Digital Divide - Soziale Ungleichheit in der und durch die Nutzung des Internets

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 2,0, Universität Lüneburg (Sprache und Kommunikation), Veranstaltung: Zukunft der Mediennutzung - Zum Bedeutungswandel der Medien im Zeichen der Digitalisierung, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: IuK-Technogien sind aus dem politischen und wirtschaftlichen Leben und aus dem persönlichen Alltag heute nicht mehr wegzudenken. Im Informationszeitalter ist Wissen vor allem im Internet zu finden. Es stellt eine wichtige Quelle der Bildung und alltäglichen Information dar. Der Zugang zu diesem und die Kompetenz zu seiner Nutzung ist für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes, für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die Teilhabemöglichkeiten der Bürger entscheidend. Die fehlende oder schlechte Anbindung ans Internet bedeutet für ganze Länder den Ausschluss von einem heute entscheidenden Instrument der Kommunikation und für deren Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil im internationalen Handel. Die Präsenz im Internet wird besonders für kleine Firmen und Selbstständige als günstige Möglichkeit, für sich zu werben, immer wichtiger. Bei der Suche nach Arbeit ist das Internet heute eine entscheidende Quelle, um sich über Firmen, Jobangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Viele Informationen bleiben auf das Internet beschränkt. Die Kompetenz der Internetnutzung ist ein wichtiges Einstellungskriterium. Es stellt sich die Frage, ob durch die digitalen Medien, wobei dem Internet dabei die zentrale Stellung zukommt, die Teilung der Gesellschaft in zwei Klassen droht, bei der eine Informationselite von den Möglichkeiten des Internets profitiert, während die Gruppe der Nichtvernetzten darin eine Barriere der Partizipationsmöglichkeiten und einen Faktor der sozialen Ausgrenzung erlebt. Die Untersuchung der digitalen Kluft geschieht anhand verschiedener Faktoren wie Geschlecht, Alter, Bildungs- und Einkommensniveau, die einen Einfluss auf die Nutzung des Internets vermuten lassen. Nicht nur die Betrachtung des „Ob“ der Nutzung, welches lediglich den generellen Zugang zum Internet beschreibt, ist dabei entscheidend, sondern auch das „Wie“, also die Art der Nutzung und des Umgangs mit dem Internet, bietet es doch eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten, die bezüglich ihrer Nachhaltigkeit verschieden zu bewerten sind. Neben den Onlinern müssen die Offliner hinsichtlich ihrer Motive, das Internet nicht zu nutzen, betrachtet werden, um die digitale Kluft abschließend bewerten zu können.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 13, 2006
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Pages
22
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ISBN
9783638554312
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Journalism
Social Science / Media Studies
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie, Note: 1,3, Universität Lüneburg (Kulturorganisation und - vermittlung), Veranstaltung: Zur Organisation von Kultur in der Stadt, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Globalisierung und des freien Waren-, Dienstleistungs- und Arbeitnehmerverkehrs in der Europäischen Union stehen die städtischen Metropolen heute in einem Wettbewerb um ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital. Folge sind kulturpolitische Strategien, welche Kultur als Standortfaktor in den Mittelpunkt rücken. Die Erzeugung kreativer Milieus und Bereitstellung eines breiten Angebots kultureller Konsummöglichkeiten ist Teil eines umfassenderen Konzepts, innerhalb dessen Kulturpolitik als Teil einer städtischen Markenpolitik und einer Marktlogiken folgenden Wirtschafts- und Stadtentwicklungspolitik angesehen wird. Das Regierungsprogramm 