Zur Funktion des Melodramatischen in Fassbinders Film Lola

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2+, Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar Bilder des Gefühls - Das Melodramatische des Kinos II, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In diser Filmanalsye wird Fassbinders Film LOLA auf Aspekte einer melodramatischen 'Mise-en-Scène' hin untersucht. Es interessiert, ob sich am Film bestimmte, typische Formen des klassichen Filmmelodramas erkennen lassen und wie diese von Fassbinder benutzt werden, bzw. einer Strategie der Vermittlung von Politik und Geschichte folgen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jan 12, 2002
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Pages
20
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ISBN
9783638108805
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Language
German
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Genres
Music / Reference
Performing Arts / Film / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1, Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft / Seminar für Filmwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar Filmkomödie, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird die amerikanische Fernsehserie SEINFELD unter Aspekten der Rolle von ethnischem Humor untersucht. Ausgangspunkt der Arbeit war das zufälligen sehen einer Episode, in der ein besonderer Fall von ethnischem Rollenspiel und jüdischem Humor aufgefallen ist: Ein Zahnarzt möchte zum Judentum konvertieren, bloß um jüdische Witze erzählen zu können. Die amerikanisch-jüdische Hauptfigur Jerry Seinfeld fühlt sich von seinem Zahnarzt beleidigt und beginnt seinerseits Zahnarztwitze zu erzählen, woraufhin er von seinen Freunden als Zahnarzthasser gebrandmarkt wird. Dieser spielerische, komische Umgang mit Judentum und ethnischen Motiven zieht sich durch diverse Folgen der Serie und erinnert an Traditionen des amerikanisch-jüdischen und ethnischen Humors in amerikanischen Filmkomödien. These der Arbeit ist, dass in SEINFELD der Umgang mit ethnischen Themen und kultureller Identität parodistisch angelegt ist und es zu einer Transformation der Repräsentationen von "Ethnizität" und "amerikanischer Kultur" kommt, wobei eine Neubewertung von Problemen der Assimilation und dadurch resultierende Entfremdung deutlich wird. Anders als in einer Mehrzahl von amerikanischen Sitcoms, werden in SEINFELD ethnische Unterschiede nicht in im Hinblick auf den Traum einer perfekten Assimilation organisiert, sondern vielmehr wird das "Amerikanisch-Seins" dekonstruiert. Um sich SEINFELD zu nähern, wird zunächst im ersten Teil der Arbeit das Genre der Sitcom in Abgrenzung zur Soap-Opera begrifflich eingeengt. Es wird zusätzlich auf die der Gattung Sitcom zugrundeliegenden Narrationsmuster eingegangen. In der Analyse zu SEINFELD dient die Untersuchung der Figurenkonstellationen, um Tendenzen des jüdischen Humors in der Serie zu benennen. Es fällt auf, dass es auf unterschiedlichen Ebenen zu Brüchen in den Figuren und ein für Sitcoms besonderer Umgang mit Handlungsorten zu erkennen ist, was weiter auf die Bedeutung von ethnischem Humor in amerikanischen Filmkomödien und in Seinfeld schließen lässt.
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1-, Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar Rainer Werner Fassbinder, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Ausland wurde Fassbinder seinerzeit sehr viel mehr geschätzt als in Deutschland. Nachdem er einige Bekanntheit im Ausland genoss und seine Filme zu kleinen Erfolgen wurden, sprach man auch langsam in Deutschland von Fassbinder als einen "Repräsentanten". Diese Sicht hat sich besonders nach Fassbinders Tod 1982 verstärkt. Das Buch "Fassbinder ́s Germany - Identity, History, Subject." von Thomas Elsässer versucht u.a. der Frage nachzugehen, in welchem Maße Fassbinder als Repräsentant Deutschlands gelten kann. In dieser Arbeit werden einige Kernpunkte aus Elsässers Buch zusammenführen, um der Frage nachzugehen, weshalb Fassbinder so verschieden in Deutschland und im Ausland wahrgenommen wurde. Zunächst wird gegenübergestellt, wie sich die Rezeption Fassbinders gestaltete. Erstaunlich ist, wie stark sich die deutsche und die amerikanische Kritik voneinander unterschieden, auch in Bezug auf rein filmanalytische Fragen. Es ist schwierig eine deutsche Filmkritik zu Fassbinder zu finden, die sich alleine mit den Filmen beschäftigt und sich nicht um die Person Fassbinder schert. Im Vergleich dazu konzentrieren sich die amerikanischen Rezensionen sehr viel mehr auf die Filmsprache Fassbinders und kommen so zu ganz anderen Bewertungen der Filme. Im nächsten Teil der Arbeit wird kurz untersucht, in welchem kulturellen Zusammenhang das Feuilleton zur Zeit Fassbinders stand. Es werden Fragen aufgeworfen, die in Westdeutschland nach dem 2. Weltkrieg bezüglich nationaler