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Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 2,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Risikomanagement im Bereich der Produkthaftung/-sicherheit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Vorstand hat die Pflicht, die Aktiengesellschaft im Einklang und in Übereinstimmung mit dem geltenden Recht zu führen. Damit ist der Vorstand verpflichtet, sich selbst rechtstreu zu verhalten und durch organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass das Unternehmen und die Mitarbeiter Satzung und Rechtsordnung beachten. Im Falle einer mit der Warenherstellung befassten juristischen Person hat der Vorstand durch die ordnungsgemäße Erfüllung seiner Organisationspflichten dafür zu sorgen, dass das Risiko von Produktfehlern minimiert wird. Das einzelne Vorstandsmitglied hat in seinem Aufgabenbereich die Verantwortung für seine persönliche Einflussnahme auf die Gefahrenabwehr bzw. -steuerung gegenüber Dritten zu tragen. Diese Verantwortung begründet eine persönliche Haftung des Vorstands-mitgliedes bei Verletzung seiner Organisationspflichten und liegt in den Produkthaftungsfällen besonders nahe. Nach dem BGH verkörpert eine gesellschaftsinterne Organisationspflicht des Vorstandsmitgliedes eine Verhaltenspflicht i.S.d. § 823 I BGB, wenn es sich um den Schutz der dort genannten Rechtsgüter vor einer vom Produkt ausgehenden Gefahr handelt. Zur Bestimmung dieser gesellschaftsexternen Organisationspflichten nach § 823 I BGB sind die gesellschaftsinternen Organisationspflichten herangezogen worden. Bei betriebswirtschaftlicher Betrachtungsweise kann die deliktische Produzentenhaftung zu einem Kostenfaktor abgestuft werden, den es durch finanztechnische Instrumente zu bewältigen gilt. Die konsequente Stärkung des Verbraucherschutzes durch die Rechtsprechung unterstützt mittelbar die Herabstufung der deliktischen Produzentenhaftung zu einer Art „Betriebsrisiko“. Die zeitgleiche Aktivierung der persönlichen strafrechtlichen Verantwortung der Vorstandsmitglieder füllt die entstandene Lücke des Präventivschutzes. Diese Kombination aus deliktischer und strafrechtlicher Produkthaftung maximiert den Verbraucherschutz. Zur Vermeidung der Produkthaftung haben die Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft ihre Organisationspflichten ordnungsgemäß zu erfüllen und damit ihren Beitrag zur Minimierung des Risikos von Produktfehlern zu leisten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Rechtsfragen der GmbH, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) wird durch den Abschluss des Gesellschaftsvertrages gemäß § 2 I GmbHG errichtet und entsteht als Rechtsfolge der Eintragung in das Handelsregister gemäß § 11 I GmbHG. Die Gründung der GmbH erfolgt regelmäßig in mehreren Schritten. Die Vorgründungsgesellschaft stellt die Phase des Zusammenschlusses der Gesellschafter zu einer BGB-Gesellschaft oder offenen Handelsgesellschaft dar. Ihr Zweck ist der Abschluss des Gesellschaftsvertrages. Die Vor-GmbH entsteht durch den Abschluss des Gesellschaftsvertrages gemäß § 2 I GmbHG. Ihr Zweck ist die Herbeiführung der Eintragung der GmbH. Nur bei ordnungsgemäßer Errichtung und Anmeldung gemäß § 9c GmbH wird die GmbH in das Handelsregister eingetragen. Im Gründungsstadium wird von einer beschränkten Teilnahme der GmbH-Vorläufer am Geschäftsverkehr ausgegangen. Die wirtschaftliche Teilnahme zieht zwangsläufig haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich. Da für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gegenüber den Gläubigern noch keine Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen gemäß § 13 II GmbHG stattfindet, müssen die Gläubiger- und Gesellschafterinteressen anderweitig geschützt werden. Gegenstand der vorliegenden Arbeit soll die Differenzhaftung der Gesellschafter als Teil der Haftungsverhältnisse in der Vor-GmbH sein.