Freie Schulen, Staatsschulen, Privatschulen

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: sehr gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Der Arbeitsplatz des Lehrers: Schulinstitution, -entwicklung und -qualität, Sprache: Deutsch, Abstract: Bedingt durch diverse Veröffentlichungen in der einschlägigen Presse über das Für und Wider von neugegründeten, privaten Universitäten in Deutschland, stellte ich mir bereits seid längerem die Frage: „Kann man eigentlich charakteristische und wesentliche Merkmale dieser Universitäten auch auf die Ebene der allgemeinbildenden Schulen projizieren?“. Ich musste mir eingestehen, dass mein Wissenstand, besonders über den Schulzweig Privatschulen, mehr als dürftig war. Dabei kann es doch ohne weiteres sein, dass ich nach Beendigung meines Studiums vor der Wahl stehe, ob ich in einer Staatsschule oder einer Privatschule unterrichten werde. Um dieses Wissensdefizit aufzuarbeiten, wählte ich für meine Ausarbeitung das Thema: „Freie Schulen- Privatschulen- Staatsschulen“.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 4, 2004
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Pages
19
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ISBN
9783638250764
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Language
German
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Genres
Education / Administration / General
Education / General
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Content Protection
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Wiebke Boden
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: sehr gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Fachbereich Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Pippi Langstrumpf – ein Name den wir alle kennen. Hören wir diesen Namen, taucht gleich die dazugehörige Figur vor unseren Augen auf: Ein kleines Mädchen mit Sommersprossen, orangen Zöpfen und eine außergewöhnlichen Kleidung, das uns aus dem Handstand heraus anstrahlt. Aber dennoch hat jeder von uns, je nach Alter und Geschlechtszugehörigkeit, unterschiedliches Wissen über die Geschichten der Pippi Langstrumpf sowie unterschiedliche Rezeptionserfahrungen. Einige kennen vielleicht nur die Pippi-Figur und ihre Autorin Astrid Lindgren vom Hörensagen, andere wiederum haben Erinnerungen an eigene rezeptive Verarbeitungen der Pippi- Geschichten durch die unterschiedlichen Medien. Nun sind jedoch positive Erinnerungen an eine Romanfigur noch kein ausreichender Grund, sich mit dieser im Unterricht auseinanderzusetzen. Ich habe mich für das Buch „Pippi Langstrumpf“ entschieden, da es für den Unterricht optimal geeignet ist. Astrid Lindgren konfrontiert ihre LeserInnen mit einer Romanfigur, die den Mut hat, ihr Leben und damit ihre Zukunft eigenständig und verantwortungsvoll zu steuern. Sie fördert die Entfaltung kindlicher Fantasien für eine gesellschaftliche Entwicklung, die sich nicht an den von der Erwachsenenwelt vorgegebenen Zielperspektiven orientiert, sondern offen und frei für rahmensprengende Optionen ist. Das Lesen ist dabei eine wesentliche Voraussetzung, um Fantasien aus dem Verborgenen heraustreten zu lassen. Die Strukturierung meiner Arbeit habe ich folgendermaßen vorgenommen: Zunächst werde ich die Autorin des Buches „Astrid Lindgren“ sowie den Inhalt zusammengefasst vorstellen. Die wichtigsten Charaktere werden in diesem ersten Kapitel ebenfalls vorgestellt und erläutert. In Kapitel 2 beschäftige ich mit der Frage, welche Rolle das Phantastische in diesem Buch spielt. Anschließend führe ich eine didaktische Analyse durch, wobei ich den Schwerpunkt auf die Textanalyse und Lebensbezogenheit sowie auf den pädagogischen Wert des Buches lege. In Kapitel 5 beschäftige ich mich mit der Didaktik und erkläre, wie man in der Schule die Möglichkeit hat, das Buch „Pippi Langstrumpf“ einzuführen. Im letzten Kapitel stelle ich verschiedene Stundenvorschläge zu diesem Buch vor.
