Ertränkt alle Hunde: Ein Neil Hockaday-Roman, Ausgabe 2

spraybooks Verlag Bielfeldt + Bürger
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Detective Neil Hockaday unternimmt mit seiner Lebensgefährtin, der schwarzen Schauspielerin Ruby Flagg, eine Reise ins Land seiner Ahnen, um seinen im Sterben liegenden Onkel Liam zu besuchen. Hock erhofft Antworten auf Fragen zu seinem Vater Aidan und erfährt doch mehr als ihm lieb ist über eigene und irische Seelenqualen. Bereits kurz nach der Landung in Dublin wird klar, dass ihn kein ruhiger Urlaub auf der grünen Insel erwartet. Nur knapp entgehen Ruby und er einem Attentat. Zeitgleich ereignen sich in New York mehrere Morde und mysteriöse Selbstmorde, die anscheinend mit Hocks Abreise in Zusammenhang stehen. Die Suche nach Antworten führen Neil Hockaday tief in die blutige und tragische Geschichte Irlands, die mit der eigenen Geschichte, der Geschichte seiner Familie untrennbar verknüpft ist. »Ich sah nur Wahnsinn. Und marschierende Füße, und noch mehr marschierende Füße. Und wie der Mann, der meinem Vater und mir den Namen Hockaday gegeben hatte, vergoss ich nun Tränen um alle Iren, denen Unrecht getan worden war.«
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About the author

Der 1947 in Detroit geborene Thomas Adcock wuchs zunächst in seiner Geburtsstadt Detroit und später in New York auf. Als Polizeireporter und Journalist in Michigan und Minnesota begann er seine Karriere in der schreibenden Zunft. Bis 1978 arbeitete er für Zeitungen, dann ging er nach New York und nahm einen Job in der Werbebranche der Madison Avenue an. Daneben schrieb er ein Dutzend einfacher Romane unter Pseudonym und später auch Hörspiele und Drehbücher für Fernsehserien. Seine erste Buchveröffentlichung unter eigenem Namen war Precinct 19 (1984), ein Tatsachenbericht des Polizeialltags in einem Revier in Manhattan. Im Jahr darauf begann er mit dem Schreiben von Krimigeschichten für Ellery Queen’s Mystery Magazine. In seiner zweiten Geschichte Christmas Cop im März 1986 ließ er erstmals den New Yorker Polizisten Neil Hockaday die Rolle des Ermittlers spielen. Die Geschichte wurde für den Edgar Allan Poe Award nominiert. Es folgten regelmäßig weitere Geschichten, in denen auch Hockaday immer wieder die Hauptrolle spielte. Schließlich erschien 1989 der erste Roman mit dem Polizisten irischer Abstammung als Taschenbuch — Der Dschungel gilt laut Krimi-Couch als „Meilenstein des harten Krimis“. Der nächste Roman Im Labyrinth wurde Adcocks erfolgreichstes Werk: Es brachte ihm 1992 den Edgar für den besten Taschenbuchkrimi ein. Bis 1997 wuchs die Serie auf sechs Romane an, von denen einige in bis zu zehn Sprachen übersetzt wurden. Danach war Adcock wieder journalistisch tätig und unterrichtete auch als Lehrer für kreatives Schreiben. Außerdem engagiert er sich für verschiedene Schriftstellerorganisationen wie P.E.N. und MWA und war Gründungsmitglied der nordamerikanischen Abteilung der International Association of Crime Writers (IACW/NA). Seit einigen Jahren verfasst er regelmäßig Beiträge für das deutsche InternetMagazin CULTurMAG.
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Additional Information

