Jugend zwischen Moderne und Postmoderne

Springer-Verlag
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Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Apr 17, 2013
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Pages
256
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ISBN
9783322972026
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Best For
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Language
German
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Genres
Social Science / General
Social Science / Sociology / General
Social Science / Sociology / Marriage & Family
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Werner Helsper
1. Ausgangspunkte - Eine Skizze subjekttheoretischer Positionen in der Sozialisationsforschung der BRD ... ... ... ... . . 17 2. Das Konzept des "kornrnunikativ-rationalen Subjekts"--Eine Auseinandersetzung mit Haberrnas ... ... ... ... . 23 2. 1. Die anthropologische Verankerung der Vernunft im Kontext der gesellschaftlichen Evolution der "kornrnunikativen Rationalitat" als LernprozeB ... ... . . 24 2. 2. Das rationalistische Menschenbild ... ... ... ... . . 39 2. 3. Die Theorie der Ontogenese als entwicklungslogische Entfahung von Kompetenzstrukturen ... ... ... ... . 51 2. 4. Die Utopie des zwanglos mit sich identischen SUbjekts: die Realfiktion der Ich-Identitat ... ... ... ... ... 71 2. 5. Exkurs I: Das gespaltene Subjekt. Das Unbewuf3te und die Koharenz des Subjekts als zwanghafte Real-Fiktio- zu Freud und Lacan ... ... ... ... ... ... ... 80 2. 6. Ich-Identitat und "innere Natur" ... ... ... ... ... 97 2. 7. Exkurs II: Identitatszwang und Selbst-Opfer- Subjektivitat und die "Dialektik der AufkIarung" ... ... . 99 2. 8. Perspektivierendes Resiimee - Anarchische Vergesellschaftung des Subjekts ... ... ... 111 3. Zur Konstituierung des SUbjekts in prirnarer Sozialisation: Farniliale Sozialisation in der Spannung von objektiver und subjektiver Strukturanalyse - Zurn Ansatz Alfred Lorenzers ... . 115 3. 1. Zur Notwendigkeit einer eigenstandigen Analyse subjektiver Struktur: Zurn Verhaltnis objektiver und subjektiver Strukturanalyse ... ... ... ... ... . 116 3. 2. Zurn Konzept der "Interaktionsforrnen" ... ... ... . . 125 3. 3. Interaktionsformen, Trieb und UnbewuBtes ... ... ... . 133 3. 4. Die Mutter-Kind-Dyade als Produktionsprozef3: Zur Ubertragung der Kategorien Arbeit und Produktion auf die sozialisatorische Interaktion ... ... ... ... 141 3. 5. Systematisch gebrochene Praxis: Zur gesellschaftlichen Vermittlung miBlingender Einigung ... ... ... ... 146 4. Die farniliale Ambivalenz: "Neue Emotionalitat, Krisenhaftigkeit und Verdinglichung" ... ... ... ... ... 154 4. 1. Die Herausbildung der modernen Kleinfamilie: Emotion- intirne Form von Privatheit und strukturelle Ambivalenz ... . 154 4. 2. Die Ambivalenzen zwischen Eltern und Kind ... ... ...
Werner Helsper
Die hier vorgelegte Untersuchung iiber LebensHiufe marginalisierter Jugendli cher wurde im Rahmen eines Forschungs-und Weiterbildungsprojektes an der Johann-Wolfgang Goetbe-Universitlit in FrankfurtlMain von den Autoren durch gefiihrt. Renate Dichmann und Martin Ehlert haben an den g~meinsamen Inter pretationssitzungen des Projektes teilgenommen. Ihnen verdanken wir wertvolle Anregungen. Finanziell unterstiitzt wurde das Projekt vom EG-Sozialfonds und der Stiftung "Hilfe zur Selbsthilfe" der Deutschen Bank. Dank schulden wir in erster Linie den von uns befragten Jugendlichen, die bereit waren, uns, zum Teil sehr pers6nliche, biographische Erlebnisse und Erfahrungen zu erzlihlen. Wert volle Hinweise fUr unsere Forschungsarbeit verdanken wir auch Ulrich Oever mann. In den Fallanalyseseminaren der von uns durchgefiihrten Weiterbildung konnten wir auch von den beruflichen Erfahrungen der Kursteilnehmer, die mit arbeitslosen und marginalisierten Jugendlichen arbeiteten, profitieren. Einleitung A'IIo Combe 1m Gegensatz zu manchen euphorischen Aonahmen im Rahmen des sogenann ten Individualisierungs-Theorems treten bei der hermeneutischen Fallrekon struktion scheitemder Bildungs- und AusbildungsverHiufe Jugendlicher zu nlichst die Zwlinge hervor, die modemen gesellschaftlichen Rationalisierungs formen - bis in die inneren Entfaltungsgesetzlichkeiten jugendlicher Praxen hinein - innewohnen. Die Frage nach resistenten Verarbeitungsformen bedarf einer differenzierten und - wie wir meinen - fallspezifischen Rekonstruktion und Diskussion. Wir werden auf diese Thesen noch zuriickkommen. Diese Untersuchung ist Teil des von der EG finanzierten Forschungs-und Weiterbildungsprojekts "Berufliche Bildung und Berufsberatung"*, das wir yom 01. 12. 1987 bis zum 30. 11. 1990 durchftihrten.
