Google Translate: Die neue Generation gelungener Übersetzungen?

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Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,3, Universität Erfurt, Veranstaltung: Übersetzbarkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zentrum des Essays stehen die grundlegenden Thesen Walter Benjamins, einem Autor, der in einem seiner zahlreichen Werke über die Aufgaben eines Übersetzers von Gedichten schreibt. Benjamins Ansicht, wodurch eine Übersetzung von Gedichten als gelungen gilt, wird hierbei mit der technischen Übersetzung durch das Programm Google Translate verglichen, um herauszuarbeiten, wie Google Translate Gedichte übersetzt und in wie weit diese Übersetzung den Anforderungen Benjamins an einen guten Übersetzer gerecht wird, oder nicht. Ist Google Translate demnach die neue Generation von gelungenen Übersetzungen oder verfehlt das Programm die Aufgabe eines Übersetzers?
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 9, 2010
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Pages
4
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ISBN
9783640744671
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Linguistics / General
Language Arts & Disciplines / Linguistics / Historical & Comparative
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 3,0, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: „Ohne den Tod, könnten wir das Leben nicht schätzen“ , sagte Elisabeth Kübler Ross. Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den schlimmsten Dingen, die einem im Leben passieren können, doch ebenso soll der Tod eines Menschen den Hinterbliebenen verdeutlichen, wie kostbar und kurz ein Leben ist und dass man jeden Augenblick, den man noch hat, genießen sollte, bevor es zu spät sein könnte. Die Gegenwartsliteraturen „P.S. Ich liebe Dich“ von Cecelia Ahern und Joan Didions Buch „Das Jahr magischen Denkens“ befassen sich mit der Thematik des Verlustes des geliebten Ehemannes und wie die beiden Frauen den Tod ihres Partners bewältigen und ihr Leben ohne ihn fortführen. In meiner Hausarbeit werde ich diese beiden Bücher vergleichen, da sie denselben Grundinhalt, nämlich den Umgang mit dem Tod des Gatten, haben, obwohl es einen signifikanten Unterschied in den Romanen gibt. Während die Geschichte im Roman „P.S. Ich liebe Dich“ Fiktion ist, ist „Das Jahr magischen Denkens“ eine Autobiografie von Joan Didions Erlebnissen. Ich werde in meiner Hausarbeit herausfinden, wie die Frauen mit dem Todesfall umgehen und welche Gründe existieren, warum die beiden Frauen unterschiedlich trauern. Sind die typischen Merkmale der Trauer nach Freud bei den Frauen im Roman zu finden, welche überwiegen dabei? Wie ist ihr Verhältnis gegenüber ihrer Umwelt und welche Anlässe kann es dafür geben? Müssen sie sich gegenüber ihren Freunden wegen ihrer Trauer rechtfertigen? Wie verändert sich ihr Leben ohne ihre Ehemänner und wodurch wird der Wandel bewirkt? Sorgt der Tod der Männer dafür, dass die Frauen ihr Leben verbessern und mehr schätzen? Diese und weitere Fragen lassen die beiden Romane in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden entstehen, die ich, in meiner jetzt folgenden Hausarbeit bearbeiten werde, um Antworten zu finden. Die Bibliographie, die ich für die Arbeit konsultieren werde befindet sich am Schluss dieser Arbeit.