Wiebke Boden
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sport - Sonstiges, Note: 2, , 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Solche oder ähnliche Zitate erinnern an einen leistungsorientierten, auf Siegen und Verlieren ausgerichteten Sportunterricht, der seinen Beitrag zur Förderung von normgerechter, sportlicher Höchstleistung leistet. Auch heute noch sind Wettkämpfe in den Schulen oft stark vom traditionellen Wettkampfsport geprägt. Die Erinnerungen an die eigene Schulzeit bestätigen ebenfalls diese Vorurteile. Immer zu den Verlierern zu gehören, nicht gewählt zu werden, weil man nicht lauf- oder wurfstark war, und zu guter Letzt noch dafür verantwortlich gemacht zu werden, dass die eigene Mannschaft verlor, prägen die Erinnerungen vieler an den Sportunterricht der Grundschule. Den Höhepunkt bildeten schließlich die Bundesjugendspiele, bei denen nur die Besten in den Genuss einer Urkunde kamen- die sportschwachen Schüler gingen leer aus und wurden vor versammelter Mannschaft bloßgestellt. Diese negativen Gedanken zum Thema „Wettkämpfen in der Grundschule“ stelle ich bewusst an den Beginn meiner Hausarbeit. Solch schlechte Erfahrungen mit Wettkampfsituationen im Sportunterricht sollen den SchülerInnen meiner 4. Klasse erspart bleiben. Deshalb stellt das Thema dieser Arbeit eine besondere Herausforderung für mich dar, denn ich möchte mich intensiv mit der Frage beschäftigen, wie Wettbewerbe im Sport- und Bewegungsunterricht gestaltet werden können, damit sie möglichst vielen Kindern einen positiven Erlebnisprozess ermöglichen. Eine Auseinandersetzung mit diesem Thema scheint mir außerdem besonders wichtig, da es in der gegenwärtigen sportpädagogischen Diskussion keine Patentrezepte für das Wettkämpfen in der Schule gibt, sondern lediglich Lösungsansätze mit alternativen Wettkampfformen, die es zu hinterfragen und erproben gilt. Im Gedankenaustausch mit Kolleginnen stelle ich fest, dass der Einsatz von Wettkampfformen im Sportunterricht umstritten ist und teilweise oft ganz vermieden wird. Doch sollte der Sportunterricht, besonders in der Grundschule, nicht zum lebenslangen Sporttreiben motivieren und auch schwächeren Schülern Spaß am Ausüben von Wettkämpfen bereiten? Ausgehend von dieser Fragestellung möchte ich die vorliegende Hausarbeit aufbauen. Im anschließenden praktischen Teil der Arbeit soll das theoretische Konzept konkret in die Unterrichtspraxis umgesetzt werden.
Wiebke Boden
Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Erziehungswissenschaften), 39 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Im Rahmen dieser Arbeit stelle ich mir die Aufgabe, darzulegen, ob es bereits jetzt Alternativen im deutschen Bildungssystem gibt, mit denen man die Bildungsmisere in Deutschland sicherlich nicht lösen aber zumindest mildern kann. Die Strukturierung meiner Arbeit habe ich folgendermaßen vorgenommen: Zunächst werde ich die allgemeinen Grundlagen der Thematik der Freien Schulen erörtern (Kapitel 2). Dazu stelle ich die Merkmale aller Schulen in freier Trägerschaft vor und zeige ihre Entwicklung von der Vergangenheit bis in die Gegenwart auf. Ein weiterer Punkt in diesem Kapitel ist die Darstellung der Regularien, der Finanzierung und der Rechtsstellung der Freien Schulen durch den Gesetzgeber. In Kaptitel 3 beschreibe ich die fünf bekanntesten und am meisten verbreiteten Freien Schulen, die in Deutschland existieren und ihre unterschiedlichen Ansichten in der Gestaltung ihres Unterrichts besitzen. In Kapitel 4 werde ich die Montessori Schule in Langenhagen vorstellen, die mit ihrem speziellen pädagogischen Konzept eine eher außergewöhnliche Freie Schule darstellt. Das pädagogische Konzept, das Erleben des Unterrichtsalltages sowie persönlich geschilderte Eindrücke werden der Arbeit hierdurch den notwendigen praktischen Bezug geben. Zum Schluss meiner Arbeit (Kapitel 5) stelle ich aktuelle Fragen der Bildungspolitik, wie z.B. Was können staatliche Schulen von Schulen in freier Trägerschaft lernen und umgekehrt? Warum können sich die Schulen in freier Trägerschaft gegenüber den staatlichen Schulen nicht behaupten? , zur Diskussion und zeige mögliche Lösungswege auf. Zum Abschluss meiner Einleitung ist es notwendig, folgendes klarzustellen bzw. zu erwähnen. Ich habe, aus Vereinfachungsgründen, bei der Erwähnung des Lehrpersonals oftmals nur die männliche Bezeichnung benutzt. An dieser Stelle danke ich allen Mitgliedern der Montessori Schule Langenhagen, die es ermöglicht haben, ihre Schule in dieser Arbeit vorzustellen. Dank gilt besonders Herrn Dr. Berger, dem Direktor der Schule, der sich einem Interview stellte und mir Fotos für meine Arbeit zur Verfügung stellte.
