde setzt die Unterrichtsreihe: „Schreckgespenst Globalisierung?“ Ursachen, Erscheinungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten fort; das Thema ist im schulinternen Lehrplan des Fachs Sozialwissenschaften für die Jahrgangsstufe 13 der Gesamtschule obligatorisch. Auch der allgemein gültige Lehrplan für das Fach Sozialwissenschaften der Sekundarstufe II für Gymnasium und Gesamtschule in NRW sieht im Inhaltsfeld VI „Globale politische Strukturen und Prozesse“ als obligatorischen Kern an. Da die heutige Stunde nur im Zusammenhang des methodischen Gesamtvorhabens in Form einer Zukunftswerkstatt gesehen werden kann, waren bei der Planung der Stunden folgende Fragen für den Unterrichtsinhalt, die Methodenwahl und den Verlauf leitend: Wie sollen SuS mit dem Schlagwort “Globalisierung“ umgehen, das ihnen in vielen Zusammenhängen so undifferenziert präsentiert wird? Wie sollen sie einen eigenen Standpunkt gewinnen? Welche Methode und Arbeitsformen eignen sich, um einen Überblick über die Thematik zu erhalten und einen Austausch zwischen den SuS zu initiieren? Wie können Ängste oder Ohnmachtsgefühle der SuS zum Themenkomplex der Globalisierung artikuliert, diskutiert und gegebenenfalls verringert werden? [...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
May 3, 2005
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Pages
10
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ISBN
9783638373661
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Language
German
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Genres
Political Science / General
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Content Protection
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Stefanie Hedderich
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Didaktik, politische Bildung, Note: keine Bewertung, , Veranstaltung: Lehrprobe Klasse 9, Fach: Gesellschaftslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Die heutige Stunde ist die 7. Stunde der Unterrichtsreihe: die Industrialisierung – zwei Gesichter des Fortschritts. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit den Anfängen der industriellen Revolution in England auseinandergesetzt, indem sie Bedingungen des „neuen Fortschritts“ genau untersucht haben. Die Industrialisierung begann mit der Texti lindustrie und somit wurde der Klasse 9 dies am Beispiel der Erfindung der „Spinning Jenny“ und deren Weiterentwicklung erlä utert. Die Schülerinnen und Schüler erkannten hier, dass am Anfang der Industrialisierung nicht Eisen und Dampfkraft, sondern hölzerne Maschinen und natürliche Energien (Muskel und Wasserkraft) stehen. Des Weiteren wurde unter anderem das Bevölkerungswachstum am Beispiel der Stadt Manchester untersucht und die Konsequenzen für die Entwicklung der Stadt und die dort arbeitenden Menschen thematisiert. Den Schwerpunkt der beiden letzten Stunden bildeten die innerbetrieblichen Arbeitsbedingungen in Fabriken. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit den Arbeitsbedingungen am Beispiel der Fabrikordnung einer Baumwollspinnerei auseinander und analysierten diese und beurteilten sie kritisch. Des Weiteren wurde die Höhe der Löhne der Arbeiter besprochen und die Folgen, die diese auch für die Familien der Arbeiter mit sich brachten. In der heutigen Unterrichtsstunde liegt der Schwerpunkt auf dem Produktionsvorgang der Arbeitsteilung in Manufakturen und Fabriken. Die Schülerinnen und Schüler sollen, nachdem fünf den Arbeitsprozess durchgeführt haben, auf der Grundlage eines Textes von Adam Smith, die Vor- und Nachteile der Arbeitsteilung analysieren, diskutieren und beurteilen. [...]