2004-2008 der christdemokratischen Regierung Hamburgs stellt ein Beispiel eines Stadtentwicklungskonzeptes dar, welches die Wirtschafts-, Sozial- und Kulturpolitik an einer allen übergeordneten Wettbewerbs- und Imagepolitik unter dem Leitbild der Wachsenden Stadt ausrichtet. In dieser Arbeit sollen die Leitgedanken dieses Programms und an einigen Beispielen Aspekte der Kultur- und Stadtentwicklungspolitik Hamburgs vorgestellt werden, um sie anschließend in das Creative City - Konzept Charles Landrys einzuordnen. Das Creative City - Konzept beschreibt eine neue Methode der strategischen Stadtplanung, nach der sich die Erzeugung kreativer Milieus und die daraus folgende Attraktivität einer Stadt gezielt beeinflussen lässt, und spiegelt sich teilweise in der Hamburger Kulturpolitik wider, wobei diese aber wichtige Aspekte vernachlässigt. Des Weiteren wird der Creative Class - Ansatz Richard Floridas vorgestellt, der ebenfalls in seiner Grundidee in der Hamburger Marketing-Strategie wieder zu erkennen ist. Eine Gegenüberstellung der Gedanken Richard Floridas mit der Kulturpolitik und dem Kulturmarketing Hamburgs wird jedoch zeigen, dass sich der Creative Class - Ansatz hier nur unzureichend widerspiegelt. Im letzten Abschnitt werden die Ökonomisierung der Kulturpolitik und deren Folgen kritisierende Ansätze näher dargestellt, dabei diesen zugrunde liegende Begriffe wie „Neue Urbanität“, „Festivalisierung“ und „Disneyfizierung“ erläutert und die Kulturpolitik Hamburgs anhand dieser Ansätze kritisch bewertet. Abschließend werden Hamburger Kulturprojekte vorgestellt, die sich zu ihrer Gegnerschaft zur Hamburger Kultur- und Stadtentwicklungspolitik bekennen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,0, Universität Lüneburg (Kulturorganisation - und Kulturvermittlung), Veranstaltung: Grundlagen des Kulturmanagements, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die öffentliche Hand in Deutschland nicht mehr wie bisher in der Lage ist, das öffentliche und gemeinnützige Kulturangebot zu finanzieren. Eine Entwicklung in Richtung stärkerer privatwirtschaftlicher Finanzierung zeichnet sich bereits seit den 80er-Jahren ab. Es ist zu erwarten, dass der Finanzierungsdruck kultureller Einrichtungen durch die Streichung öffentlicher Gelder noch zunehmen wird, und somit stellt sich die Frage nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten des öffentlichen Kulturbetriebs, die die Kürzungen der staatlichen Kulturausgaben auffangen können und dabei die Werte und Traditionen, die der Kulturpolitik und -förderung in Deutschland zugrunde liegen, sowie die Strukturen, auf denen diese aufbauen, berücksichtigen. Die Erarbeitung neuer Konzepte der Kulturfinanzierung kann nicht geschehen ohne einen Blick auf das Verständnis von Kultur und Kulturbetrieb als Empfänger finanzieller Leistungen und auf kulturpolitische Ziele und Instrumente, die der öffentlichen Kulturfinanzierung in Deutschland zugrunde liegen. Dass eine solche Betrachtung von Rahmenbedingungen der Kulturproduktion nötig ist, um die verschiedenen Möglichkeiten der Kulturfinanzierung in ihrer Anwendbarkeit auf das System der Kulturproduktion bewerten zu können, wird sich bei der Gegenüberstellung des Kulturbetriebs von Deutschland und der USA zeigen, aus der deutlich wird, dass eine direkte Übertragung kulturpolitischer Modelle anderer Länder nicht möglich ist, wenn diese auf anderen Grundannahmen über die Aufgaben von Kultur sowie der Rolle des Staates im Bezug auf diese beruhen. Trotzdem lassen sich hier und auch in anderen Ländern Ansatzpunkte für eine Umgestaltung bzw. Weiterentwicklung des Finanzierungssystems der Kultur in Deutschland finden, und so ist es sinnvoll, kritisch zu betrachten, in welcher Art und Weise eine Einbindung importierter „kultureller Praktiken“ so möglich ist, dass sie dem