Braunschweig und die Hanse - Handelsbeziehungen und Handelswaren

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das weithin bekannteste Symbol der Stadt Braunschweig ist mit Sicherheit der Braunschweiger Löwe. Man kann ihn überall in der Stadt finden: Auf ihrem Wappen, in den Namen von Gaststätten und Apotheken und nicht zuletzt auch auf den Trikots des städtischen Fußballvereins Eintracht Braunschweig, der vor allem in den 1960er und 1970er Jahren deutschlandweit große Erfolge feiern konnte. Seinen Ursprung hat das Wappentier im Mittelalter: Als Symbol Heinrichs des Löwen, des wohl bekanntesten welfischen Herzogs. Seine Spuren lassen sich auch heute noch im Stadtbild Braunschweigs wiederfinden – vor allem auf dem Domplatz. Dort befindet sich nicht nur die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte bronzene Löwenplastik, sondern auch der von Heinrich dem Löwen gestiftete Braunschweiger Dom, in dem sich seine letzte Ruhestätte befindet. Komplettiert wird dieses mittelalterliche Ensemble von der Burg Dankwarderode, der Pfalz des welfischen Herzogs, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts rekonstruiert wurde. Vor dem Hintergrund dieser herzoglichen Spuren im Braunschweiger Stadtbild wird ein anderer Platz gerne übersehen: Der Altstadtmarkt. In seiner Umgebung finden sich Hinweise auf einen vollkommen anderen Aspekt der Geschichte der Stadt im Mittelalter. Das Altstadtrathaus und vor allem das Gewandhaus verweisen auf die Vergangenheit Braunschweigs als bedeutende Handelsstadt, die – wie im weiteren Verlauf gezeigt werden wird – vor allem durch ihre Tuch- und Metallprodukten eine hohe Reputation innerhalb der Hanse besaß. Im Vergleich zu manchen anderen Hansestädten hatte Braunschweig zwar formal einen Stadtherrn, sein Einfluss war in der Stadt allerdings begrenzt. Von dem großen Selbstbewusstsein der Gilden, Händler und anderen Bürger der Stadt zeugt heute noch dieses Ensemble von Bauwerken, das der aufmerksame Besucher, Passant oder Spaziergänger auf dem Altstadtmarkt bestaunen kann. Diese Bachelorarbeit widmet sich dem zweiten, dem hansischen Aspekt der mittelalterlichen Geschichte Braunschweigs. Um sich den wechselseitigen Beziehungen zwischen Braunschweig und den anderen Hansestädten zu nähern, soll im Folgenden versucht werden, nachzuvollziehen, wie die Handelsbeziehungen der Braunschweiger Händler im Einzelnen aussahen und welche Handelsrouten die größte Bedeutung für den Transport Braunschweiger Waren hatten.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 1, 2012
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Pages
55
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ISBN
9783656143987
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Europe / Medieval
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: „Antony was amazed at her [Cleopatras] wit as well as her good looks, and became captive as though he were a young man, although he was forty years of age. It is said that he was always very susceptible in this way, and that he had fallen in love with her at first sight long time ago when she was still a girl and he was serving as master of horse under Gabinius in Alexandria.” Diese Beschreibung über das Verhältnis zwischen Marcus Antonius und der ägyptischen Königin Cleopatra, verfasst etwa 180 Jahre nach dem Tod der beiden von Appian, ist typisch für den größten Teil der römischen Geschichtsschreibung. In vielen Werken wird Antonius Liebe zu Cleopatra und seine Abhängigkeit von ihr als wichtigste Ursache für seine schlechten Leistungen als Herrscher des Ostens des Römischen Reichs und für sein Scheitern im Bürgerkrieg gegen Octavian verantwortlich gemacht. „Ein bekannter Historiker, Ronald Syme, hat einmal gesagt: ‚Das Andenken des Antonius liegt unter den Reden Ciceros, unter Schwindel und Erdichtungen und unter der Katastro-phe von Actium begraben.‘“ Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, dieses Andenken teilweise wieder an die Oberfläche zu bringen. Dies soll unter der Fragestellung geschehen, wie die militärischen, politischen und repräsentativen Vorstellungen des Antonius als Herrscher des Ostens des Römischen Reichs zwischen dem Sieg des zweiten Triumvirats in der Schlacht bei Philippi im Jahr 42 v. Chr. und dem Beginn des Bürgerkriegs zwischen Antonius und Octavian im Jahr 32 v. Chr. ausgesehen haben. Dazu wird der Verfasser dieser Hausarbeit zunächst kurz das Leben des Antonius darstellen. Anschließend wird er das Vorgehen des Antonius als Herrscher in drei zentralen Bereichen untersuchen: Zuerst im militärischen Bereich, am Beispiel des Kriegs gegen die Parther und die Armenier, danach im politischen Bereich, am Beispiel der Neugliederung des Herrschaftssystems durch Klientelfürstentümer im Osten des Römischen Reichs und zum Schluss im Bereich des von ihm betriebenen Herrscherkults. Am Ende dieser Hausarbeit wird der Verfasser die Ergebnisse zusammenfassen und ein Urteil über die Herrschaft des Antonius abgeben.
