Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit - Sportler als Werbeträger in Social Media

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Inhaltsangabe:Einleitung: Getrieben durch den rasanten Fortschritt der Informations- und Telekommunikationstechnologie ist die heutige Gesellschaft von einer Situation geprägt, in der Informationen ubiquitär erscheinen. Eine viel diskutierte Entwicklung, die im Diskurs der Informationsflut Behandlung findet. Die Fülle an Informationen, mit denen ein Mensch in der heutigen Zeit konfrontiert wird, übersteigt jedoch bei weitem die organisch begrenzte Aufmerksamkeit, die benötigt wird, um Informationen aufzunehmen. Es entsteht daher eine Asymmetrie der Nachfrage und des Angebotes an Informationen. Der Aufmerksamkeit wird dementsprechend im modernen Wirtschafts- und Mediensystem eine tragende Rolle zugeschrieben. Durch die zunehmende Flut an Informationen in den Mittelpunkt geraten, kommt der Aufmerksamkeit im Kontext des Konzeptes der Ökonomie der Aufmerksamkeit der Status einer sowohl knappen als auch äußerst begehrten Ressource zu. Wie sich herausstellen wird, tragen auch moderne Social Media Plattformen wie Facebook, YouTube oder Twitter maßgeblich zum weiteren Anstieg des Informationspegels bei. Für Werbetreibende wird es innerhalb dieser Informationsgesellschaft immer schwieriger, die Aufmerksamkeit der Rezipienten für ihre Werbebotschaft zu gewinnen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Großteil der Konsumenten ohnehin eine negative Grundeinstellung gegenüber etwaiger Werbekonfrontationen hegt. Besonders im Internet und im TV wird Werbung von vielen Nutzern als störend empfunden. Um in der Informations- und Werbeflut nicht unterzugehen, erhoffen sich 73% der Marketingverantwortlichen die Aufmerksamkeit der Konsumenten durch den Einsatz prominenter Werbeträger generieren zu können. Jede fünfte Werbekampagne ist nach derzeitigem Stand mit einem prominenten Testimonial besetzt, welche hauptsächlich aus den Bereichen Entertainment, Musik und Sport rekrutiert werden. Prominente Testimonials wirken daher omnipräsent in der heutigen Werbelandschaft. Ein Einsatz von Sportlern als Testimonial, die über einen hohen Bekanntheitsgrad und gute Sympathiewerte innerhalb der Gesellschaft verfügen, ist daher sinnvoll. Zudem werden Attribute wie Erfolg, Leistung oder Dynamik mit ihnen assoziiert. Ein Image, welches bestenfalls auf das Produkt bzw. die Marke transferiert werden soll. Allerdings ist auch das Eintreten möglicher Risiken bei einem Einsatz des Sporttestimonials als Werbeträger nicht ausgeschlossen. Der Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit [...]
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Publisher
diplom.de
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Published on
Oct 25, 2010
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Pages
130
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ISBN
9783842806160
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Management
Social Science / Media Studies
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch erhöhte Konkurrenz sowie zunehmende Sättigungserscheinungen auf dem Markt, wird es für Unternehmen immer schwieriger, das gewünschte Kundensegment zu errei-chen. Nur das gezielte Ausrichten der Marketingstrategie verhilft dem Unternehmen, seine Marke zielgerichtet auf dem Gütermarkt zu präsentieren und somit das gewünschte Kun-densegment erfolgreich anzusprechen. Dies erweist sich aber gerade bei der Zielgruppe der Jugendlichen als oftmals sehr schwer, da sich die Jugendszene in sehr viele ver-schiedene Unterkulturen aufteilt und somit für das Marketing eine Zielgruppe darstellt, die sehr unberechenbar und kaum greifbar ist. Der heutige Jugendmarkt ist also extrem he-terogen und die Jugend als solche gibt es nicht. Jugendkulturen lassen sich deshalb we-niger durch soziodemographische Kriterien, sondern eher durch Unterschiede in der Le-bensstilistik voneinander abgrenzen. Durch die starke Fragmentierung und die Schnellle-bigkeit der Jugend liegen bisher kaum Ansätze vor, die die Jugend in ihren vielen Facet-ten, gerade auch im Hinblick auf die auf Lebensstil basierende Subkulturbildung, für das Marketing qualitativ nachvollziehbar sowie planbar macht. Zudem benötigen Unterneh-men eine gewisse Sensibilität bei der Ansprache der potentiellen Jungkunden, da sich diese noch in ihrer Entwicklung befinden und dadurch leichter zu beeinflussen sind als Erwachsene. Dieser Aspekt stellt eine Chance, jedoch auch eine größere Verantwortung für die Unternehmen dar. Während der Entwicklungsphase sind Jugendliche auf der Su-che nach der eigenen Identität und versuchen sich mit Hilfe von Produkten zu definieren, positionieren und abzugrenzen. Häufig steht die Bestimmung der eigenen Identität in star-ker Korrelation zu dem Konsumverhalten der Jugendlichen. Wer maßgeschneiderte Pro-dukte und Leistungen für Jugendliche anbieten möchte, sollte dementsprechend über deren Wünsche und Bedürfnisse Bescheid wissen. Ein Wissen, welches sich lohnen könnte: Belaufen sich die jährlichen Ausgaben der 13- bis 19-Jährigen in Deutschland laut der Studie „BRAVO Faktor Märkte“ doch auf etwa 20,7 Milliarden Euro. Durch dieses enorme Potential wird klar, dass Jugendliche wichtige Kunden für die meisten Unterneh-mungen darstellen. Die gewaltige Kaufkraft der jungen Kunden ist allerdings nur ein att-raktiver Punkt für Unternehmen.
