Die Lüneburger Saline und ihre Bedeutung für das mittelalterliche Lüneburg und den Ostseeraum

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Nordeuropa-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Wer im Jahr 2000 durch die Lüneburger Innenstadt spaziert ist, wird sich an den zahlreichen kunstvoll bemalten Wildschweinfiguren erfreut haben, die es dort zu sehen gab. Gleichwohl wird einem Ortsfremden die Bedeutung dieser Wildschweine verborgen geblieben sein. Mit dieser werbewirksamen Aktion wurde nämlich an eine alte Lüneburger Legende erinnert, wonach ein Jäger vor mehr als 1000 Jahren eine schneeweiße Wildsau erlegt haben und im Zuge dessen die erste Salzquelle der Stadt entdeckt haben soll. Die ungewöhnliche Farbe des Felles stammte der Legende zufolge von kristallisiertem Salz, in dem sich die Sau gesuhlt hätte. Es war also eine Sau, die die Einwohner Lüneburgs auf ihren wertvollen Bodenschatz aufmerksam gemacht haben soll. Auf einem Salzstock erbaut, beruht die geschichtliche Bedeutung der Stadt Lüneburg in der Tat in erster Linie auf einem reichen Salzvorkommen. Das Salz stand im Mittelpunkt des mittelalterlichen Lüneburgs, prägte das wirtschaftliche Leben und schuf somit die Basis für den ökonomischen Aufstieg dieser Stadt, die zu einem der wichtigsten Mitglieder der Hanse werden sollte. Noch heute spiegeln sich in Lüneburgs Stadtbild der einstige Reichtum und der intensive Handel des Städtebundes wider. Prächtige Giebelhäuser, der Alte Hafen mit dem berühmten Kran und dem historischen Kaufhaus und nicht zuletzt die Saline, in der heute das deutsche Salzmuseum untergebracht ist, zeugen von der Vergangenheit der Stadt. Lüneburg, Lüneburger Salz und die Hanse sind daher Begriffe, die unmittelbar miteinander zu verbinden sind - seit dem 05. Oktober 2007 trägt Lüneburg wieder den Namenszusatz „Hansestadt“, womit direkt an die ältere Geschichte der Stadt erinnert wird. Man ist sich in Lüneburg folglich der historischen Stellung der Stadt bewusst und nutzt dies in touristischer und somit ebenfalls in wirtschaftlicher Hinsicht. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt auf der Verbindung zwischen dem Lüneburger Salz und der Hanse bzw. dem Ostseeraum. Warum stand gerade das Lüneburger Salz im Fokus des Salzhandels, so dass Lüneburg im 14. Jahrhundert gar ein Salzhandelsmonopol besaß, durch welches die Stellung innerhalb der Hanse wesentlich bestimmt werden konnte. Auf welchen Wegen gelangte das Salz in den gesamten Ostseeraum und andere Regionen Norddeutschlands? [...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
May 19, 2009
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Pages
20
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ISBN
9783640329267
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / Scandinavian Languages (Other)
Language Arts & Disciplines / Linguistics / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Nordeuropa-Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Für zahlreiche Autoren (Simrock , deVries , Uecker ) ist die Snorra Edda die [!] wichtigste Quelle nordischer oder in diesem Fall alter heidnischer Mythologie. Vor allem die Einbandtexte der verschiedenen Ausgaben bzw. Editionen der Snorra Edda, die es im Buchhandel zu erwerben gibt, lassen den Eindruck entstehen, dass es sich bei der Snorra Edda um eine Quelle der nordischen Mythologie handelt. Diese Einschätzung wird jedoch nicht von allen Forschern geteilt, so dass die Frage, ob es sich bei der Snorra Edda tatsächlich um eine (Primär-) Quelle der nordischen Mythologie handelt, durchaus kontrovers diskutiert wird. Während also die Frage bezüglich der Authentizität der Snorra Edda als mythologische Quelle von der Forschung noch nicht ausreichend geklärt werden konnte, herrscht in der Frage bezüglich des Entstehungszeitraums bzw. -orts weitestgehend Einigkeit. Demnach wurde die Snorra Edda um 1220 – und somit ca. 200 Jahre nach der Einführung des Christentums –, auf Island verfasst. Diese Zeitspanne von ca. 200 Jahren ist es, die zu den Bedenken einiger Wissenschaftler führen, ob die Snorra Edda tatsächlich eine Quelle der nordischen Mythologie sei. Es ist zwar durchaus vorstellbar, dass historische oder in diesem Fall mythologische Stoffe bzw. Erzählungen durch mündliche Überlieferungen über einen längeren Zeitraum bewahrt werden können, dass nach 200 Jahren aber keinerlei christliche Einflüsse in die nordische Mythologie, wie sie von Snorri Sturluson niedergeschrieben wurde, eingeflossen sein sollen, scheint mir zumindest diskussionswürdig zu sein. Im Zentrum dieser Arbeit steht daher die Untersuchung unterschiedlicher Forschungsmeinungen zu dieser Frage. Welche Positionen werden bzw. wurden von welchen Forschern vertreten und wie hat sich die Einschätzung der Snorra Edda in den letzten 150 Jahren verändert? Von diesen unterschiedlichen Positionen ausgehend, soll schließlich die Frage geklärt werden, ob bei der Snorra Edda überhaupt von einer unbeeinflussten Variante der nordischen Mythologie gesprochen werden kann oder ob in ihr nicht Entlehnungen der christlichen Religion gefunden werden können. