Gesammelte kleine philosophische Schriften: Band 5

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Dec 31, 1736
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Wirtschaftswissenschaften), Veranstaltung: Asien-Pazifik-Kolloquium, 45 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Malaysia ist ein islamischer Staat, der wie viele islamische oder islamisch geprägte Staaten in Südostasien eher in Vergessenheit geraten ist. Die Kernländer des Islam auf der und um die arabische Halbinsel halten das Öffentliche Interesse an ihren Entwicklungen wach, so dass in Europa meist nur unter dem Stichwort der „Tigerstaaten“ von Malaysia, Indonesien und den Philippinen berichtet wird. „Despite efforts by individual scholars an institutions in both the islamic world and in Western Europe and North America, the equation of Islam with the Middle East and with violence, backwardness, injustice, and being ́anti-West` still dominate Western views of Islam and Muslim countries. [...] Despite having the world's most populous Muslim country (Indonesia, with about 200 million Muslims) and about a quarter of the world's total Muslim population, Southeast Asia is rarely seen as Muslim.“ Natürlich ist diese „Vernachlässigung“ der südostasiatischen Staaten nicht als andauernde Tendenz in den Politik-, Islam- und Wirtschaftswissenschaften auszumachen, da es selbstverständlich Institute und Wissenschaftler gibt, die sich intensiv mit diesem Raum beschäftigen. Der Tenor, dass Islam einzig eng mit dem Nahen Osten verbunden wird, ist aber in der Öffentlichkeit noch weit verbreitet. Malaysia ist von den Staaten Südostasiens in so fern von Bedeutung, als es seit etwa 1981 versucht, den Islam in seine Wirtschaftspolitik einzubinden und sich in neuerer Zeit als Musterstaat für eine erfolgreiche islamische Wirtschaftsentwicklungspolitik in der islamischen Welt darstellen will. Die Frage, ob die malaysische Wirtschaft tatsächlich in dem Maße islamisch ist, dass sich die Möglichkeit eröffnet, Malaysia als Vorbild für die wirtschaftliche Entwicklung der islamischen Welt herangezogen werden kann, ist der Kern der vorliegenden Arbeit. Ich möchte dabei nach einer kurzen einleitenden Information über Malaysia besonders auf die verschiedenen wirtschaftspolitischen Ansätze seit 1970 eingehen, die sich in den Schlagworten der New Economic Policy (NEP), der National Development Policy (NDP) und der National Vision Policy (NVP) manifestieren. Zum Schluss habe ich einige der strikten islamischen Elemente der malaysischen Wirtschaft herausgestellt und will abschließend eine kurze Definition der durchaus interessanten und erst 2004 entwickelten Idee eines zivilisierten Islam (Islam Hadhari) als Mittel zur Islamisierung der malaysischen Wirtschaft geben.
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 8 Punkte, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit gibt einen Überblick vom Aufkeimen des deutschen Nationalsozialismus an über Staat und Verwaltung in der NS-Zeit. Besondere Betrachtung findet das Führerprinzip und die Stellung des Führers. Selbst über 70 Jahre nach dem Ende des dunkelsten Kapitels der neueren deutschen Geschichte scheint die Zeit des Nationalsozialismus noch immer eine gewisse Faszination in – zum Teil sogar noch wachsenden – Teilen der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland auszuüben. Denn nicht nur innerhalb der mit einer Anzahl von etwa 24.000 Personen organisierten Rechtsextremismusszene sondern vielmehr insbesondere im Bereich des allgemeinen Bürgertums scheint ein entsprechendes Gedankengut offenbar immer noch weit verbreitet zu sein, welches sich aktuell zum einen durch den starken Zulauf der am 19.10.2014 gegründeten sog. Pegida-Organisation zeigt und zum anderen insbesondere durch das erfolgreiche Abscheiden der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24.09.2017 zum Ausdruck kommt. Offenbar ist trotz des allgemeinen Wohlstandes in Zeiten der fortschreitenden Europäisierung und Globalisierung sowie in Ansehung der aktuellen Flüchtlingsproblematik auch weiterhin der innere Wunsch nach nationaler, wirtschaftlicher und religiöser Identität und Abgrenzung vorhanden bzw. selbst in den Köpfen der Nachkriegsgerenartionen tief verwurzelt und auch weiterhin in unmittelbarem Zusammenhang mit einem ausgeprägten Personenkult um Adolf Hitler, der als Gründer der „Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei“ (NSDAP) und „Führer und Reichskanzler“ die zentrale Person des sog. „Dritten Reiches“, mithin die oberste politische und staatliche Hirarchiestufe darstellte, steht. Dieses umso mehr, als dass das gesamte politische und gesellschaftliche Leben in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft fast ausschließlich durch die Person Adolf Hitler gelenkt und geprägt sowie dessen Stellung im NS-Staat ausschlaggebend auch für den geschichtlichen Verlauf und für das allgemeine Verständnis dieser Zeit, welche unser heutiges Leben, besonders in Anbetracht der vorgenannten aktuellen Problematiken noch immer maßgeblich zu beeinflussen scheint, war. Vor diesem Hintergrund ist auch