Die Bedeutung der französischen Sprache in Marokko seit 1956

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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Landeskunde / Kultur, Note: 1,7, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Romanische Philologie), Veranstaltung: Frankreich und die westeuropäische Geschichte, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Marokko liegt am äußersten Nord-Osten des Afrikanischen Kontinents. Es grenzt im Osten an Algerien, im Süden an Mauretanien, im Norden an das Mittelmeer und im Westen an den Atlantik. Die Oberfläche des Landes beträgt 710 850 km2, wobei die Wüste Sahara über die Hälfte der Oberfläche des Landes bedeckt. 1996 wurde die Zahl der Einwohner auf ca. 26 Millionen geschätzt. Davon sind ca. 50 000 Ausländer. Das jährliche Bevölkerungswachstum beträgt ca. 2%. Die Bevölkerungsdichte liegt schätzungsweise bei 38 Einwohnern pro Quadratkilometer. Dabei ist die Bevölkerung sehr ungleichmäßig verteilt. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt in städtischen Gebieten im Nord-Westen und im Zentrum des Landes. Die Lebenserwartung ist relativ gering und liegt bei 60 Jahren. Die Analphabetenquote liegt bei 52%. Marokko zählt neben Tunesien und Algerien zu den Ländern des Maghreb und ist Mitglied in der Arabischen Liga. Die Regierungsform des Landes ist eine konstitutionelle Monarchie. Der derzeitige König ist Mohammed VI. Die offizielle Sprache des Landes ist seit 1956 das Hocharabische. Die Staatsreligion ist der Islam. Von 1912 bis 1956 war Marokko französische Kolonie und die offizielle Sprache Marokkos war Französisch. Die Sprache wurde den Marokkanern auferlegt in war in allem Bereichen des öffentlichen Lebens, mit Ausnahme der Religion, präsent. Marokko ist seit 1981 Mitglied der Frankophonie. In dieser Hausarbeit möchte ich mit der Präsenz und Funktion des Französischen in Marokko nach 1956 beschäftigen. Das Französische und Arabische sind nicht nur in der grammatischen Struktur und Lexik grundverschieden, sondern die durch sie vermittelten Weltbilder sind ebenfalls völlig unterschiedlich. Deshalb werde ich mich mit der Bedeutung dieser „westlichen“ Sprache in einem islamischen Land und die damit verbundenen Konflikte auseinandersetzen. Hierzu werde ich zunächst die Einführung der französischen Sprache durch die Protektoratsmacht und die anschließende Umgang mit der Sprache anhand der Sprachpolitik, vor allem im Erziehungswesen, des unabhängigen Marokkos darstellen. Die Sprachpolitik eines Landes hat einen entscheidenden Einfluss auf die Verwendung von Sprachen, da sie unter anderem die in den Schulen zu lernendenden Fremdsprachen in Umfang und Intensität festlegt. Im Anschluss daran werde ich den Einfluss und die Funktion der französischen Sprache in den Bereichen der Wirtschaft, den Medien und der Literatur im heutigen Marokko vorstellen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Sep 19, 2008
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Pages
24
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ISBN
9783640170258
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / French
Foreign Language Study / Romance Languages (Other)
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Fächerübergreifendes, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Romanische Philologie), Veranstaltung: Syntaxmodelle und maschinelle Syntaxanalyse, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Lexikalisch-funktionale Grammatik (LFG) ist ein von Ronald M. Kaplan und Joan Bresnan um 1980 entwickeltes Grammatikmodell und zählt zu den Unifikationsgrammatiken. Die LFG stellt eine Gegenposition zu Chomskys Generativen Transformationsgrammatik dar. Ein Ziel bei der Entwicklung dieses Grammatikmodells, war es war es einen Beitrag zur Sprachlernforschung im Kindesalter zu leisten. Dieses Modell soll helfen, wichtige Unifikationen, die beim Erlernen menschlicher Sprache notwendig sind, zu erkennen. 1 In diesem Modell gibt es zwischen der syntaktischen und semantischen Ebene zusätzlich eine funktionale Ebene, in der den sprachlichen Zeichen syntaktische Funktionen zugeordnet werden. Jeder Satz wird durch zwei verschiedene syntaktische Repräsentationsebenen beschrieben. Diese beiden Ebenen werden als Konstituentenstruktur und funktionale Struktur bezeichnet und ihre Unterschiede in Aufbau, Notation und Informationsgehalt. 2 In der folgenden Arbeit sollen nun die Grundlagen der Struktur dieses Grammatikmodells vorgestellt und anhand von Beispielen aus der französischen Sprache erläutert werden. In einem weiteren Schritt werde ich dann näher auf die Darstellung von Infinitivkonstruktionen in der LFG eingehen. [...]
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