Der Holocaust in Comic "Maus. Die Geschichte eines Überlebenden" von Art Spiegelman

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Holocaust Studien, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit konzentriert sich auf die Untersuchung der Holocaustthematik in Art Spiegelmans Comic „Maus. Geschichte eines Überlebenden“ und beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Comic ein geeignetes Medium für die Darstellung des Holocaust ist und wie es Spiegelman gelingt, die Geschichte, die die deutsche Nation bis heute belastet, in einem Comic zu erfassen. Bei der Beantwortung dieser Fragen werde ich in einem ersten Schritt das Problem der Darstellung des Holocaust in künstlerischer Hinsicht erläutern. In einem zweiten Schritt wird das Medium Comic definiert und dessen historische Entwicklung erklärt sowie seine Elemente, Struktur und seine Erzähltechnik dargestellt. Außerdem wird das Subgenre Geschichtscomic definiert und seine Bedeutung für die historische Sinnbildung erläutert. Im letzten Kapitel werden zum einen die Entstehung des Werkes „Maus. Die Geschichte eines Überlebenden“ und die Intentionen des Autors thematisiert. Zum anderen werden inhaltliche und gestalterische Aspekte des Werkes untersucht. Am Schluss werde ich im Fazit die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammentragen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 9, 2017
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Pages
17
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ISBN
9783668395152
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Best For
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Language
German
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Genres
History / Holocaust
Social Science / Ethnic Studies / General
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This content is DRM protected.
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Tamara Sikharulidze
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit soll verschiedene Aspekte des Algerienkrieges beleuchten. Wenn man heute durch die Straßen von Paris schlendert, fallen neben den zahllosen Touristen auf den ersten Blick viele Asiaten, Nord- und Schwarzafrikaner auf. Dass die multikulturelle Gesellschaft in Paris aber alles andere als spannungsfrei ist, haben spätestens die Unruhen in den Banlieue, den Pariser Vorstädten, im Jahre 2005 gezeigt. In diesem Jahr war die Massenarbeitslosigkeit und Resignation in den Pariser Vorstädten in einer 20-tägigen Gewaltorgie explodiert. Die Jugendlichen, die in den Banlieues randalierten, waren überwiegend nordafrikanischer Herkunft. Ihre Eltern oder vielleicht auch schon Großeltern waren aus den ehemaligen Kolonien Frankreichs ins französische Mutterland eingewandert und vielfach in eben jeden Banlieues gestrandet. Man schätzt die Anzahl der arabischstämmigen Einwanderer heute auf etwa 4,5 Millionen. Die Randale in den Vorstädten hat so auch ein Schlaglicht auf die koloniale Vergangenheit Frankreichs geworfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Frankreich seine beiden größten Kolonien Algerien und Vietnam in mehrjährigen blutigen Kriegen in die Unabhängigkeit entlassen müssen. Der für Frankreich bis heute traumatischste und als schmerzhaft empfundene Kolonialkrieg war der Algerienkrieg von 1954 bis 1962, lange Zeit der „Krieg ohne Namen“. In der vorliegenden Arbeit sollen verschiedene Aspekte des Algerienkrieges beleuchtet werden. Der Text gliedert sich nach der Einleitung in 3 wesentliche Abschnitte. Der erste Abschnitt ist eine kurze Einführung zu Algerien. Der zweite Abschnitt befasst sich mit dem Konflikt selbst. Nach einer kurzen Darstellung des französischen Kolonialreiches nach dem zweiten Weltkrieg wird die Entwicklung des algerischen Nationalismus aufgezeigt bis hin zur Gründung von FLN und ALN dargestellt. Anschließend werden die beiden wesentlichen Akteure, die französische Armee auf der einen und ALN/FLN auf der anderen Seite, vorgestellt. Der letzte Abschnitt, das Fazit, soll neben einer Bilanz des Krieges Aufschluss darüber geben, welche Rolle Algerien für Frankreich spielte und damit auch die Frage beantworten, warum der Algerienkrieg sich über immerhin 8 Jahre hinzog und bis in die jüngste Vergangenheit in der französischen Öffentlichkeit lediglich als „Operation um die Aufrechterhaltung der Ordnung“ bezeichnet wurde. Hier werden ebenso die Taktiken bewertet, die beide Seiten in Algerien angewendet haben.