heute noch, vor allem in der aktuellen, turbulenten Zeit – möglichst als abschreckendes Beispiel – ein grundsätzliches Erinnern hieran von entscheidender Bedeutung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Ägypten von osmanischer Provinz zum modernen Nationalstaat, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Revolutionen waren maßgeblich für das Bild des modernen Vorderen Orients verantwortlich. So stützen sich aktuell beispielsweise die politischen Systeme Libyens, Syriens und Ägyptens noch immer auf die militärisch geschaffene Neuordnung ihrer Gesellschaften. Die Initialzündung für diese Entwicklung war wohl die ägyptische Revolution von 1952, da es durch sie erstmals gelang, den Einfluss der europäischen Kolonialmächte erfolgreich und dauerhaft zurückzudrängen. Der charismatische Führer der revoltierenden Freien Offiziere, Oberst Gamal Abdel Nasser, war der so genannte „Spiritus Rector“ dieses Umsturzes und wird bis heute noch von vielen Arabern als Idol der Befreiung von der Fremdherrschaft angesehen. Dabei wird die Tatsache, dass sich sein Regime nur mit teilweise brutaler Unterdrückung der politischen Opposition am Leben halten konnte gerne übersehen. Die Revolution in Ägypten von 1952 führte zu einer schlagartigen Veränderung der politischen Situation im Nahen Osten und war gleichzeitig Ausdruck einer ganzen Generation. Die maßgebliche Kraft der Revolution war die Organisation der Freien Offiziere, die mit ihrem geistigen Führer, dem Oberst Gamal Abdel Nasser, Vorbild für viele weitere Revolutionen in der arabische Welt sein sollten. Welche Ziele verfolgten diese jungen Offiziere, die später mit der Theorie des positiven Neutralismus und der Gründung der Blockfreien Staaten einen Kontrapunkt zum Ost-West- Gegensatz des Kalten Krieges bilden würden? Wie sicherten sie ihre Macht in einem Staat, der eigentlich nur um den Nil herum bevölkert war und dessen Politik über lange Zeit maßgeblich von Frankreich und England gesteuert wurde? Konnten die Freien Offiziere ihre Erwartungen erfüllen, ein unabhängiges Ägypten zu schaffen, dessen Politik und Verwaltung nicht korrupt war? Ist der von verschiedenen Seiten erhobene Vorwurf, die Freien Offiziere hätten gar keine ideologische Idee gehabt, als sie 1952 den Staat und den König stürzten richtig? Diesen Fragen möchte ich in der vorliegenden Hausarbeit nachgehen und möchte versuchen, mit Bezug auf die vorrevolutionäre Vergangenheit der Freien Offiziere herauszufinden, wo die Ursprünge deren innen- und außenpolitischen Handelns lagen und wie sie ihre Macht intern sicherten.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der ideologischen Entwicklung der ägyptischen Muslimbruderschaft. Die Kernfrage der Arbeit ist, ob es die Muslimbruderschaft in ihrem programmatischen Diskurs geschafft hat, ihre Ideologie in dem Maße zu de-radikalisieren, dass sie damit ein maßgeblicher Akteur in der ägyptischen Politik werden und eine zukünftige Demokratisierung mittragen kann. Die Muslimbruderschaft ist aufgrund ihrer Vergangenheit und ihrer breiten Verankerung in der ägyptischen Gesellschaft die wichtigste Organisation des politischen Islam in der islamischen Welt. Man wird ihr deshalb im Rahmen künftiger Policy-Prozesse eine entsprechende Bedeutung anerkennen müssen. Wichtig für den Umgang mit der Muslimbruderschaft ist besonders die Tatsache, dass diese sich nach längeren internen Auseinandersetzungen dafür entschieden hat, eine Partei zu gründen. Diese Partei ist Ausdruck der Anpassung der Ideologie der Muslimbruderschaft an die Realpolitik. Die programmatische Rolle der Muslimbruderschaft in der Ideologisierung des so genannten Islamismus wirkt in die vorliegende Arbeit hinein. So ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass die Theorien des Gründers der Bruderschaft Hassan Al-Banna (1906 1949) über den islamischen Staat einen utopischen Charakter beinhalten. Ebenso verhält sich dies im Falle des Muslimbruders Sayyid Qutb (1906 1966) und seiner Ideologie, der den islamischen Staat in radikaler Weise von der realen Welt abgrenzt und die Ignoranz (Jahiliyya) der gesamten Welt anklagt. Er fordert, dass diese Jahiliyya bekämpft werden müsse, um letztlich eine perfekte idealisierte gläubige Gemeinschaft zu erschaffen, die sich der Herrschaft und der Souveränität Gottes in all ihren Handlungen unterwirft. Dieser utopische Gedanke findet sich auch bei dem Pakistaner Abu al Ala Maududi (1903 1979) wider. Die Muslimbruderschaft hat sich und das ist die Kernaussage der vorliegenden Arbeit von der idealisierten und in Teilen auch aggressiven Theorie QuÔbs vom islamischen Staat entfernt und die Gedanken Hassan Al-Bannas an die derzeitigen realen Lebensverhältnisse der ägyptischen Gesellschaft angepasst. Dieser inhaltliche Wandlungsprozess hat sich zum einen in der direkten ideologischen Auseinandersetzung mit Qutb und zum anderen durch den organisatorischen und programmatischen Konflikt zwischen der jungen Generation (seit den 1970er Jahren Mitglieder der Bruderschaft) und der älteren Generation [...]
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