Das Poopol Wuuj - Der Weg nach Xibalba und die Stechmücke als Kundschafter: Übersetzung und Kommentar

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: EINLEITUNG Die hier vorliegende Arbeit präsentiert eine Textpassage des kolonialzeitlichen Popol Vuh (Poopol Wuuj in der modernen Orthographie), die Leonhard Schultze Jena (1944) in seiner Textedition mit dem Titel „Der Weg nach Xibalba und die Stechmücke als Kundschafter“ überschrieben hat. Die Präsentation ist begleitet von einer Übersetzung, der ein Kommentar und eine Abhandlung inhaltlicher Aspekte folgen.
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 7, 2006
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Pages
38
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ISBN
9783638476447
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Language
German
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Genres
Social Science / Ethnic Studies / General
Social Science / Ethnology
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Altamerikanistik und Ethnologie), 302 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Jedesmal, wenn ein Mensch über Vergangenes berichtet, und sei er auch ein Geschichtsschreiber, haben wir in Betracht zu ziehen, was er unabsichtlich aus der Gegenwart oder aus dazwischenliegenden Zeiten in die Vergangenheit zurückversetzt, so daß er das Bild derselben fälscht.“ Sigmund Freud Eben der Archäologie bildet die epigraphische Forschung die bedeutendste Methode der Informationsgewinnung über vergangene Stadien und Aspekte der Maya-Kultur. Vieles, was die Archäologie nicht oder nur in begrenztem Maße imstande ist, wieder an das Licht der Erkenntnis und des Erinnerns zu bringen, kann das Studium der vielen tausend Schriftquellen leisten, die uns aus präkolumbischer Zeit erhalten sind. Man denke etwa an die Geburt eines Menschen, wie er sich verheiratet, als Herrscher inthronisiert wird, Ehrerbietung seiner Untergebenen erhält, Gesandte and die Höfe anderer Fürsten entsendet oder gegen sie eine militärische Operation durchführt. Alle diese Unternehmungen wurden mit Hilfe eines Kalenders festgehalten, der dem Epigraphiker eine absolutchronologische Einordnung der Ereignisse auf den Tag genau gibt. Trotzdem ist die Analyse der Schrifttexte ihren eigenen Restriktionen unterworfen. Denn wer hatte außer den Eliten Gelegenheit, Geschichte, seine Sicht der Geschichte, zu schreiben? Damit wäre eine der hauptsächlichen Einschränkungen bereits genannt. Im Gegensatz zur Archäologie erfahren wir aus den Texten nichts über Belange der einfachen Bevölkerung. Doch auch Geschichtsschreibung ist bekanntermaßen nicht frei von Intentionen, aus welchen Gründen und mit welchen Mitteln auch immer. Aufgabe des Epigraphikers bei der Suche nach der historischen Faktizität ist also der quellenkritische Umgang mit seinen Arbeitsmaterialien. Dieser Forderung wird sich auch diese Arbeit stellen, begründet durch methodische Vorgaben. Die Rekonstruktion der Historie eines Inschriftenortes ist bereits in einer Reihe von Arbeiten für verschiedene Stätten vorgenommen worden, etwa für Tikal (Jones & Satterthwaite 1982), Naranjo (Gaida 1983), Yaxchilán (Mathews 1988), Copán (Riese 1992), oder Dos Pilas (Houston 1993). Abhängig von den jeweiligen Besonderheiten einer Stätte, den Grundvoraussetzungen und den Zielsetzungen, hat eine variierende und dem aktuellen Forschungsstand angepaßte, im Kern jedoch identische Methodik sich als brauchbares Mittel für eine ähnliche Darstellung der Materie etabliert...
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ENTWICKLUNG DER MAYA-SCHRIFT Die Monte-Albán-Kultur Eine Vorläuferform der Maya-Schrift entstand um etwa 700 v. Chr. in Oaxaca. Auf Steinmonumenten der zapotekischen Monte-Albán-Kultur finden sich erste Anzeichen eines Schriftsystems. Aufgezeichnet wurden hier Hieroglyphen für Tage aus dem 260-tägigen Ritualkalender, der bei den Maya unter dem Namen Tzolkin bekannt ist. Verbunden wurden diese Daten mit historischen Ereignissen der zapotekischen Herrscher (Coe 1995: 90). Sie berichten von kriegerischen Auseinandersetzungen der verschiedenen Häuptlingstümer, Gefangennahmen, Opferungen und nennen die Namen der beteiligten Personen (vgl. Marcus, J.: The first appearance of Zapotec writing and calendrics. In: Flannery, K.V. und J. Marcus (ed.): The Cloud People. S. 91-96. London, 1983.). Izapa und der Fund von La Mojarra Ausgehend vom zapotekischen Hochland verbreitete sich der Kalender und das Schriftsystem über die späten Olmeken in verschiedenen archäologischen Zentren südlich des Isthmus von Tehuantepec bis zur olmekischen Peripherie im Hochland von Guatemala mit ihren wichtigen Zentren Abaj Talik, Kaminaljuyú und El Baúl. Monumente mit ersten narrativen Texten mit Kalenderdaten im Long Count stammen in der erstgenannten Region aus 50 v. Chr. bis 200 n. Chr. (Grube 1992: 222). An der mexikanischen Golfküste bildeten sich einige hochkomplexe Schriftsysteme. An der Pazifikküste von Chiapas und Guatemala entstanden Häuptlingstümer, die zu Ehren ihrer Herrscher Stelen mit einer größtenteils noch unlesbaren Schrift errichteten. Diese als Izapa-Stil bezeichneten Inschriften geben Ereignisse mit Daten der Kalenderrunde und des Long Count wieder. Im Jahre 1986 wurde bei La Mojarra eine mit über 400 Hieroglyphen beschriebene Stele entdeckt, die ein Datum aus dem Jahr 156 n. Chr. trägt (Abb. 1). Die Zeichen haben Ähnlichkeiten mit den Maya-Hieroglyphen, scheinen aber nicht mit ihnen verwandt zu sein. Das System arbeitete wahrscheinlich bereits mit Silbenzeichen und gibt einen Text in Proto-Zoque wieder. Ein Teil konnte bereits entziffert werden. (Grube 1992: 219, 222). Die weitere Entwicklung im Maya-Land Aus der olmekischen Peripherie gibt es aus der Protoklassik Beispiele, daß in Inschriften Maya-Wörter vorkommen, auch wenn nicht bekannt ist, welche der 31 verschiedenen Maya-Sprachen in dieser Region gesprochen wurde. Inwieweit die Hieroglyphenschrift ihren Ursprung bei den Epi-Olmeken hat, kann nicht hinreichend beantwortet werden (Riese 1990: 105)...
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