Jüdisches Exil in Mexiko

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 15=sehr gute 2, Université Sorbonne Nouvelle Paris III (Institut d'allemand d'Asnières), Veranstaltung: Double exil en France et amérique latine, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit soll versuchen einen Einblick in das Leben der jüdischen Emigranten im mexikanischen Exil zu verschaffen. Dabei gehe ich näher auf die Frage ein, inwiefern die jüdischen und vor allem die politischen Emigranten ihr Leben und Wirken in Mexiko gestalteten. In einem ersten Kapitel führe ich die Voraussetzungen einer Emigration nach Mexiko an. Somit werde ich kurz die Arbeit des mexikanischen Konsulats in Frankreich wie auch die Gegebenheiten ansprechen, die Mexiko durch seine Politik zu einem Exilland machte. Im zweiten Kapitel gehe ich direkt auf das Kulturleben der Emigranten ein, um im folgenden, dritten Kapitel zur politischen Überzeugungsarbeit der politischen und vorwiegend kommunistischen Emigranten überzugehen, wodurch deutlich werden soll, daß Mexiko als Exilland der „Linken“ eine Plattform politisch-kommunistischer Arbeit darstellte. Augenmerk soll dabei in weiteren drei Unterkapiteln auf die Arbeit der politischen Exilanten im Hinblick auf die zionistische Bewegung, die Vereinszusammenarbeit sowie die bezüglich der politischen Überzeugungsarbeit hemmenden und fördernden Faktoren gelegt werden. Im vierten und vorletzten Abschnitt hebe ich unter anderen bedeut enden Exilanten und deren Lebensbedingungen und Exilbiographien, die von Egon Erwin Erwin Kisch und Wolfgang Paalen spezieller hervor. Das fünfte Kapitel spricht die Heimkehr der politischen Exilanten an und deren der Nachkriegszeit widersprechenden politischen Ideale. In der Schlußbetrachtung wird zusammengefaßt, daß sich Mexiko-Stadt und Mexiko als Exilland als ein Zentrum der Wissenschaft und Kultur, bereichert um die Kulturarbeit der Exilanten, vor allem aber für die jüdisch-kommunistischen Exilanten, als politisches Betätigungsfeld herausstellte.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 22, 2005
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Pages
24
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ISBN
9783638369893
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Language
German
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Genres
History / Europe / Germany
History / Modern / 20th Century
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 18 Punkte nach franz System=1, Université Sorbonne Nouvelle Paris III (Institut d'allemand d'Asnières), Veranstaltung: Coopération franco-allemand, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Pyrrhus = Sieg unter schweren Verlusten, so kann man die außenpolitischen Erfolge betrachten, wenn man den Blick auf das Ende der DDR mit einbezieht und die Machterosion im Inneren im Verhältnis zu den außenpolitischen Beziehungen und dem, so Ulrich Pfeil, schwindenden Realitätsverlust der Partei- und Staatsführung betrachtet. Die internationale Anerkennung , um die die DDR kämpfte, zwang sie zu einem Drahtseilakt zwischen Abgrenzung und Öffnung, den sie immer weniger steuern konnte. Denn die ersehnte Anerkennung durch die benannten außenpolitischen Erfolge sind mit dem Blick auf das Ende der DDR nur Siege unter schweren Verlusten zu betrachten, und es würde sich die Frage danach stellen, ob nicht die Widersprüchlichkeit, so prägend für die ostdeutsche Gesellschaft und den totalitären Herrschaftsanspruch der Partei war. Denn die Kontakte der politisch determinierten DDR- Gesellschaft mit den Zivilgesellschaften des Westens birgt eine Paradoxie in sich , die uns gleichzeitig die Machterosion der Partei- und Staatsführung wie aber auch die Möglichkeit der DDR- Gesellschaft sich der Partei- und Staatsführung zu entziehen zeigt und nach außen den Eindruck eines stabilen Staates erweckte. Das kam sowohl für die Parteiführung als auch für Frankreich –Kenner überraschend und deshalb spricht Detlef Pollack von dem kontraproduktiven Wirken bei dem Bemühen der Partei- und Staatsführung der DDR um internationale Anerkennung. Diese Tatsache ließ manche zu der Einsicht kommen, daß die „Wende“ und damit der Zusammenbruch der DDR für viele überraschend kam und nicht vorausgesehen werden konnte. Andere, wie Étienne Francoise, fragten sich drei Jahre nach der Wiedervereinigung nach den Wahrnehmungsdefiziten bei den westlichen Beobachtern: „Pourquoi avons- nous trôp fait confiance aux apparences, sans nous rendre compte que la coquille était vide et que la désaffection intérieur à l’égard du régime était infiniment plus avancée que nous ne le soupconnions ? Pourquoi avons-nous surestimé la stabilité interne du régime, les éléments d’abbrobation qu’il pouvait rencontrer dans la population [...]?