Stefanie Hedderich
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,3, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Düsseldorf, Veranstaltung: Unterrichtsreihe: Wir sind Kinder einer Erde., Sprache: Deutsch, Abstract: Die heutige Stunde ist die 5. Stunde der Unterrichtsreihe: „Wir sind Kinder einer Erde“. Nachdem in Form eines Tafelcluster die ersten Ideen der Schüler zum Reihenthema gesammelt wurden, wurde in den ersten zwei Stunden der Schwerpunkt auf den Umgang und die Arbeit mit dem Atlas gelegt. Des Weiteren wurde mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam erarbeitet, was man unter erster, zweiter und dritter Welt versteht. In der letzten Stunde wurden die Schüler mit der Methode des Stationenlernens in Tischgruppen vertraut gemacht und über den Arbeits- und Themenschwerpunkt der nächsten GL-Stunden informiert. Die Arbeit an Stationen in Tischgruppen soll ca. fünf GL-Stunden in Anspruch nehmen. Die heutige Unterrichtsstunde ist die erste Stunde des Stationenlernens, in der die einzelnen Tischgruppen beginnen über ein Produkt der Dritten Welt mit Hilfe von Arbeitsblättern (Stationen) zu arbeiten. Auf der Grundlage von 5 Arbeitsblättern pro Tischgruppe, erhalten die Schülerinnen und Schüler einen informativen Einblick über ihr Produkt und den damit verbundenen Faktoren. Politische, wirtschaftliche, soziale, historische und geografische Kenntnisse werden von den Schülerinnen und Schülern durch die Bearbeitung der Stationenaufgaben selbstständig untersucht und erarbeitet. Nachdem die Gruppen die Aufgaben ihrer Station bearbeitet haben, sollen sie gemeinsam ein Informationsplakat über ihr Produkt gestalten und die Ergebnisse im Anschluss präsentieren. Hierfür werden den Kindern ca. vier Unterrichtsstunden zur Verfügung stehen. Die Thematik von Kinderhilfsprojekten und Kinderrechten werden die Unterrichtsreihe abschließen. Wenn es die organisatorischen Bedingungen zulassen, ist ein Tagesausflug mit der Klasse 5.3 in das Schokoladenmuseum Köln geplant, um sich auf den Spuren eines von ihnen bearbeiteten Produkts zu begeben.
Stefanie Hedderich
Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,0, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Düsseldorf, Veranstaltung: Schriftliche Hausarbeit im Rahmen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt Sekundarstufe II/I, Sprache: Deutsch, Abstract: Raufereien auf dem Schulhof, Bedrohungen von Mitschülern, Schubsen oder Drangsalieren ... Es lässt sich nicht vermeiden, dass Kinder mit Konflikten in Berührung kommen. Ob in der Schule, zu Hause oder in ihrer Freizeit. Oft haben Schüler jedoch keine Lösungsmöglichkeiten gelernt und besitzen keine Verhaltensalternativen zur gewaltfreien Bearbeitung von Konflikten. Die Folge sind zahlreiche Auseinandersetzungen durch nicht ausgetragene Streitigkeiten, die mit in den Unterricht hineingetragen werden und die Lehrer zwingen immer häufiger Sozialverhalten im Unterricht zu vermitteln. Die vorliegende Arbeit stellt einen durchgeführten Unterrichtsversuch dar, indem ein kooperatives Konfliktlösetraining in einer 5. Klasse einer Gesamtschule durchgeführt wurde, welches einen konstruktiven Umgang mit Konflikten in der Schule vermittelt und das soziale Klima, die gegenseitigen Achtung und Akzeptanz innerhalb der Lerngemeinschaft zu verbessern versucht. Die Arbeit beginnt mit einem Überblick von Konflikten und zeigt des Weitern drei Ursachen auf, welche diese in der Schule begünstigen und somit das mangelnde Konfliktverhalten der Schüler zu erklären versucht. Zwei Modelle zur Konfliktlösung aus der Schulpraxis zeichnen den nächsten Teil der Arbeit aus und schließen den theoretischen Rahmen der Arbeit ab. Kapitel 4 der vorliegenden Arbeit stellt die Planung der durchgeführten Unterrichtsreihe dar. Hier werden die Ausgangslage, die Problemanalyse der Lerngruppe, das Konzept des kooperativen Konfliktlösetrainings, die didaktisch-methodischen Überlegungen und die damit verbundenen Unterrichtsreihenziele aufgeführt und erläutert. Um einen Einblick in die durchgeführte Unterrichtsreihe zu erhalten, werden im nächsten Kapitel drei ausgewählte Unterrichtsstunden mit ihrer Zielsetzung, Beschreibung und anschließender Reflexion vorgestellt. Die Arbeit endet mit einem Gesamtreflexion und zeigt gewonnene Erfahrungen und weitere Umsetzungsmöglichkeiten für die Schulpraxis auf.