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 2,0, Universität Mannheim, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der weltberühmte Roman "The Great Gatsby" wurde von Francis Scott Fitzgerald geschrieben und ist 1925 erschienen. Er wird gemeinhin als Fitzgeralds Meisterwerk bezeichnet, obwohl er sich nach seiner Veröffentlichung zunächst nur mäßig verkaufte. In dem Roman werden die Ereignisse eines Sommers im Leben von Nick Carraway erzählt, einem jungen Mann aus dem amerikanischen Mittleren Westen, der nach seinem Umzug an die Ostküste die Bekanntschaft des schwerreichen Jay Gatsby macht und in dessen glamouröse Welt hineingezogen wird. Es gibt zahlreiche Werke, die sich mit verschiedensten Aspekten dieses Romans beschäftigen. Einige behandeln die Frage, wie stark der Einfluss von Fitzgeralds eigenem Leben auf den Roman war; andere versuchen, die verschiedenen Leitmotive des Romans zu interpretieren und wieder andere beschäftigen sich mit der Frage, inwieweit die Handlung des Romans auch in heutigen Zeiten noch aktuell ist. Ein Aspekt wird in vielen dieser Arbeiten erwähnt – der "American dream". Ich möchte in dieser Hausarbeit zeigen, wie das Phänomen des "American dream" in The Great Gatsby dargestellt wird und was das Besondere am persönlichen "American dream" der Hauptfigur Jay Gatsby ist. Zunächst werde ich einen kurzen Abriss der Biografie des Autors F. S. Fitzgerald geben und mich dann mit der Figur Jay Gatsby befassen. Danach werde ich das Konzept des "American dream" vorstellen und im Anschluss daran die Besonderheit des "Gatsby-schen" Traums erläutern. Ich möchte aufzeigen, dass der Leser des Romans gerade durch Gatsbys unerschütterlichen Glauben an seinen Traum und durch seine Fähigkeit, zu hoffen, dazu gebracht wird, Sympathie mit Gatsby zu empfinden und sein Scheitern (und das seines Traums) zu bedauern.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Islamwissenschaft und Arabistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Glaube und Vernunft im Islam, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus dem Fazit: Wegen der Rolle, die Engel im Koran spielen, ist wohl kaum ein muslimischer Gelehrter, der das Universum erklären will, an den Engeln vorbeigekommen – auch wenn die Meinungen vieler Gelehrter zu den Engel nicht oder nur indirekt überliefert sind. Deshalb ist die Angelologie des Islam ist ein interessantes Forschungsfeld, da sich an ihr die Kosmologien genauso wie zentrale theologische Fragen und Probleme, wie die Theodizee, beispielhaft darstellen lassen lassen. Auch kann man an diesem Thema sehen, wie sich die Vorstellungen von Philosophen, Mutakallimūn und Sufis überschneiden und gegenseitig befruchten. An der Geschichte von Hārūt und Mārūt lässt sich zeigen, dass sich in der Theologie sowohl über naql als auch über ʿaql nicht alles klären oder erklären lässt. So wurde unter den Gelehrten keine Einigkeit erzielt, was die Natur der beiden war; was sie den Menschen beibrachten; ob etwas von Gott auf sie herabgesandt worden war. Wer Hārūt und Mārūt als Engel sieht, muss entweder an der Gerechtigkeit Gottes zweifeln, oder an der Doktrin, laut der Engel keinen eigenen Willen haben. Denn: Entweder haben die beiden keinen eigenen Willen gehabt und nur auf den Befehl Gottes hin gehandelt, dann erscheint ihre Bestrafung als ungerecht. Oder ihre Bestrafung war gerecht, da sie gegen den Willen Gottes gehandelt haben. Scheinbar könnte dieses Dilemma aufgelöst werden, wenn man sich Engel so vorstellt, dass sie zwar keinen eigenen Willen, aber die Möglichkeit zu einem eigenen Willen haben. In dem Moment, wo sie diesen nutzen, sind sie keine Engel mehr. Diese Argumentation verschiebt das Problem aber nur um ein kleines Stück. Denn als nächstes müsste man sich fragen, wie Engel, die noch an den Willen Gottes gebunden sind, entscheiden, die Möglichkeit des eigenen Willens zu nutzen. Es bleibt also schwer zu erklären, warum Engel – nicht nur Hārūt und Mārūt, sondern auch Iblīs (so man in ihm einen Engel sieht) – offenbar gelegentlich tun, was sie wollen. [...]
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