Fachbuch aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Braunschweiger Stadtbild ist das Mittelalter nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nur noch anhand weniger Bauten für den interessierten Betrachter sichtbar und damit auch dinglich erlebbar. Neben dem mittelalterlichen Burgplatz, an dem die Burg Dankwarderode, der Braunschweiger Dom und die überregional bekannte Löwenstatue zu finden sind, ist an dieser Stelle vor allem auch der Altstadtmarkt zu erwähnen, an dem gleich zwei Gebäude symbolhaft für die im Mittelalter erlangte, weitreichende Unabhängigkeit der Stadt stehen: Das Gewandhaus und das Altstadtrathaus. Ersteres diente der Gilde der Gewandschneider als Lager-, Verkaufs- und Gildehaus, letzteres war eines der fünf Rathäuser Braunschweigs, die es dort aufgrund der fünf Weichbilder, aus denen die Stadt bestand, gab. Beide Gebäude führen den Betrachter also unmittelbar in die mittelalterliche Hanse, in deren Rahmen auch der Braunschweiger Rat und die Braunschweiger Händler tätig waren. Dabei hatte Braunschweig unter den sächsischen Hansestädten sicherlich eine, wenn nicht gar die Führungsrolle inne. So wurde die Löwenstadt 1554 eine der vier Quartiersvororte der Hanse . In dem vorliegenden Forschungsbericht soll nun dargestellt werden, welche Literatur und Quellen über die Rolle Braunschweigs als Hansestadt vorliegen. Dabei wird allerdings – in Anbetracht des Umfangs des Themas und seiner Ausdehnbarkeit – kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Deswegen werden auch nur drei Forschungsbereiche vertiefend betrachtet. Dies sind zum einen die Rolle Braunschweigs innerhalb der Hanse, zum anderen die Beziehungen zwischen der Hanse und dem sächsischen Städtebund und die zwei wichtigsten mittelalterlichen Wirtschaftszweige der Stadt, nämlich das Textilgewerbe und die Metallverarbeitung. Dazu wird der Verfasser des Forschungsberichtes zunächst chronologisch die Entwicklung der historischen Forschung im Bezug auf die Geschichte Braunschweigs als Hansestadt betrachten und anschließend den Forschungsstand in den drei bereits erwähnten Feldern kurz zusammenfassen. Dabei erfolgt auch ein Vergleich mit der Forschung in anderen Hansestädten, vor allem im Bezug auf die unterschiedlichen von den Forschern eingesetzten Methoden. Am Ende der vorliegenden Arbeit sollen dann zum einen die von den His-torikern eher stiefmütterlich behandelten Bereiche der Braunschweiger Hansegeschichte, aber auch bisher nicht oder nur in einem geringen Umfang verfolgte Forschungsansätze dargestellt werden.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 51 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 26. Januar 2006 fand der offizielle Start des vom amerikanischen Starregisseurs Steven Spielberg gedrehten Kinofilms „München“ statt. In seinem Film erzählte Spielberg die Geschichte der Ereignisse nach der Olympia-Geiselnahme durch die palästinensische Terrorgruppe "Schwarzer September" von 1972. Durch dessen Film inspiriert und aus der Notwendigkeit ein passendes Thema für meine Diplomarbeit zu finden entschied ich mich, über die Ereignisse des Olympiaattentates zu recherchieren. Das Ergebnis der Literaturrecherche diesbezüglich war überraschend. Anstatt mit einer Anzahl von Büchern sprichwörtlich erschlagen zu werden, gab es lediglich drei Bücher, die sich tatsächlich mit der Thematik auseinandersetzten. Das erste, welches bereits im Jahre 1973 in französischer und zwei Jahre später in englischer Sprache erschien, war das Buch von Groussard Serge „The blood of Israel“. Hierin wurden in romanhafter Erzählweise die Ereignisse wiedergegeben, so wie sie sich zugetragen haben könnten. Quellenangaben oder Originaldokumente standen dem Autor nicht zur Verfügung. Bis 1999 gab es bezüglich des Attentats keine neuen Forschungsergebnisse, wie dies die promovierte Historikerin Angelika Fox bei ihren Recherchen zu einer Olympia-Dokumentation feststellen musste. So tauchten bis dato immer neue Varianten und Berichte auf, in denen der Ablauf und die Geschehnisse falsch wiedergegeben wurden. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf den zum Teil oberflächlichen und plakativen Journalismus, der es mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Aber die Ereignisse ließen sich nur schwer rekonstruieren, solange die wichtigsten Polizeiakten weiterhin unter Verschluss lagen. Vereinzelte Zeitzeugenberichte beteiligter Personen, die sich nach Jahren zu den Vorkommnissen vor der Öffentlichkeit dazu äußerten, waren und sind problematisch, da diese immer nur einen subjektiven Teil der Geschehnisse wiedergeben konnten. Dies wird dadurch verstärkt, dass Augenzeugenberichte oft den Nachteil haben, besonders wenn das Erlebte vor längerer Zeit in extremen Situationen stattfand, die Sachverhalte unbewusst falsch dargestellt und wiedergegeben werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeit und die Umstände, unter denen Thomas Mann seinen Roman „Doktor Faustus. Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde“ verfasste, waren für ihn geprägt von den Folgen der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland. Hier sind zum einen der Zweite Weltkrieg und dessen bis dato unbekannte und unvorstellbare Ausmaße, zum anderen aber auch das eigene, erzwungene Exil Manns in den USA zu nennen. Dass diese Zeitumstände und deren Vorgeschichte ihren Weg in den Roman finden sollten, stand für Thomas Mann von Beginn seiner Arbeit an fest. So schrieb er in „Die Entstehung des Doktor Faustus“ zur Konzeption des Romans: „Dies eine Mal wußte ich, was ich wollte und was ich mir aufgab: nichts Geringeres als den Roman meiner Epoche, verkleidet in die Geschichte eines hochprekären und sündigen Künstlerlebens.“ Die vorliegende Hausarbeit soll sich mit einem Aspekt dieser Epoche beschäftigen, nämlich mit dem im Roman zum Ausdruck kommenden Deutschlandbild des Autors, vor allem aber mit seiner Einstellung zum Nationalsozialismus, in dem dieses Bild seinen Kulminationspunkt findet. Dazu soll zunächst auf die Beziehungen zwischen dem im Exil lebenden Mann und dem unter nationalsozialistischer Herrschaft stehenden Deutschland eingegangen werden, bevor in einem nächsten Schritt persönliche Übereinstimmungen zwischen dem Autor und dem Erzähler des „Doktor Faustus“, Serenus Zeitblom, gefunden werden sollen. Darauf aufbauend soll dann dessen Einstellungen zur nationalsozialistischen Herrschaft herausgestellt werden, um diese in einem letzten Schritt zurück auf Thomas Mann zu übertragen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 31. März 2009 jährte sich der Tag der Einweihung des Pariser Eiffelturms zum 120. Mal. Obwohl der Turm eigentlich nur bis zum 31. Dezember 1910 stehen bleiben und danach abgerissen werden sollte, ist er heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Paris. Von seiner Eröffnung im Jahr 1889 anlässlich der im selben Jahr stattfindenden Pariser Weltausstellung bis zum Jahr 2007 haben mehr als 230 Millionen Menschen den Turm besucht. Heute ist er aus dem Stadtbild der französischen Hauptstadt nicht mehr wegzudenken. Doch diese heute unbestrittene Bedeutung hatte der Turm nicht immer: Nach Beginn des Eiffelturmbaus am 28. Januar 1887 gab es vor allem von Seiten der französischen Kultur-schaffenden lautstarke Kritik am Bau „de l’inutile et monstrueuse tour Eiffel“. Dieser Kritik soll in dieser Hausarbeit nachgespürt werden. Dabei sollen folgende zwei Fragen beantwortet werden: Was war die Hauptkonfliktlinie zwischen Befürwortern und Gegnern des Eiffelturmbaus? Und wie hat sich dieser Konflikt auf den Bau des Eiffelturm ausgewirkt? Dazu wird der Verfasser dieser Hausarbeit zunächst einen kurzen Überblick über die Vorgeschichte des Bauprojekts geben und sich anschließend mit den Baukritikern befassen. Den Betrachtungsschwerpunkt bildet hierbei der „Protest der Künstler gegen den Turm des Monsieur Eiffel“, der am 14. Februar 1887 in der Zeitschrift Le Temps veröffentlicht wurde. Abschließend wird der Verfasser die Ergebnisse zusammenfassen