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vergangenheit ist geschehen und kann nicht mehr verändert werden. Entscheidungen wurden getroffen, Wege wurden ausgewählt. Manche von ihnen führen in die richtige, andere in die falsche Richtung. Selbst eine kleine Entscheidung kann eine große Wirkung gebracht haben. Doch alles ist Teil der Geschichte und kann nicht wiederholt werden. Was ist jedoch, wenn man die Chance erhält, einen Fehler in der Vergangenheit wieder gut zu machen und etwas zu ändern? Mit dieser Fragestellung setzt sich Stephen King in seinem neuen Roman Der Anschlag auseinander. Der Roman befasst sich mit einem für King untypischen Genre, denn im Zentrum des Werkes steht eine kontrafaktische Geschichte, in der das Attentat auf John F. Kennedy im Jahre 1963 verhindert werden soll, in der Annahme, dass infolgedessen durch das Weiterleben des Präsidenten der weitere Verlauf der Geschichte bis zur Gegenwart des Jahres 2011 positiv verändert werden würde. Dass das Intervenieren in die Vergangenheit eine Reihe von unvorhersehbaren negativen Konsequenzen zur Folge hat, auch wenn sich zum Ziel gesetzt wurde, historische Momente zu vereiteln, die einen dunklen Schatten auf die Menschheit geworfen haben und möglicherweise eine Unmenge an Menschenleben gefordert haben, ist die These der nun folgenden wissenschaftlichen Arbeit. Warum selbst eine kleine Veränderung der Historie eine Reihe von überwiegend negativen Auswirkungen mit sich bringt, und was für eine Rolle die Vergangenheit selbst bei kontrafaktischen Geschichten spielt, wird ebenfalls bearbeitet. Seit Jahrzehnten begeistern kontrafaktische Geschichten über das Töten bekannter Personen oder das Stoppen von Attentäter die Leser. Der Schwerpunkt liegt meistens auf den Geschehnissen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Kings Idee, das Leben des Präsidenten John F. Kennedy zu retten, der im Jahre 1963 erschossen wurde, fällt hierbei jedoch aus dem Rahmen. Was sich der Protagonist davon erhofft, was für positive Auswirkungen es haben kann, Kennedy zu retten und wieso er sich für Kennedy entschieden hat, ist Bestandteil dieser Arbeit. Wieso er sich jedoch einen im Vergleich zur gesamten Weltgeschichte eher unscheinbaren Moment der Historie auserwählt hat und worauf sich die erwarteten positiven Konsequenzen des Protagonisten stützen, ist ebenfalls signifikant zu betrachten. Warum die Vergangenheit letztendlich ruhen sollte und nicht verändert werden will, wird in den nun folgenden Seiten erarbeitet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 2,0, Universität Mannheim, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der weltberühmte Roman "The Great Gatsby" wurde von Francis Scott Fitzgerald geschrieben und ist 1925 erschienen. Er wird gemeinhin als Fitzgeralds Meisterwerk bezeichnet, obwohl er sich nach seiner Veröffentlichung zunächst nur mäßig verkaufte. In dem Roman werden die Ereignisse eines Sommers im Leben von Nick Carraway erzählt, einem jungen Mann aus dem amerikanischen Mittleren Westen, der nach seinem Umzug an die Ostküste die Bekanntschaft des schwerreichen Jay Gatsby macht und in dessen glamouröse Welt hineingezogen wird. Es gibt zahlreiche Werke, die sich mit verschiedensten Aspekten dieses Romans beschäftigen. Einige behandeln die Frage, wie stark der Einfluss von Fitzgeralds eigenem Leben auf den Roman war; andere versuchen, die verschiedenen Leitmotive des Romans zu interpretieren und wieder andere beschäftigen sich mit der Frage, inwieweit die Handlung des Romans auch in heutigen Zeiten noch aktuell ist. Ein Aspekt wird in vielen dieser Arbeiten erwähnt – der "American dream". Ich möchte in dieser Hausarbeit zeigen, wie das Phänomen des "American dream" in The Great Gatsby dargestellt wird und was das Besondere am persönlichen "American dream" der Hauptfigur Jay Gatsby ist. Zunächst werde ich einen kurzen Abriss der Biografie des Autors F. S. Fitzgerald geben und mich dann mit der Figur Jay Gatsby befassen. Danach werde ich das Konzept des "American dream" vorstellen und im Anschluss daran die Besonderheit des "Gatsby-schen" Traums erläutern. Ich möchte aufzeigen, dass der Leser des Romans gerade durch Gatsbys unerschütterlichen Glauben an seinen Traum und durch seine Fähigkeit, zu hoffen, dazu gebracht wird, Sympathie mit Gatsby zu empfinden und sein Scheitern (und das seines Traums) zu bedauern.