Wiebke Boden
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: sehr gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Erstunterricht Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Dem Hamburg Wechsler Intelligenztest für Kinder (im Folgetext HAWIK-R) liegt Wechslers Definition von Intelligenz zugrunde: „Intelligenz ist die zusammengesetzte oder globale Fähigkeit des Individuums, zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich mit deiner Umwelt wirkungsvoll auseinanderzusetzen. Sie ist global, weil sie das Verhalten des Individuums als Ganzes charakterisiert: Sie ist zusammengesetzt, weil sie aus Elementen oder Fähigkeiten besteht, die, wenn auch nicht vollständig unabhängig, doch qualitativ unterscheidbar sind.“ (Zitiert nach der deutschen Übersetzung: Wechsler 1956, S.13, Tietze/Tewes 1983, S.25). Diese Definition impliziert Wechslers Intention, verschiedene menschliche Fähigkeiten in sein Konzept von Intelligenz miteinzubeziehen und ihnen gleichrangige Bedeutung beizumessen. Wechsler sah also die Intelligenz nicht in der Kapazität ausgedrückt, sondern die Leistung war für ihn eher bedeutend. Das Grundprinzip besteht also darin, dass es unwichtig ist wie viel man Intelligenz man hat (Quantität), um sich dem Klima anzupassen, sondern wie gut man seine Intelligenz verwendet. Wechsler begründet seine Meinung damit indem er sagt, dass man weder die intellektuelle Kapazität sehen kann noch sein Bestehen konkret überprüft werden kann. Die Leistung kann jedoch gemessen werden und sollte der Fokus des Tests sein.
Wiebke Boden
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: sehr gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Erstunterricht Pädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Dem Hamburg Wechsler Intelligenztest für Kinder (im Folgetext HAWIK-R) liegt Wechslers Definition von Intelligenz zugrunde: „Intelligenz ist die zusammengesetzte oder globale Fähigkeit des Individuums, zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich mit deiner Umwelt wirkungsvoll auseinanderzusetzen. Sie ist global, weil sie das Verhalten des Individuums als Ganzes charakterisiert: Sie ist zusammengesetzt, weil sie aus Elementen oder Fähigkeiten besteht, die, wenn auch nicht vollständig unabhängig, doch qualitativ unterscheidbar sind.“ (Zitiert nach der deutschen Übersetzung: Wechsler 1956, S.13, Tietze/Tewes 1983, S.25). Diese Definition impliziert Wechslers Intention, verschiedene menschliche Fähigkeiten in sein Konzept von Intelligenz miteinzubeziehen und ihnen gleichrangige Bedeutung beizumessen. Wechsler sah also die Intelligenz nicht in der Kapazität ausgedrückt, sondern die Leistung war für ihn eher bedeutend. Das Grundprinzip besteht also darin, dass es unwichtig ist wie viel man Intelligenz man hat (Quantität), um sich dem Klima anzupassen, sondern wie gut man seine Intelligenz verwendet. Wechsler begründet seine Meinung damit indem er sagt, dass man weder die intellektuelle Kapazität sehen kann noch sein Bestehen konkret überprüft werden kann. Die Leistung kann jedoch gemessen werden und sollte der Fokus des Tests sein.
