Eine novela total. Eine kleine Analyse des Romans "Conversación en la Catedral"

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Karl-Franzens-Universität Graz, Veranstaltung: Estudios literarios (Mario Vargas LLosa), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Romankonzept oder gar die Poetik Mario Vargas Llosas zu konkretisieren, ist – angesichts seines umfassenden Œuvres – wohl ein schier unmögliches Unterfangen. In der vorliegenden Arbeit wurde es sich zum Ziel gesetzt, die Erzählstrategie seines dritten Romans Conversación en la Catedral herauszuarbeiten, um sich einzelnen Aspekten eines möglichen Romankonzepts des kosmopolitischen Schriftstellers annähern zu können. Es werden die Einflüsse von Vargas Llosas selbstgenannten Vorbildern diskutiert. Überdies wird versucht, den Roman in Hinblick auf literarische Tendenzen und Konzepte wie dem nouveau roman oder der novela total zu verorten. Es wird ein Kapitel- und Episodenstrukturmodell erstellt, um die einzelnen Handlungsstränge von Conversación en la Catedral herauszuarbeiten. Gleichermaßen soll auf die scheinbar chaotische Struktur des Romans eingegangen werden, die nicht minder durch die narrativen Techniken Vargas Llosas, die er selbst in der 1971 erschienenen Abhandlung Gabriel García Márquez: Historia de un deicidio formuliert, konstituiert wird. Diese vier narrativen Techniken (la caja china, el dato escondido, la muda o salto cualitativo und los vasos comunicantes) sollen kurz besprochen werden, um sie später auf den Roman anzuwenden. In einem späteren Kapitel wird auf die Erzählsituation des Romans eingegangen. Zuletzt wird die Frage des Genres behandelt – lassen sich doch zahlreiche Elemente aus verschiedenen Romangenres in Conversación en la Catedral wiederentdecken.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 18, 2013
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Pages
28
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ISBN
9783656462378
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / Romance Languages (Other)
Literary Criticism / European / French
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Romanistik), Veranstaltung: Cadalso und die spanische Aufklärung, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 18. Jahrhundert wurde der spanische Nation, die einst zu den größten Europas gehörte, immer deutlicher bewusst, dass sie eine Außenseiterposition innerhalb des Okzidents eingenommen hatte. Spanien befand sich in einer Stagnation, durch die es nur durch ein Umdenken herauszuführen war. Ein Umdenken, das in ganz Europa zwar in einer viel radikaleren Form umgesetzt wurde als auf der iberischen Halbinsel, das aber trotzdem maßgebend für eine neue Positionierung Spaniens verantwortlich war. So setzte sich auch José Cadalso y Vázquez für ein fortschrittliches Spanien ein, das aber nach wie vor seine ganz spezielle Mentalität wahren sollte – ein Seiltanz zwischen Traditionalismus und französischem Gedankengut. In seinem Werk Cartas marruecas versuchte er seine Landsleute aus einem Jahrhundertschlaf wachzurütteln und griff wie sein französischer Vorgänger, Charles de Secondat Montesquieu, in dieser neuen literarischen Gattung zu einem bisher unbekannten rhetorischen Mittel: Das Fremde als Kritikerinstanz. In der Epoche der Aufklärung begann man sich ernsthaft mit fremden Kulturen in der Literatur auseinanderzusetzen. Dem Fremden wurde erstmals das Fantastische und Irreale genommen und man versuchte nach dem Hervorkommen der Empirie wissenschaftlich an die Kulturforschung heranzugehen und sie kritisch zu beobachten. Das Fremde, das zum Spiegel des Eigenen wird, soll im Folgenden behandelt werden. Was macht die Faszination am Fremden aus und inwiefern wird deren Einzug in die Literatur als rhetorisches Mittel gehalten? Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Umsetzung in der Sprache gelegt. Welche Stereotypen sind enthalten und was bewirken sie beim Leser? Was will Cadalso bewirken? Wo wird die Autorenintention besonders sichtbar? Neben diesen Fragestellungen soll auch die Dichotomie des Fremden behandelt werden. Es ist an dieser Stelle anzumerken, dass sich die Arbeit bei vielen Punkten auf Theorien des Postkolonialismus und der Systemtheorie stützt.