Sinnliche Pädagogik als Grundlage zur Entwicklung eines Umweltbewusstseins

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 2, Universität Bielefeld (Fakultät für Pädagogik), Veranstaltung: Sinnliche Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: "Es gilt, unsere Sinne, Tore zur Wirklichkeit, wieder zu öffnen, aufnahmebereit zu machen für die Wunder der Natur außerhalb und innerhalb von uns selber" (Schärli,1991,S.163) Dieses Zitat von Otto Schärli soll im Rahmen dieser Arbeit als Grundlage für einige Überlegungen dienen. Überlegungen darüber, wie wir einer Zerstörung der Natur, und zwar nicht nur der um uns, sondern auch unserer inneren, entgegenwirken können. Es geht um die Entfremdung des Menschen von seiner sinnlichen Wirklichkeit. Hier seien nur ein paar Schlagworte genannt: Verkopfung, Verzweckung, Trennung der Schule vom Leben und Überflutung durch Medien,... Anhand eines Beispiels, dem Projekt der "Spirale der Begegnung", werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Sinne wieder anzusprechen und zu aktivieren, sich Empfindungen gewahr zu werden und einen Austausch von Mensch zu Mensch stattfinden zu lassen. Diese Anregungen und Ideen basieren auf Schärlis Buch "Werkstatt des Lebens: Durch die Sinne zum Sinn". Sinnliche Pädagogik bietet mehr als die Möglichkeit, sinnliche Erfahrungen und auch Lernen möglich zu machen. Es kann darauf aufgebaut werden, ein Erleben und Leben in und mit der Natur für den Menschen, besonders für Kinder und Jugendliche, wieder möglicher und erstrebenswerter zu machen. Dies kommt sicherlich auch der Natur zugute und wäre damit ein sinnvoller Schritt in Richtung Umweltschutz. Deshalb halte ich es auch für zweckmäßig, sinnliche Pädagogik und Ökopädagogik nicht an diesen Begrifflichkeiten festzumachen und zu trennen, sondern vielmehr, das eine in das andere überfließen zu lassen, einen Bezug herzustellen zwischen sinnlichem Erleben/Lernen und Umwelterziehung. Denn es geht darum, daß alles mit allem zusammenhängt. Einsichten, daß Dinge, die von außen auf uns treffen unser Inneres verändern und Dinge, die uns innerlich bewegen verändernd auf unsere Umgebung wirken, könnten zum Beispiel durch Projekte wie der "Spirale" gewonnen werden. Solche Einsichten sind nach Beeler gute Voraussetzungen für ein erfreuliches "Leben-Weiterleben". Es gehe dabei ums Überzeugen und nicht ums Überreden. "Die Erscheinungen der Natur sprechen eine Sprache. Die jeder verstehen kann, der sich Zeit nimmt, der sich die Ruhe gönnt,..." (Beeler,in:Schärli,1991,S.167).
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 18, 2002
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Pages
37
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ISBN
9783638154703
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Language
German
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Genres
Education / General
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Content Protection
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Tanja Zielewski
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: sehr gut, Universität Bielefeld (Fakultät für Pädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet gehört in der modernen Gesellschaft zu den viel umjubelten und gleichzeitig zu den häufig umstrittenen Dingen des Lebens. Während die einen die demokratischen Strukturen dieses weltweiten Netzwerkes loben, verurteilen es die anderen als rechtsfreien Raum, in dem sich Liebhaber von Pornographie, Perverse jeglicher Couleur oder bombenbauende Terroristen herumtreiben. Genau diesen Menschen kann man auch tatsächlich im Internet begegnen, sowie einigen Millionen anderer Menschen, die nicht zu diesen Gruppen gehören. Der Anteil der Internetnutzer weltweit wächst stetig und ebenso deren Anteil in der deutschen Bevölkerung. Für das Jahr 2002 weist die ARD/ZDF-Online-Studie einen Anteil von rund 44 % Internetnutzern aus (vgl. VAN EIMEREN/GERHARD/FREES 2002, S.347f). Damit sind es zur Zeit hochgerechnet 28,3 Millionen Erwachsene, die EMails versenden, surfen, chatten und verschiedensten anderen Tätigkeiten im Internet nachgehen. Bei den Auszubildenden, Schülern und Studenten beträgt der Anteil der Internetnutzer rund 81 %. Allerdings stellt die Gruppe derjenigen, die das Internet weder beruflich noch privat nutzen bzw. nicht mehr nutzen, mit 56 % immer noch die Mehrheit der Bevölkerung. Die Gründe hierfür sind zahlreich (vgl. GERHARDS/ MENDE 2002). Unter anderem scheint die Skepsis sowohl gegenüber der Masse als auch gegenüber der Qualität der Inhalte des Internets gewachsen zu sein. Von immerhin 58 % der sogenannten Offliner wird die Gefahr der Verbreitung extremer politischer Inhalte gesehe n. Eine wohl nicht ganz unbegründete Angst, wenn man die immer mal wieder erscheinenden Ze itungsartikel über die Zunahme rechtsextremistischer Internetseiten verfolgt oder die Verfassungsschutzberichte der letzten Jahre vergleicht. Was die Gefahren durch rechtsextremistische Internetangebote betrifft, gehen die Meinungen auseinander. Teilweise hört oder liest man von der "braunen Gefahr" oder dem "Netz des Hasses", welches sich weltweit ausbreite. An anderer Stelle ist eher die Rede von irregeleiteten Mitgliedern irgendwelcher Organisationen, in denen man unter sich bliebe und deren Seiten 'versteckt' und schwer auffindbar seien, oder es wird davon ausgegangen, dass es zwar sehr viele rechtsextremistische Internetseiten gibt, man aber nicht per Zufall darauf stoßen würde. [...]
