März 1744 - September 1745

Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Zu Pfingsten 1744 trat das Ehepaar Gottsched eine dreimonatige Reise an, die nach Danzig, der Geburtsstadt Luise Victorie Adelgunde Gottscheds, und Königsberg führte. Reiseanlass war der 200. Jahrestag der Gründung der Königsberger Universität, an der Gottsched seine akademische Ausbildung absolviert hatte. In den Briefen des vorliegenden Bandes nimmt der Besuch mit seinen Folgen eine vorherrschende Stellung ein. Die Briefe dokumentieren zudem die Entstehung und Rezeption von Gottscheds Schaubühne, Pläne zu einer Edition der Briefe und Werke von Gottfried Wilhelm Leibniz anlässlich seines hundertsten Geburtstages oder den mühsamen Entstehungsprozess des bildbiographischen Fortsetzungswerks, das Jakob Brucker und Johann Jakob Haid in Augsburg unter dem Titel "Bilder=sal" veröffentlichten. Etliche Schreiben enthalten politische Kommentare zum Zweiten Schlesischen Krieg, gewähren Einblicke in die literarische Auseinandersetzung mit den Schweizern Bodmer und Breitinger und zeigen Gottsched als einflussreichen und hilfsbereiten Vermittler zwischen Autoren und Verlegern.
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About the author

Detlef Döring †, Franziska Menzel, Rüdiger Otto und Michael Schlott, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.

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Additional Information

Publisher
Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Published on
Aug 8, 2016
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Pages
794
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ISBN
9783110467284
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Language
German
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Genres
Art / General
Literary Collections / Letters
Literary Criticism / European / German
Literary Criticism / Renaissance
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Dieses eBook: "Gesammelte Werke: Psychoanalytische Studien + Theoretische Schriften + Briefe (115 Titel in einem Buch)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Sigmund Freud (1856-1939) war ein österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Als Begründer der Psychoanalyse erlangte er weltweite Bekanntheit. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts; seine Theorien und Methoden werden bis heute viel diskutiert. Inhalt: Die Traumdeutung Zur Psychopathologie des Alltagslebens Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci Totem und Tabu Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse Jenseits des Lustprinzips Massenpsychologie und Ich-Analyse Das Ich und das Es Die Frage der Laienanalyse Das Unbehagen in der Kultur Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse Der Mann Moses und die monotheistische Religion Bruchstück einer Hysterie-Analyse Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten Über Psychoanalyse Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker Aus der Geschichte einer infantilen Neurose Hemmung, Symptom, Angst Die Zukunft einer Illusion Die endliche und die unendliche Analyse Traum und Telepathie Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse Der Wahn und die Träume in W. Jensens Gradiva Studien über Hysterie Nachträge über Coca Ein Traum als Beweismittel Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung Zur Auffassung der Aphasien Psychische Behandlung Über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene Zur Ätiologie der Hysterie Die Sexualität in der Ätiologie der Neurosen Die Freudsche psychoanalytische Methode Über Psychotherapie Meine Ansichten über die Rolle der Sexualität in der Ätiologie der Neurosen Zwangshandlungen und Religionsübungen Der Dichter und das Phantasieren....
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Erpenbecks Roman reiht sich in eine jahrhundertelange Tradition der literarischen Darstellung von Kriegs- und Fluchterlebnissen ein. Als pensionierter Altphilologe hat Richard, die zentrale Figur, ein besonderes Interesse daran, in Vergangenem und Gegenwärtigem Gemeinsamkeiten zu entdecken. Außerdem sucht er neue Betätigungsfelder. Die Suche führt ihn schließlich zu den afrikanischen Flüchtlingen, die sich auf dem Alexanderplatz in Berlin versammelt haben, um anonym gegen ihre Abschiebung zu protestieren. In Homers "Odyssee" glaubt er einen Schlüssel für das Verhalten dieser Männer gefunden zu haben. Man kann Richard als literarische Doppelfigur auffassen: halb sinnsuchendes Individuum, halb Symbolfigur, die versucht, zwischen verschiedenen Welten eine Brücke zu schlagen. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Flüchtlingen aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Richard nimmt Kontakt zu ihnen auf und befragt sie nach ihren Erlebnissen. Stellvertretend für viele andere werden in diesem Teil "Apoll" aus Niger, "Tristan" aus Ghana und der "Blitzeschleuderer" aus Nigeria vorgestellt. Richard unterstützt seine Schützlinge tatkräftig, kann aber nicht verhindern, dass eine ganze Reihe von ihnen abgeschoben werden. Der Text enthält sich gegenseitig durchdringende auktoriale und personale Erzählanteile. Durchgehend wird das Präsens (Präsens historicum) verwendet. Viele Passagen werden aus der Sicht Richards erzählt. Sie stehen zumTeil in der erlebten Rede und erinnern an die Erzähltechnik eines "Bewusstseinsromans". Der Roman bietet keine geschlossene, kontinuierliche Gesamthandlung, sondern besteht aus miteinander verflochtenen Einzelhandlungen oder Handlungssträngen, die in Richard gespiegelt und durch collage- oder montageartig eingeschobene Zwischenteile angereichert werden. Die jungen Afrikaner berichten als Ich-Erzähler ihre bisherigen Lebens- und Fluchtgeschichten, wobei Richard versucht, gedankliche Verbindungslinien zwischen ihrer einstigen und der neuen Umgebung bzw. ihrer und seiner eigenen Gegenwart und Vergangenheit zu ziehen. Im Unterschied zum rein fiktionalen Erzählen wird das Faktische und Dokumentarische besonders hervorgehoben. Außerdem enthält der Text eine große Bandbreite von Gebrauchstexten wie Namenlisten, Einkaufslisten, Preisangaben, Notizen, Internettexte, Lexikoneintragungen usw., die den dokumentarischen Charakter unterstreichen.
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