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: Gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Germanistik), Veranstaltung: Seminar: Das soziale Volksstück, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit sind die zwei frühen Werke Ödön von Horváths Zur schönen Aussicht und Italienische Nacht, die auf die „Demaskierung des Bewusstseins“ hin untersucht werden. In einem kurzen allgemeinen Teil wird auf vom Autor angewandte Mittel wie etwa Dialogtechnik, Kitsch, Bildungsjargon und das Bemühen um Individualität, welche zu einem Demaskierungsprozess führen eingegangen. Danach wird jedes Werk zur besseren Übersicht einzeln behandelt und eben genannte Punkte werden erneut, dieses Mal werkspezifisch, betrachtet. Hierzu wird mit Zitaten aus den Stücken gearbeitet, um die Theorien aus dem allgemeinen Teil zu stützen, zu untermalen und plastischer darzustellen. Es wurde außerdem für wichtig erachtet, zum besseren Verständnis der geschichtlichen und soziologischen Verhältnisse der Zeit, den Werkhintergrund zu berücksichtigen – vor allem für das Volksstück Italienische Nacht macht dies Sinn. Titel, Szenentitel und Handlungsanweisungen für die Figuren werden untersucht, um auch dort das Autorenbewusstsein hervorzuheben. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt dennoch auf den Figurenanalysen, wo die verschiedenen Bewusstseinsausprägungen der wichtigsten Charaktere dargelegt werden. Auch hier handelt es sich nur um eine Auswahl der signifikantesten Merkmale. In diesem Teil orientiere ich mich vor allem an den Werken Horváths komplexe Textur von Herbert Gamper und Die Uneigentlichkeit des Bewußtseins von Martin Walder. Schließlich soll Zielsetzung der Arbeit sein Parallelen zwischen den Figuren bzw. zwischen den Mitteln, die zur „Demaskierung des Bewusstseins“ führen, zu erkennen und auch darzulegen.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: Gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Germanistik), Veranstaltung: Seminar: Das soziale Volksstück, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand dieser Arbeit sind die zwei frühen Werke Ödön von Horváths Zur schönen Aussicht und Italienische Nacht, die auf die „Demaskierung des Bewusstseins“ hin untersucht werden. In einem kurzen allgemeinen Teil wird auf vom Autor angewandte Mittel wie etwa Dialogtechnik, Kitsch, Bildungsjargon und das Bemühen um Individualität, welche zu einem Demaskierungsprozess führen eingegangen. Danach wird jedes Werk zur besseren Übersicht einzeln behandelt und eben genannte Punkte werden erneut, dieses Mal werkspezifisch, betrachtet. Hierzu wird mit Zitaten aus den Stücken gearbeitet, um die Theorien aus dem allgemeinen Teil zu stützen, zu untermalen und plastischer darzustellen. Es wurde außerdem für wichtig erachtet, zum besseren Verständnis der geschichtlichen und soziologischen Verhältnisse der Zeit, den Werkhintergrund zu berücksichtigen – vor allem für das Volksstück Italienische Nacht macht dies Sinn. Titel, Szenentitel und Handlungsanweisungen für die Figuren werden untersucht, um auch dort das Autorenbewusstsein hervorzuheben. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt dennoch auf den Figurenanalysen, wo die verschiedenen Bewusstseinsausprägungen der wichtigsten Charaktere dargelegt werden. Auch hier handelt es sich nur um eine Auswahl der signifikantesten Merkmale. In diesem Teil orientiere ich mich vor allem an den Werken Horváths komplexe Textur von Herbert Gamper und Die Uneigentlichkeit des Bewußtseins von Martin Walder. Schließlich soll Zielsetzung der Arbeit sein Parallelen zwischen den Figuren bzw. zwischen den Mitteln, die zur „Demaskierung des Bewusstseins“ führen, zu erkennen und auch darzulegen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: Gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Romanistik), Veranstaltung: Cadalso und die spanische