Das politische System Bosnien und Herzegowinas: Herausforderungen zwischen Dayton-Friedensabkommen und EU-Annäherung

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Das politische System Bosnien und Herzegowinas spiegelt das Ergebnis des Krieges von 1992 bis 1995 wider. Die Verfassungspraxis seit den 1990er Jahren hat Konflikte und Institutionen verfestigt. Ansätze für eine Verfassungsreform sind mehrfach gescheitert. Auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft muss Bosnien und Herzegowina individuelle Bürgerrechte und die Gruppenrechte der drei konstituierenden Völker (Bosniaken, Kroaten, Serben) den europäischen Normen anpassen. Inwieweit dies im engen Rahmen des Friedensabkommens von Dayton-Paris gelingen kann, wird anhand der Verfassung, den Institutionen, Parteien, der Rolle der Internationalen Gemeinschaft und der Medien und Zivilgesellschaft von den AutorInnen diskutiert.
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About the author

Tobias Flessenkemper ist Politikwissenschaftler am Centre international de formation européenne (CIFE) in Nizza und Lehrbeauftragter der Universität zu Köln.
Dr. Nicolas Moll arbeitet als freier Historiker zur politischen Geschichte Europas im 20. und 21. Jahrhundert. Er lebt seit 2007 in Bosnien und Herzegowina.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Feb 22, 2018
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Pages
308
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ISBN
9783531190846
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Best For
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Language
German
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Genres
Political Science / Comparative Politics
Political Science / General
Political Science / History & Theory
Political Science / International Relations / General
Political Science / World / European
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fakultät für Staatswissenschaften), Veranstaltung: Strategischer Wandel bei der Suche nach einer Regelung des Kurdenproblems seit 1991, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden in der Türkei. Der Kampf war zu beginn noch ein Kampf um Autonomie oder um einen eigenen kurdischen Nationalstaat. Natürlich war es auch immer ein Ziel die Diskriminierung und Leugnung der kurdischen Bevölkerung zu stoppen. Gerade seit den 70er und mit dem Aufkommen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), war das Bestreben nach einem kurdischen Nationalstaat zu einem gewaltsamen Konflikt geworden. Die PKK orientierte sich hierbei ideologisch am Sozialismus und stand somit konträr zum westlichen Liberalismus, dem sich die Türkei angeschlossen hatte. Abdullah Öcalan, der ideologische und politische Anführer der PKK, entwickelte immer wieder neue Theorien zum Erreichen des ausgegebenen Zieles. In den 90er Jahren wechselte die Stimmung jedoch. Noch vor der Festnahme Öcalans durch türkische Sicherheitskräfte, bekannte sich eben dieser zu einem Verbleib der Kurden innerhalb der Grenzen der Türkei. Diese Forderung wurde jedoch an die Bedingung einer Demokratisierung der Türkei geknüpft und Öcalan entwickelte die Theorie der radikalen Demokratie. Erstmals erwähnte er diese in einem, im Jahr 2000 auf deutsch veröffentlichten Buch „Zur Lösung der kurdischen Frage“ als Verteidigungsschrift bei seiner Anklage. Dieses Buch bildet das Fundament seiner Theorie zur Radikal Demokratie. Seine weiteren Fortführungen sind allerdings noch nicht auf deutscher oder englischer Sprache verfügbar, weshalb sich in dieser Arbeit auf Sekundärliteratur bezogen werden wird. Die Theorie der Radikalen Demokratie besteht dabei im Wesentlichen aus drei Punkten. So kann man diese aufteilen in die Demokratisierung des Staates, die demokratische Konföderation sowie die demokratische Autonomie. Dieser Hausarbeit soll daher im ersten Schritt die Modelle der Konföderation und der Autonomie im Allgemeinen darstellen. Hierfür soll auf Werke von Murray Bookchin, sowie Thomas Sempf, für eine juristische Sichtweise der Konföderation, zurückgegriffen werden um einen ersten allgemeinen Überblick über die Konzepte zu erhalten.
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