Stefanie Hedderich
Examensarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,7, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Examensarbeit Lehramt Sek. II, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der „antiautoritären Erziehung“ am Beispiel der englischen Internatsschule Summerhill. Dieses Thema wurde vor allem wegen seiner derzeitigen Aktualität, von mir ausgewählt. (Vgl. Kapitel 6 der Arbeit). Summerhill wurde 1921in Lyme Regis (Suffolk) von Alexander Sutherland Neill gegründet. Die Schüler werden an der Schule repressionsfrei erzogen, um ihnen den Weg zu einem glücklichen und freien Dasein zu zeigen. Um das Ziel der freien Erziehung zu erreichen, wird in Summerhill auf jegliche Lenkung, Disziplinmaßnahmen, suggestive Beeinflussung verzichtet. Die Arbeit beginnt mit einer kurzen biographischen Darstellung von Alexander Sutherland Neill. In Kapitel 3 werden die anthropologischen und psychoanalytischen Grundlagen der Erziehung von Summerhill erläutert. Jean Jacques Rousseaus Erziehungslehre in seinem bekanntesten Werk „Emile“, sowie Sigmund Freuds Psychoanalyse haben das Erziehungskonzept von A.S. Neill wesentlich beeinflußt. Neill distanziert sich jedoch im Laufe der Jahre von Freud und schließt sich den Ansichten seines Freundes und Psychoanalytikers Wilhelm Reich an. Die Schüler werden in Summerhill nach psychoanalytischen Erkenntnissen repressionsfrei erzogen. Dies soll an Beispielen des Schulalltags in Summerhill verdeutlicht werden. Seine Grundeinstellung, die Sexualität betreffend, hat zu großem Aufsehen aber auch zu weltweiten Protesten geführt, da er sich für eine freie sexuelle Entfaltung aussprach. Diesbezüglich mußte Neill jedoch zum erstenmal einen Kompromiß mit seiner Heimat schließen, da ansonsten das Bestehen seiner Schule gefährdet gewesen wäre. In Kapitel 4 wende ich mich der Theorie und Praxis von Summerhill zu, und werde die wichtigsten Ideen und Anwendungen der Schule darstellen. Unterricht, Erziehung und Moral nehmen zu Beginn meiner Arbeit einen breiten Raum ein, da es diese Elemente der antiautoritären Erziehung waren, die im Laufe der Jahre sowohl negative als auch positive Reaktionen in der Gesellschaft ausgelöst haben.
Stefanie Hedderich
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: keine Bewertung, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Düsseldorf, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn der Reihe „Erziehungsstile und die Untersuchung ihrer Legitimation“ haben die Schüler und Schülerinnen vier Geschichten aus Heinrich Hoffmanns „Struwwelpeter“ kennengelernt und bearbeitet. Nachdem sie selbst neue Geschichten einer Struwwelpeter Version 2002 entworfen, und gezeichnet haben und sie erkannt haben, dass sich ein autoritärer Erziehungsstil hinter dem Kinderbuch-Klassiker verbirgt, haben die Schüler und Schülerinnen zunächst den Begriff des Erziehungsstils definiert. Anschließend haben sie sich näher mit dem autoritären und Laissez- faire Stil beschäftigt, indem sie beide Stile in pädagogischen Wörterbüchern nachschlagen mussten, und die Merkmale der beiden Erziehungsstile herausgearbeitet haben. Auf dieser Grundlage wurde nun der demokratische Erziehungsstil eingeführt, indem die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Textes von Klaus Hurrelmann, diesen näher bestimmt und wesentliche Merkmale heraus gearbeitet haben. Im Anschluss mussten die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrung mit den drei Erziehungsstilen an Beispielen erläutern. In den letzten drei Stunden wurde dem Grundkurs der Film: „Der Club der toten Dichter“ gezeigt, mit dem Beobachtungsauftrag, die gezeigten Erziehungsstile und die Folgen der dargestellten Erziehung zu beobachten. Diese Unterrichtsstunde setzt die Unterrichtsreihe Erziehungsstile und die Untersuchung ihrer Legitimation fort, indem die Schüler sich mit den im Film dargestellten Erziehungsstilen (autoritärer und demokratischer) und deren Folgen, aufgrund der pädagogischen Verantwortung, auseinandersetzen. Die Stunde soll mit einer Podiumsdiskussion enden, die in der nachfolgenden Stunde auch noch der Unterrichtsgegenstand sein wird. Auf den laissez-faire Stil wird in den folgenden Stunden dann noch einmal separat eingegangen, in dem dieser Stil vom antiautoritären Erziehungsstil abgegrenzt wird. Dies wird den Schülerinnen und Schülern im Anschluss der Reihensequenz näher mit der Kinderladenpädagogik und der antiautoritären Erziehung an einem Beispiel von Summerhill erläutert. Das Unterrichtsvorhaben Erziehungsstile und ihre Folgen am Beispiel des Films: „Der Club der toten Dichter“ lässt sich gemäß der Richtlinien und des schulinternen Curriculums für das Fach Pädagogik in der Sek. II der Themen (Obligatorik) der Jahrgangsstufe 11.1 „Erziehungsverhalten und Legitimation von Erziehungspraktiken“ zuordnen.
