Erzählungen, Kurzprosa und Lyrik von 16 Autorinnen und Autoren aus Georgien und Deutschland, aus Berlin und Tbilisi, ausgewählt für das Berlinisi-Festival der jungen und allerneusten deutschen und georgischen Literatur im August/September 2018 in Berlin. Alle Beitragenden prägen ihre jeweiligen Literaturszenen bereits und wurden schon mit Nachwuchspreisen ausgezeichnet. „Unsere Clique traf sich bei Nikuscha zu Hause. Wir tranken, und ab und zu, wenn uns der Gesprächsstoff ausging, redeten wir über Bücher, abfällig, wie das unter uns Freunden so üblich war.“ Anina Tepnadse Texte von Zura Abashidze, Helene Bukowski, Julia Dorsch, Nini Eliashvili, David Frühauf, Marie Gamillscheg, Nika Lashkhia, Ketevan Meparidze, Titus Meyer, Rudi Nuss, Tako Poladashvili, Giorgi Shonia, Lorena Simmel, Tornike Tchelidze, Anina Tepnadse und Saskia Warzecha. Berlinisi ist ein Projekt der Lettrétage. Gefördert wird es von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Georgian National Book Center.
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Additional Information

Publisher
mikrotext
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Published on
Aug 27, 2018
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Pages
140
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ISBN
9783944543758
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Language
German
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Genres
Fiction / Anthologies (multiple authors)
Literary Collections / European / General
Poetry / Subjects & Themes / Love & Erotica
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Über 8000 Seiten

Mit einem einführenden Aufsatz zu Leben und Werk.

Zweig, zu seinen Lebzeiten einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller weltweit, wird schon früh in viele Sprachen übersetzt. Sein Werk als umfangreich zu beschreiben, grenzte an Untertreibung. Zweig ist ein Multitalent: Lyriker, Erzähler, Dramatiker und Kulturhistoriker.

Stefan Zweig ist ein ebenso wortgewaltiger wie eleganter Erzähler. Vor allem seine Prosa und Biografien ("Joseph Fouché", "Marie Antoinette") finden bis heute ein Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch viele Novellen ("Schachnovelle", "Der Amokläufer") und historisch basierten Erzählungen aus (Tolstoi, Dostojewski, Napoléon, Marie Antoinette, Freud).

Alle wichtigen Werke Zweigs finden sich in dieser Sammlung

'Wissen Sie, daß ich dadurch meine Pension verliere?'
'Ich werde sie Ihnen entschädigen.'
'Sie sind sehr deutlich ... Aber ich will noch mehr Deutlichkeit. Welche Summe haben Sie als Honorar in Aussicht genommen?'
'Zwölftausend Gulden, zahlbar auf Scheck in Amsterdam.'
Ich ... zitterte ... ich zitterte vor Zorn und ... ja auch vor Bewunderung. Alles hatte sie berechnet, die Summe und die Art der Zahlung, durch die ich zur Abreise genötigt war, sie hatte mich eingeschätzt und gekauft, ohne mich zu kennen, hatte über mich verfügt im Vorgefühl ihres Willens. Am liebsten hätte ich ihr ins Gesicht geschlagen ...
[Ausschnitt aus "Der Amokläufer"]

Auszug aus dem ausführlichen Inhaltsverzeichnis:
- Stefan Zweig - Leben und Werk
- Ungeduld des Herzens
- Brennendes Geheimnis
- Der Amokläufer
- Maria Stuart
- Sternstunden der Menschheit
- Jeremias - Eine dramatische Dichtung in neun Bildern
- Drei Dichter ihres Lebens: Casanova - Stendhal - Tolstoi
- Schachnovelle
- Drei Meister: Balzac - Dickens - Dostojewski
- Brasilien - Ein Land der Zukunft
- Der Kampf mit dem Dämon: Hölderlin - Kleist - Nietzsche
- Erstes Erlebnis - Vier Geschichten aus Kinderland
- Marie Antoinette
u.v.m.