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Master-Seminar: Rechtsfragen des Risikomanagements, Sprache: Deutsch, Abstract: In der bankrechtlichen Praxis wird zwischen den Geschäftsbereichen Commercial Banking und Investment Banking differenziert. Die vorliegende Seminararbeit zeigt die Geschäftsarten auf, die dem Investment Banking zuzuordnen sind und richtet den Blick auf die Anforderungen an das Risikomanagement der im Investment Banking tätigen Kreditinstitute. Gemäß § 1 I Kreditwesengesetz (KWG) sind Kreditinstitute Unternehmen, die Bankgeschäfte gewerbsmäßig oder in einem Umfang betreiben, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Als Grundlage dienen die gesellschaftsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement der Unternehmen. Die Aufsicht der Kreditinstitute wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemäß § 6 I KWG ausgeübt. Die Deutsche Bundesbank hat gemäß § 7 II KWG die Richtlinien der BaFin zur laufenden Überwachung der Kreditinstitute zu beachten. Für die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement ist § 25a KWG die allgemeine Rechtsgrundlage und wird von den „Mindestanforderungen an das Risikomanagement“ (MaRisk) weiter konkretisiert. Die MaRisk beinhalten neben den allgemeinen Anforderungen an das Risikomanagement auch spezielle Anforderungen an das Handelsgeschäft. Das Handelsgeschäft zeichnet sich durch eine hohe Komplexität, Volatilität und damit verbundenen Risiken aus. Die besondere Bedeutung resultiert aus den in Schieflage geratenen Instituten wie z.B. die Barings Bank (1995), die Allfirst (2002) und die Société Générale (2008). Da der Begriff des Investment Bankings das Wertpapiergeschäft im weitesten Sinne beinhaltet, stellen die in den MaRisk postulierten Anforderungen an das Risikomanagement und Handelsgeschäft die besonderen rechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement der im Investment Banking tätigen Kreditinstitute dar
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 2,0, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In der GmbH ist der gesetzliche Kapitalerhaltungsschutz gemäß §§ 30, 31 GmbHG auf das Verbot von Auszahlungen an den Gesellschafter beschränkt, die zu einem Absinken des handelsbilanziellen Eigenkapitals der Gesellschaft unter die Stammkapitalziffer führen oder diesen Zustand vertiefen. Die Rechtsprechung geht seit der vom RG entwickelten „Durchgriffshaftung“ davon aus, dass der lückenhafte bilanzielle Kapitalerhaltungsschutz der §§ 30, 31 GmbHG die Gesellschaft vor der Schädigung durch ihren Gesellschafter nicht ausreichend schützt und kein adäquater Gläubigerschutz gewährleistet werden kann. Erst mit der Grundsatzentscheidung „Trihotel“ vom 16.07.2007 soll der II. Zivilsenat des BGH durch die Zuordnung der Existenzvernichtungshaftung zum Deliktsrecht ein dogmatisch überzeugendes Haftungskonzept zur Existenzvernichtungshaftung in der GmbH entwickelt haben. Die vorliegende Arbeit geht diesem Lösungsansatz auf den Grund. Mit der „Trihotel“-Entscheidung des BGH wird die Existenzvernichtungshaftung gemäß § 826 BGB als eine Fallgruppe der sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung eingeordnet und gehört nicht länger zur Gruppe der Durchgriffshaftung an. Damit kehrt der BGH sich von der Rechtsfigur des Missbrauches der Rechtsform zur Begründung des Durchgriffs auf den Gesellschafter ab. Der existenzvernichtende Eingriff wird als selbständige, rechtsfortbildend entwickelte Anspruchsgrundlage aufgegeben und die sittenwidrige vorsätzliche Schädigung gemäß § 826 BGB allein als Anspruchsgrundlage für die neue Existenzvernichtungshaftung gewählt. Der BGH bewahrt die Figur des existenzvernichtenden Eingriffs zur Konkretisierung der Tatbestandsmerkmale des § 826 BGB und ändert die Rechtsfolgen. Die Existenzvernichtungshaftung gemäß § 826 BGB ist als Innenhaftung gegenüber der Gesellschaft ausgestaltet, die den Kapitalerhaltungsschutz der §§ 30, 31 GmbHG im Sinne einer erweiterten Kapitalentnahmesperre ergänzt. Die Subsidiaritätsklausel ist aufgegeben worden. Soweit sich der Schadensersatzanspruch wegen Existenzvernichtung gemäß § 826 BGB und der Erstattungsanspruch gemäß §§ 30, 31 GmbHG überschneiden, besteht Anspruchsgrundlagenkonkurrenz. Die Außenhaftung der Gesellschafter ist wieder die eng zu verstehende Ausnahme vom Grundsatz des Trennungsprinzips gemäß § 13 II GmbHG. Im Folgenden ist zu zeigen, dass die Existenzvernichtungshaftung gemäß § 826 BGB keine „Alte Haftung im neuen Gewand“ ist, sondern eine fundierte Neuausrichtung der Rechtsprechung repräsentiert.