Stefanie Hedderich
Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,0, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Düsseldorf, Veranstaltung: Schriftliche Hausarbeit im Rahmen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt Sekundarstufe II/I, Sprache: Deutsch, Abstract: Raufereien auf dem Schulhof, Bedrohungen von Mitschülern, Schubsen oder Drangsalieren ... Es lässt sich nicht vermeiden, dass Kinder mit Konflikten in Berührung kommen. Ob in der Schule, zu Hause oder in ihrer Freizeit. Oft haben Schüler jedoch keine Lösungsmöglichkeiten gelernt und besitzen keine Verhaltensalternativen zur gewaltfreien Bearbeitung von Konflikten. Die Folge sind zahlreiche Auseinandersetzungen durch nicht ausgetragene Streitigkeiten, die mit in den Unterricht hineingetragen werden und die Lehrer zwingen immer häufiger Sozialverhalten im Unterricht zu vermitteln. Die vorliegende Arbeit stellt einen durchgeführten Unterrichtsversuch dar, indem ein kooperatives Konfliktlösetraining in einer 5. Klasse einer Gesamtschule durchgeführt wurde, welches einen konstruktiven Umgang mit Konflikten in der Schule vermittelt und das soziale Klima, die gegenseitigen Achtung und Akzeptanz innerhalb der Lerngemeinschaft zu verbessern versucht. Die Arbeit beginnt mit einem Überblick von Konflikten und zeigt des Weitern drei Ursachen auf, welche diese in der Schule begünstigen und somit das mangelnde Konfliktverhalten der Schüler zu erklären versucht. Zwei Modelle zur Konfliktlösung aus der Schulpraxis zeichnen den nächsten Teil der Arbeit aus und schließen den theoretischen Rahmen der Arbeit ab. Kapitel 4 der vorliegenden Arbeit stellt die Planung der durchgeführten Unterrichtsreihe dar. Hier werden die Ausgangslage, die Problemanalyse der Lerngruppe, das Konzept des kooperativen Konfliktlösetrainings, die didaktisch-methodischen Überlegungen und die damit verbundenen Unterrichtsreihenziele aufgeführt und erläutert. Um einen Einblick in die durchgeführte Unterrichtsreihe zu erhalten, werden im nächsten Kapitel drei ausgewählte Unterrichtsstunden mit ihrer Zielsetzung, Beschreibung und anschließender Reflexion vorgestellt. Die Arbeit endet mit einem Gesamtreflexion und zeigt gewonnene Erfahrungen und weitere Umsetzungsmöglichkeiten für die Schulpraxis auf.
