Flottenpolitik Chinas im Südchinesischen Meer und Indischen Ozean: Konfliktpotential durch wirtschaftliche Interessen

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaften), Veranstaltung: Übung IB: China im Internationalen System, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Verhältnis der beiden zukünftigen asiatischen Großmächte Indien und China zueinander ist zweifelsfrei eines der interessantesten der Internationalen Beziehungen. So hoffnungsvoll beide Länder ihre diplomatischen Beziehungen nach Ende des zweiten Weltkrieges mit der schnellen Anerkennung Chinas durch Indien begannen, so desillusioniert fanden sich beide Staaten schon 1962 im Chinesisch-Indischen Grenzkrieg wieder. Diesem Ausbruch offener Kriegshandlungen folgten wiederum Jahrzehnte der Entspannung. Trotz dieser ersten Schritte ist Unsicherheit allerdings bis heute ein prägendes Element in den Beziehungen zwischen Indien und China. Und dies sicherlich nicht zuletzt auf Grund fehlender regionaler Sicherheitsgarantien. Es stellt sich daher die Frage, wie sich das Verhältnis zwischen China und Indien zukünftig entwickeln wird. Denn in dieser Atmosphäre der Unsicherheit treiben beide Staaten die Modernisierung ihrer Streitkräfte voran. Beiden Staaten gilt dabei als eines der höchsten Ziele Entwicklung und Wachstum. Im Moment wirkt der Nutzen wirtschaftlicher Kooperation noch als Anreiz zu Entspannung und Annäherung. Es ist aber durchaus möglich, dass die jeweiligen wirtschaftlichen Ambitionen beide Staaten in ein Wettrüsten oder gar einen Konflikt führen könnten. In diesem Sinne führt die Notwendigkeit wirtschaftlichen Wachstums beide Länder an einen Scheideweg zwischen Kooperation und Konkurrenz. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Flottenpolitik Chinas, speziell auf Chinas maritimer strategischer Ausrichtung nach Westen Richtung Indischen Ozean, und der indischen Flottenpolitik als Reaktion auf Chinas Streben gen Westen. Das dabei entstehende Konfliktpotential lässt sich alleine auf wirtschaftliche Interessen beider Staaten zurückführen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 30, 2009
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Pages
21
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ISBN
9783640387908
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Language
German
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Genres
Political Science / International Relations / General
Political Science / Security (National & International)
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Departement für Philosophie), Veranstaltung: Hauptseminar "Machbarkeit der Politik? Machiavellis "Discorsi"", Sprache: Deutsch, Abstract: Die virtù bei Machiavelli ist ein viel untersuchter Begriff der Philosophie. Es gibt dutzende Übersetzungen und noch weit mehr Arbeiten die sich mit diesem Begriff auseinandersetzen. Überraschenderweise beschäftigt sich aber relativ wenig Literatur mit der Wanderung von virtù, obwohl ja gerade die Wanderung der virtù ein Kernelement in Machiavellis Konzeption darstellt. Ein Satz im Vorwort zum zweiten Buch der Discorsi ist dafür von zentraler Bedeutung: „Wenn ich den Lauf der Dinge bedenke, so finde ich, daß die Welt stets dieselbe geblieben ist. Es gab auf ihr immer ebenso viel Gutes wie Schlechtes, nur wechselten das Schlechte und das Gute von Land zu Land. [...] Die Welt blieb jedoch immer dieselbe, nur mit dem Unterschied, daß sich ihre gesammelten Energien zunächst in Assyrien entluden, dann in Medien und Persien, bis sie schließlich auf Italien und Rom übergingen.“ Aus dieser so wichtigen Textstelle lassen sich nun zwei Thesen Machiavellis herauslesen. Erstens die These der Unveränderlichkeit der Welt, die immer die gleiche geblieben ist, sich niemals ändern wird und kann, und daher auch immer die gleiche bleiben wird. Zweitens die These der Wanderung der virtù, der „gesammelten Energien“ wie es in der Übersetzung heißt, die im Rahmen dieser unveränderlichen Welt zwischen den Völkern umherwandert. Es stellt sich natürlich durchaus die Frage, wie man sich eine unveränderliche Welt vorzustellen hat und wie die Veränderung, die durch eine umherwandernde virtù hervorgerufen wird, zu der Vorstellung einer unveränderlichen Welt passt. Wichtig ist zudem, durch was die Wanderung der virtù hervorgerufen wird und ob sie beeinflusst werden kann. Das Konzept der Wanderung von virtù verbindet