'Wissen Sie, daß ich dadurch meine Pension verliere?'
'Ich werde sie Ihnen entschädigen.'
'Sie sind sehr deutlich ... Aber ich will noch mehr Deutlichkeit. Welche Summe haben Sie als Honorar in Aussicht genommen?'
'Zwölftausend Gulden, zahlbar auf Scheck in Amsterdam.'
Ich ... zitterte ... ich zitterte vor Zorn und ... ja auch vor Bewunderung. Alles hatte sie berechnet, die Summe und die Art der Zahlung, durch die ich zur Abreise genötigt war, sie hatte mich eingeschätzt und gekauft, ohne mich zu kennen, hatte über mich verfügt im Vorgefühl ihres Willens. Am liebsten hätte ich ihr ins Gesicht geschlagen ...
[Ausschnitt aus "Der Amokläufer"]

An sich war dieser kleine Konzertsaal, der ausschließlich der Kammermusik vorbehalten war, ein ganz unbedeutendes, unkünstlerisches Bauwerk, die frühere Reitschule des Fürsten Liechtenstein, und nur durch eine Holzverschalung völlig prunklos zu musikalischen Zwecken adaptiert. Aber er hatte die Resonanz einer alten Violine, er war den Liebhabern der Musik geheiligte Stätte, weil Chopin und Brahms, Liszt und Rubinstein darin konzertiert, weil viele der berühmten Quartette hier zum ersten Male erklungen. Und nun sollte er einem neuen Zweckbau weichen; es war unfaßbar für uns, die hier unvergeßliche Stunden erlebt. Als die letzten Takte Beethovens verklangen, vom Roséquartett herrlicher als jemals gespielt, verließ keiner seinen Platz. Wir lärmten und applaudierten, einige Frauen schluchzten vor Erregung, niemand wollte es wahrhaben, daß es ein Abschied war. Man verlöschte im Saal die Lichter, um uns zu verjagen. Keiner von den vier- oder fünfhundert der Fanatiker wich von seinem Platz. Eine halbe Stunde, eine Stunde blieben wir, als ob wir es erzwingen könnten durch unsere Gegenwart, daß der alte geheiligte Raum gerettet würde. Und wie haben wir als Studenten mit Petitionen, mit Demonstrationen, mit Aufsätzen darum gekämpft, daß Beethovens Sterbehaus nicht demoliert würde! Jedes dieser historischen Häuser in Wien war wie ein Stück Seele, das man uns aus dem Leibe riß.
[Ausschnitt aus "Die Welt von Gestern - Erinnerungen eines Europäers"]

Null Papier Verlag
www.null-papier.de

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Über 500 Werke auf 2187 Seiten

Das Marien-Leben
Sonette an Orpheus
Das Stundenbuch
Mädchenmelancholie
Duineser Elegien
Archaischer Torso Apollos
Geschichten vom lieben Gott
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
August Rodin
Russische Kunst
Thomas Manns ›Buddenbrooks‹
Jakob Wassermann – ›Der Moloch‹
Worpswede u.a.

Rainer Maria Rilke (Geboren 4.12.1875 in Prag) gilt mit seinen von der bildenden Kunst beeinflussten Versen als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne.

Er verfasste Erzählungen, einen Roman und Aufsätze zu Kunst und Kultur sowie zahlreiche Übersetzungen aus dem Französischen.
Ursprünglich von seinem Vater für die Militärlaufbahn vorgesehen, bereitete sich Rilke lieber auf das Abitur vor und studierte anschließend Literatur und Kunstgeschichte in Prag, Berlin und München. Auf ausgedehnten Reisen nach Russland – bei denen er unter anderem auch Tolstoi traf - lernte Rilke die »russische Seele« kennen. 1900 ließ er sich in der Künstlerkolonie Worpswede nieder und heirate eine Bildhauerin von der er sich aber 1902 wieder scheiden ließ. 1905 wurde er für einige Zeit der Sekretär von Rodin in Paris. Nach einem unerfreulichen Intermezzo der Zwangsrekrutierung für den 1. Weltkrieg um 1916, wurde er aus Gesundheitsgründen aus dem Militärdienst entlassen. Die Erlebnisse dort müssen für Rilke traumatisch gewesen sein, blieb doch sein Werk ab da für lange Zeit dünn.

In einer intensiven Schaffenszeit vollendete Rilke innerhalb weniger Wochen im Februar 1922 die Duineser Elegien. In unmittelbarer zeitlicher Nähe entstanden auch die beiden Teile des Gedichtzyklus Sonette an Orpheus. Beide Dichtungen zählen zu den Höhepunkten in Rilkes Werk.

Lange Zeit mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen kämpfend starb Rilke 1926 in einem Schweizer Sanatorium an Leukämie.

Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe?
Ich bin dein Krug (wenn ich zerscherbe?)
Ich bin dein Trank (wenn ich verderbe?)
Bin dein Gewand und dein Gewerbe,
mit mir verlierst du deinen Sinn.

ISBN 978-3-95418-643-3 (Kindle)
ISBN 978-3-95418-644-0 (Epub)
ISBN 978-3-95418-645-7 (PDF)

Null Papier Verlag
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