und ein Fazit ziehen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Befasst man sich mit der niederdeutschen Chronistik des Spätmittelalters, so stößt man fast zwangsläufig auf den Braunschweiger Zollschreiber Hermann Bote. Vor über 500 Jahren verfasste er das Schichtbuch, eine Beschreibung von Aufständen im mittelalterlichen Braunschweig. Seitdem Ludwig Hänselmann dieses 1880 erstmals einer breiten Leserschaft zugänglich machte, widmete sich die historische Forschung immer stärker den Werken des Chronisten. Hermann Bote wurde von einigen im Laufe der Jahre gar zum „produktivsten und bedeutendsten norddeutschen Dichter und Schriftsteller der mittelnie-derdeutschen Epoche“ stilisiert. Das Schichtbuch selbst unterscheidet sich von gewöhnlichen Städtechroniken dahingehend, dass es nicht einfach die Geschichte der Stadt Braunschweig nacherzählt, sondern bürgerliche Aufstände in der mittelalterlichen Stadt beschreibt. Diese sollten den herrschenden Bürgern als mahnendes Beispiel dienen, im Sinne der gesamten Bürgerschaft zu herrschen. Hartmut Boockmann nahm das Schichtbuch in einem Aufsatz zum Anlass, anhand der Schicht der ungehorsamen Bürger zu skizzieren, wie das politische Gefüge einer Stadt durch das Handeln von Einzelnen oder Gruppen ins Wanken geraten kann. Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, dieses Grundmuster auf die verbleibenden Aufstände, die im Schichtbuch geschildert werden, zu übertragen. Dazu wird der Verfasser dieser Hausarbeit sich zunächst mit der Situation der Stadt Braunschweig zu Botes Zeiten befassen, bevor er auf Hermann Bote und dessen Schichtbuch eingeht. In einem zweiten Schritt wird er die zentralen Thesen aus Boockmanns oben erwähntem Aufsatz destillieren und diese in einem dritten Schritt mit den verbliebenen Schichten vergleichen. Zum Abschluss wird er die Ergebnisse zusammenfassen und die oben gestellte Frage, wie Krisen innerhalb von Bürgerschaften entstehen, beantworten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: „Antony was amazed at her [Cleopatras] wit as well as her good looks, and became captive as though he were a young man, although he was forty years of age. It is said that he was always very susceptible in this way, and that he had fallen in love with her at first sight long time ago when she was still a girl and he was serving as master of horse under Gabinius in Alexandria.” Diese Beschreibung über das Verhältnis zwischen Marcus Antonius und der ägyptischen Königin Cleopatra, verfasst etwa 180 Jahre nach dem Tod der beiden von Appian, ist typisch für den größten Teil der römischen Geschichtsschreibung. In vielen Werken wird Antonius Liebe zu Cleopatra und seine Abhängigkeit von ihr als wichtigste Ursache für seine schlechten Leistungen als Herrscher des Ostens des Römischen Reichs und für sein Scheitern im Bürgerkrieg gegen Octavian verantwortlich gemacht. „Ein bekannter Historiker, Ronald Syme, hat einmal gesagt: ‚Das Andenken des Antonius liegt unter den Reden Ciceros, unter Schwindel und Erdichtungen und unter der Katastro-phe von Actium begraben.‘“ Ziel dieser Hausarbeit soll es sein, dieses Andenken teilweise wieder an die Oberfläche zu bringen. Dies soll unter der Fragestellung geschehen, wie die militärischen, politischen und repräsentativen Vorstellungen des Antonius als Herrscher des Ostens des Römischen Reichs zwischen dem Sieg des zweiten Triumvirats in der Schlacht bei Philippi im Jahr 42 v. Chr. und dem Beginn des Bürgerkriegs zwischen Antonius und Octavian im Jahr 32 v. Chr. ausgesehen haben. Dazu wird der Verfasser dieser Hausarbeit zunächst kurz das Leben des Antonius darstellen. Anschließend wird er das Vorgehen des Antonius als Herrscher in drei zentralen Bereichen untersuchen: Zuerst im militärischen Bereich, am Beispiel des Kriegs gegen die Parther und die Armenier, danach im politischen Bereich, am Beispiel der Neugliederung des Herrschaftssystems durch Klientelfürstentümer im Osten des Römischen Reichs und zum Schluss im Bereich des von ihm