Die Elbschifffahrtsakte von 1821

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,3, Technische Universität Dresden (Sächsische Landesgeschichte), Veranstaltung: Geschichte der Elbe. Leben am Fluß, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich die Schifffahrt auf den großen deutschen Wasserstrassen in einem bedauernswerten Zustand. Nicht nur die natürlichen Hindernisse, die das verwahrloste Fahrwasser für Schiffe mit großem Tiefgang bereithielt, erschwerten den Verkehr auf den Flüssen sondern vor allem die unzähligen Abgaben und die Art ihrer Erhebung. Die Schifffahrt auf der Elbe war durch die vielen verschiedenen Herrschaftsgebiete, die sich entlang ihrer Ufer erstreckten, besonders von diesem Abgabensystem betroffen. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts existierten auf einer Stromlänge von ungefähr 725 Kilometern nicht weniger als 35 Zollämter, die die Abgaben der auf dem Fluss fahrenden Händler entgegennahmen. Allerdings verlangten auch die zu der Zeit „auflebende Wirtschaft wie die verbreitete Idee des Liberalismus nach einer Lockerung der dem Verkehr auferlegten territorialen Bindungen. Dem trugen die Artikel 108 bis 117 der Wiener Schlussakte vom 9. Juni 1815 Rechnung und entwarfen ein Programm für die zukünftige Gestaltung des internationalen Binnenschiffahrtsrechts.“ Für die zehn Anliegerstaaten der Elbe waren die Beschlüsse des Wiener Kongresses von allerhöchstem Interesse, wurden sie doch durch die Artikel der Schlussakte dazu angehalten, die Verhältnisse auf der Elbe so zu regeln, dass die Schifffahrt erleichtert und der Handel angeregt werde. Die „Kommission zur Organisierung der Elbschiffahrt“, die aus zehn Bevollmächtigten der Elbanliegerstaaten bestand, war im Jahre 1819 in Dresden mit dem Ziel zusammengetreten, die für die Schifffahrt auf der Elbe nötigen Bestimmungen in gemeinschaftlicher Übereinkunft zu treffen. Nach mehr als zweijähriger Verhandlungszeit konnten sich die Beteiligten auf einen Konsens einigen. Die am 23. Juni 1821 ratifizierte Elbschifffahrtsakte legte trotz ihrer bisweilen unzureichenden Veränderungen den Grundstein für Innovationen und Verbesserungen auf dem Gebiet der Elbschifffahrt und des Elbhandels. Wie nun der Weg von der Schlussakte des Wiener Kongresses zur Elbschifffahrtsakte führte, welche Schwierigkeiten sich für die Beteiligten bei der Ausarbeitung derselben ergaben und welchen Inhalt und Charakter das Ergebnis ihrer Verhandlungen besaß, ist Gegenstand dieser Arbeit.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 30, 2009
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Pages
19
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ISBN
9783640387595
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Modern / 16th Century
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,7, Technische Universität Dresden (Philosophische Fakultät - Lehrstuhl für Technikgeschichte), Veranstaltung: HS Industrieller Wohnungsbau in der DDR, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Neue Ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft (NÖS) wurde durch einen Beschluss des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik am 15. Juli 1963 ins Leben gerufen. Vom Leitgedanken des Marxismus-Leninismus ausgehend, dass eine Gesellschaft durch den Staat quasi nach Plan gestaltbar ist, war die Ausarbeitung und Umsetzung einer neuen sozialistischen Wirtschaftsordnung in der DDR zu Beginn der sechziger Jahre konsequent und logisch.1 Ziel dieser Arbeit ist, ausgehend von der wirtschaftlichen Situation Ende der fünfziger Jahre, die wichtigsten Eckpunkte der Reform zu beleuchten und in einem wirtschaftspolitischen Kontext darzustellen. Vor allem jene Maßnahmen, die in der „Richtlinie für das neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft“ der DDR als unumgängliche Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchsetzung der Reform Erwähnung fanden (beispielsweise die Einführung eines Systems ökonomischer Hebel und die Reorganisation der Planungs- und Leitungsstrukturen), finden besondere Beachtung. Äußere Einflüsse auf die Reformbestrebungen in der DDR spielen dabei ebenso eine Rolle, wie die Resonanz, die diese Neuerungen in der DDR-Bevölkerung hervorriefen. 1 Vgl. Krömke, Claus: Das „Neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft“ und die Wandlungen des Günter Mittag (= Hefte zur DDR-Geschichte 37), Berlin 1996, S. 7.
