„We’re Not Invincible“ entstand in Zusammenarbeit mit Medics Against Violence, einer in Schottland ansässigen Wohltätigkeitsorganisation, die sich auf medizinisch geleitete Programme spezialisiert hat, die junge Menschen und medizinisches Fachpersonal über die Folgen von Gewalt und häuslicher Gewalt aufklären, sowie mit der Glasgow School of Art und der University of Glasgow.
Traumaverletzungen sind ein weltweites Problem, wobei traumatische Gesichtsverletzungen besonders gefährlich sind – im Gesichtsbereich befinden sich eine größere Konzentration von Nerven und Blutgefäßen, und dünne Gesichtsknochen neigen eher zu Frakturen. Diese Verletzungen betreffen überproportional häufig heranwachsende Jungen in benachteiligten Gemeinden und stehen oft im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch und zwischenmenschlicher Gewalt. Trotz der erheblichen physischen, psychischen und finanziellen Kosten, die diese Verletzungen mit sich bringen, werden sie in der Gesundheitserziehung gefährdeter Jugendlicher nach wie vor zu wenig berücksichtigt. Darüber hinaus halten sich Jugendliche oft für unbesiegbar, eine Perspektive, die durch unrepräsentative mediale Darstellungen von Action, Gewalt und der Genesung von Verletzungen noch verstärkt wird. Ziel dieser Anwendung ist es, jugendlichen Zielgruppen eine zugängliche und interaktive Ressource bereitzustellen, die das Bewusstsein für die Schwere traumatischer Gesichtsverletzungen schärft und von damit verbundener Gewalt und dem Glauben an die Unbesiegbarkeit abrät.
Aktualisiert am
22.10.2025