deutschen System gerecht wird. Nach einer Erläuterung der Kulturfinanzierungssysteme in Deutschland und den USA werden die verschiedenen Möglichkeiten privater Finanzierung aufgezeigt, eingeteilt in Gruppen, die nach der Quelle der Finanzierung unterscheiden, und diese gleichzeitig bewertet. Abschließend erfolgt die Darstellung einiger Bedingungen, deren Realisation für eine stärkere Nutzung privater Finanzierungsformen nötig ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Veranstaltung: International Marketing and Media Management, Sprache: Deutsch, Abstract: The music industry is in the midst of change. This change has been triggered by the influence of new media, such as the Internet or mobile telephones, which contribute to an increasing digitalisation of society during the last years. The results of the growing digitalisation are changes in the consumer behaviour, new devices and also new sales channels. Supply and demand of music products is greater today than ever before; however, the music industry generates only little capital because of illegal downloads and small revenues of the digital music market (Thurner, 2010, pp.5). In the course of the digitalisation, new media plays a big role. Like Peter R. Scott and Mike Jacka put it: “social media is the set of Web-based broadcast technologies that enable the democratization of content, giving people the ability to emerge from consumer of content to publishers” (Scott and Jacka, 2011, pp.5). Due to social media, people have the opportunity to communicate with people all over the world, to share pictures, videos, and audio files (Safko and Brake, 2009, pp.6). Interesting songs or videos are going to spread rapidly from YouTube within social networks like Facebook and Twitter. Therefore, unknown artists can become stars overnight (Urbanowizc, 2013). The digitalisation and social media have changed the framework of the music industry and because of that the management topics of the music companies changed as well. This assignment identifies and discusses the management topics a company has to deal with in the music industry in the digital age. In chapter one the author explains the new framework of the web 2.0 and therefore the changing consumption habits of the consumer. Also the paper identifies the changes of the consumption of music by social media. In chapter two in the scope of this assignment, old and new communication models will be presented and analysed. Also the important management topics will be explained and further the effect on the music industry will be established. For exemplification of both subjects the author makes use of the company Pandora Internet Radio.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: keine, Universität Lüneburg (Sprache und Kommunikation), 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zweiten Weltkrieg standen sich mit der westlichen Besatzungszone bzw. der BRD und der Sowjet-Besatzungszone bzw. der DDR zwei Systeme gegenüber, die auf vollständig verschiedenen politischen und ideologischen Grundsätzen basierten. Es stellt sich die Frage, inwiefern sich diese Gegensätze auch in den Medien widerspiegelten, ob diese als Vermittler politischer Einstellungen zur Entfremdung beitrugen und den Konflikt verstärkten oder sich hier, im Gegenteil, eine Basis der Annäherung fand. Die folgende Arbeit soll durch einen Vergleich des Fernsehens beider deutschen Staaten eine Antwort darauf geben. Dabei werden zunächst die politischen Funktionen und der Aufbau des Fernsehens und anschließend Eigen- und Fremdbilder des eigenen und jeweils anderen Staates, wie sie in der Berichterstattung zum Ausdruck kamen, einander gegenübergestellt. Eigenbilder meint dabei, wie die beiden Staaten im jeweils eigenen Rundfunk sich selbst darstellten bzw. politische Einstellungen und