Tanja Zielewski
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: keine Benotung (Scheinerwerb), Universität Bielefeld (Fakultät für Pädagogik), Veranstaltung: Seminar: Kommunikation und Gruppenprozesse, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ursprung des Ausdrucks "Sündenbock" liegt in einem alten Hebräischen Ritual. Einmal im Jahr wurde ein Ziegenbock ausgewählt, auf dessen Haupt symbolisch die Sünden und die Sorgen der Menschen abgeladen wurden. Anschließend wurde der Bock in die Wüste gejagt. Dadurch wurden die Menschen, zumindest eine Zeitlang, von ihren aufgestauten Versagens- und Schuldgefühlen erlöst. Im Laufe der Geschichte und auch heute noch, ist eine menschliche Tendenz zu erkennen, anderen Personen oder Objekten, die Schuld für eigene Mißgeschicke oder Vergehen "aufzuladen". Besonders bei wirtschaftlichen Mißständen, "in schlechten Zeiten" o.ä., werden die Beweggründe einen Sündenbock zu suchen verstärkt und die Jagt auf Sündenböcke nimmt zu. Als geschichtliche Beispiele seien hier die Judenverfolgung in Deutschland, die Hexenjagd im Mittelalter oder die Verfolgung der "Neger" durch den Ku Klux Klan in Amerika genannt. Aktuelle Beispiele sind die Überfälle und Ermordungen von Obdachlosen und Asylanten durch Skinheads in den neuen Bundesländern. Gewöhnlich sind die Opfer Angehörige einer Minderheitengruppe, die unterschiedliche ethnische, religiöse, kulturelle o.a. Merkmale gegenüber der Mehrheitengruppe aufweisen. Im folgenden möchte ich das Phänomen der Sündenbockjagd näher erläutern. Dabei beziehe ich mich in erster Linie auf das 1951 erschienene Werk "Treibjagd auf Sündenböcke" von GORDON W. ALLPORT. Einführend werde ich erläutern, welche Bedeutung die Jagt auf Sündenböcke hat. Im gleichen Abschnitt mache einen Exkurs über Vorurteile, da diesen im Zusammenhang mit der Sündenbockjagd eine wichtige Rolle zukommt. Anschließend werde ich mich mit den Ursachen für Sündenbockpraktiken befassen. Es folgt eine Beschreibung verschiedenen Typen von Sündenbockpraktikern und ihrer Opfer, den Sündenböcken. Danach stelle ich unterschiedliche Formen der Sündenbockpraktiken vor. Abschließend befasse ich mich mit Möglichkeiten zur Bekämpfung dieser Praktiken.