betriebenen Herrscherkults. Am Ende dieser Hausarbeit wird der Verfasser die Ergebnisse zusammenfassen und ein Urteil über die Herrschaft des Antonius abgeben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Betrachtung der Postgeschichte im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation der frühen Neuzeit kann vor allem eine Familie nicht außer Acht gelassen werden: Die Familie Thurn und Taxis. Ihre Familienmitglieder bauten seit 1490 das erste Postnetz auf und unterhielten es – wenn auch zuletzt nur noch teilweise – bis 1867 . Darüber hinaus gelang ihnen ein enormer gesellschaftlicher Aufstieg: Die ursprünglich italienische Unternehmerfamilie arbeitete zunächst für den Vatikan, bevor sie in die Dienste der Habsbur-ger trat. Spätestens mit der Erhebung in den erblichen Reichsfürstenstand durch Kaiser Leopold I. im Jahr 1695 wurde sie eine der nicht nur formal bedeutendsten Adelsfamilien im Reich. Dieser Aufstieg war unmittelbar mit der erfolgreichen Entwicklung der Reichspost ver-knüpft. Doch bedingte der Auf- und Ausbau der Reichspost auch direkt den gesellschaftlichen Aufstieg der Familie Thurn und Taxis? Dieser Frage soll in dieser Hausarbeit nachgegangen werden. Dazu wird der Verfasser dieser Hausarbeit sowohl die unternehmerische Entwicklung der Reichspost als auch den gesellschaftlichen Aufstieg der Familie Thurn und Taxis chronolo-gisch nachvollziehen und miteinander in Verbindung bringen. Danach wird er die Ergebnisse kurz zusammenfassen und die oben formulierte Fragestellung abschließend beantworten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der byzantinischen Geschichte des 6. Jahrhunderts v. Chr. und vor allem der Regentschaft Justinians kommt der Historiker an einer zeitgenössischen Quelle nicht vorbei: Prokop. Als Begleiter Belisars erlebte er dessen Feldzüge und damit auch die Kriege Justinians als Zeitzeuge hautnah mit und verarbeitete seine Erlebnisse in den Bella, der Geschichte der Kriege Justinians. Neben diesem Opus magnum stammt aus seiner Feder auch eine Darstellung der unter Justinian entstandenen Bauwerke – De Aedificiis – und die sogenannte Geheimgeschichte – Anecdota –, welche ein vollkommen anderes, wenig schmeichelhaftes Licht auf die Regentschaft des Kaisers wirft. Diese offensichtlich vollkommen unterschiedliche Bewertung Justinians durch ein und denselben Autor hat im Laufe der Forschung nicht nur immer wieder die Frage aufgeworfen, ob es sich tatsächlich um ein und denselben Autor handelt, sondern auch zu der Frage geführt, welches Bild des Kaisers das zutreffendere ist. In dieser Hausarbeit steht allerdings nicht Justinian im Zentrum des Interesses, sondern dessen Feldherr Belisar. Dabei soll die Frage beantwortet werden, ob und wenn ja, wie die Darstellung Belisars durch Prokop in den Bella und den Anecdota voneinander abweicht. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht also nicht das Streben nach möglichst objektiven Informationen und Fakten über die Perser-, Vandalen- oder Gotenkriege, sondern die Darstellung Belisars durch Prokop. Da der begrenzte Umfang einer Hausarbeit eine adäquate Beschäftigung mit allen Teilen der Bella nahezu unmöglich macht, wird sich in den folgenden Ausführungen ausschließlich auf Prokops Darstellungen der Perserkriege konzentriert. Diese Einschränkung bietet folgende Vorteile: Zum einen wird dadurch der Umfang der Darstellungen auf ein in einer Hausarbeit bearbeitbares Maß reduziert. Zum anderen umfassen die ersten beiden Bücher der Bella, in denen die Perserkriege im Mittelpunkt stehen, nahezu den gesamten Zeitraum, in denen Prokop in Belisars Diensten stand, von 527 n. Chr. bis etwa 540 n. Chr. Des Weiteren bilden sie in ihrer Darstellung zwei zeitliche Schwerpunkte, nämlich zu Beginn und zum Ende dieses Zeitraumes. So lassen sich Einstellungsänderungen Prokops gegenüber Belisar, zu denen es im Laufe dieser 13 Jahre kam, auf demselben Kriegsschauplatz und im selben Werk nachvollziehen.
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