Kultur, nationaler Identität und populärer Unterhaltung bestanden, um herauszufinden, inwieweit die Wahrnehmung Fassbinders von diesen Fragen abhängen könnte. Außerdem wird analysiert, was für eine Rolle Kino im Prozeß der deutschen Identitätsfindung hatte. Der letzte Teil der Arbeit, konzentriert sich auf Interpretationen von Fassbinder als "Deutschland-Repräsentant". Es wird überlegt, in wie weit der Begriff "Repräsentation" auf Fassbinder überhaupt zutrifft, ob ein Vergleich Fassbinders mit Balzac aufrecht gehalten werden kann, ob Fassbinder mit Formen der Genredeutung interpretierbar ist, und was für stilistische und inhaltliche Themen eine Rolle in den Filmen spielen könnten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Medienwissenschaften), Veranstaltung: Fernsehen und Digitale Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema „Hackerkultur“. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Buch „Auf digitalen Pfaden: die Kulturen von Hackern, Programmieren, Crackern und Spielern“, u.A. von Roland Eckert. Interessante Informationen über den Hacker als Mensch bot mir das englische Original „The New Hacker ́s Dictionary“, zusammengestellt von Eric S. Raymond. Um den rechtlichen Aspekt abzudecken, befasste ich mich mit der Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde (Jur. Fakultät d. Universität Passau) von Kerstin Müller „Hacker und Computer-Viren im Internet – eine strafrechtliche Beurteilung“. Tiefgreifendere Informationen bot mir das Buch „Die Wunschmaschine – Vom Entstehen der Computerkultur“ von Sherry Turkle. Die einen halten sie für kriminelle Datendiebe und Spione, die anderen sehen in ihnen eine Art „elektronischen Robin Hood“ (Turkle 1984, 290), der Informationen frei zugänglich macht. Hacker sind umstrittene Computernutzer, die jedoch oft zu Unrecht beschuldigt werden. Feine Unterschiede zwischen Hackern und Crackern, zwischen Ethik und Geldgier auf dem elektronischen Datenhighway gilt es zu beachten. Diese Einführung in die Welt der Hacker, in die Hackerkultur, soll helfen, diese Menschen, die für und mit der Maschine Computer leben, zu verstehen und ihr Handeln ein wenig nachvollziehen zu können.
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1, Freie Universität Berlin (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Modelle des Zeitalters: Audiovisionen der `Masse ́, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Krieg", schreibt Erich Ludendorff, Erster Generalquartiermeister bei der Obersten Heeresleitung, am 4. Juli 1917 in einem Brief an das Kaiserliche Kriegsministerium, "hat die überragende Macht des Bildes und des Films als Aufklärungs- und Beeinflussungsmittel gezeigt. Leider haben unsere Feinde den Vorsprung auf diesem Gebiet so gründlich ausgenutzt, dass schwerer Schaden für uns entstanden ist." Die ersten Sätze in der Denkschrift des Generals, die als "Gründungsdokument" der Universum Film AG (Ufa) gilt, lassen den engen Zusammenhang zwischen moderner Kriegführung und der Technik der Kinematographie erkennen. Die Feldherren des Ersten Weltkrieges sehen im Film, der zu diesem Zeitpunkt kaum älter als zwei Jahrzehnte ist, eine "wirkungsvolle Kriegswaffe", ein geeignetes Instrument zur massenwirksamen Verbreitung ihrer Propaganda. In den expandierenden Städten der Jahrhundertwende, den Ballungsorten industrieller Produktion, Administration und Distribution, findet das Kino nicht nur sein erstes Publikum, indem es die Vergnügungs- und Zerstreuungsquartiere um ein neues Mittel der Illusionierung bereichert. Die Objektivationen der urbanen Lebenswelt, ihre immanenten Gegensätze von Tempo und Dynamik einerseits und naturnahen Enklaven andererseits, bieten dem Film die adäquate Motivik für seine künstlerischen Möglichkeiten. Mit dem Schwirren der Räder, den Takten ihrer Arbeit und den Illuminationen ihrer Nächte revolutioniert die moderne Großstadt die Erfahrungs- und Denkkategorien von Zeit und Raum. Kein anderes Medium scheint die diffizilen Wahrnehmungsangebote von Tempo, Rhythmus und Licht authentischer vermitteln zu können, als das der `laufenden ́ Bilder. Mit dem Blick auf die Stadt und ihre Massen wandelt sich die Ästhetik des apparativen Sehens. Wie und inwieweit das Massenmedium Film unter der Ägide des Nationalsozialismus eine Funktion als Mittel der `geistigen Kriegführung zu erfüllen vermochte, ist der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit. Das Erkenntnisinteresse richtet sich dabei auf die Rolle und Repräsentation von `Massen ́ in dem NS-Spielfilm WUNSCHKONZERT aus dem Jahr 1940. In einer exemplarischen Analyse einiger ausgewählter Sequenzen aus dem Film werden Verknüpfungen zwischen den Massenornamenten der "Revuen" und des Militärs gezogen und auf die Funktion hin betrachtet, welche die Massenmedien Film und Rundfunk für die NS-Propaganda zur Herstellung einer "Volksgemeinschaft", einer `gleichgeschalteten ́ Masse, erfüllten.
Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1-, Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar Rainer Werner Fassbinder, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Ausland wurde Fassbinder seinerzeit sehr viel mehr geschätzt als in Deutschland. Nachdem er einige Bekanntheit im Ausland genoss und seine Filme zu kleinen Erfolgen wurden, sprach man auch langsam in Deutschland von Fassbinder als einen "Repräsentanten". Diese Sicht hat sich besonders nach Fassbinders Tod 1982 verstärkt. Das Buch "Fassbinder ́s Germany - Identity, History, Subject." von Thomas Elsässer versucht u.a. der Frage nachzugehen, in welchem Maße Fassbinder als Repräsentant Deutschlands gelten kann. In dieser Arbeit werden einige Kernpunkte aus Elsässers Buch zusammenführen, um der Frage nachzugehen, weshalb Fassbinder so verschieden in Deutschland und im Ausland wahrgenommen wurde. Zunächst wird gegenübergestellt, wie sich die Rezeption Fassbinders gestaltete. Erstaunlich ist, wie stark sich die deutsche und die amerikanische Kritik voneinander unterschieden, auch in Bezug auf rein filmanalytische Fragen. Es ist schwierig eine deutsche Filmkritik zu Fassbinder zu finden, die sich alleine mit den Filmen beschäftigt und sich nicht um die Person Fassbinder schert. Im Vergleich dazu konzentrieren sich die amerikanischen Rezensionen sehr viel mehr auf die Filmsprache Fassbinders und kommen so zu ganz anderen Bewertungen der Filme. Im nächsten Teil der Arbeit wird kurz untersucht, in welchem kulturellen Zusammenhang das Feuilleton zur Zeit Fassbinders stand. Es werden Fragen aufgeworfen, die in Westdeutschland nach dem 2. Weltkrieg bezüglich nationaler Kultur, nationaler Identität und populärer Unterhaltung bestanden, um herauszufinden, inwieweit die Wahrnehmung Fassbinders von diesen Fragen abhängen könnte. Außerdem wird analysiert, was für eine Rolle Kino im Prozeß der deutschen Identitätsfindung hatte. Der letzte Teil der Arbeit, konzentriert sich auf Interpretationen von Fassbinder als "Deutschland-Repräsentant". Es wird überlegt, in wie weit der Begriff "Repräsentation" auf Fassbinder überhaupt zutrifft, ob ein Vergleich Fassbinders mit Balzac aufrecht gehalten werden kann, ob Fassbinder mit Formen der Genredeutung interpretierbar ist, und was für stilistische und inhaltliche Themen eine Rolle in den Filmen spielen könnten.