Aufklärung, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im 18. Jahrhundert wurde der spanische Nation, die einst zu den größten Europas gehörte, immer deutlicher bewusst, dass sie eine Außenseiterposition innerhalb des Okzidents eingenommen hatte. Spanien befand sich in einer Stagnation, durch die es nur durch ein Umdenken herauszuführen war. Ein Umdenken, das in ganz Europa zwar in einer viel radikaleren Form umgesetzt wurde als auf der iberischen Halbinsel, das aber trotzdem maßgebend für eine neue Positionierung Spaniens verantwortlich war. So setzte sich auch José Cadalso y Vázquez für ein fortschrittliches Spanien ein, das aber nach wie vor seine ganz spezielle Mentalität wahren sollte – ein Seiltanz zwischen Traditionalismus und französischem Gedankengut. In seinem Werk Cartas marruecas versuchte er seine Landsleute aus einem Jahrhundertschlaf wachzurütteln und griff wie sein französischer Vorgänger, Charles de Secondat Montesquieu, in dieser neuen literarischen Gattung zu einem bisher unbekannten rhetorischen Mittel: Das Fremde als Kritikerinstanz. In der Epoche der Aufklärung begann man sich ernsthaft mit fremden Kulturen in der Literatur auseinanderzusetzen. Dem Fremden wurde erstmals das Fantastische und Irreale genommen und man versuchte nach dem Hervorkommen der Empirie wissenschaftlich an die Kulturforschung heranzugehen und sie kritisch zu beobachten. Das Fremde, das zum Spiegel des Eigenen wird, soll im Folgenden behandelt werden. Was macht die Faszination am Fremden aus und inwiefern wird deren Einzug in die Literatur als rhetorisches Mittel gehalten? Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Umsetzung in der Sprache gelegt. Welche Stereotypen sind enthalten und was bewirken sie beim Leser? Was will Cadalso bewirken? Wo wird die Autorenintention besonders sichtbar? Neben diesen Fragestellungen soll auch die Dichotomie des Fremden behandelt werden. Es ist an dieser Stelle anzumerken, dass sich die Arbeit bei vielen Punkten auf Theorien des Postkolonialismus und der Systemtheorie stützt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: Sehr gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Germanistik), Veranstaltung: Proseminar: Sprache und Gesellschaft - Fach- und Sondersprachen, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Fach- und Sondersprachen nehmen in der neueren Linguistikforschung eine immer bedeutendere Stellung ein. Jedermann ist durch soziale Determiniertheit in Beruf, Alter, Geschlecht etc. gewissen Gruppen zugehörig. Bei der Ausübung eines Berufes wird man mit einer, eventuell mehrerer Fachsprachen vertraut bzw. man kommt über die Gemeinsprache zu fachsprachlichen Termini. Nimmt man am gesellschaftlichen Leben teil, kann man sich den Fach- und Sondersprachen also nicht entziehen. Einerseits werden in der Arbeit Definitionen der Fach- und Sondersprachen gegeben und deren Besonderheiten werden hervorgehoben, die durch Beispiele gestützt werden. Bei den Fachsprachen kommt eine kurze Analyse der Funktionen nach Möhn/Pelka „Fachsprachen. Eine Einführung.“ hinzu. Im zweiten Teil der Arbeit wird versucht, die Sprache der Stasi anhand von verschiedenen Gesichtspunkten zu untersuchen. Derer sind etwa einige semantische Besonderheiten, die sich durch eine Bedeutungsverschiebung ergeben haben. Genauer eingegangen wird auf die Bedeutungsverschiedenheit des Begriffs „Aufklärung“ und auf einige exemplarisch gewählte Verben mit Akkusativobjekt, die ebenfalls eine semantische Verschiebung erfahren haben. Es kann in diesem Bereich allerdings nur ein kurzer Einblick gegeben werden. Das nächste größere Kapitel handelt von den Einflüssen von Geheim-, Amts- und Militärssprache, welche die Stasi maßgebend geprägt hat. Schritt für Schritt werden die drei Sprachen durchgenommen, um die signifikantesten Einwirkungen auf die Sprache der Staatssicherheit, durchaus auch mit Beispielen unterstützt, zu veranschaulichen. Es ist anzumerken, dass ich mich nach dem Werk Christian Bergmanns, "Die Sprache der Stasi", orientiere.
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