Das Buch „99 und 1: Das Gleichnis“ ist eine kühne und tiefgründige theologische Reflexion, die eine Rückkehr zum ursprünglichen, evangelischen Wesen des Christentums vorschlägt. Warum wird der moderne Glaube so oft zu einer Religion der Angst statt der Liebe? Indem der Autor zwei zentrale Gleichnisse – das vom verlorenen Schaf und das vom verlorenen Sohn – als unerwarteten Schlüssel zum Verständnis der gesamten Bibel verwendet, erforscht er die tiefsten Geheimnisse des Glaubens. Dieses Werk räumt den Weg von historischen Überlagerungen und juristischem Denken frei, hin zum Bild Gottes als eines liebenden Vaters. Es ist eine Landkarte für die Heimkehr: von der Sünde als Schuld – zur Tragödie der verlorenen Kindschaft; vom toten Buchstaben – zum lebendigen Geist. Das Buch richtet sich an einen breiten Leserkreis, der ehrliche Antworten auf schwierige Glaubensfragen sucht.
Metropolit Volodymyr (Chayka) ist ein Hierarch der Kirche von Kyïv in Deutschland, Theologe und Seelsorger. Als Gründer und Rektor der Ukrainischen Theologischen Akademie in Köln verbindet er tiefes Wissen der östlichen patristischen Tradition mit einer Offenheit für den Dialog mit dem zeitgenössischen europäischen Denken.
Dimitri Furman ist Karikaturist, Schnellzeichner und Illustrator. Seit 1998 arbeitet er als Freelancer im Bereich der neuen Medien und Kunst und hat die Illustrationen für dieses Buch geschaffen.