Werthers Krankheit zum Tode. Die Selbstmordthematik in Goethes "Die Leiden des jungen Werthers"

GRIN Verlag
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Veranstaltung: Melancholie - Barock bis Weimarer Klassik, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Selbstmordproblematik in Goethes "Die Leiden des jungen Werther" gehört mit zu den interessantesten Themenbereichen in dem Briefroman. Sie lässt sich nicht nur textimmanent erschlüsseln, sondern auch die Kontroverse, die Goethe mit dem dramatischen Ende seines Protagonisten hervorrief, verdient einer Betrachtung. Um den Aufruhr, den Goethe verursachte, zu verstehen, bedarf es eines kleinen Überblicks über die Auffassung der damaligen Gesellschaft in Bezug auf den Freitod. Die Bürger des ausgehenden 17. Jahrhunderts durchliefen einen Wandel in ihrem moralischen Denken und der Suizid entwickelte sich von einem Werk des Teufels zu einer schweren psychischen Krankheit. Der Titel der Abhandlung "Krankheit zum Tode" deutet bereits auf die langwierige persönliche Entwicklung Werthers hin, die von einer anfänglichen Depression über eine schwermütige Melancholie hin bis zum Wahnsinn und Todeswunsch verläuft. Besonderer Beachtung bedürfen dabei die Vorausdeutungen in Hinblick auf Werthers Selbstmord, die zeigen, dass seine Entscheidung sich das Leben zu nehmen von langer Hand geplant und kein spontaner Akt war. Zur Vervollständigung der Suizidthematik dient die Ausarbeitung über die Rezeptionsgeschichte des Werkes, das als Meilenstein des Sturm und Drang angesehen werden kann und als solcher die Meinung der Gesellschaft auf das Extremste teilte.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 22, 2005
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Pages
17
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ISBN
9783638369770
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / German
Literary Criticism / European / German
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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Pädagogik), 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Unterrichtssituationen gibt primär die Leistungsrückmeldung Auskunft über den Erfolg der Schüler. Von daher liegt es nahe, Auswirkungen der Leistungsrückmeldung, speziell der Zensierung, auf die Schülermotivation zu vermuten. Das gegenwärtige System der Notengebung bewirkt, dass nicht alle Schüler die schulischen Anforderungen auf gleiche Weise erleben. Schüler, denen es leicht fällt, den Ansprüchen im Unterricht gerecht zu werden, erleben den Leistungsdruck anders als jene, die als lernschwach bezeichnet werden. Auf ihnen lastet durch die herkömmliche Zensurenvergabe ein psychischer Stress, der Einfluss auf ihre Einstellung und Motivation gegenüber der Schule hat. Die Motivation spielt bei der kognitiven Auseinandersetzung mit Schulaufgaben eine zentrale Rolle und ist für den Lernerfolg von großer Relevanz. Eine gute Benotungspraxis darf die Lern- und Leistungsmotivation der Schüler nicht korrumpieren, sondern muss sie stattdessen fördern. Derzeit führt die Zensurenvergabe allerdings zu einer Kategorisierung in gute und schlechte Schüler. Prinzipiell ist eine realistische subjektive Einschätzung der eigenen Leistungsmöglichkeit wichtig und wünschenswert. Doch der Vergleich der Leistungen des einzelnen Schülers mit dem normativ festgelegten Zensierungsstandard erweist sich als problematisch, wenn er keine individuellen Lernfortschritte erlebt. Eine herkömmliche Note weist lediglich auf den Grad der Lernzielerreichung hin, beinhaltet aber keine Informationen über den persönlichen Leistungsprozess. Dabei ist gerade das Realisieren des eigenen Kompetenzwachstums wichtig, um weiterhin motiviert zu bleiben. In der Konsequenz muss man den Stellenwert der Ziffernnote im Unterrichtsgeschehen kritisch bewerten und über alternative Beurteilungsformen nachdenken. In Folge des gegenwärtigen Zensierungsmodells an deutschen Schulen ergeben sich für die Ausarbeitung über den Einfluss von Noten nachstehende zentrale Fragestellungen: Welche Auswirkungen besitzt die Leistungsbewertung auf die Schülermotivation? Inwieweit beeinflussen Noten den Lernprozess von Schülern, indem sie die Motivation und zugleich die effektive Lernleistung hemmen? Darf man Zensuren von vornherein verurteilen oder muss man ihnen eine lernfördernde Wirkung zusprechen? Welche alternativen Benotungsverfahren gibt es und besitzen sie eine motivational günstigere Komponente?