Schwerpunkte durch die Häufigkeit und Art der Berichterstattung zum Ausdruck kamen, Fremdbilder die Sichtweise gegenüber anderen Staaten und insbesondere dem „anderen Deutschland“. Diese Eigen- und Fremdbilder umfassen die gesellschaftspolitischen, innenpolitischen, außenpolitischen und wirtschaftspolitischen Einstellungen. Grundlage der Arbeit ist vor allem die Untersuchung Anthony John Gloss ́, eine vergleichende Analyse politischer Informationssendungen, d.h. der Nachrichten- und politischen Magazinsendungen, in der BRD und der DDR aus dem Jahr 1977. Auch die Gliederung geht auf diese zurück. Es ist davon auszugehen, dass es im Laufe der Zeit durchaus auch zu Veränderungen in der Berichterstattung kam. Darüber hinaus dürften nicht nur politische Informationssendungen Aufschluss über Eigen- und Fremdbilder geben, sondern auch das Kultur- und Sportprogramm, Unterhaltungssendungen und sogar das Werbefernsehen. Eine genaue Betrachtung der zeitlichen und inhaltlichen Aspekte würde jedoch den Rahmen dieser Arbeit sprengen, so dass diese nur in sehr allgemeiner Art und Weise eine Darstellung liefern kann und sich auf die generellen, aber für die Gegenüberstellung entscheidenden Tendenzen beschränken soll.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Wohnen, Stadtsoziologie, Note: 1,3, Universität Lüneburg (Kulturorganisation und - vermittlung), Veranstaltung: Zur Organisation von Kultur in der Stadt, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen der Globalisierung und des freien Waren-, Dienstleistungs- und Arbeitnehmerverkehrs in der Europäischen Union stehen die städtischen Metropolen heute in einem Wettbewerb um ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital. Folge sind kulturpolitische Strategien, welche Kultur als Standortfaktor in den Mittelpunkt rücken. Die Erzeugung kreativer Milieus und Bereitstellung eines breiten Angebots kultureller Konsummöglichkeiten ist Teil eines umfassenderen Konzepts, innerhalb dessen Kulturpolitik als Teil einer städtischen Markenpolitik und einer Marktlogiken folgenden Wirtschafts- und Stadtentwicklungspolitik angesehen wird. Das Regierungsprogramm 2004-2008 der christdemokratischen Regierung Hamburgs stellt ein Beispiel eines Stadtentwicklungskonzeptes dar, welches die Wirtschafts-, Sozial- und Kulturpolitik an einer allen übergeordneten Wettbewerbs- und Imagepolitik unter dem Leitbild der Wachsenden Stadt ausrichtet. In dieser Arbeit sollen die Leitgedanken dieses Programms und an einigen Beispielen Aspekte der Kultur- und Stadtentwicklungspolitik Hamburgs vorgestellt werden, um sie anschließend in das Creative City - Konzept Charles Landrys einzuordnen. Das Creative City - Konzept beschreibt eine neue Methode der strategischen Stadtplanung, nach der sich die Erzeugung kreativer Milieus und die daraus folgende Attraktivität einer Stadt gezielt beeinflussen lässt, und spiegelt sich teilweise in der Hamburger Kulturpolitik wider, wobei diese aber wichtige Aspekte vernachlässigt. Des Weiteren wird der Creative Class - Ansatz Richard Floridas vorgestellt, der ebenfalls in seiner Grundidee in der Hamburger Marketing-Strategie wieder zu erkennen ist. Eine Gegenüberstellung der Gedanken Richard Floridas mit der Kulturpolitik und dem Kulturmarketing Hamburgs wird jedoch zeigen, dass sich der Creative Class - Ansatz hier nur unzureichend widerspiegelt. Im letzten Abschnitt werden die Ökonomisierung der Kulturpolitik und deren Folgen kritisierende Ansätze näher dargestellt, dabei diesen zugrunde liegende Begriffe wie „Neue Urbanität“, „Festivalisierung“ und „Disneyfizierung“ erläutert und die Kulturpolitik Hamburgs anhand dieser Ansätze kritisch bewertet. Abschließend werden Hamburger Kulturprojekte vorgestellt, die sich zu ihrer Gegnerschaft zur Hamburger Kultur- und Stadtentwicklungspolitik