Publisher
spraybooks Verlag Bielfeldt + Bürger
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Published on
Nov 1, 2018
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Pages
588
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ISBN
9783945684061
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Language
German
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Genres
Fiction / Crime
Fiction / Mystery & Detective / General
Fiction / Mystery & Detective / International Mystery & Crime
Fiction / Thrillers / Crime
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Keine Atempause für Neil Hockaday! Nach sechs Wochen höllischem Entzug werden die frisch antrainierten guten Vorsätze für „Hocks“ neues Leben als trockener New Yorker Detective auf eine harte Probe gestellt, weil er vom Polizeidienst beurlaubt bleibt. Die Madison Avenue-Karriere seiner frisch angetrauten Ruby entpuppt sich plötzlich als einzige Einnahmequelle des nicht mehr ganz jungen Paares. Der brutale Mord am Seniorpartner aus Rubys Werbeagentur fügt sich nahtlos in eine ganze Reihe blutiger Morde an Homosexuellen in Manhattan. Doch was steckt dahinter? Hock tut sich mit einem ehemaligen Kollegen zusammen, der inzwischen Privatdetektiv ist, und versucht zu ergründen, wieso die zuständige Polizei die blutrünstigen Morde als Selbstmorde abtut? Geht es um sadistische Spiele irgendwelcher „Sex Clubs“, die aus dem Ruder gelaufen sind? Oder hat gar die russische Mafia ein Interesse an den Morden? Auf der Flucht vor der Sehnsucht nach dem nächsten Glas stürzt sich Hock mitten hinein in einen Sumpf aus Blut, Rache und Sadismus. Er gerät zwischen die Fronten, und einige seiner übelsten Feinde sind Kollegen aus dem Polizeidienst. Schnell muss er erkennen, wie viel die Hochglanzfassaden der Madison Avenue mit dem schillernden Licht der Transvestiten- und Schwulenszene gemeinsam haben. Thomas Adcock lässt seinen hartgesottenen Detective erneut in die Häuserschluchten von Hell’s Kitchen und Madison Avenue blicken – in dieser Stadt kann man als rechtschaffener Ermittler schnell zum Spielball verschiedenster Interessen und Fraktionen werden. Gespannt bis zum Schluss folgt man Neil Hockaday und seinem brillanten detektivischen Gespür bis zur überraschenden Auflösung dieser brutalen Mordserie an Schwulen und den Abgründen bigotter und skrupelloser Polizisten.
Ein Krimi zwischen den Polen skrupellose Stadtplaner auf der einen und "kleine Leute" auf der anderen Seite. Location: Hell's Kitchen, jener New Yorker Stadtteil, in der noch bis vor wenigen Jahrzehnten Mord zum Alltag gehörte ... Thomas Adcocks erster Roman um Neil Hockaday beginnt mit Drohbriefen an einen populären Harlemer Pastor, auf die schon bald eine Mordserie folgt. Zufall? Oder gibt es Zusammenhänge? NYPD Detective Neil Hockadays Nachforschungen bewegen sich zwischen zwei Polen: auf der einen Seite ein skrupelloser Stadtplaner, auf der anderen die kleinen Leute aus dem alten New Yorker Stadtteil Hell’s Kitchen, die dem Wandel nicht entgehen können. Ein Schauplatz des Romans ist der sogenannte Dschungel — eine Schlucht, eine alte, rund zehn Meter unter Straßennievau geführte Eisenbahntrasse. Irgendwann Mitte der 1980er fiel Thomas Adcock auf, dass in Hell’s Kitchen häufig Obdachlose hinunter in die Schlucht dieser Eisenbahntrasse verschwanden. Er stellte sich eine ganze Kolonie von Obdachlosen vor, die irgendwo dort unten leben mussten... Mit diesem Einfall im Kopf schrieb er »Sea of Green«. Nach Erscheinen des Romans in den USA kamen einige New Yorker Journalisten auf die Idee, doch tatsächlich einmal in diesen eigentlich frei erfundenen Dschungel hinunterzusteigen und nachzuschauen. Und was fanden sie? Die Realität! Anscheinend war das, was Adcock erfunden hatte – ein paar tausend Obdachlose, die in dieser Eisenbahnschlucht lebten und von dem Philosophen Lionel angeführt wurden – die Wirklichkeit! Die Krimi-Couch schrieb in ihrer Rezension: »Meilenstein des harten Krimis – ein anarchisches Debüt, das sich gegen schnelles Lesen wehrt.« 95° Treffer, Matthias Kühn
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