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Allgemeines, Note: 2, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit seiner Aussage über das bedeutendste Werk des griechischen Dichters Sophokles, trifft Georg Steiner den Kern der Bedeutsamkeit und Wichtigkeit der ‚Antigone‘. Sophokles schrieb den Mythos der Antigone 442 v. Chr. nieder und schaffte vor tausenden Jahren ein Werk, welches die Menschen über die Jahrhunderte hinweg bis heute fasziniert und immer wieder aufs Neue interessiert. Aufgrund dessen zählt Sophokles‘ Werk zu den literarischen Texten, die im Laufe der Literaturgeschichte am meisten neu interpretiert, transformiert und rezipiert wurde. ‚Antigone‘ durchlief seit der Veröffentlichung einer Vielzahl von Veränderungen hinsichtlich des Mythos als auch der Figuren selbst. Die erste Rezeption verfasste Euripides bereits ein paar Jahre nach Sophokles und verwandelte die Tragödie der Antigone in seinem Werk in eine Liebesgeschichte zwischen Antigone und Haimon, die ein glückliches Ende findet. Das Interesse an dem griechischen Mythos verschwand in den anschließenden Jahrhunderten und entflammte erst wieder im 16. Jahrhundert mit einer erneuten Veröffentlichung einer Antigone-Rezeption. Ab diesem Jahrhundert rückt ‚Antigone‘ in den Mittelpunkt und bleibt dort bis heute verharren. Gerade im 20. Jahrhundert hat das Werk den Höhepunkt seiner Signifikanz gefunden und wurde in dieser Phase am häufigsten interpretiert und weiter entwickelt. Autoren wie Brecht, Hasenclever und Hölderlin haben den griechischen Mythos als Grundlage verwendet, und die Figuren in einen neueren, zeitlich angepassten Kontext gesetzt. Doch auch wenn inhaltliche Veränderungen vernommen wurden, bleibt der Kern des antiken Werkes dennoch erhalten. Interessant ist hierbei nicht nur die Frage, was Sophokles‘ ‚Antigone‘ bedeutend macht und wieso es immer wieder in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern vor allem auch, warum der literarische Text über die Jahrtausende hinweg transformiert werden muss, um weiterhin zu bestehen. In der nun folgenden wissenschaftlichen Arbeit wird die Rezeption des Werkes im Mittelpunkt stehen. Um die Veränderungen des Urtextes herausarbeiten zu können, werden zwei Texte aus dem 20. Jahrhundert, die unterschiedlicher nicht sein können, im Fokus stehen. Neben Jean Anouilhs ‚Antigone‘ aus dem Jahr 1942, wird auch das 21 Jahre später erschienene Werk ‚Die Berliner Antigone‘ von Rolf Hochhuth den Grundstein der wissenschaftlichen Arbeit bilden. Beide erschienen zeitnah, unterscheiden sich jedoch in ihrer Rezeption und Transformation des Urtextes........
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Universität Erfurt, Veranstaltung: Theorien der Menschenwürde und der grundlegenden Rechte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung „Verfassungen können älter werden als Menschen, sie werden es aber nur in den seltensten Fällen“, sagte Christoph Möllers, Professor und Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht in einem Essay über das deutsche Grundgesetz. Die Geschichte unseres Landes betrachtend, wird deutlich, dass Möllers These tatsächlich der Wahrheit entspricht, denn kaum eine Verfassung, die vor dem Ersten oder Zweiten Weltkrieg in Deutschland entstand, existiert noch in unserer Gegenwart. Eine jener Verfassungen, die in unserer Gegenwart noch existiert und noch weit in die Zukunft hinein existieren wird, ist das, am 23. Mai 1949 in Kraft getretene Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland , in dem es in Artikel 1 Absatz 1 heißt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Aufgrund der menschenunwürdigen Geschehnisse im Nationalsozialismus entstand dieses Grundgesetz und wird auch wegen der Taten jener Zeit lang erhalten bleiben. Dass die Würde der Juden vom nationalsozialistischen Staat vollkommen untergraben wurde, ist allen bekannt und wird auch jungen Menschen bereits frühzeitig in Schulen oder durch Angehörige vermittelt. Wie existent die Würde von anderen Menschen, wie beispielsweise behinderter Menschen oder der Zigeuner, zu jener Zeit war, ist nur selten im Zentrum der Diskussionen und Gespräche von Freunden, Familien oder Mitschülern. Dabei begann das menschenunwürdige Verhalten der Nationalsozialisten eben mit diesen und nicht mit den Juden. Zunächst wird in der Hausarbeit darauf eingegangen, was hinter dem Begriff der Menschenwürde steht und wie sich der Begriff bis zum Nationalsozialismus wandelte. Anschließend wird darauf eingegangen, wodurch die drei ausgewählten Gruppierungen- die Behinderten, Zigeuner und Juden- ihrer Würde beraubt wurden und wodurch es kommen mag, dass der erste Gedanke bei der Frage nach der Menschenwürde im Nationalsozialismus, auf die Taten gegen die Juden und nicht auf die gegen die der Behinderten und Zigeuner fällt. Wodurch und aus welchen ‚Gründen‘ wurde schlussendlich die Würde der Menschen im Nationalsozialismus zerschlagen und wie rechtfertigte der Staat seine Handlungen? Wie veränderte sich die Bedeutung der Menschenwürde nach Ende des Zweiten Weltkrieges und welche Gesetze wurden – neben dem der Menschenwürde- aufgrund der Taten im Nationalsozialismus erlassen?
