Der Schwarze Herzog: Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Oels – Eine Biographie

Diplomica Verlag
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Das historische Gedächtnis der Deutschen an die Befreiungskriege wird heute von Personen wie Blücher, Wellington und Theodor Körner dominiert. Dabei war es ein Herzog aus Braunschweig, mit dem alles seinen Anfang nahm und ohne dessen Handeln die gemeinsame Erhebung der Deutschen gegen Frankreich im Jahre 1813 nicht denkbar gewesen wäre. Das Leben von Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Oels war vollständig vom Kampf gegen das revolutionäre Frankreich geprägt. Seine Geschichte reicht vom Ersten Koalitionskrieg über die Schlacht bei Jena und Auerstedt bis hin nach Waterloo. Von Napoleon 1806 aus seinem Land vertrieben und besessen vom Gedanken, sich an dem Kaiser der Franzosen zu rächen, stellte er im Jahre 1809 ein Freikorps auf. Zum außenwirksamen Ausdruck seiner Gefühle und Absichten kleidete er sein Korps vollständig in tiefschwarze Uniformen, was ihm den Titel ‘Schwarzer Herzog’ einbrachte. Sein Marsch von Thüringen bis zur Nordsee ging in die deutschen Geschichtsbücher ein und machte ihn zu einer lebenden Legende.
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About the author

Christopher Schulze wurde 1986 in Braunschweig geboren. Bereits während seines Studiums der Geschichte und Germanistik an der Technischen Universität Braunschweig beschäftigte er sich intensiv mit der braunschweigischen Regionalgeschichte. Seit seinem Universitätsabschluss arbeitet er in der Nähe von Braunschweig als Gymnasiallehrer. Neben der Geschichte seiner Heimatstadt forscht und publiziert er regelmäßig Studien zum Werk Karl Mays.
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Additional Information

Publisher
Diplomica Verlag
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Published on
Sep 30, 2014
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Pages
200
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ISBN
9783958505131
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Best For
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Language
German
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Genres
History / Modern / 16th Century
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Dominik Bach
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 3,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Historisches Seminar), Veranstaltung: Übung im Grundstudium, Sprache: Deutsch, Abstract: Sinn dieser Arbeit ist es eine Einführung in die Zeit des Vormärz zu geben. Als Vormärz i. e. S. soll hier nur die Epoche zwischen der französischen Julirevolution 1830 und der Märzrevolution von 1848 von genannt werden. Die Epoche vom Wiener Kongress 1815 bis 1830 wird im folgenden als Restauration bezeichnet. Zwar lassen sich die insgesamt 33 Jahre vom Wiener Kongress bis zur Märzrevolution 1848 als eine Periode des äußeren Friedens und der Unterdrückung nationaler und liberaler Strömungen unter Führung der Heiligen Allianz nach den ungeheuren Umwälzungen der Französischen Revolution von 1789 mit der ihr folgenden Terrorherrschaft, der napoleonischen Hegemonie über Europa und ihrem Zerfall darstellen, der Widerstand gegen diese rückwärts orientierte Ordnung erreicht mit der französischen Julirevolution von 1830 und ihrer Ausstrahlung auf große Teile Europas jedoch eine neue Qualität, die es rechtfertigt den "Vormärz" im eigentlichen Sinn 1830 beginnen zu lassen. Rückgriffe auf die Epoche der Restauration werden dennoch für das Verständnis unerlässlich sein. Neben der politischen Entwicklung wird auch auf die wirtschaftlichen und soziokulturellen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie im übrigen Europa, sofern diese Entwicklungen auf die Deutschen Staaten Einfluss ausstrahlten, einzugehen sein. Bezeichnend hierbei ist, dass diese scheinbar friedliche Zeit geradezu von Revolutionen gepflastert ist. Neben der Agrarrevolution und der industriellen Revolution wird auch von einer Verkehrsrevolution und einer Leserevolution gesprochen. All diese "Revolutionen" bargen neue Konfliktpotentiale in sich und sorgten somit für eine stetige "Unruhe". Wird dies berücksichtigt kann es nicht verwundern, dass dem optimistischen Fortschrittsglauben des aufsteigenden liberalen Wirtschaftsbürgertums, welches von einer Verbesserung der sozialen Lage im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung ausging, der tiefe Pessimismus eines Jacob Burckhard entgegenstand, der bereits 1846 den Ausbruch einer sozialen Revolution befürchtete, welche die überkommene gesellschaftliche Ordnung in Europa von Grund auf zerstören werde. Beide Elemente, der Fortschrittsglaube einerseits und die Revolutionsangst andererseits, sind im Vormärz eng miteinander verwoben und in den Gedankengängen der Eliten omnipräsent. [...]
Jutta Klinglmüller
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,25, Universität Salzburg (Geschichte), Veranstaltung: Transportsysteme und historischer Wandel. Zur Geschichte der Eisenbahn von den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg., 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Arbeit werde ich chronologisch vorgehen, weswegen ich mit den Verkehrswegen vor der Zeit der Eisenbahn beginnen werde. Die Beschäftigung mit Chausseen und Kanälen ist an dieser Stelle wichtig, weil nur dadurch die Vor- und Nachteile der späteren Innovation der Eisenbahn ersichtlich werden. Schon lange vor der eigentlichen Eisenbahn kamen in Bergwerken hölzerne Karren mit Rädern in Einsatz, welche auf Schienen verliefen und so die anstrengende Arbeit in den Minen um ein Vielfaches erleichterten. Diese Urahnen der Eisenbahn wurden in späterer Folge durch die Innovation der Dampfmaschine und anderen technischen Erneuerungen in etwa zu dem was wir uns heute unter einer Eisenbahn vorstellen. Bezüglich des Erfinders der Eisenbahn gibt es konträre Ansichten. Einige wenige Autoren, wie zum Beispiel Ralf Roth, sprechen von einem Prozess und weniger von einer Erfindung, der Großteil der Sachbuchautoren nennen Stephenson als Erfinder und wieder andere weisen darauf hin, dass eigentlich Trevithick vor Stephenson eine funktionstüchtige Eisenbahn geschaffen hatte. In Bezugnahme auf Stephenson möchte ich dann weiters über die ersten Eisenbahnstrecken berichten sowie über die Probleme und Lösungsversuche, welche die Errichtungen mit sich brachten. Die Eisenbahn konnte sich bald etablieren und hatte natürlich auch große Auswirkungen auf die Gesellschaft. An dieser Stelle werde ich auch kurz versuchen die Reaktionen der Menschen zu dem neuen Verkehrsmittel wiederzuspiegeln. Verkehrsmittel funktionieren natürlich nicht ohne Finanzierung und Organisation. Mit dem Wort Organisation schwingt auch das Wort Vereinheitlichung mit, welche unter anderem die Zeit betrifft. Mit einem kurzen Exkurs über die „Entdeckung“ der Zeit werde ich meine Arbeit schließlich auch beenden.
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