Werner Helsper
Ein Handbuch abgeschlossen zu haben, ist mit einem gewissen Glücksgefühl, vor allem mit großer Erleicherung verbunden. Die ersten Überlegungen und Entwürfe zu diesem Hand buch liegen inzwischen über vier Jahre zurück, die Anschreiben an die Autorinnen und Au toren über dreieinhalb Jahre. Über diesen Zeitraum hinweg weit über fünfzig Autorinnen und Autoren zusammenzuhalten, immer wieder gesetzte Abgabetermine verstreichen zu se hen, dabei die Hoffnung nicht zu verlieren, dass alles noch zu einem guten Ende kommen wird, den Ärger zu zügeln, um säumige Autorinnen und Autoren nicht ganz zu verprellen, dabei das immer häufiger sich zu Wort meldende schlechte Gewissen jenen gegenüber zu beruhigen, die termingerecht abgegeben hatten-alldas stellt mit dem Verrinnen der Zeit eine Herausforderung dar, der gegenüber der organisatorische und intellektuelle Aufwand bei der Fertigstellung des Handbuchs manchmal wie eine Entlastung erscheinen konnte. Wir danken jenen Autorinnen und Autoren, die termingerecht abgegeben haben, es dann auch noch ertragen konnten, dass ihre Beiträge zu veralten drohten und teilweise auch noch Aktualisierungen vornahmen. Wir danken auch den "säumigen" Autorinnen und Autoren dafür, dass ihre Beiträge doch noch gekommen sind und unsere Systematik so im Großen und Ganzen keinen Schaden genommen hat. Wir haben Verständnis für jene, deren Beiträ ge auch nach langem Abwarten nicht eingetroffen sind, weil wir wissen, dass es dafür schwer wiegende Gründe gibt. Trotzdem sei uns ein gewisser Ärger gestattet. Wir haben Edmund Budrich und dem Verlag Leske und Budrich dafür zu danken, dass wir das Handbuch sofort und unkompliziert in Angriff nehmen konnten.
Rolf-Torsten Kramer
Der vorliegende Band "Pädagogische Generationsbeziehungen - Jugendliche im Spannungsfeld von Familie und Schule" geht auf eine Tagung zurück, die vom "Zentrum für Schulforschung und Fragen der Lehrerbildung" der "Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg" am 12. und 13. Juli 2000 in der Leucorea (Lutherstadt Wittenberg) durchgeführt wurde. Das Ziel der Tagung war es, die ,neue' Fülle an Thesen und Beiträgen zur Generations thematik aus verschiedenen Disziplinen zu sichten, im direkten Diskurs zu bündeln und dabei systematisch auf das Spannungsfeld von Familie und Schule zu beziehen. Dabei ging es auch um eine kritische Prüfung der teil weise sehr weitreichenden Thesen zum Wandel in den Verhältnissen und Beziehungen zwischen den Generationen. Gefragt wurde etwa, welche Ver änderungen lassen sich in der Familie und den Eltern-Kind-Beziehungen feststellen und welche Konsequenzen resultieren daraus für die Schule; bzw. umgekehrt, welche Veränderungen lassen sich für die Schule und die Lehrer Schüler-Beziehungen sichern und welche Konsequenzen ergeben sich daraus rur die Familie. Im Verlauf der Tagung wurde zunehmend deutlich, dass zwischen der Vielfalt und Reichweite der Thesen zum Wandel der Generati onsbeziehungen und konkreten empirischen Studien ein Missverhältnis zu verzeichnen ist. Eine Diskussion der Aussagen und Generationsansätze ging deshalb mit einer kritischen Einschätzung von Forschungslücken und -konzepten einher. Die folgenden Beiträge des Bandes entsprechen im Wesentlichen den gehaltenen Vorträgen der Tagung und deren Reihenfolge spiegelt die Struk tur der thematischen Auseinandersetzung in Wittenberg wider. In einem ersten Block kommen Vertreter verschiedener theoretischer bzw.
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