Getrieben durch den rasanten Fortschritt der Informations- und Telekommunikationstechnologie ist die heutige Gesellschaft von einer Situation gepr„gt, in der Informationen ubiquit„r erscheinen. Die Informationsflle, mit der ein Mensch heutzutage konfrontiert wird, bersteigt jedoch bei Weitem seine organisch begrenzte Aufmerksamkeitsspanne. Somit entsteht eine Asymmetrie zwischen Informationsnachfrage und -angebot. Die Aufmerksamkeit erh„lt zudem den Status einer sowohl knappen als auch „uáerst begehrten Ressource. Wie sich herausstellen wird, tragen moderne Social Media Plattformen wie Facebook, YouTube oder Twitter maágeblich zum weiteren Anstieg des Informationspegels bei. Fr Werbetreibende wird es immer schwieriger, die Aufmerksamkeit der Rezipienten fr ihre Werbebotschaft zu gewinnen. Erschwerend kommt hinzu, dass der Groáteil der Konsumenten eine ohnehin negative Grundeinstellung gegenber Werbung hegt. Besonders im Internet und TV wird Werbung von vielen Nutzern als st”rend empfunden. Um in der Informations- und Werbeflut nicht unterzugehen, erhoffen sich 73% der Marketingverantwortlichen die Aufmerksamkeit der Konsumenten durch den Einsatz prominenter Werbetr„ger aus den Bereichen Entertainment, Musik und Sport generieren zu k”nnen. Der Einsatz von Sportlern als Testimonial ist deshalb sinnvoll, weil diese ber einen hohen Bekanntheitsgrad und gute Sympathiewerte innerhalb der Gesellschaft verfgen. Ihnen werden auáerdem Attribute wie Erfolg, Leistung und Dynamik zugeschrieben - ein Image, das der Konsument auf das Produkt bzw. die Marke bertragen soll.
Versicherungen sind ein Finanzinstrument, nicht mehr und nicht weniger. Dieses Finanzinstrument spielt eine entscheidende Rolle bei der persönlichen und der geschäftlichen Finanzplanung. Im persönlichen Bereich übersteigen die Beträge, die eine Einzelperson im Laufe ihres Lebens für Versicherungen ausgibt, alle anderen Ausgaben, ein schließlich derer beim Kauf eines Hauses. Jeder diese Aussage betreffende Zweifel kann durch Aufaddieren der jährlichen Prämienzahlungen für Lebensversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Sozialver sicherung, private Rentenversicherung, Keogh Plan, Kfz-Versicherung, Hausbesitzer- oder Mieterversicherung, Berufshaftpflicht- und Globalhaft pflichtversicherung beseitigt werden. Einzelpersonen machen diese Ausgaben jedoch gewöhnlich ohne hinreichende Kenntnis der erworbenen Versiche rungsdienstleistung. Die gleiche Situation herrscht im wesentlichen in der Geschäftswelt vor. In den meisten Fällen übersteigen die Beiträge zu den verschiedenen Versiche rungen andere geschäftliche Betriebsausgaben. Die Beiträge zu den freiwil 45 Cent pro Dollar Gehalt ligen Sozialleistungen werden in den USA auf 30 bis eines Beschäftigten geschätzt. Wenn man diese Ausgaben zu den Kosten anderer geschäftsbedingter Ausgaben, wie der Berufsunfallversicherung, durch Versicherungen finanzierte Kauf-/Verkaufsvereinbarungen, Schlüs selpersonenversicherung, Unternehmenssachversicherung, Untemehmens haftpflichtversicherung und andere Sonderversicherungen für Unternehmen, hinzufügt, so können die Gesamtkosten überwältigend sein. Und die Ent scheidungen über den Abschluß von Unternehmensversicherungen werden erstaunlicherweise oft ohne hinreichende Grundkenntnisse über die ver schiedenen erhältlichen Versicherungsdienstleistungen getroffen.
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