Wiebke Boden
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: sehr gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Fachbereich Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Kinder- und Jugendliteratur im Deutschunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Pippi Langstrumpf – ein Name den wir alle kennen. Hören wir diesen Namen, taucht gleich die dazugehörige Figur vor unseren Augen auf: Ein kleines Mädchen mit Sommersprossen, orangen Zöpfen und eine außergewöhnlichen Kleidung, das uns aus dem Handstand heraus anstrahlt. Aber dennoch hat jeder von uns, je nach Alter und Geschlechtszugehörigkeit, unterschiedliches Wissen über die Geschichten der Pippi Langstrumpf sowie unterschiedliche Rezeptionserfahrungen. Einige kennen vielleicht nur die Pippi-Figur und ihre Autorin Astrid Lindgren vom Hörensagen, andere wiederum haben Erinnerungen an eigene rezeptive Verarbeitungen der Pippi- Geschichten durch die unterschiedlichen Medien. Nun sind jedoch positive Erinnerungen an eine Romanfigur noch kein ausreichender Grund, sich mit dieser im Unterricht auseinanderzusetzen. Ich habe mich für das Buch „Pippi Langstrumpf“ entschieden, da es für den Unterricht optimal geeignet ist. Astrid Lindgren konfrontiert ihre LeserInnen mit einer Romanfigur, die den Mut hat, ihr Leben und damit ihre Zukunft eigenständig und verantwortungsvoll zu steuern. Sie fördert die Entfaltung kindlicher Fantasien für eine gesellschaftliche Entwicklung, die sich nicht an den von der Erwachsenenwelt vorgegebenen Zielperspektiven orientiert, sondern offen und frei für rahmensprengende Optionen ist. Das Lesen ist dabei eine wesentliche Voraussetzung, um Fantasien aus dem Verborgenen heraustreten zu lassen. Die Strukturierung meiner Arbeit habe ich folgendermaßen vorgenommen: Zunächst werde ich die Autorin des Buches „Astrid Lindgren“ sowie den Inhalt zusammengefasst vorstellen. Die wichtigsten Charaktere werden in diesem ersten Kapitel ebenfalls vorgestellt und erläutert. In Kapitel 2 beschäftige ich mit der Frage, welche Rolle das Phantastische in diesem Buch spielt. Anschließend führe ich eine didaktische Analyse durch, wobei ich den Schwerpunkt auf die Textanalyse und Lebensbezogenheit sowie auf den pädagogischen Wert des Buches lege. In Kapitel 5 beschäftige ich mich mit der Didaktik und erkläre, wie man in der Schule die Möglichkeit hat, das Buch „Pippi Langstrumpf“ einzuführen. Im letzten Kapitel stelle ich verschiedene Stundenvorschläge zu diesem Buch vor.
