Honigbienen: Im Mikrokosmos des Bienenstocks

Springer-Verlag
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ls ich im Herbst 1978 gerade meine Doktorarbeit beendet A hatte, überlegte ich, welches Forschungsgebiet ich mir als nächstes mit meinen Lieblings-Versuchstieren, den Bienen, vor nehmen sollte. Als äußerst reizvolles Thema erschien mir die Frage, wie der Prozeß der Nahrungsbeschaffung im Bienenvolk organisiert wird. Die jüngste Arbeit von Bemd Heinrich, die er in seinem Buch Bumblebee Economics wunderbar zusammen gefaßt hatte, zeigte den Erfolg einer besonderen Sichtweise: Er betrachtete das Hummelvolk als ökonomische Einheit, die durch die natürliche Selektion dazu gebracht worden war, ihre Energie ressourcen effektiv zu sammeln und zu verwerten. Mich fesselte der Gedanke, diese Sichtweise auf Honigbienen anzuwenden. Weil Bienenvölker größer sind als Hummelvölker und ausgefeil tere Kommunikationssysteme besitzen, war es offensichtlich, daß sie einen noch größeren Schatz an Organisationsstrukturen für ihren Energiehaushalt besitzen müssen. Natürlich war schon viel über die inneren Abläufe bei Bienenvölkern bekannt, besonders über die berühmte Tanzsprache, mit der Honigbienen ihre Stock genossinnen zur Ausbeutung reicher Trachtquellen anwerben.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Mar 9, 2013
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Pages
368
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ISBN
9783034878333
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Best For
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Language
German
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Genres
Medical / General
Medical / Research
Science / Life Sciences / Biology
Science / Life Sciences / General
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Charles Darwin
Dieses eBook: "Gesammelte Werke - Vollständige deutsche Ausgaben mit Abbildungen" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Charles Darwin (1809-1882) war ein britischer Naturforscher. Er gilt wegen seiner wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler. Bereits 1838 entwarf Darwin seine Theorie der Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion und erklärte so die phylogenetische Entwicklung aller Organismen und ihre Aufspaltung in verschiedene Arten. Über 20 Jahre lang trug er Belege für diese Theorie zusammen. Ab 1856 arbeitete er an einem umfangreichen Manuskript mit dem Titel Natural Selection. Durch einen Brief von Alfred Russel Wallace, der dessen Ternate-Manuskript mit ähnlichen Gedanken zur Evolution enthielt, kam es im Sommer 1858 schließlich zu einer Veröffentlichung der Theorien über die Evolution durch die beiden Männer. Ein Jahr später folgte Darwins Hauptwerk Über die Entstehung der Arten, das als streng naturwissenschaftliche Erklärung für die Diversität des Lebens die Grundlage der modernen Evolutionsbiologie bildet und einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der modernen Biologie darstellt. 1871 diskutierte Darwin in Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl mit der sexuellen Selektion einen zweiten Selektionsmechanismus und nutzte seine Theorie, um die Abstammung des Menschen zu erklären. Inhalt: Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl Die Entstehung der Arten durch Naturauslese oder die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampf ums Dasein Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren Geologische Beobachtungen über die Vulkanischen Inseln
Martin Gehres
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Biologie - Neurobiologie, Note: 1, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wurde das Objektbewegungssehen des Goldfischs betrachtet. Zuerst musste eine geeignete Methode gefunden werden, diese Form der Bewegungswahrnehmung untersuchen zu können, da bisherige Experimente zum Bewegungssehen beim Goldfisch ausschließlich mit Hilfe der optomotorischen Folgereaktion gemacht wurden. Anschließend sollte die Frage geklärt werden, ob das Objektbewegungssehen genau wie das Bewegungssehen einer Großfeldbewegung farbenblind ist und welcher Zapfentyp daran beteiligt ist. Die Verwendung eines Zufallpunktmusters zur Dressur auf ein bewegtes Objekt hat sich als äußert erfolgreich herausgestellt. Diese Methode hat den Vorteil, dass sich die Versuchstiere ausschließlich aufgrund der Bewegungsinformation orientieren können. In den Rot-Grün- und Blau-Grün-Transferversuchen zeigte sich, dass das Objektbewegungssehen beim Goldfisch farbenblind ist,aber erstaunlicherweise nicht vom L-Zapfen vermittelt wird, sondern wahrscheinlich vom M-Zapfen. Welchen Vorteil es haben könnte, dass für die verschiedenen Formen der Bewegungswahrnehmung verschiedene Eingänge benutzt werden, kann mit diesen Versuchen nicht geklärt werden. Farbenblindheit des Bewegungssehens scheint eine Eigenschaft visueller Systeme allgemein zu sein. Beim Menschen ist diese Frage im Moment noch nicht geklärt und wird weiterhin diskutiert, da es sowohl Experimente gibt, die zeigen, dass es farbenblind ist, als auch andere, die Hinweise darauf geben, dass es nicht farbenblind ist. Der Vorteil der Farbenblindheit eines bewegungsdetektierenden visuellen Systems zeigt sich auch in der Technik beim Maschinen Sehen. Hier wird ebenfalls auf Farbinformation verzichtet, was zum einen eine Datenreduktion mit sich bringt und zum anderen dazu führt, dass korrespondierende Bildpunkte leichter gefunden werden können. Diese werden benötigt, um Bewegungsvektoren zu bestimmen und letztlich Bewegung zu detektieren.
Thomas D. Seeley
Honeybees make decisions collectively--and democratically. Every year, faced with the life-or-death problem of choosing and traveling to a new home, honeybees stake everything on a process that includes collective fact-finding, vigorous debate, and consensus building. In fact, as world-renowned animal behaviorist Thomas Seeley reveals, these incredible insects have much to teach us when it comes to collective wisdom and effective decision making. A remarkable and richly illustrated account of scientific discovery, Honeybee Democracy brings together, for the first time, decades of Seeley's pioneering research to tell the amazing story of house hunting and democratic debate among the honeybees.

In the late spring and early summer, as a bee colony becomes overcrowded, a third of the hive stays behind and rears a new queen, while a swarm of thousands departs with the old queen to produce a daughter colony. Seeley describes how these bees evaluate potential nest sites, advertise their discoveries to one another, engage in open deliberation, choose a final site, and navigate together--as a swirling cloud of bees--to their new home. Seeley investigates how evolution has honed the decision-making methods of honeybees over millions of years, and he considers similarities between the ways that bee swarms and primate brains process information. He concludes that what works well for bees can also work well for people: any decision-making group should consist of individuals with shared interests and mutual respect, a leader's influence should be minimized, debate should be relied upon, diverse solutions should be sought, and the majority should be counted on for a dependable resolution.

An impressive exploration of animal behavior, Honeybee Democracy shows that decision-making groups, whether honeybee or human, can be smarter than even the smartest individuals in them.

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