bekennen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,0, Universität Lüneburg (Kulturorganisation - und Kulturvermittlung), Veranstaltung: Grundlagen des Kulturmanagements, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die öffentliche Hand in Deutschland nicht mehr wie bisher in der Lage ist, das öffentliche und gemeinnützige Kulturangebot zu finanzieren. Eine Entwicklung in Richtung stärkerer privatwirtschaftlicher Finanzierung zeichnet sich bereits seit den 80er-Jahren ab. Es ist zu erwarten, dass der Finanzierungsdruck kultureller Einrichtungen durch die Streichung öffentlicher Gelder noch zunehmen wird, und somit stellt sich die Frage nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten des öffentlichen Kulturbetriebs, die die Kürzungen der staatlichen Kulturausgaben auffangen können und dabei die Werte und Traditionen, die der Kulturpolitik und -förderung in Deutschland zugrunde liegen, sowie die Strukturen, auf denen diese aufbauen, berücksichtigen. Die Erarbeitung neuer Konzepte der Kulturfinanzierung kann nicht geschehen ohne einen Blick auf das Verständnis von Kultur und Kulturbetrieb als Empfänger finanzieller Leistungen und auf kulturpolitische Ziele und Instrumente, die der öffentlichen Kulturfinanzierung in Deutschland zugrunde liegen. Dass eine solche Betrachtung von Rahmenbedingungen der Kulturproduktion nötig ist, um die verschiedenen Möglichkeiten der Kulturfinanzierung in ihrer Anwendbarkeit auf das System der Kulturproduktion bewerten zu können, wird sich bei der Gegenüberstellung des Kulturbetriebs von Deutschland und der USA zeigen, aus der deutlich wird, dass eine direkte Übertragung kulturpolitischer Modelle anderer Länder nicht möglich ist, wenn diese auf anderen Grundannahmen über die Aufgaben von Kultur sowie der Rolle des Staates im Bezug auf diese beruhen. Trotzdem lassen sich hier und auch in anderen Ländern Ansatzpunkte für eine Umgestaltung bzw. Weiterentwicklung des Finanzierungssystems der Kultur in Deutschland finden, und so ist es sinnvoll, kritisch zu betrachten, in welcher Art und Weise eine Einbindung importierter „kultureller Praktiken“ so möglich ist, dass sie dem deutschen System gerecht wird. Nach einer Erläuterung der Kulturfinanzierungssysteme in Deutschland und den USA werden die verschiedenen Möglichkeiten privater Finanzierung aufgezeigt, eingeteilt in Gruppen, die nach der Quelle der Finanzierung unterscheiden, und diese gleichzeitig bewertet. Abschließend erfolgt die Darstellung einiger Bedingungen, deren Realisation für eine stärkere Nutzung privater Finanzierungsformen nötig ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,3, Universität Lüneburg (BWL), Veranstaltung: Organisation, Steuerung und Finanzierung gemeinnütziger Kulturleistungen bei Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Europäische Union als Staatenverbund von mittlerweile 25 Mitgliedsstaaten entstand aus dem Willen heraus, die europäischen Volkwirtschaften zu vereinigen und durch Verringerung der wirtschaftlichen Entwicklungsunterschiede die harmonische Entwicklung zu fördern. Zur Umsetzung dieser Ziele schafft sie im Laufe ihrer Geschichte verschiedene Förderinstrumente, von denen der Europäische Sozialfonds (ESF) und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung eine zentrale Rolle einnehmen. Sie dienen der Umverteilung der Beiträge der Mitgliedsstaaten zugunsten benachteiligter Regionen. Von den Fördermitteln können Unternehmen, Kultureinrichtungen, Non Profit-Organisationen und Beschäftigungsinitiativen in Förderregionen, die zu den Programmzielen einen Beitrag leisten, profitieren. Neben nationalen Fördergeldern und der Unterstützung durch Stiftungen oder Unternehmen bietet sich hier für öffentliche Kulturverwaltungen und auch für Kultureinrichtungen eine weitere wichtige finanzielle Unterstützungsmöglichkeit, sofern