TARGET2-Securities aus Bankensicht

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. e-Finance), Veranstaltung: E-Finance, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der Arbeit ist, in dem aktuellen Projekt TARGET2-Securities (T2S) eine Lösungsmöglichkeit für den aktuell national und somit fragmentierten Bereich von Wertpapierabwicklung zu analysieren. So wird die Arbeit den aktuellen Stand des Projektes T2S und wesentliche Merkmale näherbringen. Weiteres Ziel der Arbeit ist, das Projekt aus Sicht der Banken zu erläutern. Im Verlauf wird aufgezeigt, dass es verschiedene Arten von Banken, die sich auf unterschiedliche Geschäftsmodelle spezialisiert haben und somit T2S unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Um die Ziele der Arbeit zu erreichen, werden in Kapitel 2 zunächst die Voraussetzungen geschaffen, um den Hintergrund einer möglichen Implementierung von T2S zu verstehen. Zum einen werden die wichtigen Begriffe aus dem Nachhandelsbereich erläutert und in Zusammenhang gebracht. Des Weiteren wird die aktuelle Situation in der Branche beschrieben und auf hohe Ineffizienzen hingewiesen. Zudem wird mit dem Code of Conduct for Clearing and Settlement (CoC) kurz eine marktgetriebe Lösung zur Beseitigung einiger Barrieren adressiert. In Kapitel 3 rückt schließlich die Entwicklung der technischen Plattform T2S in den Fokus. Neben einer genaueren Beschreibung und Darstellung der geschichtlichen Vorentwicklungen des Projekts werden auch ungeklärte Fragen diskutiert. Zudem wird die vom Eurosystem recherchierte Machbarkeitsstudie über das Projekt vom März 2007 genauer erläutert. Hier wird deutlich, dass T2S durchaus kosteneffizient arbeitet, wenn sich alle europäischen Zentralverwahrer dem Projekt anschließen. Das Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Reaktionen einiger Banken und Bankorganisationen. Dazu gehört unter anderem ein veröffentlichter Brief, einige beantworte Fragebögen im Rahmen einer von Eurosystem durchgeführten Konsultation und mehrere Interviews in der Presse. Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen. Die Rolle der europäischen Kapitalmärkte hat in den vergangenen Jahren drastisch an Bedeutung gewonnen (vgl. Schaper 2007). All diese Wertpapiergeschäfte müssen nach Zustandekomme, verrechnet und abgewickelt werden, so dass der Eigentumsübertrag an den Wertpapiere vollständig und geordnet stattfinden kann (vgl. Lattemann 2002, S.2). Die Wertpapiere müssen letztlich auch verwahrt und verwaltet werden und ziehen somit weitere Aktionen nach sich.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 4, 2008
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Pages
28
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ISBN
9783638031844
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Finance / General
Business & Economics / General
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Content Protection
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Inhaltsangabe:Einleitung: Aktuelle Trends des Ausschüttungsverhaltens in den USA: Dividends are simply divine.. So lautet der Titel eines Beitrags über den Trend stetig wachsender Dividendenausschüttungen der US-Konzerne der US-amerikanischen Zeitschrift Business Week . Allerdings genießt die Dividende weltweit einen höheren Stellenwert als in den USA. So liegt die USA bei einem Vergleich mit europäischen Ländern mit ihrer Dividendenrendite von durchschnittlich 1,375 Prozent an letzter Stelle. Einen starken Rückgang hatte die Dividendenrendite im Standard&Poor ́s 500 Aktienindex von über 4 Prozent in 1990 auf fast 1 Prozent in 1999 zu verzeichnen. Diese starke Abnahme wurde auch durch das starke Wachstum des Aktienrückkaufvolumens beeinflusst. So stieg das Aktienrückkaufvolumen in den letzten 30 Jahren von 3,6 Mrd. US-Dollar in 1977 auf über 2.000 Mrd. USD in 2005. Trotzdem ist auch in den USA wieder ein Anstieg der Dividendenzahlungen zu verzeichnen. So zahlte die Microsoft Corporation erstmals 2004 eine Dividende von 16 Cents pro Aktie. Auch die Unternehmen aus dem Informationstechnologiebereich der S&P 500 Unternehmen