Tamara Sikharulidze
Tamara Sikharulidze
Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die sinnliche Verführungskraft Don Juans hat nicht nur die Frauenwelt fasziniert, sondern die Motive seines Handelns haben zahllose Interpreten aufgegriffen. Es gibt Hunderte von Don Juan-Gestalten und unterschiedlichste Deutungen seines Verführerdaseins, die sich im historischen Wandel weiterentwickeln. Der Don Juan des siebzehnten Jahrhunderts präsentiert sich am Anfang als Gotteslästerer und Verführer aller Frauen, der unter Vorspiegelung einer falschen Identität handelt oder durch Heiratsversprechen viele Frauen entehrt und sie getäuscht zurücklässt. Am Ende wird der Sünder für seine vielfachen Frevel zur Rechenschaft gezogen und durch himmlische Rache bestraft. Die Renaissance stellt Don Juan als Rebell dar, der die gesellschaftlichen Normen infrage stellt. Im 19. Jahrhundert dann beginnt Don Juan einen Platz in der Philosophie einzunehmen. In Gestalt der Mozartschen Don Giovanni bestimmt Kierkegaard Don Juans Verführungszwang als ‚sinnlich-erotisch‘. Ein Jahrhundert später erscheint er Camus als Prototyp des absurden Menschen, der eine sinnliche Existenz lebt. Mit dem Einbruch der Männlichkeitskrise wird im 20. Jahrhundert versucht, „einen potenten verführerischen Don Juan zu demontieren“. Es findet eine Rollenverkehrung statt, und der Jäger der Frauen wird zu ihrer Beute. Trotz der Vielfalt an Adaptationen geht die überwiegende Zahl aller späteren Bearbeitungen wohl auf die drei großen frühen Fassungen von Tirso de Molina, Moliere und Mozart/Da Ponte zurück, die als Basis des Don Juan-Mythos angesehen werden sollen. Dabei werden zwar die bei diesen Autoren anzutreffenden Grundmotive in den neuen Bearbeitungen teilweise aufgegeben, dennoch können sie nicht gänzlich vernachlässigt werden. Eine der neueren Bearbeitungen, die im Mittelpunkt dieser Arbeit steht, stammt von Peter Handke: „Don Juan (erzählt von ihm selbst)“ aus dem Jahr 2004. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Was macht den Handkeschen Don Juan aus? Ist er ein skrupelloser Jäger des weiblichen Geschlechts oder ein Suchender wahrer Empfindungen? Inwiefern entfernt er sich von der Tradition des klassischen Verführers? Was sind die Motive seiner Verführung? Schafft Handke einen ganz neuen Don Juan?
Tamara Sikharulidze
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Afrika, Note: 1,7, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit soll verschiedene Aspekte des Algerienkrieges beleuchten. Wenn man heute durch die Straßen von Paris schlendert, fallen neben den zahllosen Touristen auf den ersten Blick viele Asiaten, Nord- und Schwarzafrikaner auf. Dass die multikulturelle Gesellschaft in Paris aber alles andere als spannungsfrei ist, haben spätestens die Unruhen in den Banlieue, den Pariser Vorstädten, im Jahre 2005 gezeigt. In diesem Jahr war die Massenarbeitslosigkeit und Resignation in den Pariser Vorstädten in einer 20-tägigen Gewaltorgie explodiert. Die Jugendlichen, die in den Banlieues randalierten, waren überwiegend nordafrikanischer Herkunft. Ihre Eltern oder vielleicht auch schon Großeltern waren aus den ehemaligen Kolonien Frankreichs ins französische Mutterland eingewandert und vielfach in eben jeden Banlieues gestrandet. Man schätzt die Anzahl der arabischstämmigen Einwanderer heute auf etwa 4,5 Millionen. Die Randale in den Vorstädten hat so auch ein Schlaglicht auf die koloniale Vergangenheit Frankreichs geworfen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Frankreich seine beiden größten Kolonien Algerien und Vietnam in mehrjährigen blutigen Kriegen in die Unabhängigkeit