Vergleich der Jugendkultur HipHop in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR

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HipHop entwickelte sich innerhalb der letzten 40 Jahre zur weltweit größten Jugendkultur aller Zeiten und spielt in der heutigen Lebenswelt von Jugendlichen eine bedeutende Rolle. HipHop entstand in Ghettos der New Yorker Bronx und erhielt Anfang der 1980er Jahre Einzug in das damals geteilte Deutschland - sowohl in die Bundesrepublik Deutschland als auch in die Deutsche Demokratische Republik. Während des in den 1980er Jahren andauernden Kalten Krieges war die Bundesrepublik Deutschland von einer deutlichen Bindung an den Westen, einer Antihaltung gegenüber dem Kommunismus und einer pluralistischen Öffentlichkeit geprägt. Auf Seiten der DDR hingegen durchzogen staatliche Kontrollmaßnahmen sowie ein ausgeprägtes Misstrauen gegenüber Einflüssen aus der westlichen Welt alle Lebensbereiche der Bürger. Vor diesem Hintergrund befasst sich die vorliegende Arbeit im Kern mit der Frage, inwieweit die amerikanische Jugendkultur HipHop in beiden Systemen unterschiedlich verbreitet, adaptiert und weiterentwickelt wurde und ob sich, trotz der verschiedenartigen Bedingungen, auch gemeinsame Entwicklungen vollziehen konnten.
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Feb 1, 2015
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Pages
65
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ISBN
9783956846496
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Best For
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Language
German
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Genres
Social Science / Research
Social Science / Sociology / Marriage & Family
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Geschlechterverhältnisse (gender studies) im Kulturenvergleich, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Prostitution wird seit ewigen Zeiten als das „älteste Gewerbe der Zeit“ bezeichnet. Durch jede Form von gesellschaftlichem Zusammenlebens zog sich das Phänomen „käufliche Liebe“. Auch im durchgeplanten System der ehemaligen DDR gab es Bedarf an weiblichen Prostituierten. In der Nachkriegszeit nicht vordergründig moralisch behandelt, änderten sich für sie die Umstände grundlegend mit der Einführung des neuen Strafgesetzbuches 1968 in DDR. Fortan galten die Freudenmädchen strafrechtlich als arbeitsscheu und gingen ihrer eigentlichen Bestimmung - arbeitstätig und Mutter zu sein - nicht nach. Auch das Strafmaß erhöhte sich enorm, womit sich der Staat erhoffte, Prostitution allmählich aus dem Bild der Öffentlichkeit entrücken zu können. Die Erwartung, das Phänomen der »leichten Mädchen« würde in der DDR bald aussterben1, wurde jedoch nicht erfüllt. Zwar reduzierte sich die Medienberichterstattung auf ein Minimum, jedoch gingen die meisten Prostituierten ihrer Tätigkeit in einem heimlicheren Rahmen weiterhin nach. Mit Beginn der 70er Jahre wurden dann zunehmend junge Frauen vom „Ministerium für Staatssicherheit“ (MfS) angeworben. Ihre Aufgabe: Intimbeziehungen zu Personen aus dem „Nichtsozialistischen Ausland“ herzustellen und damit in Kenntnis wichtiger Informationen und intimer Details zu gelangen. Bis zum Ende der DDR entwickelte sich die Prostitution weiter und es etablierten sich „Hochburgen“ wie Leipzig, Rostock oder Ost-Berlin. Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung der DDR-Prostitution und den problematischen Umstand, dass sie in der DDR 1968 zwar strafrechtlich verboten, dennoch über die gesamte Existenz der Deutschen Demokratischen Republik hinweg vom „Ministerium für Sicherheit“ als Mittel der Spionage eingesetzt wurde. Auf theoretischer Grundlage August Bebels basierend, soll auch die Stellung der Prostitution in der sozialistischen Gesellschaft zur Antwortfindung einbezogen werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fokus zahlreicher sozialwissenschaftlicher Diskurse steht die Frage nach der Zukunft der Familie. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht müsste die Frage wohl vielmehr lauten: Welche Zukunft hat die Familie? In genau diesem Punkt soll die vorliegende Arbeit ansetzen. Da es sich hierbei um eine sehr umfangreiche Thematik mit zahlreichen zu diskutierenden Aspekten handelt, möchte ich mich mit folgender Frage beschäftigen: Worin liegen die Ursachen für die Kinderlosigkeit in Deutschland? Zur Beantwortung dieser Frage werde ich mich im Verlauf der Arbeit mit der soziologischen Auffassung von Kinderlosigkeit befassen, um ein umfas-senderes Verständnis für die Problematik zu erlangen. Mit der Kenntnis was aus soziologi-scher Sicht unter dem Begriff der Kinderlosigkeit zu verstehen ist, soll im Folgenden dieses gesellschaftliche Phänomen mit aussagekräftigen Zahlen belegt werden. Dafür wird zunächst die Entwicklung der Geburten dargestellt sowie