erhöhten 2003 ihre Dividendenzahlungen um 95 Prozent gegenüber 2002. Somit erreichte auch die Dividendenrendite der S&P 500-Unternehmen im Juli 2008 erstmals wieder eine Höchstmarke von 2,49 Prozent seit Juni 1995. Insbesondere wird diese Entwicklung unterstützt durch Verabschiedung des Jobs and Growth Tax Relief Reconciliation Act of 2003, wonach Dividenden und Kursgewinne pauschal mit 15 Prozent besteuert werden. Jedoch stehen bei 34 Unternehmen im S&P 500 die Dividendenzahlungen auf der Kippe, da unter anderem General Motors, Motorola und die New York Times im Jahr 2007 mehr Dividenden zahlten, als dass sie freien Cashflow generierten. Laut Analysten können die Unternehmen diese Ausschüttungshöhen nicht lange beibehalten und werden ihre Dividenden in naher Zukunft kürzen. Dies ist eine Folge des mangelnden Wachstums der US-Wirtschaft. Trotzdem nimmt das kumulierte Dividendenvolumen der S&P 500 Konzerne stetig zu. Diese Situation kommentiert der Analyst David Darst von Morgan Stanley Global Wealth Management wie folgt: Dividendenzahlungen spielen besonders dann eine Rolle, wenn sich der Markt seitwärts bewegt : Sicher ist, dass Unternehmen ihre erhöhten Dividendenzahlungen auch als Marketinginstrument nutzen, um weitere Aktionäre zu gewinnen und um somit Kurssteigerungen zu erzielen. Ob aber die Dividendenpolitik für den [...]
Seminar paper from the year 2009 in the subject Business economics - Economic Policy, grade: 1,0, University of Frankfurt (Main), course: Financial Regulation, 56 entries in the bibliography, language: English, abstract: This paper deals with the terms entry regulation, financial market competition and also indicates connections to potential financial crises. Authors in research have been attempting for years to build up a remedy for an optimal set-up.1 So, this is the reason I observe a seemingly never-ending discussion between two unofficial parties: Neither the proponents of the concentration-stability view, neither those of the concentration-fragility view will retreat from how to install proper competition in order to ensure stability. This paper also aims to understand the terms of both parties; their arguments and whether either monopolistic structures or competition are desirable in the financial industry. Therefore, I lay the theoretical foundation. I demonstrate with a model of the authors Boyd & De Nicoló that even economies with monopolistic structure are exposed to risk-taking activities – and not only banks in competitive industries. In chapter 3, I turn to the topic “Entry Regulation”. I unveil different yardsticks of entry regulation, reveal some advantages and draw up my own index. I show that mainly countries that suffered devastating crises in recent times have stringent entry regulation. This can be shown by regarding their high capital requirements or their barriers for submitting information of managers, future plans or composition of shareholders. I also show that entry regulation is an appropriate means for governments to control or to curb competition. In the last chapter, it is also shown that high entry capital requirements prevent mainly weak or inefficient banks from entry. In chapter 4, I present two ratios for assessing competition: The concentration ratio (CR) and H-Statistics (H). CR is widely used in literature and defines the market share of the largest banks in a country. By presenting CR, I also turn back to the argument between the concentration-stability and concentration-fragility views. Moreover, I do my part to debilitate the somewhat misleading statement that the European banking market is in a phase of consolidation and concentration. I do this by revealing that the concentration ratio slightly decreased in a time span of four years during the current decade. H-Statistics is a ratio to find out more about the ferocity and contestability of a market and how market participants react to changes in output prices. I show that there is, maybe surprisingly, no strict correlation between CR and H-Statistics. [...]
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