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Professur für Evangelische Theologie), Veranstaltung: Einführung in die Kulturethik: China verstehen - Geschichte, Religion, Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Volksrepublik China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt und eine der stärksten Wirtschaftsnationen. Mao Zedong (1893 - 1976) bestimmte mehr als ein Vierteljahrhundert lang die Geschicke Chinas und gilt daher als eine der wichtigsten Persönlichkeiten Chinas im 20. Jahrhundert. Zu Beginn seiner Machtergreifung im Jahre 1949 wurde Mao begeistert vom chinesischen Volk gefeiert, da er den Chinesen ihre eigene Identität wieder gab und das Land mit einem neuen Nationalgefühl einte. Er beeinflusste stark die Entwicklung Chinas in den fünfziger sowie sechziger Jahren und seine Abwandlung des Marxismus („Maoismus“) stellte die vorherrschende Ideologie Chinas dar. Er besaß einen absoluten Willen zur Macht und unterdrückte ohne Rücksicht jede Opposition im Lande. Seine Vorstellung einer religionsfreien sozialistischen Gesellschaft führte zu einer stark eingeschränkten Religionsausübung in den anerkannten Dachverbänden und zu einem rapiden Niedergang traditioneller volksreligiöser Formen aufgrund der Durchführung säkularistischer Kampagnen. Mao Zedong blieb immer die bestimmende Persönlichkeit innerhalb der Partei und förderte selber den Kult um seine Person zum Bild des „Großen Steuermannes“. Durch seine „Kulturrevolution“ führte er das Land an den Rand des ökonomischen und politischen Zusammenbruchs. Eine umfassende Aufarbeitung der Herrschaft Maos hat bisher nicht stattgefunden, da die gesamte Geschichte des kommunistischen Staates mit seinem Namen und seiner Tätigkeit verknüpft wird. Er wird noch heute von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) als nationaler Held repräsentiert. Aber weder der eine noch der andere Versuch Maos zur radikalen Umwandlung der Gesellschaft führten zu einer langfristigen Veränderung. Nach seinem Tod erfolgte die wirtschaftliche Liberalisierung des Landes und die Einführung der religiösen Glaubensfreiheit führte zu einer rasante Wiederkehr der Religionen. Die vorliegende Hausarbeit stellt Maos Machtergreifung und -erhaltung, seine Religionspolitik sowie den Kult um seine Person dar.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,7, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg, Veranstaltung: Einführung in die Mastervertiefung Risikomanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Der moderne Risikobegriff stammt aus dem Seeversicherungswesen des europäischen Mittelalters. In der damaligen Kaufmannssprache bezeichnete er die Gefahren ungewisser Handelsgeschäfte. Im deutschen Sprachraum blieb der Risikobegriff bis in das 19. Jahrhundert ein ökonomischer Fachbegriff und fand erst später Einzug in anderen wissenschaftlichen Disziplinen. In den Naturwissenschaften umfasst das Risiko als Produkt aus Schaden und Eintrittswahrscheinlichkeit stufenlos das gesamte Spektrum der Gefährdungen vom geringstem bis hin zum größten Risiko. Die vorliegende Arbeit stellt die viel engere Fassung des juristischen Risikobegriffs durch die Trias Gefahr, Risiko sowie Restrisiko vor. Die Integration von Ungewissheit und Unwissenheit lässt den juristischen Risikobegriff zugleich weiter gefasst sein. Bei der Gegenüberstellung des juristischen Risikobegriffs mit dem betriebswirtschaftlichen Risikobegriff wird deutlich, dass in der betriebswirtschaftlichen Literatur keine solche Einigkeit über den konkreten Inhalt des Begriffs Risikos herrscht. Für finanzwirtschaftliche Fragestellungen wird wie in den Naturwissenschaften eine auf der mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie basierende Interpretation des Risikobegriffs bevorzugt. Im Bereich des Risikocontrollings der Unternehmung werden Risiken im weiteren Sinn als Zielverfehlungen respektive „Streuung des Zukunftserfolgs wirtschaftlicher Aktivitäten“ behandelt. Diese Abstraktion beinhaltet sowohl positive Abweichungen (Chancen) wie auch negative Abweichungen (Risiken im engeren Sinn). Damit steht in der Regel jedem Risiko auch eine Chance gegenüber. Für einen Praxisvergleich der beiden verschiedenen Auffassungen des Risikobegriffs wird das Risikomanagementsystem herangezogen, das für unterschiedliche Rechtsformen durch das 1998 in Kraft getretene KonTraG zur Früherkennung bestandsgefährdender Risiken eingeführt worden ist.
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