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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.7, Fachhochschule Dortmund, Veranstaltung: Menschenrechte und Globalisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: „Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind.“ Diese berühmten Zeilen sind wahrscheinlich mehr oder minder bekannt – sie entstammen der Präambel der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 04.07.1776. Doch diesem wichtigen Dokument, welches Menschenrechte schon in seiner Präambel nennt, ging ein eigentlich viel wichtigeres Dokument voraus: die Virginia Declaration of Rights. Dies Dokument war etwa einen Monat zuvor (12.06.1776) vom Konvent von Virgina einstimmig verabschiedet worden und beinhaltete 16 Artikel, eine „Erklärung der Rechte, von den Vertretern der rechtschaffenen Bevölkerung von Virginia [...] abgegeben, über die Rechte, die ihnen und ihrer Nachkommenschaft als Grundlage und Fundament der Regierung zustehen“. Die junge amerikanische Nation verankerte also schon recht früh Grundrechte in ihrer Verfassung, was für damalige Zeiten ein absolutes Novum darstellte auch wenn es ähnliche Bewegungen auch schon im Voraus in England (Habeas Corpus Act 1679; englische Bill of Rights 1689) gab. An dieser Stelle könnte man also so weit gehen, und sagen, dass Amerika, neben den anderen Genannten Vorreiter auf diesem Gebiet war. Mehr als 200 Jahre später jedoch zeichnet sich ein ganz anderes Bild. Zwar verabschiedete die UN Generalversammlung im Dezember 1948 unter den grausamen Eindrücken des zweiten Weltkriegs und den darin begangenen Menschenrechtsverletzungen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR), doch ist diese Erklärung nicht juristisch bindend, noch gibt es eine über einem Staat stehende Gewalt, welche die Einhaltung durchsetzen könnte. Gleichwohl ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass die AEMR moralisch wie politisch ein sehr großes Gewicht hat. Dennoch hält dies moralische und politische Gewicht, wie schwer es auch sein mag, nicht immer davon ab, die AEMR zu verletzen. Bezeichnenderweise haben die Vereinigten Staaten von Amerika, welche eben Vorreiter auf diesem Gebiet haben, dabei in jüngster Zeit traurige Berühmtheit erlangt.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.7, Fachhochschule Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Rollenspiele – im Sinne dieser Arbeit und mit dem Versuch auf eine klare Trennung zu den pädagogischen Rollenspielen im Folgenden immer mit RPG ́s abgekürzt (engl.: Role Playing Games) – beschäftigen mich selbst nun schon seit geraumer Zeit. Seit etwa 12 Jahren beschäftige ich mich immer wieder, mal mehr mal weniger, mit dieser Art des Spiels – was anhand meines aktuellen Alters von 24 Jahren doch schon eine enorme Zeitspanne ist. Die Beschäftigung war dabei natürlich vornehmlich rein spielerischer Natur, die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser außergewöhnlichen Spielform setzte erst in den letzten 3-4 Jahren ein. Gerade im Zuge meines Studiums und der damit einhergehenden Auseinandersetzungen mit den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit sowie den unterschiedlichsten Theorien und Modellen wurde mir bewusst, dass das Konzept des RPG sich im Grunde für die gesamte Soziale Arbeit nutzbar machen lassen müsste. Bestärkt wurde meine Annahme dadurch, als ich mich eine gewisse Zeit eingehend mit den pädagogischen Rollenspielen auseinander setzte. Innerhalb der letzten Semester entwickelte ich also den Gedanken, meine Diplomarbeit zum Thema RPG verfassen zu wollen, und da bot sich das Feld der sozialen Kompetenzen geradezu an. Beinah unbewusst begann ich also, meine Mitspieler in verschiedenen Rollenspielrunden zu beobachten, nutze dabei ebenso verschiedene Veranstaltungen und kam letztlich zu dem Schluss, dass eine solche Arbeit zum einen durchführbar ist und zum anderen, dass ich in der Lage wäre, meine Vermutungen entsprechend zu beweisen. Ausschlaggebend war letztlich auch, dass es zwar eine für die Soziale Arbeit hilfreiche, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema gibt, das Feld an sich aber noch relativ unberührt ist, wenn man es mit anderen Feldern vergleicht. Die Möglichkeit, „Neuland“ für die Soziale Arbeit zu betreten und hilfreiche Erkenntnisse zu liefern, war also gegeben und echter Ansporn.
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