Wiebke Boden
Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Erziehungswissenschaften), 39 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Im Rahmen dieser Arbeit stelle ich mir die Aufgabe, darzulegen, ob es bereits jetzt Alternativen im deutschen Bildungssystem gibt, mit denen man die Bildungsmisere in Deutschland sicherlich nicht lösen aber zumindest mildern kann. Die Strukturierung meiner Arbeit habe ich folgendermaßen vorgenommen: Zunächst werde ich die allgemeinen Grundlagen der Thematik der Freien Schulen erörtern (Kapitel 2). Dazu stelle ich die Merkmale aller Schulen in freier Trägerschaft vor und zeige ihre Entwicklung von der Vergangenheit bis in die Gegenwart auf. Ein weiterer Punkt in diesem Kapitel ist die Darstellung der Regularien, der Finanzierung und der Rechtsstellung der Freien Schulen durch den Gesetzgeber. In Kaptitel 3 beschreibe ich die fünf bekanntesten und am meisten verbreiteten Freien Schulen, die in Deutschland existieren und ihre unterschiedlichen Ansichten in der Gestaltung ihres Unterrichts besitzen. In Kapitel 4 werde ich die Montessori Schule in Langenhagen vorstellen, die mit ihrem speziellen pädagogischen Konzept eine eher außergewöhnliche Freie Schule darstellt. Das pädagogische Konzept, das Erleben des Unterrichtsalltages sowie persönlich geschilderte Eindrücke werden der Arbeit hierdurch den notwendigen praktischen Bezug geben. Zum Schluss meiner Arbeit (Kapitel 5) stelle ich aktuelle Fragen der Bildungspolitik, wie z.B. Was können staatliche Schulen von Schulen in freier Trägerschaft lernen und umgekehrt? Warum können sich die Schulen in freier Trägerschaft gegenüber den staatlichen Schulen nicht behaupten? , zur Diskussion und zeige mögliche Lösungswege auf. Zum Abschluss meiner Einleitung ist es notwendig, folgendes klarzustellen bzw. zu erwähnen. Ich habe, aus Vereinfachungsgründen, bei der Erwähnung des Lehrpersonals oftmals nur die männliche Bezeichnung benutzt. An dieser Stelle danke ich allen Mitgliedern der Montessori Schule Langenhagen, die es ermöglicht haben, ihre Schule in dieser Arbeit vorzustellen. Dank gilt besonders Herrn Dr. Berger, dem Direktor der Schule, der sich einem Interview stellte und mir Fotos für meine Arbeit zur Verfügung stellte.
Wiebke Boden
Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sport - Sonstiges, Note: 2, , 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Solche oder ähnliche Zitate erinnern an einen leistungsorientierten, auf Siegen und Verlieren ausgerichteten Sportunterricht, der seinen Beitrag zur Förderung von normgerechter, sportlicher Höchstleistung leistet. Auch heute noch sind Wettkämpfe in den Schulen oft stark vom traditionellen Wettkampfsport geprägt. Die Erinnerungen an die eigene Schulzeit bestätigen ebenfalls diese Vorurteile. Immer zu den Verlierern zu gehören, nicht gewählt zu werden, weil man nicht lauf- oder wurfstark war, und zu guter Letzt noch dafür verantwortlich gemacht zu werden, dass die eigene Mannschaft verlor, prägen die Erinnerungen vieler an den Sportunterricht der Grundschule. Den Höhepunkt bildeten schließlich die Bundesjugendspiele, bei denen nur die Besten in den Genuss einer Urkunde kamen- die sportschwachen Schüler gingen leer aus und wurden vor versammelter Mannschaft bloßgestellt. Diese negativen Gedanken zum Thema „Wettkämpfen in der Grundschule“ stelle ich bewusst an den Beginn meiner Hausarbeit. Solch schlechte Erfahrungen mit Wettkampfsituationen im Sportunterricht sollen den SchülerInnen meiner 4. Klasse erspart bleiben. Deshalb stellt das Thema dieser Arbeit eine besondere Herausforderung für mich dar, denn ich möchte mich intensiv mit der Frage beschäftigen, wie Wettbewerbe im Sport- und Bewegungsunterricht gestaltet werden können, damit sie möglichst vielen Kindern einen positiven Erlebnisprozess ermöglichen. Eine Auseinandersetzung mit diesem Thema scheint mir außerdem besonders wichtig, da es in der gegenwärtigen sportpädagogischen Diskussion keine Patentrezepte für das Wettkämpfen in der Schule gibt, sondern lediglich Lösungsansätze mit alternativen Wettkampfformen, die es zu hinterfragen und erproben gilt. Im Gedankenaustausch mit Kolleginnen stelle ich fest, dass der Einsatz von Wettkampfformen im Sportunterricht umstritten ist und teilweise oft ganz vermieden wird. Doch sollte der Sportunterricht, besonders in der Grundschule, nicht zum lebenslangen Sporttreiben motivieren und auch schwächeren Schülern Spaß am Ausüben von Wettkämpfen bereiten? Ausgehend von dieser Fragestellung möchte ich die vorliegende Hausarbeit aufbauen. Im anschließenden praktischen Teil der Arbeit soll das theoretische Konzept konkret in die Unterrichtspraxis umgesetzt werden.
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