alle anderen Elemente bei Machiavelli, somit ist seine Bedeutung nicht zu unterschätzen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fakultät für Staatswissenschaften), Veranstaltung: Strategischer Wandel bei der Suche nach einer Regelung des Kurdenproblems seit 1991, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden in der Türkei. Der Kampf war zu beginn noch ein Kampf um Autonomie oder um einen eigenen kurdischen Nationalstaat. Natürlich war es auch immer ein Ziel die Diskriminierung und Leugnung der kurdischen Bevölkerung zu stoppen. Gerade seit den 70er und mit dem Aufkommen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), war das Bestreben nach einem kurdischen Nationalstaat zu einem gewaltsamen Konflikt geworden. Die PKK orientierte sich hierbei ideologisch am Sozialismus und stand somit konträr zum westlichen Liberalismus, dem sich die Türkei angeschlossen hatte. Abdullah Öcalan, der ideologische und politische Anführer der PKK, entwickelte immer wieder neue Theorien zum Erreichen des ausgegebenen Zieles. In den 90er Jahren wechselte die Stimmung jedoch. Noch vor der Festnahme Öcalans durch türkische Sicherheitskräfte, bekannte sich eben dieser zu einem Verbleib der Kurden innerhalb der Grenzen der Türkei. Diese Forderung wurde jedoch an die Bedingung einer Demokratisierung der Türkei geknüpft und Öcalan entwickelte die Theorie der radikalen Demokratie. Erstmals erwähnte er diese in einem, im Jahr 2000 auf deutsch veröffentlichten Buch „Zur Lösung der kurdischen Frage“ als Verteidigungsschrift bei seiner Anklage. Dieses Buch bildet das Fundament seiner Theorie zur Radikal Demokratie. Seine weiteren Fortführungen sind allerdings noch nicht auf deutscher oder englischer Sprache verfügbar, weshalb sich in dieser Arbeit auf Sekundärliteratur bezogen werden wird. Die Theorie der Radikalen Demokratie besteht dabei im Wesentlichen aus drei Punkten. So kann man diese aufteilen in die Demokratisierung des Staates, die demokratische Konföderation sowie die demokratische Autonomie. Dieser Hausarbeit soll daher im ersten Schritt die Modelle der Konföderation und der Autonomie im Allgemeinen darstellen. Hierfür soll auf Werke von Murray Bookchin, sowie Thomas Sempf, für eine juristische Sichtweise der Konföderation, zurückgegriffen werden um einen ersten allgemeinen Überblick über die Konzepte zu erhalten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Departement für Philosophie), Veranstaltung: Hauptseminar "Machbarkeit der Politik? Machiavellis "Discorsi"", Sprache: Deutsch, Abstract: Die virtù bei Machiavelli ist ein viel untersuchter Begriff der Philosophie. Es gibt dutzende Übersetzungen und noch weit mehr Arbeiten die sich mit diesem Begriff auseinandersetzen. Überraschenderweise beschäftigt sich aber relativ wenig Literatur mit der Wanderung von virtù, obwohl ja gerade die Wanderung der virtù ein Kernelement in Machiavellis Konzeption darstellt. Ein Satz im Vorwort zum zweiten Buch der Discorsi ist dafür von zentraler Bedeutung: „Wenn ich den Lauf der Dinge bedenke, so finde ich, daß die Welt stets dieselbe geblieben ist. Es gab auf ihr immer ebenso viel Gutes wie Schlechtes, nur wechselten das Schlechte und das Gute von Land zu Land. [...] Die Welt blieb jedoch immer dieselbe, nur mit dem Unterschied, daß sich ihre gesammelten Energien zunächst in Assyrien entluden, dann in Medien und Persien, bis sie schließlich auf Italien und Rom übergingen.“ Aus dieser so wichtigen Textstelle lassen sich nun zwei Thesen Machiavellis herauslesen. Erstens die These der Unveränderlichkeit der Welt, die immer die gleiche geblieben ist, sich niemals ändern wird und kann, und daher auch immer die gleiche bleiben wird. Zweitens die These der Wanderung der virtù, der „gesammelten Energien“ wie es in der Übersetzung heißt, die im Rahmen dieser unveränderlichen Welt zwischen den Völkern umherwandert. Es stellt sich natürlich durchaus die Frage, wie man sich eine unveränderliche Welt vorzustellen hat und wie die Veränderung, die durch eine umherwandernde virtù hervorgerufen wird, zu der Vorstellung einer unveränderlichen Welt passt. Wichtig ist zudem, durch was die Wanderung der virtù hervorgerufen wird und ob sie beeinflusst werden kann. Das Konzept der Wanderung von virtù verbindet alle anderen Elemente bei Machiavelli, somit ist seine Bedeutung nicht zu unterschätzen.
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