Stefanie Hedderich
Examensarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 2,7, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Examensarbeit Lehramt Sek. II, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der „antiautoritären Erziehung“ am Beispiel der englischen Internatsschule Summerhill. Dieses Thema wurde vor allem wegen seiner derzeitigen Aktualität, von mir ausgewählt. (Vgl. Kapitel 6 der Arbeit). Summerhill wurde 1921in Lyme Regis (Suffolk) von Alexander Sutherland Neill gegründet. Die Schüler werden an der Schule repressionsfrei erzogen, um ihnen den Weg zu einem glücklichen und freien Dasein zu zeigen. Um das Ziel der freien Erziehung zu erreichen, wird in Summerhill auf jegliche Lenkung, Disziplinmaßnahmen, suggestive Beeinflussung verzichtet. Die Arbeit beginnt mit einer kurzen biographischen Darstellung von Alexander Sutherland Neill. In Kapitel 3 werden die anthropologischen und psychoanalytischen Grundlagen der Erziehung von Summerhill erläutert. Jean Jacques Rousseaus Erziehungslehre in seinem bekanntesten Werk „Emile“, sowie Sigmund Freuds Psychoanalyse haben das Erziehungskonzept von A.S. Neill wesentlich beeinflußt. Neill distanziert sich jedoch im Laufe der Jahre von Freud und schließt sich den Ansichten seines Freundes und Psychoanalytikers Wilhelm Reich an. Die Schüler werden in Summerhill nach psychoanalytischen Erkenntnissen repressionsfrei erzogen. Dies soll an Beispielen des Schulalltags in Summerhill verdeutlicht werden. Seine Grundeinstellung, die Sexualität betreffend, hat zu großem Aufsehen aber auch zu weltweiten Protesten geführt, da er sich für eine freie sexuelle Entfaltung aussprach. Diesbezüglich mußte Neill jedoch zum erstenmal einen Kompromiß mit seiner Heimat schließen, da ansonsten das Bestehen seiner Schule gefährdet gewesen wäre. In Kapitel 4 wende ich mich der Theorie und Praxis von Summerhill zu, und werde die wichtigsten Ideen und Anwendungen der Schule darstellen. Unterricht, Erziehung und Moral nehmen zu Beginn meiner Arbeit einen breiten Raum ein, da es diese Elemente der antiautoritären Erziehung waren, die im Laufe der Jahre sowohl negative als auch positive Reaktionen in der Gesellschaft ausgelöst haben.
Stefanie Hedderich
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Didaktik, politische Bildung, Note: keine Bewertung, , Veranstaltung: Lehrprobe Klasse 9, Fach: Gesellschaftslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Die heutige Stunde ist die 7. Stunde der Unterrichtsreihe: die Industrialisierung – zwei Gesichter des Fortschritts. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit den Anfängen der industriellen Revolution in England auseinandergesetzt, indem sie Bedingungen des „neuen Fortschritts“ genau untersucht haben. Die Industrialisierung begann mit der Texti lindustrie und somit wurde der Klasse 9 dies am Beispiel der Erfindung der „Spinning Jenny“ und deren Weiterentwicklung erlä utert. Die Schülerinnen und Schüler erkannten hier, dass am Anfang der Industrialisierung nicht Eisen und Dampfkraft, sondern hölzerne Maschinen und natürliche Energien (Muskel und Wasserkraft) stehen. Des Weiteren wurde unter anderem das Bevölkerungswachstum am Beispiel der Stadt Manchester untersucht und die Konsequenzen für die Entwicklung der Stadt und die dort arbeitenden Menschen thematisiert. Den Schwerpunkt der beiden letzten Stunden bildeten die innerbetrieblichen Arbeitsbedingungen in Fabriken. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit den Arbeitsbedingungen am Beispiel der Fabrikordnung einer Baumwollspinnerei auseinander und analysierten diese und beurteilten sie kritisch. Des Weiteren wurde die Höhe der Löhne der Arbeiter besprochen und die Folgen, die diese auch für die Familien der Arbeiter mit sich brachten. In der heutigen Unterrichtsstunde liegt der Schwerpunkt auf dem Produktionsvorgang der Arbeitsteilung in Manufakturen und Fabriken. Die Schülerinnen und Schüler sollen, nachdem fünf den Arbeitsprozess durchgeführt haben, auf der Grundlage eines Textes von Adam Smith, die Vor- und Nachteile der Arbeitsteilung analysieren, diskutieren und beurteilen. [...]
