Studium nach Bologna: Praxisbezüge stärken?!: Praktika als Brücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt

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Die Herausgeber gehen der Frage nach, inwieweit im Zuge des Bologna-Prozesses die angestrebte Erhöhung des Praxisbezuges im Studium tatsächlich erreicht wird und welchen Beitrag die Praktika leisten. Unterschiedliche Perspektiven werden dabei einbezogen: Arbeitgeber, Hochschule, Studierende. Einen Schwerpunkt bilden Untersuchungsergebnisse zu Konzepten und Wirkungen von Praktika in unterschiedlichen Fachkulturen, einschließlich des Lehramtes, die im BMBF-Projekt „Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten“ (ProPrax) ermittelt wurden. Folgerungen für die Gestaltung von Praktika sowie für die Professionalisierung der Lehre werden abgeleitet.
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About the author

Prof. Dr. Wilfried Schubarth ist Hochschullehrer im Bereich Jugend- und Bildungsforschung an der Universität Potsdam.

Prof. Dr. Karsten Speck ist Hochschullehrer an der Universität Oldenburg im Bereich Jugend- und Bildungsforschung.

Dr. Andreas Seidel, Dipl.-Psych. Corinna Gottmann, Caroline Kamm, M.A., und Dipl.-Päd. Maud Krohn sind wissenschaftliche Mitarbeiter/innen am Dept. Erziehungswissenschaft der Universität Potsdam.

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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Nov 27, 2012
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Pages
324
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ISBN
9783531191225
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / General
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Andreas Seidel
Inhaltsangabe:Einleitung: Das städtebauliche Ensemble der Ersten Sozialistischen Stadt in Eisenhüttenstadt ist die letzte gebaute Idealstadt Deutschlands. Sie entstand gemäß den „Grundsätzen des Städtebaus“ und sollte in der um nationale Identität ringenden DDR im Sinne der 'nationalen Bautraditionen' aufgebaut werden. Ab 1951 als Wohnstadt für die Belegschaft des Eisenhüttenkombinates Ost (EKO) errichtet, gilt diese streng durchgeplante Stadtanlage heute als gebautes Beispiel der humanistischen Ideale des frühen DDR-Städtebaus. Bei näherer Betrachtung zeigen sich deutliche Parallelen zur modernen funktionsgegliederten Stadt. Ganz im Sinne der „Charta von Athen“ ist die Stadt „entmischt“. Die Wohngebiete sind in verschiedene Wohnkomplexe gegliedert. Die spezifische Qualität der Stadtanlage offenbart sich in dem städtischen Freiraumsystem, das die innerhalb und außerhalb der Stadt liegenden Freiräume zu einem 'Verbund' zusammengefasst. Die ursprünglichen Planungen zum Aufbau der Wohnstadt EKO werden einer eingehenden Analyse unterzogen. In Hinblick auf die ökologischen Zukunftsfragen in unserer Gesellschaft lassen sich hier durchaus Anknüpfungspunkte für eine umweltbewusstere, den Naturhaushalt und die Landschaft berücksichtigende Stadtentwicklung feststellen. Die Freiraumstruktur der Stadtanlage ist mit der Diskussion über den Umgang mit dem Erbe des Städtebaus der 1950er Jahre und seinen zumeist unterschätzten Freiflächenpotentialen verknüpft. In der Ersten Sozialistischen Stadt wurde der Versuch unternommen, Architektur und Städtebau - und nicht die „Landschaft“ - als gestaltprägend und dominierend herauszuarbeiten. So sollte bewusst ein städtischer Charakter gewahrt bleiben, aber ein höchstmögliches Maß an 'grüner Lebensqualität' für die Stadtbewohner geschaffen werden. Voraussetzung zum strukturellen Verständnis der Ersten Sozialistischen Stadt ist die Auseinandersetzung mit dem Städtebau jener Zeit. Es wird der Frage nachgegangen, über welche gesellschaftspolitischen, städtebautheoretischen und grünplanerischen Inhalte die gebaute Substanz der Stadt Auskunft geben könnte. Untersucht werden die damals zugrunde gelegten Zielsetzungen zur Gestaltung der innerstädtischen und außerhalb der Stadt gelegenen Freiflächen. Es zeigt sich, dass auch die Grünanlagen der Stadt nach Funktionen getrennt, aber das kollektive Prinzip dabei nicht in Frage gestellt werden sollte. Die Methode zum „biologischen Aufbau“ der Grünanlagen erfolgte unter der [...]
H. Schmidt-Traub
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