Polarisierungstendenzen und darauf basierend die Überlegung, ob Kinder (aus statistischer Sicht) Wunsch oder Wirklichkeit sind. Anhand der vorangegangenen Darstellung zur Kinderlosigkeit in Deutschland, die auf Zahlen aus statistischen Erhebungen und daraus abgeleiteten Entwicklungstendenzen basiert, sollen anschließend soziale Ursachen und Motive erklärt werden, die zu einer mangelnden Realisier-barkeit der Vorstellungen und somit zur Kinderlosigkeit führen können. Hierzu werden vier Kernpunkte: veränderte Lebensverhältnisse und biographische Perspektive, schwierige Ver-einbarkeit von Beruf und Kinderwunsch, die finanzielle Belastung und sozialer Status- Kinder als Luxus sowie das Entscheidungsproblem, zusammenhängend betrachtet. Abschließend folgt ein Fazit. Da sich diese Arbeit auf eine Zukunftsperspektive bezieht, sind Ausführungen teilweise spe-kulativ und hypothetisch. Wenngleich alle dargestellten Daten zuverlässigen Quellen ent-nommen sind, so liegen doch für einige Entwicklungstrends und Zukunftsprognosen keine Modelle vor, die eine zuverlässige Abschätzung erlauben würden.
Seminar paper from the year 2007 in the subject English - Pedagogy, Didactics, Literature Studies, grade: 1,3, University of Cologne, language: English, abstract: “Should learner errors be corrected? If so, when should learner errors be corrected? Which learner errors should be corrected? Who should correct learner errors? And how should learner errors be corrected?” (Hendrickson 1978, p. 389). This series of questions, raised by Hendrickson, frame the diverse decisions a teacher has to make within only few seconds in his/her daily teaching according to a learner’s error. To explore special parts of this extensive topic more precisely and to find out what role teacher and learner play exactly in the treatment of oral errors should be the aim of the following investigation. First of all the theoretical concept of error and correction itself will be dealt with to make clear from which perspective the subject of oral error treatment in the L2 classroom will be considered. Then the paper will have a practical orientation to the L2 classroom: in this connection the focus will lie on answering one of the questions raised above namely “Should learner errors be corrected?”. With reference to this we try to find out on which factors the decision of correcting/not correcting students’ errors depends. Answering the question how learners’ errors should be corrected represents such a complex issue that it would be impossible to get a complete look at it in this research. Therefore recasts and elicitations, as special kinds of corrective feedback used in L2 classrooms, are considered in detail to get a deeper impact of possible ways students’ errors are treated in oral work. Simultaneously it should be found out if recasts/elicitations are effective examples of oral error treatment and whether there are differences in terms of the effectiveness according to the type of error that is made.
Seminar paper from the year 2010 in the subject English - Pedagogy, Didactics, Literature Studies, grade: 1,7, University of Cologne, language: English, abstract: Modernism is widely acknowledged as probably the most important and influential artistic-cultural phenomenon of the twentieth-century, whether it is considered primarily as a movement, a period, a genre, a style or an ideology (cf. Poplawski 2003, p. 5). In order to find out what is so special about the literary period between 1901 and 1939 extra-literary developments and contexts as well as thematic and formal innovations according to modernism will be considered at first in this paper. Afterwards the modernist short story, as an important ‘invention’ of modernist writers, and its main characteristics and features are of interest. In this respect some writers of the modernist era, such as Joseph Conrad, James Joyce, Sherwood Anderson etc., and some of their short stories will be considered to get a completed picture of the topic. Katherine Mansfield, one of the great Modernist innovators of twentieth-century English literature, plays a central role in this regard. After a biographical overview her contribution to the ‘invention’ of the short story with special interest to characteristic features of her way of writing will be presented. Finally, the aim should be to explore how one of Katherine Mansfield’s last short stories ‘The Fly’ can be used for English language teaching. At first a short plot summary and various kinds of interpretations are given to get at the real meaning of the story. Then a concrete example of classroom treatment, including a worksheet, will be dealt with. This worksheet gives attention to text gaps, which can be found within the short story, in the way that they can be seen as ‘adjunctive structures’ and can be used for text work in groups.
