Sie verlangen nicht viel.
Du kommst an einen Schrein, der schon wartet. Wirf eine Münze ein. Der Schrein registriert es. Wirf noch eine ein. Irgendwo wird es bemerkt.
„Gods of Small Change“ ist ein 3D-Münzschieberspiel über vier unbedeutende Götter, die über das Kleingeld einer Stadt wachen, die sich längst nicht mehr darum kümmert. Penneth behält die Pennys. Nikkal behält die Nickels. Dimeon behält die Dimes, die es fast geschafft hätten. Quarrix teilt die Quarters. Sie kommen in keinem Katechismus vor. Sie haben keinen Feiertag. Sie sind unbedeutende Götter und damit größtenteils zufrieden.
Du spielst, indem du Münzen in Pachinko-ähnliche Spielfelder wirfst und beobachtest, was passiert. Münzen, die vom Rand fallen, werden zu Opfergaben. Münzen, die von den Seiten fallen, gehen verloren. Manche Götter bevorzugen eine stetige Präsenz. Manche bevorzugen Beinahe-Treffer. Manche bevorzugen es, wenn die Münze in der Luft zerfällt. Jeder Gott ist auf seine eigene Weise glücklich. Keiner von ihnen wird dir verraten, welcher.
Je länger du an einem Schrein verehrst, desto mehr verändert er sich. Holz verdunkelt sich. Kupfer erscheint. Kristalle beginnen schwach zu leuchten. Der Schrein erinnert sich an deine Anwesenheit. Die Götter auch. Sei vorsichtig – zu viel Aufmerksamkeit von einem von ihnen ist etwas anderes als zu wenig.
Entwickelt für einhändiges Spielen. Entwickelt für die kurzen Momente, in denen du dein Handy checkst. Entwickelt ohne Werbung, ohne Lootboxen, ohne Timer, die dich bestrafen, wenn du nicht zurückkommst. Die Götter brauchen das nicht. Sie haben andere Wege, deine Aufmerksamkeit zu erregen.
Aktualisiert am
11.06.2026