Tanja Zielewski
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: keine Benotung (Scheinerwerb), Universität Bielefeld (Fakultät für Pädagogik), Veranstaltung: Seminar: Kommunikation und Gruppenprozesse, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ursprung des Ausdrucks "Sündenbock" liegt in einem alten Hebräischen Ritual. Einmal im Jahr wurde ein Ziegenbock ausgewählt, auf dessen Haupt symbolisch die Sünden und die Sorgen der Menschen abgeladen wurden. Anschließend wurde der Bock in die Wüste gejagt. Dadurch wurden die Menschen, zumindest eine Zeitlang, von ihren aufgestauten Versagens- und Schuldgefühlen erlöst. Im Laufe der Geschichte und auch heute noch, ist eine menschliche Tendenz zu erkennen, anderen Personen oder Objekten, die Schuld für eigene Mißgeschicke oder Vergehen "aufzuladen". Besonders bei wirtschaftlichen Mißständen, "in schlechten Zeiten" o.ä., werden die Beweggründe einen Sündenbock zu suchen verstärkt und die Jagt auf Sündenböcke nimmt zu. Als geschichtliche Beispiele seien hier die Judenverfolgung in Deutschland, die Hexenjagd im Mittelalter oder die Verfolgung der "Neger" durch den Ku Klux Klan in Amerika genannt. Aktuelle Beispiele sind die Überfälle und Ermordungen von Obdachlosen und Asylanten durch Skinheads in den neuen Bundesländern. Gewöhnlich sind die Opfer Angehörige einer Minderheitengruppe, die unterschiedliche ethnische, religiöse, kulturelle o.a. Merkmale gegenüber der Mehrheitengruppe aufweisen. Im folgenden möchte ich das Phänomen der Sündenbockjagd näher erläutern. Dabei beziehe ich mich in erster Linie auf das 1951 erschienene Werk "Treibjagd auf Sündenböcke" von GORDON W. ALLPORT. Einführend werde ich erläutern, welche Bedeutung die Jagt auf Sündenböcke hat. Im gleichen Abschnitt mache einen Exkurs über Vorurteile, da diesen im Zusammenhang mit der Sündenbockjagd eine wichtige Rolle zukommt. Anschließend werde ich mich mit den Ursachen für Sündenbockpraktiken befassen. Es folgt eine Beschreibung verschiedenen Typen von Sündenbockpraktikern und ihrer Opfer, den Sündenböcken. Danach stelle ich unterschiedliche Formen der Sündenbockpraktiken vor. Abschließend befasse ich mich mit Möglichkeiten zur Bekämpfung dieser Praktiken.
Tanja Zielewski
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: sehr gut, Universität Bielefeld (Fakultät für Pädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Internet gehört in der modernen Gesellschaft zu den viel umjubelten und gleichzeitig zu den häufig umstrittenen Dingen des Lebens. Während die einen die demokratischen Strukturen dieses weltweiten Netzwerkes loben, verurteilen es die anderen als rechtsfreien Raum, in dem sich Liebhaber von Pornographie, Perverse jeglicher Couleur oder bombenbauende Terroristen herumtreiben. Genau diesen Menschen kann man auch tatsächlich im Internet begegnen, sowie einigen Millionen anderer Menschen, die nicht zu diesen Gruppen gehören. Der Anteil der Internetnutzer weltweit wächst stetig und ebenso deren Anteil in der deutschen Bevölkerung. Für das Jahr 2002 weist die ARD/ZDF-Online-Studie einen Anteil von rund 44 % Internetnutzern aus (vgl. VAN EIMEREN/GERHARD/FREES 2002, S.347f). Damit sind es zur Zeit hochgerechnet 28,3 Millionen Erwachsene, die EMails versenden, surfen, chatten und verschiedensten anderen Tätigkeiten im Internet nachgehen. Bei den Auszubildenden, Schülern und Studenten beträgt der Anteil der Internetnutzer rund 81 %. Allerdings stellt die Gruppe derjenigen, die das Internet weder beruflich noch privat nutzen bzw. nicht mehr nutzen, mit 56 % immer noch die Mehrheit der Bevölkerung. Die Gründe hierfür sind zahlreich (vgl. GERHARDS/ MENDE 2002). Unter anderem scheint die Skepsis sowohl gegenüber der Masse als auch gegenüber der Qualität der Inhalte des Internets gewachsen zu sein. Von immerhin 58 % der sogenannten Offliner wird die Gefahr der Verbreitung extremer politischer Inhalte gesehe n. Eine wohl nicht ganz unbegründete Angst, wenn man die immer mal wieder erscheinenden Ze itungsartikel über die Zunahme rechtsextremistischer Internetseiten verfolgt oder die Verfassungsschutzberichte der letzten Jahre vergleicht. Was die Gefahren durch rechtsextremistische Internetangebote betrifft, gehen die Meinungen auseinander. Teilweise hört oder liest man von der "braunen Gefahr" oder dem "Netz des Hasses", welches sich weltweit ausbreite. An anderer Stelle ist eher die Rede von irregeleiteten Mitgliedern irgendwelcher Organisationen, in denen man unter sich bliebe und deren Seiten 'versteckt' und schwer auffindbar seien, oder es wird davon ausgegangen, dass es zwar sehr viele rechtsextremistische Internetseiten gibt, man aber nicht per Zufall darauf stoßen würde. [...]
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