Seminar paper from the year 2008 in the subject English - Pedagogy, Didactics, Literature Studies, grade: 2,0, University of Cologne, language: English, abstract: The study of motivation to learn a L2 is a thoroughly discussed and researched subject in the field of L2 acquisition. Nevertheless questions like “What is motivation? How do humans get motivated? What specifies motivation in language learning?” (Nakata 2006, p. 23) are very difficult, maybe even impossible, to answer entirely. So the aim of the following investigation should not be to give a complete picture of research on L2 motivation but to explore special parts of this extensive topic more precisely and to find out what exactly a teacher can contribute to a motivational teaching in the L2 classroom. To show how to enhance students’ motivational intensity, it is necessary to know what motivation is. Therefore the complex theoretical concept of motivation itself will be dealt with at first in this paper. Furthermore there are various kinds of motivation which have been identified by researchers. Some of them will be presented in connection with their theoretical concepts and with reference to this it should be discussed if there is a type of motivation being most effective in terms of L2 learning. In a further step the factors of L2 motivation influencing the level of L2 learning motivation will be investigated in more detail. Having dealt with the nature of motivation itself and its factors the research will have a more practical orientation to the foreign language classroom. For that the point of view will be directed towards teachers and their possibilities of using motivational strategies and techniques in the foreign language classroom. The question how students’ motivation can be increased should be the issue to discuss in this place.
Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,0, Universität zu Köln, Veranstaltung: Pädagogik / Erziehungswissenschaften / Sozialwissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Breakdance-Battles in Frankreich, Graffiti-Contests in China, Jams in Rio de Janeiro, Rap in Tansania – HipHop entwickelte sich innerhalb der letzten 40 Jahre zur weltweit größten Jugendkultur aller Zeiten und spielt in der heutigen Lebenswelt von Jugendlichen eine bedeutende Rolle. Das Phänomen HipHop, das vor allem durch die vier Ausdrucksformen Breakdance, Graffiti, DJing und Rap gekennzeichnet ist, entstand in den Ghettos der New Yorker Bronx und erhielt Anfang der 1980er Jahre Einzug in das damals geteilte Deutschland – sowohl in die Bundesrepublik Deutschland als auch in die Deutsche Demokratische Republik. Während des in den 1980er Jahren andauernden Kalten Krieges war die Bundesrepublik Deutschland von einer deutlichen Bindung an den Westen, einer Antihaltung gegenüber dem Kommunismus und einer pluralistischen Öffentlichkeit geprägt (vgl. Wehler 2008, S. 399-406). Auf Seiten der DDR hingegen durchzogen staatliche Kontrollmaßnahmen sowie ein ausgeprägtes Misstrauen gegenüber Einflüssen aus der westlichen Welt alle Lebensbereiche der Bürger (ebd., S. 414-419). Vor diesem Hintergrund befasst sich die vorliegende Arbeit im Kern mit der Frage, inwieweit die amerikanische Jugendkultur HipHop in beiden Systemen unterschiedlich verbreitet, adaptiert und weiterentwickelt wurde und ob sich, trotz der verschiedenartigen Bedingungen, auch gemeinsame Entwicklungen vollziehen konnten. Zunächst werden die Begriffe Jugend und Kultur eingeführt. Anschließend erfolgt deren Verbindung zum Terminus Jugendkultur und es werden gegenwärtige Merkmale dieser Bewegung erläutert. Im darauffolgenden Abschnitt werden die afroamerikanischen Wurzeln, insbesondere die Kulturtechniken des HipHop betrachtet, um einen Eindruck von der Entstehung und Charakteristik dieser Jugendkultur zu erhalten.[...]
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