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1, Freie Universität Berlin (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Modelle des Zeitalters: Audiovisionen der `Masse ́, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Der Krieg", schreibt Erich Ludendorff, Erster Generalquartiermeister bei der Obersten Heeresleitung, am 4. Juli 1917 in einem Brief an das Kaiserliche Kriegsministerium, "hat die überragende Macht des Bildes und des Films als Aufklärungs- und Beeinflussungsmittel gezeigt. Leider haben unsere Feinde den Vorsprung auf diesem Gebiet so gründlich ausgenutzt, dass schwerer Schaden für uns entstanden ist." Die ersten Sätze in der Denkschrift des Generals, die als "Gründungsdokument" der Universum Film AG (Ufa) gilt, lassen den engen Zusammenhang zwischen moderner Kriegführung und der Technik der Kinematographie erkennen. Die Feldherren des Ersten Weltkrieges sehen im Film, der zu diesem Zeitpunkt kaum älter als zwei Jahrzehnte ist, eine "wirkungsvolle Kriegswaffe", ein geeignetes Instrument zur massenwirksamen Verbreitung ihrer Propaganda. In den expandierenden Städten der Jahrhundertwende, den Ballungsorten industrieller Produktion, Administration und Distribution, findet das Kino nicht nur sein erstes Publikum, indem es die Vergnügungs- und Zerstreuungsquartiere um ein neues Mittel der Illusionierung bereichert. Die Objektivationen der urbanen Lebenswelt, ihre immanenten Gegensätze von Tempo und Dynamik einerseits und naturnahen Enklaven andererseits, bieten dem Film die adäquate Motivik für seine künstlerischen Möglichkeiten. Mit dem Schwirren der Räder, den Takten ihrer Arbeit und den Illuminationen ihrer Nächte revolutioniert die moderne Großstadt die Erfahrungs- und Denkkategorien von Zeit und Raum. Kein anderes Medium scheint die diffizilen Wahrnehmungsangebote von Tempo, Rhythmus und Licht authentischer vermitteln zu können, als das der `laufenden ́ Bilder. Mit dem Blick auf die Stadt und ihre Massen wandelt sich die Ästhetik des apparativen Sehens. Wie und inwieweit das Massenmedium Film unter der Ägide des Nationalsozialismus eine Funktion als Mittel der `geistigen Kriegführung zu erfüllen vermochte, ist der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit. Das Erkenntnisinteresse richtet sich dabei auf die Rolle und Repräsentation von `Massen ́ in dem NS-Spielfilm WUNSCHKONZERT aus dem Jahr 1940. In einer exemplarischen Analyse einiger ausgewählter Sequenzen aus dem Film werden Verknüpfungen zwischen den Massenornamenten der "Revuen" und des Militärs gezogen und auf die Funktion hin betrachtet, welche die Massenmedien Film und Rundfunk für die NS-Propaganda zur Herstellung einer "Volksgemeinschaft", einer `gleichgeschalteten ́ Masse, erfüllten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1, Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft / Seminar für Filmwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar Filmkomödie, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit wird die amerikanische Fernsehserie SEINFELD unter Aspekten der Rolle von ethnischem Humor untersucht. Ausgangspunkt der Arbeit war das zufälligen sehen einer Episode, in der ein besonderer Fall von ethnischem Rollenspiel und jüdischem Humor aufgefallen ist: Ein Zahnarzt möchte zum Judentum konvertieren, bloß um jüdische Witze erzählen zu können. Die amerikanisch-jüdische Hauptfigur Jerry Seinfeld fühlt sich von seinem Zahnarzt beleidigt und beginnt seinerseits Zahnarztwitze zu erzählen, woraufhin er von seinen Freunden als Zahnarzthasser gebrandmarkt wird. Dieser spielerische, komische Umgang mit Judentum und ethnischen Motiven zieht sich durch diverse Folgen der Serie und erinnert an Traditionen des amerikanisch-jüdischen und ethnischen Humors in amerikanischen Filmkomödien. These der Arbeit ist, dass in SEINFELD der Umgang mit ethnischen Themen und kultureller Identität parodistisch angelegt ist und es zu einer Transformation der Repräsentationen von "Ethnizität" und "amerikanischer Kultur" kommt, wobei eine Neubewertung von Problemen der Assimilation und dadurch resultierende Entfremdung deutlich wird. Anders als in einer Mehrzahl von amerikanischen Sitcoms, werden in SEINFELD ethnische Unterschiede nicht in im Hinblick auf den Traum einer perfekten Assimilation organisiert, sondern vielmehr wird das "Amerikanisch-Seins" dekonstruiert. Um sich SEINFELD zu nähern, wird zunächst im ersten Teil der Arbeit das Genre der Sitcom in Abgrenzung zur Soap-Opera begrifflich eingeengt. Es wird zusätzlich auf die der Gattung Sitcom zugrundeliegenden Narrationsmuster eingegangen. In der Analyse zu SEINFELD dient die Untersuchung der Figurenkonstellationen, um Tendenzen des jüdischen Humors in der Serie zu benennen. Es fällt auf, dass es auf unterschiedlichen Ebenen zu Brüchen in den Figuren und ein für Sitcoms besonderer Umgang mit Handlungsorten zu erkennen ist, was weiter auf die Bedeutung von ethnischem Humor in amerikanischen Filmkomödien und in Seinfeld schließen lässt.
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