entlassen müssen. Der für Frankreich bis heute traumatischste und als schmerzhaft empfundene Kolonialkrieg war der Algerienkrieg von 1954 bis 1962, lange Zeit der „Krieg ohne Namen“. In der vorliegenden Arbeit sollen verschiedene Aspekte des Algerienkrieges beleuchtet werden. Der Text gliedert sich nach der Einleitung in 3 wesentliche Abschnitte. Der erste Abschnitt ist eine kurze Einführung zu Algerien. Der zweite Abschnitt befasst sich mit dem Konflikt selbst. Nach einer kurzen Darstellung des französischen Kolonialreiches nach dem zweiten Weltkrieg wird die Entwicklung des algerischen Nationalismus aufgezeigt bis hin zur Gründung von FLN und ALN dargestellt. Anschließend werden die beiden wesentlichen Akteure, die französische Armee auf der einen und ALN/FLN auf der anderen Seite, vorgestellt. Der letzte Abschnitt, das Fazit, soll neben einer Bilanz des Krieges Aufschluss darüber geben, welche Rolle Algerien für Frankreich spielte und damit auch die Frage beantworten, warum der Algerienkrieg sich über immerhin 8 Jahre hinzog und bis in die jüngste Vergangenheit in der französischen Öffentlichkeit lediglich als „Operation um die Aufrechterhaltung der Ordnung“ bezeichnet wurde. Hier werden ebenso die Taktiken bewertet, die beide Seiten in Algerien angewendet haben.
Tamara Sikharulidze
Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die sinnliche Verführungskraft Don Juans hat nicht nur die Frauenwelt fasziniert, sondern die Motive seines Handelns haben zahllose Interpreten aufgegriffen. Es gibt Hunderte von Don Juan-Gestalten und unterschiedlichste Deutungen seines Verführerdaseins, die sich im historischen Wandel weiterentwickeln. Der Don Juan des siebzehnten Jahrhunderts präsentiert sich am Anfang als Gotteslästerer und Verführer aller Frauen, der unter Vorspiegelung einer falschen Identität handelt oder durch Heiratsversprechen viele Frauen entehrt und sie getäuscht zurücklässt. Am Ende wird der Sünder für seine vielfachen Frevel zur Rechenschaft gezogen und durch himmlische Rache bestraft. Die Renaissance stellt Don Juan als Rebell dar, der die gesellschaftlichen Normen infrage stellt. Im 19. Jahrhundert dann beginnt Don Juan einen Platz in der Philosophie einzunehmen. In Gestalt der Mozartschen Don Giovanni bestimmt Kierkegaard Don Juans Verführungszwang als ‚sinnlich-erotisch‘. Ein Jahrhundert später erscheint er Camus als Prototyp des absurden Menschen, der eine sinnliche Existenz lebt. Mit dem Einbruch der Männlichkeitskrise wird im 20. Jahrhundert versucht, „einen potenten verführerischen Don Juan zu demontieren“. Es findet eine Rollenverkehrung statt, und der Jäger der Frauen wird zu ihrer Beute. Trotz der Vielfalt an Adaptationen geht die überwiegende Zahl aller späteren Bearbeitungen wohl auf die drei großen frühen Fassungen von Tirso de Molina, Moliere und Mozart/Da Ponte zurück, die als Basis des Don Juan-Mythos angesehen werden sollen. Dabei werden zwar die bei diesen Autoren anzutreffenden Grundmotive in den neuen Bearbeitungen teilweise aufgegeben, dennoch können sie nicht gänzlich vernachlässigt werden. Eine der neueren Bearbeitungen, die im Mittelpunkt dieser Arbeit steht, stammt von Peter Handke: „Don Juan (erzählt von ihm selbst)“ aus dem Jahr 2004. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Was macht den Handkeschen Don Juan aus? Ist er ein skrupelloser Jäger des weiblichen Geschlechts oder ein Suchender wahrer Empfindungen? Inwiefern entfernt er sich von der Tradition des klassischen Verführers? Was sind die Motive seiner Verführung? Schafft Handke einen ganz neuen Don Juan?
Tamara Sikharulidze
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