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 17 Punkte = 1, Université Sorbonne Nouvelle Paris III (Institut d'allemand Asnières), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit zwei Phänomenen der Semantik, der Polysemie und der Homonymie. Es handelt sich hier um zwei sehr eng verwandte Phänomene. Meistens werden die Polysemie und die Homonymie getrennt behandelt, und dennoch steht ihre Gemeinsamkeit im Vordergrund. Gerade diese Gemeinsamkeit führt dazu, dass diese beiden Formen lexikalischer Mehrdeutigkeit ähnliche Auswirkungen auf die Form - Inhaltsrelation des sprachlichen Zeichens haben. Die große Bedeutung des sprachlichen und schriftlichen Kontextes, in dem die Wörter stehen, ist wichtig, da Homonymie und Polysemie nicht zu Verständigungsproblemen führen sollen. Ob nun ein bestimmter Fall lexikalischer Mehrdeutigkeit dem Phänomen der Homonymie oder dem Vorkommen der Polysemie zuzuordnen ist, ist manchmal schwer zu entscheiden. So eignen sich beide Phänomene für Wortspiele, Witze und Sprichwörter, die mir auch zur Untersuchung der beiden Phänomene dienen sollen. Zunächst soll, angefangen bei dem Begriff der Polysemie, im ersten Kapitel anhand von Definitionen erläutert werden, was man unter den beiden Begriffen überhaupt versteht und inwiefern es unterschiedliche Ansätze insbesondere beim Homonymiebegriff gibt. Beginnen werde ich mit der lexikalischen Mehrdeutigkeit der Polysemie, um von verwandten Bedeutungen zu klar getrennten Bedeutungen überzugehen, wie sie bei der Homonymie vorliegen. An die Begriffserklärungen schließt sich eine kurze Analyse der gegenseitigen Beziehung zueinander an, wo insbesondere die Frage im Vordergrund steht, wann von Homonymie oder Polysemie zu sprechen ist. Es geht insbesondere darum, zu erkennen, wann ein Ausdruck mit zwei Bedeutungsvarianten als Homonymie oder Polysemie zu bezeichnen ist. Hierzu werden zwei wichtige Ansätze knapp erläutert. In einem dritten Teil der Arbeit werden die beiden Phänomene daraufhin untersucht, wie sie in der Sprache auftreten können. Anschließend geht es um die Rolle des sprachlichen Kontextes bei lexikalischer Mehrdeutigkeit. In einem praktisch-analytischen Teil wird dann untersucht, wie Sprachspiele und literarische Kleinformen (Witze, Sprüche und Wortspiel) von der Ambiguität (von der Polysemie und von der Homonymie) „leben“. Nun viel Spaß !- im wahrsten „Sinne des Wortes“!
