Landwirtschaft und Naturschutz

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Professor Wolfgang Haber, Vorkämpfer und seit vier Jahrzehnten wichtigster wissenschaftlicher Exponent des Natur- und Landschaftsschutzes in Deutschland, setzt sich in dieser umfassenden und aktuellen Übersicht kritisch mit der Wechselbeziehung zwischen landwirtschaftlicher Nutzung und dem Schutz von ländlichen Lebensräumen auseinander. Getreu seinem Credo, dass es eine nicht umweltbelastende Landwirtschaft nicht geben kann, entwirft Haber das Leitbild einer multifunktionalen Landwirtschaft mit einer differenzierten Boden- und Landnutzung, die den Zielen der Erzeugung hochwertiger und sicherer Nahrungsmittel ebenso verpflichtet ist wie der Erhaltung der ländlichen Kulturlandschaft und ihrer vielfältigen Biotope. In einem Spannungsbogen, der vom Beginn der Landwirtschaft im Neolithikum bis hin zur heutigen staatlich gelenkten Agrarindustrie reicht, zeichnet er Entwicklungen und Prozesse nach, die unsere heutige Kulturlandschaft geformt haben und analysiert ihren Einfluss auf die Nachhaltigkeit der Landnutzung, die biologische Vielfalt und die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme von Ackerland, Grünland und Sonderkulturen wie Obst- und Weinbau. Zahlreiche Fallbeispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie eine Vielzahl von aktuellen Daten runden das Werk ab und liefern wertvolles Material für eine sachliche Auseinandersetzung mit einem Thema, welches völlig zu Recht immer stärker in den öffentlichen Diskurs Eingang findet.
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About the author

Wolfgang Haber hatte von 1966 bis 1993 den Lehrstuhl für Landschaftsökologie der Technischen Universität München in Freising- Weihenstephan inne. Als einer der ersten Lehrstuhlinhaber dieser Fachrichtung hat Professor Haber wie kein anderer die wissenschaftliche Forschung im Umwelt- und Naturschutz in Deutschland vorangetrieben. Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, den Maximiliansorden und im Jahre 1993 als Erster den hoch dotierten Deutschen Umweltpreis. Neben vielen weiteren Ämtern war er von 1979 bis 1990 Präsident der Gesellschaft für Ökologie und von 1990 bis 1996 Präsident der International Association of Ecology (Intecol). Er ist seit 1980 Mitglied des Deutschen Rates für Landespflege und war von 1991 bis 2003 auch dessen Sprecher.
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Publisher
John Wiley & Sons
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Published on
Mar 12, 2014
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Pages
308
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ISBN
9783527677597
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Language
German
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Genres
Science / Environmental Science
Science / Life Sciences / Ecology
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: „Climate change presents a new and real threat of severe environmental, economic, political and security impacts in the Arab region“. Dieses Zitat von ELASHA, einer Mitarbeiterin des UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME geht bereits treffend auf gravierende Problematiken ein. Die Folgen des globalen Klimawandels sind allumfassend und wirken sich auf das gesamte globale Gefüge aus. Es kommt zu einem generellen Anstieg der Temperaturen auf der Erdoberfläche, was widerrum einige andere Effekte verstärkt. Die festen Eismassen der Erde, sei es an den beiden Polen oder in den verschiedenen Gebirgen gehen zurück und treiben dadurch eine Erhöhung des Meeresspiegels voran. Eine direkte Folge wäre eine Ausdehnung der Ozeane und Meere, das heißt eine Verkleinerung der verfügbaren Landmassen. Damit verknüpft wären enorme Migrationsbewegungen in Richtung der höher gelegenen Gebiete, jedoch bei gleichzeitig anwachsender Erdbevölkerung. Desweiteren kann davon ausgegangen werden, dass, bedingt durch die steigenden Temperaturen die Häufigkeit von extremen Wettererscheinungen zunehmen wird. „Climate theory and models predict that global warming will increase the frequency and/or intensity of some types of extreme events“. Starke Regenfälle, Gewitter oder länger anhaltende Trockenperioden häufen sich und können zu enormen ökonomischen, als auch ökologischen Schäden und Beeinträchtigungen der betroffenen Regionen führen. Dabei bleibt anzumerken, dass laut wissenschaftlicher Ansicht, in der Hauptsache die für ein gewisses Gebiet bereits typischen Wetterphänomene in ihrer Intensität ansteigen werden. Es kommen weder neue Wettererscheinungen hinzu, noch verbreiten sich diese gar global. Vielmehr werden bestehende Problematiken verstärkt und können dadurch zu ökonomischen, politischen und sicherheitspolitischen Spannungen und Gefährdungen führen.
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