Stefanie Hedderich
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,3, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Düsseldorf, Veranstaltung: Unterrichtsreihe: Wir sind Kinder einer Erde., Sprache: Deutsch, Abstract: Die heutige Stunde ist die 5. Stunde der Unterrichtsreihe: „Wir sind Kinder einer Erde“. Nachdem in Form eines Tafelcluster die ersten Ideen der Schüler zum Reihenthema gesammelt wurden, wurde in den ersten zwei Stunden der Schwerpunkt auf den Umgang und die Arbeit mit dem Atlas gelegt. Des Weiteren wurde mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam erarbeitet, was man unter erster, zweiter und dritter Welt versteht. In der letzten Stunde wurden die Schüler mit der Methode des Stationenlernens in Tischgruppen vertraut gemacht und über den Arbeits- und Themenschwerpunkt der nächsten GL-Stunden informiert. Die Arbeit an Stationen in Tischgruppen soll ca. fünf GL-Stunden in Anspruch nehmen. Die heutige Unterrichtsstunde ist die erste Stunde des Stationenlernens, in der die einzelnen Tischgruppen beginnen über ein Produkt der Dritten Welt mit Hilfe von Arbeitsblättern (Stationen) zu arbeiten. Auf der Grundlage von 5 Arbeitsblättern pro Tischgruppe, erhalten die Schülerinnen und Schüler einen informativen Einblick über ihr Produkt und den damit verbundenen Faktoren. Politische, wirtschaftliche, soziale, historische und geografische Kenntnisse werden von den Schülerinnen und Schülern durch die Bearbeitung der Stationenaufgaben selbstständig untersucht und erarbeitet. Nachdem die Gruppen die Aufgaben ihrer Station bearbeitet haben, sollen sie gemeinsam ein Informationsplakat über ihr Produkt gestalten und die Ergebnisse im Anschluss präsentieren. Hierfür werden den Kindern ca. vier Unterrichtsstunden zur Verfügung stehen. Die Thematik von Kinderhilfsprojekten und Kinderrechten werden die Unterrichtsreihe abschließen. Wenn es die organisatorischen Bedingungen zulassen, ist ein Tagesausflug mit der Klasse 5.3 in das Schokoladenmuseum Köln geplant, um sich auf den Spuren eines von ihnen bearbeiteten Produkts zu begeben.
Stefanie Hedderich
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Reformpädagogik, Note: 2, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Düsseldorf, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unterrichtsreihe: Die Reformpädagogik – gesellschaftliche Hintergründe, Ideen und Erscheinungsformen schulpraktischer Erziehungskonzepte Thema der Stunde: Sind reformpädagogische Ideen ein Relikt der Vergangenheit? Eine Untersuchung ausgewählter aktueller schulpraktischer Ansätze Einordnung der Stunde in die Unterrichtsreihe: Die heutige Unterrichtsstunde beinhaltet mithilfe ausgewählter Textbeispiele eine Untersuchung aktueller schulpraktischer Ansätze. Dem voraus gingen einige Stunden zur inhaltlichen Beschäftigung mit dem Thema Reformpädagogik, deren Themen im Folgenden kurz aufgelistet werden: • Schule im 19. Jahrhundert: die „Buch-, Pauk- und Stoffschule“ • Ellen Key: „Das Jahrhundert des Kindes“ • Vergabe von Referatsthemen, die in arbeitsteiliger Gruppenarbeit bearbeitet werden mussten: o Hermann Lietz, Gustav Wyneken, Paul Geheeb (Landerziehungsheime) o Maria Montessori (Montessorischule) o Peter Petersen (Jena-Plan-Schule) o Rudolf Steiner (Waldorfschule) • Präsentation und Besprechung der Referate Sind reformpädagogische Ideen ein Relikt der Vergangenheit? Eine Untersuchung ausgewählter aktueller schulpraktischer Ansätze Den Abschluss der Unterrichtsreihe soll ein von den SuS selbst entwickeltes Schulkonzept bilden, in dem sie unter Berücksichtigung ihrer erarbeiteten Kritik an ihrer Schule ein Konzept einer „Schule der Zukunft“ entwi-ckeln, die im Sinne reformpädagogischer Ideen gestaltet wird. Die Ergebnisse sollen dann in Form einer Ausstellung in der Schulbibliothek präsentiert werden.
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