sie Grundlagen, Prinzipien, Sinn und Zweck, Antrags-, Kontroll- und Bewertungsverfahren dieser komplexen Förderungsprogramme durchschauen. Diese Arbeit soll als Leitfaden dazu dienen, genau dieses möglich zu machen. Nach einer allgemeinen Einführung in Grundlagen, Prinzipien, Sinn und Zweck der Europäischen Förderungssysteme und der Europäischen Kulturförderung und den Erfordernissen für den Antragsteller, die sich daraus ergeben, werden der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Europäische Sozialfonds (ESF) als Förderinstrumente zugunsten benachteiligter Regionen und Gebiete und ihre Prinzipien vorgestellt. Anschließend soll das grundlegende Wissen für das Antrags-, Kontroll- und Bewertungsverfahren vermittelt werden, wobei zur Verdeutlichung der komplexen Strukturen die Umsetzung des EFRE und EFS - Programms in Hamburg herangezogen wird. Neben den Kenntnissen über Rechtsgrundlagen, förderfähige Organisationen und Projekte werden die am Antrag-, Bewertungs- und Kontrollverfahren beteiligten Institutionen und ihre Instrumente sowie Auswahl- und Bewertungskriterien zur Qualitätssicherung vorgestellt. Abschließend wird auf die finanziellen Aspekte und Zahlungsverfahren der Strukturfonds sowie die Vertragsgrundlagen eingegangen. Im Anhang finden sich praktische Tipps zur Projektplanung und Beantragung von EU-Fördermitteln und Kontaktadressen informierender Institutionen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: keine, Universität Lüneburg (Sprache und Kommunikation), 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zweiten Weltkrieg standen sich mit der westlichen Besatzungszone bzw. der BRD und der Sowjet-Besatzungszone bzw. der DDR zwei Systeme gegenüber, die auf vollständig verschiedenen politischen und ideologischen Grundsätzen basierten. Es stellt sich die Frage, inwiefern sich diese Gegensätze auch in den Medien widerspiegelten, ob diese als Vermittler politischer Einstellungen zur Entfremdung beitrugen und den Konflikt verstärkten oder sich hier, im Gegenteil, eine Basis der Annäherung fand. Die folgende Arbeit soll durch einen Vergleich des Fernsehens beider deutschen Staaten eine Antwort darauf geben. Dabei werden zunächst die politischen Funktionen und der Aufbau des Fernsehens und anschließend Eigen- und Fremdbilder des eigenen und jeweils anderen Staates, wie sie in der Berichterstattung zum Ausdruck kamen, einander gegenübergestellt. Eigenbilder meint dabei, wie die beiden Staaten im jeweils eigenen Rundfunk sich selbst darstellten bzw. politische Einstellungen und Schwerpunkte durch die Häufigkeit und Art der Berichterstattung zum Ausdruck kamen, Fremdbilder die Sichtweise gegenüber anderen Staaten und insbesondere dem „anderen Deutschland“. Diese Eigen- und Fremdbilder umfassen die gesellschaftspolitischen, innenpolitischen, außenpolitischen und wirtschaftspolitischen Einstellungen. Grundlage der Arbeit ist vor allem die Untersuchung Anthony John Gloss ́, eine vergleichende Analyse politischer Informationssendungen, d.h. der Nachrichten- und politischen Magazinsendungen, in der BRD und der DDR aus dem Jahr 1977. Auch die Gliederung geht auf diese zurück. Es ist davon auszugehen, dass es im Laufe der Zeit durchaus auch zu Veränderungen in der Berichterstattung kam. Darüber hinaus dürften nicht nur politische Informationssendungen Aufschluss über Eigen- und Fremdbilder geben, sondern auch das Kultur- und Sportprogramm, Unterhaltungssendungen und sogar das Werbefernsehen. Eine genaue Betrachtung der zeitlichen und inhaltlichen Aspekte würde jedoch den Rahmen dieser Arbeit sprengen, so dass diese nur in sehr allgemeiner Art und Weise eine Darstellung liefern kann und sich auf die generellen, aber für die Gegenüberstellung entscheidenden Tendenzen beschränken soll.
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