Geschichte der Nachrichtentechnik: Beiträge zur Geschichte der Nachrichtentechnik von ihren Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

Springer-Verlag
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Als der Verfasser in den letzten Jahren vor seiner Emeritierung eine Wahlvorlesung über die frühe Geschichte der Nachrichtentechnik an kündigte, war die Resonanz bei den Studierenden rein zahlenmäßig nicht sehr groß. Ganz im Gegensatz dazu stand das lebendige Inter esse derjenigen, die diese Vorlesung nicht nur belegten, sondern sie auch für die Dauer von jeweils zwei Semestern von Anfang bis Ende besuchten. In vielen Einzelgesprächen, die sich im Anschluß an die Vorlesungen und während der Abschlußprüfungen ergaben, wurde von diesen Studenten immer Wieder der Wunsch geäußert, den Inhalt der Vorlesung als Buch zu veröffentlichen. Die Bitte zu erfüllen, schien dem Verfasser allerdings nur dann gerecht fertigt, wenn zwei wichtige Ziele angestrebt werden konnten, näm lich 1) die Geschichte dieses Teilgebietes der Technik aus den ursprüng lichen Quellen zu entwickeln, und 2) das, was in diesen Quellen zu finden ist, im Rahmen der jeweils zeitgenössischen Gegebenheiten (technische Realisierbarkeit, Be darfslage) zu interpretieren. Nur wenn diese beiden Bedingungen erfüllt werden, kann ein gerade in der Historiographie der Nachrichtentechnik häufig zu beobachtender Fehler vermieden werden, der daraus entsteht, daß - meist wohl ganz unbewußt - die Kenntnis von dem Stand der Technik der eigenen Zeit die Interpretation weit zurückliegender Vorschläge oder Berichte zur Lösung nachrichtentechnischer Aufgaben beeinflußt.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Nov 27, 2013
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Pages
255
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ISBN
9783662024164
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Best For
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Language
German
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Genres
History / General
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
Technology & Engineering / Electrical
Technology & Engineering / Telecommunications
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Content Protection
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Quantitative Überlegungen über die Ursachen der Tonhöhenschwankungen bei Magnettongeräten lassen vermuten, daß unter anderem die elastischen Eigen schaften der benutzten Tonbänder einen Einfluß auf die Tonhöhenschwankungen haben. Die vorliegende Arbeit berichtet über quantitative, dynamische Messungen der Federsteifigkeit und des Dämpfungsdekrements verschiedener Magnetton bänder und zeigt auf Grund theoretischer Überlegungen, in welcher Weise sich die elastischen Eigenschaften der Tonbänder hinsichtlich der Tonhöhenschwankun gen auswirken können. Eine eindeutige experimentelle Bestätigung dieser Über legungen an handelsüblichen Tonbandgeräten war nicht möglich, da es im Rah men dieser Arbeit nicht gelang, Aufnahme- und Wiedergabevorgang eindeutig voneinander zu trennen. Serienmessungen an vier handelsüblichen Tonband geräten zeigen aber eine deutliche Tendenz im Sinne der ausgeführten Theorie. Die theoretischen Betrachtungen lassen erwarten, daß die Abhängigkeit der Ton hähenschwankungen von den elastischen Eigenschaften der Tonbänder je nach der Konstruktion des Laufwerks verschieden stark ausgeprägt sein würde. Auch hier zeigten die angeführten Messungen eine gut erkennbare Übereinstimmung mit der Theorie. Prof. Dr.-Ing. VOLKER AscHoFF Dipl.-Ing. FRITZ DROOP 60 Li tera turverzeichnis [1] WINKEL, F., Technik der Magnetspeicher. Springer-Verlag 1960. [2] ZWICKER, E., Über die Hörbarkeit nichtsinusförmiger Tonhöhenschwankungen. Funk und Ton, 7, 1953,7,342. [3] Ders., Die Grenzen der Hörbarkeit der Amplituden- und Frequenzmodulation eines Tones. Acustica, 2, 1952, Beiheft 3, AB 125. [4J FELDTKELLER, R., und E. ZWICKER, Das Ohr als Nachrichtenempfänger. S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1956. [5J ZWICKER, E., und G. GÄSSLER, Die Eignung des dynamischen Kopfhörers zur Untersuchung frequenzmodulierter Töne. Acustica, 2, 1952, Beiheft 3, AB 134.
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