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 18 Punkte nach franz System=1, Université Sorbonne Nouvelle Paris III (Institut d'allemand d'Asnières), Veranstaltung: Coopération franco-allemand, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Pyrrhus = Sieg unter schweren Verlusten, so kann man die außenpolitischen Erfolge betrachten, wenn man den Blick auf das Ende der DDR mit einbezieht und die Machterosion im Inneren im Verhältnis zu den außenpolitischen Beziehungen und dem, so Ulrich Pfeil, schwindenden Realitätsverlust der Partei- und Staatsführung betrachtet. Die internationale Anerkennung , um die die DDR kämpfte, zwang sie zu einem Drahtseilakt zwischen Abgrenzung und Öffnung, den sie immer weniger steuern konnte. Denn die ersehnte Anerkennung durch die benannten außenpolitischen Erfolge sind mit dem Blick auf das Ende der DDR nur Siege unter schweren Verlusten zu betrachten, und es würde sich die Frage danach stellen, ob nicht die Widersprüchlichkeit, so prägend für die ostdeutsche Gesellschaft und den totalitären Herrschaftsanspruch der Partei war. Denn die Kontakte der politisch determinierten DDR- Gesellschaft mit den Zivilgesellschaften des Westens birgt eine Paradoxie in sich , die uns gleichzeitig die Machterosion der Partei- und Staatsführung wie aber auch die Möglichkeit der DDR- Gesellschaft sich der Partei- und Staatsführung zu entziehen zeigt und nach außen den Eindruck eines stabilen Staates erweckte. Das kam sowohl für die Parteiführung als auch für Frankreich –Kenner überraschend und deshalb spricht Detlef Pollack von dem kontraproduktiven Wirken bei dem Bemühen der Partei- und Staatsführung der DDR um internationale Anerkennung. Diese Tatsache ließ manche zu der Einsicht kommen, daß die „Wende“ und damit der Zusammenbruch der DDR für viele überraschend kam und nicht vorausgesehen werden konnte. Andere, wie Étienne Francoise, fragten sich drei Jahre nach der Wiedervereinigung nach den Wahrnehmungsdefiziten bei den westlichen Beobachtern: „Pourquoi avons- nous trôp fait confiance aux apparences, sans nous rendre compte que la coquille était vide et que la désaffection intérieur à l’égard du régime était infiniment plus avancée que nous ne le soupconnions ? Pourquoi avons-nous surestimé la stabilité interne du régime, les éléments d’abbrobation qu’il pouvait rencontrer dans la population [...]?
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 17 Punkte = 1, Université Sorbonne Nouvelle Paris III (Institut d'allemand Asnières), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit zwei Phänomenen der Semantik, der Polysemie und der Homonymie. Es handelt sich hier um zwei sehr eng verwandte Phänomene. Meistens werden die Polysemie und die Homonymie getrennt behandelt, und dennoch steht ihre Gemeinsamkeit im Vordergrund. Gerade diese Gemeinsamkeit führt dazu, dass diese beiden Formen lexikalischer Mehrdeutigkeit ähnliche Auswirkungen auf die Form - Inhaltsrelation des sprachlichen Zeichens haben. Die große Bedeutung des sprachlichen und schriftlichen Kontextes, in dem die Wörter stehen, ist wichtig, da Homonymie und Polysemie nicht zu Verständigungsproblemen führen sollen. Ob nun ein bestimmter Fall lexikalischer Mehrdeutigkeit dem Phänomen der Homonymie oder dem Vorkommen der Polysemie zuzuordnen ist, ist manchmal schwer zu entscheiden. So eignen sich beide Phänomene für Wortspiele, Witze und Sprichwörter, die mir auch zur Untersuchung der beiden Phänomene dienen sollen. Zunächst soll, angefangen bei dem Begriff der Polysemie, im ersten Kapitel anhand von Definitionen erläutert werden, was man unter den beiden Begriffen überhaupt versteht und inwiefern es unterschiedliche Ansätze insbesondere beim Homonymiebegriff gibt. Beginnen werde ich mit der lexikalischen Mehrdeutigkeit der Polysemie, um von verwandten Bedeutungen zu klar getrennten Bedeutungen überzugehen, wie sie bei der Homonymie vorliegen. An die Begriffserklärungen schließt sich eine kurze Analyse der gegenseitigen Beziehung zueinander an, wo insbesondere die Frage im Vordergrund steht, wann von Homonymie oder Polysemie zu sprechen ist. Es geht insbesondere darum, zu erkennen, wann ein Ausdruck mit zwei Bedeutungsvarianten als Homonymie oder Polysemie zu bezeichnen ist. Hierzu werden zwei wichtige Ansätze knapp erläutert. In einem dritten Teil der Arbeit werden die beiden Phänomene daraufhin untersucht, wie sie in der Sprache auftreten können. Anschließend geht es um die Rolle des sprachlichen Kontextes bei lexikalischer Mehrdeutigkeit. In einem praktisch-analytischen Teil wird dann untersucht, wie Sprachspiele und literarische Kleinformen (Witze, Sprüche und Wortspiel) von der Ambiguität (von der Polysemie und von der Homonymie) „leben“. Nun viel Spaß !- im wahrsten „Sinne des Wortes“!
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