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Universität Erfurt, Veranstaltung: Meta-Lyrik, Sprache: Deutsch, Abstract: „Alle meine Gedichte sind Gelegenheitsgedichte, sie sind durch die Wirklichkeit angeregt und haben darin Grund und Boden“ , sprach Goethe einst und mit einem dieser Gelegenheitsgedichten werde ich mich in dieser Hausarbeit auseinandersetzen. Der am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geborene und am 22. März 1832 in Weimar gestorbene Johann Wolfgang von GoetheAbb.01 ist als Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Dramatiker und Kunsttheoretiker einer der bekanntesten Vertreter der Weimarer Klassik. Er schrieb Gedichte, Dramen, Prosa- Literatur und naturwissenschaftliche Abhandlungen und gilt als bedeutendster deutscher Dichter und herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur . Im Jahre 1771 verfasste Goethe das Liebesgedicht „Willkommen und Abschied“, das der Literaturepoche Sturm und Drang zuzuordnen ist, was sich an den für diese Epoche typischen Merkmalen der betonten Darstellungen von Emotionen, Gedanken und der Naturverbundenheit erkennen lässt. Ich habe mir dieses Gedicht für diese Hausarbeit, aufgrund seiner Emotionalität und den Parallelen meiner eigenen Erfahrung, ausgesucht. Ich werde die spätere Version des Gedichts aus dem Jahre 1785 interpretieren, da ich die überarbeitete Version interessanter finde, und dabei ebenfalls auf die formalen Auffälligkeiten und den historischen Kontext eingehen. Als zweiten Schritt werde ich diese Version mit der ersten aus dem Jahr 1771 vergleichen und herausfinden, worin die Unterschiede zwischen den beiden Gedichten liegen und aus welchen Gründen Goethe sein Werk überarbeitete. Um die Übersichtlichkeit meiner Arbeit zu gewährleisten, habe ich diese in Abschnitte gegliedert, die jeweils durch Überschriften gekennzeichnet sind. Die Sekundär- und Primärliteratur, die ich konsultiert habe, sowie das Abbildungsverzeichnis und die Fußnoten, befinden sich am Schluss der Arbeit.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Universität Erfurt, Veranstaltung: Töten und Sterben lassen, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung „Schuldlosigkeit kann es in den Lebensbeziehungen der Menschen nicht geben, weil Verantwortung übernommen werden muß. Wenn Schuldlosigkeit zum obersten Kriterium ärztlichen Handelns würde, stünde nicht der anvertraute Mensch [...] im Mittelpunkt aller Erwägungen, sondern das ‚Ich des Artzes‘.“ Die These wurde von dem evangelischen Theologen Hans Grewel aufgestellt. Er deutet damit an, welche Konsequenzen erfolgen können, wenn die Ärzte in ihren medizinischen Handlungen verantwortungslos und schuldfrei wären. Wenn die Ärzte demzufolge von jeglicher Schuld und Verantwortung befreit wären, würde ihr eigenes Wohlbefinden im Zentrum ihres Handelns stehen und nicht das, der zu behandelnden Patienten. Sie könnten die Behandlungen ihrer Patienten nach ihrem eigenen Anliegen richten, was bedeuten würde, dass sie sich solche Behandlungsmöglichkeiten aussuchen könnten, die für sie selbst zeit- und kraftsparender, auch wenn sie nicht förderlich für die Genesung ihrer Patienten wären. Aus Grewels Zitat folgend entstehen die Fragen, welche (in-)signifikante Rolle Schuld und Verantwortung in der modernen Medizin tatsächlich spielen oder spielen müssten und welche Bedeutung die Ethik hat, vor allem beim Töten und Sterben lassen von Patienten und beim Tun und Unterlassen bei Behandlungen. Um die Fragen prägnant beantworten zu können, werden die genannten Aspekte anhand eines Fallbeispiels aus der Medizin bearbeitet. Dieses Fallbeispiel wurde von dem Dozenten Prof. Dr. med Eike Uhlich in einer medizinischen Vorlesung in Hofheim vorgeführt und von ihm selbst erlebt, wie der folgende Satz über das zu bearbeitende Beispiel in dieser Hausarbeit, über die passive Euthanasie, verdeutlicht: „Wie allein man als der verantwortliche Arzt sein kann, soll Ihnen unser letztes Beispiel zeigen, das mich selbst damals sehr bewegt und belastet hat.“ Nachdem zunächst das Fallbeispiel des Dozenten vorgestellt wird, folgt anschließend die Herausarbeitung. Hierbei wird das Augenmerk auf die Frage gelegt, ob Grewels Zitat, dass Ärzte nicht schuldfrei sind und sein dürfen, stimmt und aus welchen Gründen diese Position bestärkt wird. Ist es in der modernen Medizin überhaupt möglich, als Arzt Schuld auf sich zu laden, oder ist die Freiheit des Handelns der Ärzte so eingeschränkt, dass sie einer strengen Vorgabe in ihren Handlungen unterliegen?
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