Mentalformen und Psychogone: Über Beobachtungen und Praktiken mit Psychogonen

BookRix

Psychogone (Gestalt gewordene Gedankenkräfte) sind für die Parapsychologie, Religionen, Magie und Mystik von zentraler Bedeutung. Die Zusammenhänge der Auffassungen unterschiedlicher Ideologien sind den wenigsten bewusst. Die Uneinheitlichkeit der Sprachgebarung auf religiös-esoterischem Gebiet zeigt sich im Phänomengebiet um die Psychogone besonders stark. Der Begriff "Psychogon" als Bezeichnung für das grundlegende Phänomen ist nur wenigen bekannt und stammt aus der Parapsychologie. Stattdessen werden Bezeichnungen für spezialisierte Beobachtungen und Anwendungen häufig verwendet. Die Tatsache, dass es sich in allen diesen Fällen um ein und dasselbe Phänomen in unterschiedlichen Varianten und Betrachtungsweisen handelt, wird in der Regel kaum wahrgenommen. Dies führt zu einer Zersplitterung der Forschung, verhindert Grundlagentheorien und führt zu unnötigen Disputen. In dem vorliegenden Kurzbuch wird auf die unterschiedlichen Begriffe und Handhabungsweisen eingegangen, in dem Versuch das Einheitliche und die Grundmechanismen klarzustellen.
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Publisher
BookRix
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Published on
Oct 14, 2016
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Pages
52
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ISBN
9783739672441
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Language
German
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Genres
Body, Mind & Spirit / General
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Die Idee der Reinkarnationslehre sollte sich nicht in einem intellektuellen Gedankenspiel erschöpfen. Reinkarnation "Ja oder nein" in ein inneres lexikalisches Wissen einzuordnen, ist so wie ein schönes Schmuckstück in eine Lade zu legen, es als Besitzvermehrung zu betrachten und nicht mehr anzusehen. Die Idee einer Reinkarnation zu übernehmen gibt uns viel mehr als eine intellektuelle Bereicherung. Es fordert von uns das Leben danach auszurichten. Zunächst hebt es unseren inneren Wert. Es vermittelt uns Achtung und Hochschätzung gegenüber unseren Mitmenschen und uns selbst. Wir sind keine Wegwerfware, wie es der Materialismus uns glauben lässt. Nein, Zeitenwanderer sind wir, die Weisheit ausstrahlen und etwas zu erzählen wissen – zumindest jener unvergängliche Kern in uns, der die Erinnerungen über die Vergangenheit und über all die Erfahrungen und das Wissen vergangener Leben bewahrt. Dieser unvergängliche Kern ist für uns nicht bedeutungslos, nur deshalb, weil er uns im gegenwärtigen Leben nicht zugänglich zu sein scheint. Dieses innere Wissen ist uns zugänglich, wenngleich in einer sehr subtilen Weise. Wann immer wir uns ratsuchend nach innen wenden, wird uns ein intuitives Wissen vermittelt, das uns ganz klar sagt, was zu tun sei. Allerdings kann es sein, dass uns dieser Rat, dieses Wissen nicht zusagt, da es uns unbequem ist. Es kann sein, dass wir uns nach "außen" wenden, an Helfer, und der Rat dennoch aus unserer innersten Tiefe kommt – es spielt keine Rolle, der Rat kommt. Ich bringe aus eigener Erfahrung hierzu folgendes Gedicht.Der Rat(Frage an die jenseitigen Helfer) "Helft, ich brauche euren Rat",so schallt mein Ruf hinauf in Himmels Höhn.Es bleibt nicht ungehört mein Ruf;wartend schon steh'n hohe Geister,ich fühl es klar, um mich im Kreis,lauschend meinem Begehren. "Was soll ich tun, frag ich.Was hab' ich falsch gemacht?"Doch Stille herrscht!Noch mal stell ich meine Frage."Lausch in die Stille", hör ich,"in dir ist schon die Antwort,du brauchst nicht unseren Rat." Widerwillig wende ich mich ab.Das innere Wissen war mir nicht recht.Ich hoffte mich zu irren, deshalb der Ruf,was ich wünschte, wollt ich hören,und nicht was meine innere Stimme sagte.(A. Ballabene)
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