Go West, not East!: Blutiges Wiedersehen, Band 2

BookRix
Free sample

Der junge Nepalese Siddharta, genannt Sid, hat sich geschworen, nach erfolgreicher Flucht vor den unmenschlichen Bedingungen beim Eisenbahnbau, nie wieder einer Eisenbahnschiene zu nahe zu kommen. Doch leider kommt es anders. Natalie Baxter, die Tochter des ersten Chefingenieurs, wird entführt und als Druckmittel gegen ihren Vater eingesetzt. Sid und sein Begleiter, ein junger Comanche, können nicht anders und müssen eingreifen. Sid bleibt keine Wahl: Er muss ins Camp zurückkehren und sich der verhassten Eisenbahn stellen. Es kommt zu einem blutigen Wiedersehen.
Read more
Collapse
Loading...

Additional Information

Publisher
BookRix
Read more
Collapse
Published on
Nov 18, 2014
Read more
Collapse
Pages
118
Read more
Collapse
ISBN
9783736827981
Read more
Collapse
Read more
Collapse
Read more
Collapse
Language
German
Read more
Collapse
Genres
Fiction / Action & Adventure
Read more
Collapse
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Collapse
Read Aloud
Available on Android devices
Read more
Collapse
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Die Fortsetzung des Fantasy-Epos.

Drei Gefährten, drei Anliegen, ein Ziel: Zundaj, die Hauptstadt des Reichs. Schon in Terys geht so einiges schief. Doch die Weiterreise von dort entpuppt sich als Albtraum, in dem so manch einer seiner Gefährten sein wahres Gesicht zeigt.

Die große Stadt heißt sie dann nur widerwillig willkommen. Werden wenigstens die Magier des Ordens Nikko gewogen sein? Oder erwartet ihn dort gar eine ganz böse Überraschung?

Nach dem Abendmahl, das aus fremdartig gewürztem Fleisch mit seltsamen Beilagen bestanden hatte, war der Fürstensohn dann schnell auf sein Zimmer verschwunden. Nikko wollte es ihm zwar gleichtun, war aber noch mit seinem Essen beschäftigt.

"Seid doch nicht so ein Spielverderber, junger Zauberer", lachte Danuwil und hielt den Jungen an der Schulter fest, als dieser sich dann ebenfalls zurückziehen wollte.

"Leistet mir doch Gesellschaft, nach all den Strapazen", bat er den Novizen und schüttete beiden reichlich Wein ein. "Das ist ein guter Tropfen, wie fast alle Tropfen gut sind, hier im sonnigen Süden."

Nikko wollte zwar lieber schnell ins Bett, fühlte sich dem Adligen jedoch verpflichtet. Hatte dieser ihnen doch die Unterkunft in dieser Nacht erst möglich gemacht. Ansonsten wäre ihnen ja nichts anderes übrig geblieben, als draußen bei den Hungerleidern im Dreck zu schlafen.

"Nun gut", lächelte der junge Zauberer. "Ein Glas kann ja nicht schaden."

"Ganz genau", lachte der Edelmann.

Bald schon gesellte sich die Maid, mit der Danuwil vorhin gesprochen hatte, dazu und bezirzte den Adligen.

"Seid Ihr Euch sicher, junger Freund, dass Ihr heute ganz allein nächtigen wollt?", neckte der Edelmann den Jungen ohne ihn dabei anzuschauen. Seine Augen klebten im üppigen Ausschnitt der Dame, wo auch schon seine Finger zugange waren.

"Oh, der Kleine will allein schlafen?", tat die Dirne enttäuscht. "Was für eine Verschwendung."

"In der Tat", grinste Danuwil und knetete der Frau gierig die entblößten Brüste. "Habt Ihr nicht eine kleine Gespielin für meinen jungen Freund?"

"Aber sicher doch", lachte das Weib. "Katyla!"

Nikko hatte jetzt schon das zweite Glas Rotwein geleert, das der Adlige immer wieder bis zum Rand nachfüllte. In seiner Nervosität hatte er die geplante Zurückhaltung schnell vergessen.

"Arina?", knickste ein Fräulein höflich.

"Kümmre dich um den Kleinen da", befahl Danuwils Dirne und leckte dem Adligen dann das Ohrläppchen.

"Sehr wohl", willigte diese ein und setzte sich schamlos auf Nikkos Schoß.

Der junge Zauberer war wie gelähmt, als das junge Fräulein mit blondem Haar und grünen Augen ihm zärtlich den Kopf tätschelte. Da half nur noch ein weiteres Glas Wein, das der Junge schnell hinunterkippte. Als ihre Hand dann in seinen Schritt glitt, war noch ein Glas fällig. Erst ihre Zunge in seinem Mund ließ ihn den Wein vergessen.

"Wir sehen uns dann zum Frühstück", hörte er Danuwil nur noch lachen, als die Maid den jetzt völlig betrunkenen Novizen die Treppe hinauf hinter sich herzog.

Verschwommen schien sein Blick und torklig sein Gang. Letztlich erreichten sie ein Zimmer, wo ihm die junge Dame ein weiteres Glas reichte, das er willig entgegennahm, um sich dann zu ihr aufs Bett zu setzen. Genug Mut getankt, traute er sich nun, ihr in den Ausschnitt zu gehen. So wie er es bei Danuwil gesehen hatte.

Nachdem Nikko für einen Augenblick die Augen hatte schließen müssen, um des Drehens in seinem Kopf Herr zu werden, war die Maid nun völlig nackt und lag auf dem Bett. Mit dem Zeigefinger lockte sie, er kam. Neben ihr liegend drehte sich dann wieder alles. Er war jetzt unglaublich müde und wollte nur kurz die Augen ausruhen.

Null Papier Verlag
www.null-papier.de
©2019 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.