„... denke Dir einmal einen Raum von ungefähr 11 Schritt Länge 9 Schritt Breite, 8 Fuß hoch, an beiden Seiten mit den Schlafstellen oder Coyen versehn, von denen immer 2 von Brettern genagel übereinander sind, (...) wo in jeder Coye 10 Mann liegen, 5 oben und 5 unten, denke Dir nun diesen Raum zwischen den Reihen Coyen in der Breite von Schritten, in dessen Mitte aber noch die Kisten und Koffer der Auswanderer aufgestapelt sind, die aber auch noch an den Coyen entlang stehen, und Du wirst einsehen dass gerade noch soviel Platz ist dass man mit einiger Vorsicht rund um die Kisten ein Mann hoch gehen kann! – Denke Dir nun in diesem Raum bei schlechter Witterung 100 und ungefähr 10 bis 15 Auswanderer eingeschlossen, denke Dir ihre Ausdünstung das Lachen Toben, Uebergeben, Lamentiren, Kinderschreien etc., etc., und Du wirst dann ein ziemlich treues Bild dieses Raumes haben!“Rund sieben Millionen Menschen wagten zwischen 1818 und 1914 von Bremerhaven aus den Weg nach Amerika – in die neue Welt –, mehr als 90% gingen in die USA. Hinter dieser Zahl verbergen sich Schicksale und Geschichten, die sich am authentischsten anhand der Beschreibungen der Auswanderer selbst nachzeichnen lassen. Tanja Fittkau rekonstruiert in ihrer vorliegenden Studie mit Hilfe von bisher weitgehend unveröffentlichten Briefen, Tagebüchern, Reiseberichten und Prozessakten die Bedingungen an Bord der Auswandererschiffe im 19. Jahrhundert. Krankheiten, mangelhafte Verpflegung und Hygiene, die unterschiedliche Unterbringung von 'Zwischendecklern' und 'Kajütspassagieren', gewalttätige Seeleute und Zwistigkeiten unter den auf engstem Raum zusammengepferchten Reisenden – all das waren heute kaum vorstellbare Gefahren und Strapazen, die die Auswanderer auf ihrer oft wochenlangen Überfahrt zu überstehen hatten. Tanja Fittkau leistet im wahrsten Sinne des Wortes Pionierarbeit, denn die lange Zeit, die die Auswanderer an Bord der Schiffe verbracht haben, ist bislang weitgehend unerforscht.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 51 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 26. Januar 2006 fand der offizielle Start des vom amerikanischen Starregisseurs Steven Spielberg gedrehten Kinofilms „München“ statt. In seinem Film erzählte Spielberg die Geschichte der Ereignisse nach der Olympia-Geiselnahme durch die palästinensische Terrorgruppe "Schwarzer September" von 1972. Durch dessen Film inspiriert und aus der Notwendigkeit ein passendes Thema für meine Diplomarbeit zu finden entschied ich mich, über die Ereignisse des Olympiaattentates zu recherchieren. Das Ergebnis der Literaturrecherche diesbezüglich war überraschend. Anstatt mit einer Anzahl von Büchern sprichwörtlich erschlagen zu werden, gab es lediglich drei Bücher, die sich tatsächlich mit der Thematik auseinandersetzten. Das erste, welches bereits im Jahre 1973 in französischer und zwei Jahre später in englischer Sprache erschien, war das Buch von Groussard Serge „The blood of Israel“. Hierin wurden in romanhafter Erzählweise die Ereignisse wiedergegeben, so wie sie sich zugetragen haben könnten. Quellenangaben oder Originaldokumente standen dem Autor nicht zur Verfügung. Bis 1999 gab es bezüglich des Attentats keine neuen Forschungsergebnisse, wie dies die promovierte Historikerin Angelika Fox bei ihren Recherchen zu einer Olympia-Dokumentation feststellen musste. So tauchten bis dato immer neue Varianten und Berichte auf, in denen der Ablauf und die Geschehnisse falsch wiedergegeben wurden. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf den zum Teil oberflächlichen und plakativen Journalismus, der es mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Aber die Ereignisse ließen sich nur schwer rekonstruieren, solange die wichtigsten Polizeiakten weiterhin unter Verschluss lagen. Vereinzelte Zeitzeugenberichte beteiligter Personen, die sich nach Jahren zu den Vorkommnissen vor der Öffentlichkeit dazu äußerten, waren und sind problematisch, da diese immer nur einen subjektiven Teil der Geschehnisse wiedergeben konnten. Dies wird dadurch verstärkt, dass Augenzeugenberichte oft den Nachteil haben, besonders wenn das Erlebte vor längerer Zeit in extremen Situationen stattfand, die Sachverhalte unbewusst falsch dargestellt und wiedergegeben werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,7, Technische Universität Dresden (Philosophische Fakultät - Lehrstuhl für Technikgeschichte), Veranstaltung: HS Industrieller Wohnungsbau in der DDR, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Neue Ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft (NÖS) wurde durch einen Beschluss des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik am 15. Juli 1963 ins Leben gerufen. Vom Leitgedanken des Marxismus-Leninismus ausgehend, dass eine Gesellschaft durch den Staat quasi nach Plan gestaltbar ist, war die Ausarbeitung und Umsetzung einer neuen sozialistischen Wirtschaftsordnung in der DDR zu Beginn der sechziger Jahre konsequent und logisch.1 Ziel dieser Arbeit ist, ausgehend von der wirtschaftlichen Situation Ende der fünfziger Jahre, die wichtigsten Eckpunkte der Reform zu beleuchten und in einem wirtschaftspolitischen Kontext darzustellen. Vor allem jene Maßnahmen, die in der „Richtlinie für das neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft“ der DDR als unumgängliche Voraussetzungen für die erfolgreiche Durchsetzung der Reform Erwähnung fanden (beispielsweise die Einführung eines Systems ökonomischer Hebel und die Reorganisation der Planungs- und Leitungsstrukturen), finden besondere Beachtung. Äußere Einflüsse auf die Reformbestrebungen in der DDR spielen dabei ebenso eine Rolle, wie die Resonanz, die diese Neuerungen in der DDR-Bevölkerung hervorriefen. 1 Vgl. Krömke, Claus: Das „Neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft“ und die Wandlungen des Günter Mittag (= Hefte zur DDR-Geschichte 37), Berlin 1996, S. 7.
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