Alfons I. von Aragón - "El Batallador"

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: sehr gut (1), Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die iberische Halbinsel als Kulturkontaktzone im 11. und 12. JahrhundertDie iberische Halbinsel als Kulturkontaktzone im 11. und 12. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Beschäftigt man sich mit Alfons I. von Aragón, so stößt man sehr schnell auf dessen wohlklingenden Beinamen „El Batallador“. Diesen erhielt er, nachdem er die nördlichste Hauptverteidigungsgrenze des islamischen Spaniens, die Frontera superior, die in etwa das Tal des Ebro1 um Zaragoza und angrenzende Gebiete umfasste, in den Jahren 1118 bis 1120 von den Muslimen erobert hatte.2 „Auch wenn das Königreich von Aragón nicht mehr existiert oder jetzt verborgen erscheint, sind die früheren Ruhmestaten des Reiches immer noch lebendig und werden von den Aragonesen in liebevoller Erinnerung behalten.“3 Das gleiche gilt selbstredend für Alfons, den „vielleicht größten Helden des mittelalterlichen Aragóns“4, so dass ihm zu Ehren 1925 in Zaragoza eine Statue errichtet wurde, die auf dem Deckblatt abgebildet ist.5 Außer Schlachten hat Alfons jedoch noch mehr zu bieten. „Einem Maurenfürsten, der ihn gefragt hatte, wieso er keine Konkubine zu sich nehme, soll er geantwortet haben, ein wirklicher Soldat solle nur mit Männern zusammeleben und nicht mit Frauen.“6 Aufgrund dieser muslimischen Quelle und der Tatsache, dass er nur einmal verheiratet war und keine Kinder zeugte, wurde wiederholt spekuliert, dass er homosexuell oder ein Frauenhasser war.7 Offenbar wird hierbei aber nicht bedacht, dass der Autor der Chronik, aus der dieser Wortwechsel stammt, Ibn el-Athir, von 1166 bis 1234 lebte, also ungefähr 100 Jahre nach Alfons, der um 1073 geboren wurde und 1134 starb.8 Während wir ELENA LOURIES Schlussfolgerung, dass Alfons unfruchtbar war,9 für wahrscheinlich halten, will JOSÉ MARÍA LACARRA Alfons wohl sehr gerne als Miles dei10 sehen, als Verteidiger der Witwen und Waisen, als Kämpfer Gottes gegen die Heiden. Diese Haltung ist auch auf Alfons’ Testament zurückzuführen, in dem er sein Reich den Ritterorden der Templer, der Johanniter und der Chorherren vom Heiligen Grab vererbt hatte.11 Aufgrund seines Testaments wird Alfons jedoch auch als verrückt und blind für politische Realitäten gebrandmarkt.12 CLAY STALLS spricht von Alfons dagegen sehr bewundernd. „Alfonso was that rare man who is a mover and shaker of the time in which he lives.“13 Eine nach unserer Ansicht gute, aber dennoch nicht völlig zutreffende Charakterisierung des Batalladors liefert LUDWIG VONES.[...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 23, 2003
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Pages
27
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ISBN
9783638206730
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Europe / Medieval
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: sehr gut (1,0), Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Historisches Seminar), Veranstaltung: Die Große Koalition 1966 - 1969, Sprache: Deutsch, Abstract: Im ersten Augenblick könnte man meinen, dass das Wahlrecht eine eher trockene Materie ist, weil es lediglich eine Frage der Verfahrenstechnik darstellt, also wie gewählt wird, wer wählt und wer gewählt werden kann. Das Gegenteil ist nach meiner Meinung aber der Fall. Bei der Betrachtung der Diskussionen um Wahlrechte und Wahlrechtsreformen finden sich statt rein rationaler Argumente und staatsrechtlicher Überlegungen vor allem auch emotionale Entscheidungen und machtpolitische Überlegungen. Peter Graf Kielmansegg nennt hierfür auch einen einleuchtenden Grund: „Wahlrechtsreformen sind ja das klassische Beispiel für eine politische Konstellation, in der die Entscheidungsberechtigten zugleich auch die in sehr partikularen Eigenbelangen Hauptbetroffenen sind.“1 Sich mit genau dieser Konstellation zu beschäftigen, macht die trockene Materie aber schnell sehr interessant, und so verhält es sich dann auch, wenn man die Wahlrechtsdiskussion in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verfolgt. Dass in ihrer Geburtsstunde um das richtige Wahlrecht gerungen wurde, verwundert aufgrund der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts niemanden. Nachdem eine Entscheidung getroffen worden war, endeten die Beratungen um eine Reform des Wahlrechts jedoch keineswegs. Der Höhepunkt dieser Diskussion fällt in die Zeit der Großen Koalition und, obwohl zu keinem anderen Zeitpunkt die Möglichkeit einer Neuordnung des Wahlrechts greifbarer war, scheiterte die Wahlrechtreform. „Die (...) heftig geführte Diskussion um das Wahlsystem steht [daher] in einem merklichen Kontrast zur Kontinuität der Wahlrechtsregelungen.“2 Das zentrale Anliegen dieser Arbeit ist zu klären, aus welchen Gründen die von der Großen Koalition angestrebte Wahlrechtsreform ausblieb. Dazu wird zunächst vorgestellt werden, wie die Wahlrechtsdiskussionen verliefen, um zu klären, warum sie mit der Verabschiedung des Bundeswahlgesetzes nicht endeten (Kapitel 2). Im Folgenden gilt es dann, den Verlauf der Gespräche und einflussnehmender Entwicklungen in den Jahren 1966 bis 1969 darzustellen (Kapitel 3). Nach einem kurzen Ausblick auf die Zeit nach der Großen Koalition (Kapitel 4) wird belegt, dass das Reformvorhaben aufgrund nicht sicher vorhersehbarer Folgen für die SPD und für die CDU/CSU von beiden Parteien fallen gelassen wurde.
Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Chemie - Didaktik, Note: 1, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Didaktik der Chemie), 134 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: n der chemiedidaktischen Literatur werden toxikologische Fragestellungen in anderen Zusammenhängen oft theoretisch mitbehandelt, aber eine für den Unterricht geeignete experimentelle Erschließung der Toxikologie und besonders ihrer Grundlagen hat bisher nicht stattgefunden. Meistens werden nur spezielle Aspekte, einzelne Gifte oder Stoffgruppen betrachtet. Vielfach publiziert sind die Enzymhemmung durch Schwermetalle und Nachweisreaktionen für Gifte. Die medizinische Behandlung von Schwermetallvergiftung wurde auch schon thematisiert. Wendet man sich der Biologiedidaktik zu, so ist festzustellen, dass dort abgesehen von der Enzymhemmung und Nachweisen ebenso wenig Experimente zur Toxikologie vorgestellt werden. Es finden sich neben der genauso vorhandenen theoretischen Behandlung vor allem Unterrichtsmaterialien zu Giftpflanzen und –tieren. Doch auch für das Thema „Toxikologie“ gilt selbstverständlich, dass die experimentelle Behandlung im Unterricht einer rein theoretischen Erarbeitung vorzuziehen ist. Empirische Untersuchungen belegen, dass der Chemieunterricht von den Schülern eher als positiv erlebt wird, wenn experimentiert wird. Im Rahmen dieser Arbeit wurden deshalb Experimente entwickelt, mit deren Hilfe im Chemieunterricht ein Basiswissen zur Toxikologie erarbeitet werden kann. Insbesondere können den Schülern anhand der Versuche Antworten auf folgende Fragen gegeben werden: Was ist ein Gift? Wie reagiert ein Organismus auf ein Gift? Was bewirkt ein Gift im Organismus? Wie kann eine Vergiftung behandelt werden und worauf sollte dabei geachtet werden? Zunächst werden daher theoretische Grundlagen erarbeitet, wobei die aufgeführten Fragen im Mittelpunkt stehen (Kapitel2). Im Folgenden werden dann methodisch-didaktische Überlegungen angestellt. Ausdrücklich wird darauf eingegangen, welche Bezüge die Toxikologie zur Erfahrungswelt der Schüler hat, was für und was gegen eine Behandlung im Unterricht spricht und an welchen Stellen die Versuche im Lehrplan eingeordnet werden können (Kapitel3). Im Anschluss daran werden die Versuche vorgestellt, die sich als im Unterricht einsetzbar erwiesen haben, um das Thema „Toxikologie“ experimentell zu erarbeiten (Kapitel4). Zum Abschluss werden Anregungen zur weiteren Vertiefung des Themas im Rahmen fachdidaktischer Arbeiten gegeben und die gefundenen Ergebnisse sowohl zusammengefasst als auch kritisch bewertet (Kapitel5).
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: gut - sehr gut, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Alte Geschichte), Veranstaltung: Theodosius der Große, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz seiner kurzen Regierungszeit als alleiniger Augustus von nicht einmal 20 Monaten ist Flavius Claudius Iulianus sowohl einer der bekanntesten als auch einer der umstrittensten Augusti in der Geschichte des Imperium Romanum.1 Für Hartwin Brandt „liegt [dies] zweifellos zum einen an der außergewöhnlich guten Quellenlage[2], zu der Julians eigene Schriften (Briefe und Reden) einen gewichtigen Teil beitragen, zum anderen an seiner gewaltigen politischen Energie und an seinen programmatischen Ansprüchen an sich selbst und seine Zeitgenossen.“3 Iulian war sehr gebildet und vielseitig begabt.4 Er machte Missstände im Römischen Reich aus und beabsichtigte eine ungeheure Reformtätigkeit zu entfalten, um das Reich von Grund auf zu restaurieren. Dass er seine Ziele dennoch nicht erreichen konnte und die Gründe dafür aufzuzeigen, ist das Anliegen dieser Arbeit. Das erste Bestreben meiner Hausarbeit ist daher der Versuch zu erklären, weshalb ausgerechnet Iulian, der letzte Spross der christlichen konstantinischen Dynastie, die Christen als besondere Übeltäter im Reich ansah. Aus seinen Vorbehalten gegenüber dem Christentum ergibt sich, dass das Hauptanliegen seiner Politik die Wiederherstellung des alten Götterkultes war. Das zweite Ziel meiner Arbeit ist aus diesem Grund, die Religionspolitik Iulians darzustellen. In diesem Zusammenhang können und sollen jedoch seine anderen Tätigkeiten nicht außer Acht gelassen werden, weil sich aus dieser Betrachtung unmittelbar die nächste Fragestellung ergibt. Als drittes wird geklärt werden, ob das Scheitern der heidnischen Restauration vorprogrammiert war und weshalb es wohl auch durch eine längere Regierungszeit Iulians nicht zu verhindern gewesen wäre. Bei all dem soll vor allem auch Iulian selbst „zu Wort kommen“. Gerade im Falle Iulians wäre es sicher interessant, die Frage zu diskutieren: „Was wäre gewesen, wenn ... ?“ Neben seiner beeindruckenden Persönlichkeit macht für mich gerade die Diskussion dieser Frage die Faszination des Kaisers aus. Weil es letztlich jedoch müßig ist, sich mit dieser Frage zu beschäftigen, soll dies im Rahmen dieser Arbeit auch nicht geschehen.
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