Kleopatra: Königin in drei Kulturen - Eine Biographie

Rowohlt Verlag GmbH

Kleopatra war ihrer kulturellen Herkunft nach Griechin. Für ihr Leben und Schicksal spielte Rom eine entscheidende Rolle. Doch zuallererst war sie Königin des 3000 Jahre alten Ägypten. Vor diesem Hintergrund schildert Wolfgang Schuller die politische Karriere und die Persönlichkeit der letzten Pharaonin. Sichtbar wird eine intelligente Herrscherin und leidenschaftlich Liebende, deren Beziehungen zu Caesar und Mark Anton von der politischen Kraft großer Gefühle zeugen. Diese Biographie spiegelt den neuesten Stand der Wissenschaft wider; gleichzeitig bringt sie eine erstaunliche Vielfalt antiker Quellen zum Sprechen – von ägyptischen Inschriften bis zu Werken großer römischer Dichter. Ihre Stimmen lassen eine schillernde Epoche lebendig werden. «Die Liebe als unberechenbare Macht, die auch Weltgeschichte bewegen kann – das ist der Kern dieser schönen Kleopatra-Biographie.» Die Zeit «Ein lebendiges, leichtes, schnell lesbares Buch.» Süddeutsche Zeitung
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About the author

Wolfgang Schuller, geboren 1935, wurde als Jurist ausgebildet und studierte anschließend Altertumswissenschaften. Von 1972 bis zu seiner Emeritierung 2004 war er Professor für Alte Geschichte, seit 1976 an der Universität Konstanz. Seine Forschungsschwerpunkte sind die griechische Antike und die DDR-Geschichte. Er war Mitarbeiter der Enquetekommissionen des Deutschen Bundestags zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. «Geschichte und Struktur des politischen Strafrechts der DDR» (1980), «Griechische Geschichte» (1980), «Kleopatra» (2006), «Das Sichere war nicht sicher. Die erwartete Wiedervereinigung» (2006) sowie «Die Welt der Hetären» (2008).
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Additional Information

Publisher
Rowohlt Verlag GmbH
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Published on
Sep 1, 2012
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Pages
240
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ISBN
9783644021310
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Language
German
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Genres
Biography & Autobiography / Historical
Biography & Autobiography / Royalty
History / Africa / General
History / Ancient / General
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Carl Schmitt (1888-1985) ist ein berühmter Jurist und politischer Denker des 20. Jahrhunderts, gleichermaßen umstritten wie wirkungsmächtig. Seine Schriften sind bekannt, Zeugnisse zu den Stationen seines Lebens, die zum Verständnis der Werke notwendig sind, dagegen erst zum Teil. Die Tagebücher Carl Schmitts aus den Jahren 1930 bis 1934 zeigen einen zutiefst ambivalenten Menschen: selbstbewußter Ehrgeiz und Hochstimmung über das Erreichte, dann wieder Selbstzweifel und Depressionen; konzentriertes Arbeiten an zum Teil epochemachenden Aufsätzen, Vorträgen und Büchern, abgelöst von Phasen der hilflosen Inaktivität; peinlich genaue Erfüllung seiner vielfältigen Pflichten als Hochschullehrer neben ausgedehntem Gasthausbesuch und starkem Weinkonsum; sein Leben als glücklicher Ehemann und Vater zugleich mit erotischen Abenteuern und Leidenschaften. Besonders auffallend und zum Teil bedrückend ist das Nebeneinander von Hochachtung und Herzlichkeit gegenüber Juden und Katholiken und dann wieder von bis zum Hass gehender tief sitzender Abneigung. Hinzu kommen die Versuche, bis zum letzten Moment an der Verhinderung einer nationalsozialistischen Regierung mitzuwirken, und intensive, sogar teilweise begeisterte Mitarbeit nach deren Machtantritt, wobei dennoch immer wieder Zweifel aufkommen. Carl Schmitts Tagebücher umfassen ein reiches Panorama des politischen, akademischen, künstlerischen und geistigen Lebens vor allem im Berlin der Endphase der Weimarer Republik und der beginnenden NS-Herrschaft, mit einer Fülle von Ereignissen und Personen aus der politischen und akademischen Welt, besonders aus dem Umkreis der "Konservativen Revolution", kaum aus dem nationalsozialistischen. Die Ausgabe bietet den annotierten Text der Tagebücher selbst, übertragen aus den Gabelsberger Kurzschrift-Aufzeichnungen, dazu umfangreiche zu ihnen gehörende Notizen mit Betrachtungen und Hinweisen zu den Ereignissen sowie zu Carl Schmitts begleitender Lektüre. Der Hauptzweck der Ausgabe liegt in der Bereitstellung des Materials für eine weitere Aufhellung entscheidender Jahre des Wirkens von Carl Schmitt. Insbesondere müssen sie mit seinen wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten und den zahlreichen Briefwechseln zusammengesehen werden, die mehr und mehr veröffentlicht werden. Endgültig eingeordnet werden können sie dann, wenn ähnliche, sich selbst nicht schonende Lebenszeugnisse von anderen Zeitgenossen zugänglich sind. Auch insofern stehen sie jetzt einzig da.
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