Die Akte Matthias K.

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Als ich in einem kleinen Bericht über Matthias K. las, der beschuldigt wurde, eine Bank überfallen und zwei Menschen erschossen zu haben, ohne vorher jemals mit dem Gesetz in Konflikt gekommen zu sein, machte ich es mir zur Aufgabe, den Hintergründen dieser Tat nachzugehen. Der kurze Artikel gab keine Einzelheiten preis, aber es interessierte mich. Vielleicht gerade deshalb. Ich musste wissen, wie, und vor allem warum, es dazu gekommen war. Nach einigen Wochen Korrespondenz und Besuchen in der Haftanstalt war Matthias K. bereit, mir alles zu erzählen. Dies ist also die Geschichte eines Lebens, das in gewisser Weise nicht selbstbestimmt war, in dem man ganz einfach den Eindruck bekam, es musste so weit kommen, irgendwann. Die Weichen waren gestellt und es gab keinen Ausweg, auch wenn das die beteiligten Personen noch nicht wussten.

Nur kurze Zeit zum Einführungspreis!

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Publisher
BookRix
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Published on
Mar 15, 2019
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Pages
244
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ISBN
9783743858091
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Language
German
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Genres
Fiction / General
Fiction / Mystery & Detective / Cozy / General
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Leopold Weber kommt als junger Mann rein zufällig auf den Oberhof. Eigentlich nur, um ein wenig Geld zu verdienen. Dass sich dort sein Leben für immer verändern könnte, damit rechnet er nicht. Schon gar nicht damit, dass er sich hoffnungslos verliebt.

Eine Liebe, die ihm nicht vergönnt sein wird, weil sie nur für kurze Zeit Teil seines Selbst wird. Denn ausleben und erleben darf er sie nicht. Dennoch werden diese wenigen Jahre, die er dort, an jenem Ort, erlebt, sein ganzes Leben beeinflussen wie nie etwas anderes, das er zuvor oder danach jemals erlebt hat.

Viele Jahre gehen ins Land – Jahre, in denen er versucht, diese eine bedeutungsvolle Begegnung, die ihn so sehr geprägt hat, zu vergessen. Oder zumindest zu verarbeiten, zu verstehen. Jahre, in denen er versucht, mit den Erinnerungen zu leben. Doch es gelingt ihm schlichtweg nicht.

In den letzten Wochen seines Lebens versucht er nun, all das, was ihn so lange und intensiv beschäftigt hat, erneut aufzuarbeiten. Die Erinnerungen an eine bessere Zeit, Erlebnisse, die seinen Weg bestimmt haben, sind einfach zu tief in sein Gedächtnis eingebrannt. Die Liebe, die er nie hat leben dürfen, kann er nicht mehr zurückholen. Und doch hat sie ihn stets begleitet. Er will sie noch einmal erfahren, diese Gefühle – indem er sich an sie erinnert, dort, wo alles begonnen hat. Alles ist vergänglich, aber träumen, das kann er. Und eines wird ihm ganz bewusst: Man kann sich den Tod nicht aussuchen. Das Leben ... allerdings auch nicht.

Es war ein paar Wochen vor Weihnachten. Der Christkindlmarkt war voll in Gang. Es roch nach Kerzen, Zimtsternen, Räucherstäbchen und Jägertee. Der Weihnachtsbaum am Marienplatz strahlte in allen Farben. Ein Chor sang Weihnachtslieder. Die Heilsarmee sammelte und ließ ihr Glöckchen klingen. Die Luft war kalt. Sehr kalt. Der Schnee knirschte unter den Schuhen. In dieser anheimelnden Stille wurde in der Viscardigasse ein Toter gefunden. Steif gefroren lag er gegen die Hauswand gelehnt. Erschossen. Bekleidet nur in Hemd und Hose, ohne Jacke oder Mantel. Niemand hatte bemerkt, dass er dort hingelegt worden war. Sehr schnell stellte sich heraus, dass er ein Bauunternehmer war, der hauptsächlich alte Wohnungen saniert und teuer verkauft hatte. Ein einträgliches Geschäft, in dem man sich nicht nur Freunde machte. Nicht nur in München. Gab es da einen Zusammenhang mit seinem vorzeitigen Tod? Wollte sich jemand rächen? Niemand in seinem Umfeld schien sehr viel über ihn zu wissen – oder nicht wissen zu wollen. Er war nicht sehr kontaktfreudig. Kommissar Wengler musste langsam herausfinden, was der Tote eigentlich getan und wie er gelebt hat und was letztlich dazu geführt hat, dass man ihn auf diese Art beseitigt hatte. Eigentlich wollte er Weihnachten bei seiner Cousine in Aschau verbringen und nicht in München einen Mörder suchen. Er freute sich schon auf die Weihnachtsgans, die das ganze Jahr extra für diesen Anlass gemästet wurde. Das gab ihm nicht viel Zeit, den Fall zu lösen, noch dazu, da niemand sonderlich gewillt war, ihm hilfreich Auskunft zu geben.

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