Planning Ahead and Falling Behind: The East German Economy in Comparison with West Germany 1936-2002

Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Für diese Untersuchung wurde dem Autor am 13. 9. 2007 der René Kuczynski-Preis für herausragende Publikationen auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialgeschichte verliehen. Der Autor definiert die Wirtschaftsleistung Ostdeutschlands im Vergleich zu Westdeutschland neu. Dazu zieht er in der wissenschaftlichen Literatur vorliegende Berechnungen und eigene Schätzungen heran. Zum einen bestimmt er die Wirtschaftsleistung für die Stichjahre 1936 und 1954 neu, um den Einfluss der Startbedingungen abschätzen zu können. Außerdem berechnet er die Produktion der Industrie und ihrer Branchen auf Basis physischer Angaben für den Zeitraum 1936-1991 sowie darauf aufbauend das gesamte Bruttoinlandsprodukt Ostdeutschlands neu. Die erzielten Ergebnisse sind innovativ und erweitern unser Wissen über Niveau und Entwicklung der Wirtschaft auf dem Gebiet der DDR. Es handelt sich um die derzeit beste, breiteste, fundierteste Berechnung der Wirtschaftsentwicklung der DDR, und zwar im Vergleich mit Westdeutschland.
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Publisher
Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Published on
Jul 7, 2014
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Pages
239
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ISBN
9783050085395
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Economic History
History / General
History / Modern / 20th Century
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Die kollektiven und antagonistischen Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern prallen auf dem industriellen Arbeitsmarkt, Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Staat, aufeinander. Im Zeitraum vom späten deutschen Kaiserreich bis zum Vorabend der Weltwirtschaftskrise forderten die Auseinandersetzungen am Arbeitsmarkt zunehmend staatliche Interventionen heraus, die die staatliche Wirtschafts- und Sozialpolitik zum dritten Akteur im Arbeitsmarktgeschehen werden ließen. Der Untersuchungszeitraum setzt mit beginnenden Regulierungen ein, die zwischen den Arbeitsmarktparteien freiwillig vereinbart wurden; und endet mit den hoch politisierten Bemühungen um für die großen gesellschaftlichen Gruppen akzeptable Bewältigungsformen der Stabilisierungskrise nach der Inflation. Die Autorin beschreibt, welche unterschiedlichen Lösungsansätze für die vergleichbar harten Belastungsproben von Weltkrieg, Demobilmachung, Inflation und Stabilisierungskrise in Deutschland und in Italien entwickelt wurden.

Mit der durchgängigen systematisch vergleichenden Perspektive und der erstmalig in einer wirtschaftshistorischen Untersuchung erprobten institutionenökonomischen Analyse des Arbeitsmarktgeschehens gelingen der Verfasserin neue Einblicke in die Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts.

Pressestimmen:
"Es handelt sich um eine gelungene systematische Überblicksdarstellung, die den neuesten Forschungsstand kompetent zusammenfasst."
Elke Viebrock, in: H-Soz-u-Kult, Februar 2007

"[Ein] guter Überblick über die Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland und Italien und ein interessanter Vergleich beider Länder."
Gerold Ambrosius in: Historische Zeitschrift, Band 286 (2008)

"Durch ihre sachkundige Studie bietet Tilly für die deutsche Leserschaft eine gelungene Darstellung der facettenreichen Strukturmerkmale der beiden industriellen Arbeitsmärkte sowie der etablierten Institutionalisierungsformen des Arbeitsmarktgeschehens."
Vito Francesco Gironda in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, 2008
Seit dem Juli 1952 bildete der Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) den rechtlichen Rahmen der europäischen Montanindustrie. In diesem Vertrag hatten die Gründerstaaten Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande der Hohen Behörde, dem Exekutivorgan der neuen Gemeinschaft, eine Reihe von Regulierungskompetenzen für die Kohle- und Stahlindustrien ihrer Länder übertragen. Wie aus den Vertragsverhandlungen hervorgeht, hatten die Mitgliedstaaten das Ziel, eine Europäische Gemeinschaft zu begründen, in deren Rahmen die Produzentenverbände und die Regierungen der Mitgliedstaaten Entscheidungen über Preis- und Marktentwicklungen koordinieren würden. Erst auf Druck des Franzosen Jean Monnet und der amerikanischen Regierung wurden ein Kartellverbot und die Fusionskontrolle in den Vertrag aufgenommen (Artikel 66). Allerdings stimmten die politisch intendierten Wirkungen der Einführung von Wettbewerbsregeln im EGKS-Vertrag nicht mit dem formellen, rechtlichen Programm des Artikels 66 überein. Vor diesem Hintergrund handelte die Hohe Behörde im Sinne des impliziten Mandats, indem sie die Rekonzentration der Ruhrstahlindustrie legitimierte und sich nicht aktiv dafür einsetzte, eine kohärente Wettbewerbspolitik zu entwickeln. Dass somit die formelle Rechtsordnung des EGKS-Vertrages zu großen Teilen nicht eingehalten wurde, führte gleichwohl nicht zum Scheitern der Integration. Die Weiterentwicklung der Europäischen Integration hing nicht in erster Linie von der Effizienz der formellen supranationalen Regeln ab. Entscheidend war und ist der politische Wille der Mitgliedstaaten zur Zusammenarbeit.
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