Deutsche Außenpolitik: Arenen, Diskurse und grundlegende Handlungsregeln

Springer-Verlag
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Die Frage, ob die Identität deutscher Außenpolitik in jüngerer Zeit einem grundlegenden Wandel unterliegt, oder nicht, löst immer wieder lebhaft geführte wissenschaftliche Debatten aus. Der hier vorgelegte Band präsentiert die Befunde verschiedener rekonstruktiv verfahrender Forschungsarbeiten zur Frage nach Identität bzw. Werten und Zielen deutscher Außenpolitik, ergänzt den Stand der Forschung durch neue Hypothesen und stellt diese zur Diskussion. Zu diesem Zweck werden verschiedene Arenen und Diskurse deutscher Außenpolitik analysiert und die handlungsleitenden Werte und Interessen dechiffriert. Dabei nehmen die Beiträge auch solche Dimensionen deutscher Außenpolitik in den Blick, die bislang eher selten Gegenstand wissenschaftlicher Analyse wurden, wie die deutsche Menschenrechtspolitik, die deutsche Afrikapolitik oder die Positionierung zum BRICS-Bündnis.
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About the author

Dr. Ulrich Roos ist Akademischer Rat für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Augsburg.
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Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Dec 15, 2016
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Pages
279
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ISBN
9783658153700
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Best For
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Language
German
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Genres
Political Science / General
Political Science / International Relations / General
Political Science / World / European
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fakultät für Staatswissenschaften), Veranstaltung: Strategischer Wandel bei der Suche nach einer Regelung des Kurdenproblems seit 1991, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden in der Türkei. Der Kampf war zu beginn noch ein Kampf um Autonomie oder um einen eigenen kurdischen Nationalstaat. Natürlich war es auch immer ein Ziel die Diskriminierung und Leugnung der kurdischen Bevölkerung zu stoppen. Gerade seit den 70er und mit dem Aufkommen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), war das Bestreben nach einem kurdischen Nationalstaat zu einem gewaltsamen Konflikt geworden. Die PKK orientierte sich hierbei ideologisch am Sozialismus und stand somit konträr zum westlichen Liberalismus, dem sich die Türkei angeschlossen hatte. Abdullah Öcalan, der ideologische und politische Anführer der PKK, entwickelte immer wieder neue Theorien zum Erreichen des ausgegebenen Zieles. In den 90er Jahren wechselte die Stimmung jedoch. Noch vor der Festnahme Öcalans durch türkische Sicherheitskräfte, bekannte sich eben dieser zu einem Verbleib der Kurden innerhalb der Grenzen der Türkei. Diese Forderung wurde jedoch an die Bedingung einer Demokratisierung der Türkei geknüpft und Öcalan entwickelte die Theorie der radikalen Demokratie. Erstmals erwähnte er diese in einem, im Jahr 2000 auf deutsch veröffentlichten Buch „Zur Lösung der kurdischen Frage“ als Verteidigungsschrift bei seiner Anklage. Dieses Buch bildet das Fundament seiner Theorie zur Radikal Demokratie. Seine weiteren Fortführungen sind allerdings noch nicht auf deutscher oder englischer Sprache verfügbar, weshalb sich in dieser Arbeit auf Sekundärliteratur bezogen werden wird. Die Theorie der Radikalen Demokratie besteht dabei im Wesentlichen aus drei Punkten. So kann man diese aufteilen in die Demokratisierung des Staates, die demokratische Konföderation sowie die demokratische Autonomie. Dieser Hausarbeit soll daher im ersten Schritt die Modelle der Konföderation und der Autonomie im Allgemeinen darstellen. Hierfür soll auf Werke von Murray Bookchin, sowie Thomas Sempf, für eine juristische Sichtweise der Konföderation, zurückgegriffen werden um einen ersten allgemeinen Überblick über die Konzepte zu erhalten.
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