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Nibelungenlied ist so häufig wie kein anderes Werk in den vergangenen 250 Jahren rezipiert und dabei meist als ideologisches Mittel benutzt worden, um das deutsche Nationalgefühl zu stärken. Das bezieht sich sowohl auf die wissenschaftliche Analyse des Textes als auch auf Übersetzungen, Neubearbeitungen und Nachdichtungen, die auf der Basis des altdeutschen Epos entstanden sind. Ziel dieser Abhandlung ist es, den Umgang mit dem Nibelungenstoff in Politik und Alltag unter Berücksichtigung der jeweiligen Zeit zu untersuchen. Dabei ist es notwendig, die Entwicklung seit der Wiederentdeckung des Werkes im Jahr 1755 chronologisch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 zu verfolgen, um aufzuzeigen, dass der Missbrauch als Propagandainstrument sich zunehmend verstärkte. Diese Tendenz lässt sich in vier Rezeptionsphasen unterteilen, die einhergehend sind mit der Geschichte Deutschlands. Daher wird eine Einteilung in vier Großkapitel, die die Zeitabschnitte von der Wiederentdeckung des Epos bis zur Gründung des Deutschen Reichs, das Deutsche Kaiserreich einschließlich des Ersten Weltkrieges, die Weimarer Republik und das Dritte Reich beinhalten, erfolgen. Weiterhin soll nicht nur anhand von Neubearbeitungen in Form von Gedichten oder Romanen und Zitaten historischer Persönlichkeiten aufgezeigt werden, wie das Nibelungenlied aufgrund der selektiven Auswahl bestimmter Handlungen und Momente benutzt wird, um in der jeweiligen Ära als Werk der Tugenden und Helden dargestellt zu werden. Im Vordergrund wird stattdessen die konsequente Überprüfung der in der Rezeption behaupteten Aussagen am mittelhochdeutschen Text stehen, deren Ergebnis sein wird, dass die Umdeutung des Epos zu ideologischen Zwecken nur dadurch möglich war, dass eben kein Bezug zwischen den propagierten Behauptungen und der literarischen Vorlage vorhanden ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das häufig in den Medien diskutierte Schlagwort „Demographischer Wandel“ ist ein Phänomen, das nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten anderen Industrienationen, vor allem in Japan und praktisch allen Staaten Europas, zu verzeichnen ist. Demographische Entwicklungen entfalten sich in langen Zeiträumen. Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und Wanderungen bestimmen den Umfang und den Aufbau einer Bevölkerung. Die resultierende Bevölkerungsstruktur setzt den Rahmen für die weitere Entwicklung. Im gesamten Bundesgebiet Deutschlands ist die zukünftige demographische Entwicklung durch niedrige Geburtenhäufigkeit und steigende Lebenserwartung geprägt. Die Folgen sind Alterung und Schrumpfung der Gesellschaft. In dieser Abhandlung wird im Folgenden dargestellt, was genau unter dem demographischen Wandel zu verstehen ist und von welchen Faktoren er abhängt. Dabei steht zunächst die allgemeine Beschreibung im Vordergrund, bevor explizit das Beispielland Deutschland analysiert wird. Um den demographischen Übergang zu erläutern, ist es notwendig bis ins 19. Jahrhundert zurückzugehen. Nach der generellen Behandlung der konstitutiven Merkmale einer Bevölkerung – Fertilität, Mortalität und Migration – wird, basierend auf der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistisches Bundesamtes, die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bis zum Jahr 2020 bzw. 2050 analysiert. Den Abschluss bilden eine Betrachtung der Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Erwerbspersonenpotenzial und eventuelle Ansatzpunkte einer demographieorientierten Politik.
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Pädagogik), 98 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Unterrichtssituationen gibt primär die Leistungsrückmeldung Auskunft über den Erfolg der Schüler. Von daher liegt es nahe, Auswirkungen der Leistungsrückmeldung, speziell der Zensierung, auf die Schülermotivation zu vermuten. Das gegenwärtige System der Notengebung bewirkt, dass nicht alle Schüler die schulischen Anforderungen auf gleiche Weise erleben. Schüler, denen es leicht fällt, den Ansprüchen im Unterricht gerecht zu werden, erleben den Leistungsdruck anders als jene, die als lernschwach bezeichnet werden. Auf ihnen lastet durch die herkömmliche Zensurenvergabe ein psychischer Stress, der Einfluss auf ihre Einstellung und Motivation gegenüber der Schule hat. Die Motivation spielt bei der kognitiven Auseinandersetzung mit Schulaufgaben eine zentrale Rolle und ist für den Lernerfolg von großer Relevanz. Eine gute Benotungspraxis darf die Lern- und Leistungsmotivation der Schüler nicht korrumpieren, sondern muss sie stattdessen fördern. Derzeit führt die Zensurenvergabe allerdings zu einer Kategorisierung in gute und schlechte Schüler. Prinzipiell ist eine realistische subjektive Einschätzung der eigenen Leistungsmöglichkeit wichtig und wünschenswert. Doch der Vergleich der Leistungen des einzelnen Schülers mit dem normativ festgelegten Zensierungsstandard erweist sich als problematisch, wenn er keine individuellen Lernfortschritte erlebt. Eine herkömmliche Note weist lediglich auf den Grad der Lernzielerreichung hin, beinhaltet aber keine Informationen über den persönlichen Leistungsprozess. Dabei ist gerade das Realisieren des eigenen Kompetenzwachstums wichtig, um weiterhin motiviert zu bleiben. In der Konsequenz muss man den Stellenwert der Ziffernnote im Unterrichtsgeschehen kritisch bewerten und über alternative Beurteilungsformen nachdenken. In Folge des gegenwärtigen Zensierungsmodells an deutschen Schulen ergeben sich für die Ausarbeitung über den Einfluss von Noten nachstehende zentrale Fragestellungen: Welche Auswirkungen besitzt die Leistungsbewertung auf die Schülermotivation? Inwieweit beeinflussen Noten den Lernprozess von Schülern, indem sie die Motivation und zugleich die effektive Lernleistung hemmen? Darf man Zensuren von vornherein verurteilen oder muss man ihnen eine lernfördernde Wirkung zusprechen? Welche alternativen Benotungsverfahren gibt es und besitzen sie eine motivational günstigere Komponente?
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