Interdependenzen zwischen Emotion, Motivation und Kognition in Selbstregulierten Lernprozessen: Bef„higung zum lebenslangen Lernen durch Mehrdimensionalit„t der Lehr-Lern-Prozesskonzeptionen

Diplomica Verlag
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Wissen und K”nnen sind die Produktionsfaktoren der Zukunft. Die Notwendigkeit, dass kompetente berufliche sowie gesellschaftliche Handlungsf„higkeit in einer Wissensgesellschaft gesichert werden, setzt eine ausgepr„gte Lernf„higkeit der Menschen voraus. Diese entwickeln die Individuen in ihrer pers”nlichen Lernbiografie, die sie zum lebenslangen Lernen motivieren und bef„higen sollte. In der Unterrichtsgestaltung ist es notwendig, dass Verantwortung fr die Entwicklung des selbstregulierten Lernens bernommen wird. Fr die gezielte Untersttzung dieser individuellen Kompetenzentwicklung ist es wichtig, dass Lehrende die Interdependenzen der kognitiven, motivationalen und emotionalen Regulations- und Interaktionsmechanismen in selbstregulierten Lernprozessen kennen und diese im Lehr-Lern-Arrangement auch umsetzen k”nnen. Die Ausfhrungen dieses Buches zeigen diese Interdependenzen anhand einer dreidimensionalen Sicht des selbstregulierten Lernens auf. Die Perspektiven der Regulationsebenen, der Prozessphasen und der Komponenten des selbstregulierten Lernens werden miteinander verknpft und integriert betrachtet. Im Fokus stehen die Konsequenzen und Empfehlungen fr ein optimales Lehr-Lern-Prozess-Design, welches die Entwicklung zum lebenslangen Lernen f”rdert.
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About the author

Corinna Weber, Jahrgang 1963, studierte an der TU-Berlin Betriebswirtschaft. Sie war anschlieáend 15 Jahre als SAP-Projektmanagerin und -beraterin t„tig. Die Begleitung ihrer Kinder im deutschen Schulsystem sowie eigene umfangreiche Erfahrungen als Dozentin er”ffneten ihr weitreichende Einblicke in die Lehr-Lern-Prozesse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das daraus resultierende Interesse an den Einflussfaktoren der Lernprozesse veranlasste sie zu einem Erg„nzungsstudium im Fach Wirtschaftsp„dagogik. Zurzeit ist sie an einer berufsbildenden Schule als Lehrkraft t„tig. Die Erkenntnis der Notwendigkeit, dass Individuen die Bef„higung zum lebenslangen Lernen nur durch die F„higkeit des selbstregulierten Lernens erwerben, motivierte sie, die Regulations- und Interaktionsmechanismen im selbstregulierten Lernprozess n„her zu analysieren.
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Additional Information

Publisher
Diplomica Verlag
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Published on
Mar 31, 2012
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Pages
148
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ISBN
9783842873179
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / General
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Content Protection
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Corinna Weber
Inhaltsangabe:Einleitung: Das deutsche Duale Berufsausbildungssystem zielt auf die Befähigung zur selbständigen und selbstverantwortlichen beruflichen Handlungskompetenz bzw. -fähigkeit (vgl. BBiG §§1 und 38; KMK, 2005; Ausbildungsordnungen der einzelnen Ausbildungsberufe). Die in diesem Rahmen einhergehende Auseinandersetzung mit der Kompetenzbegriffsbestimmung auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene zeigt auf, dass zurzeit noch kein allgemein akzeptierter Kompetenzbegriff existiert. Die von Weinert für die OECD dargestellten Definitionsmöglichkeiten des Kompetenzbegriffes bilden die maßgebliche Basis für diverse Forschungsansätze. Die erste Empfehlung Weinerts, Kompetenz auf das Kognitive zu beschränken, erweiterte er später, indem er Kompetenz als die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können definierte und so eine viel zitierte Referenzdefinition erzeugte. Die Kompetenz wird jedoch in kognitionspsychologischen Forschungsansätzen (Beispiele internationaler Schulvergleichsstudien: TIMSS, PISA) i. d. R. schwerpunktmäßig auf den Aspekt der kontextspezifischen kognitiven Leistungsdisposition reduziert. In der Begründung wird der Empfehlung Weinerts gefolgt, die motivationalen bzw. affektiven Voraussetzungen getrennt zu erfassen und vom Kompetenzbegriff abzugrenzen. Daraus resultiert eine immense Forschungslücke im Bereich der integrierten Kompetenzentwicklung. Die Persönlichkeitsentwicklung der Individuen, die sich im engeren Sinne in der Selbstkompetenz niederschlägt, resultiert aus dem Wechselspiel der kognitiven, emotionalen, motivationalen und moralischen Entwicklungsprozesse. Nur im Rahmen einer integrierten Analyse können Aussagen über Bedingungs-, Wirk- und Prozesszusammenhänge von Kognitionen und Prozeduren gewonnen werden. Diese Feststellung führt zu der Frage, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse einen Beitrag leisten, um die wechselseitigen kognitiven, motivationalen und emotionalen Regulations- und Interaktionsmechanismen im Lernprozess zu beschreiben und diese als integrale Lernvoraussetzungen, -steuerungs- sowie -zielgrößen für die Entwicklung der gewünschten beruflichen Handlungskompetenz zu bestimmen. Eine Sichtbegrenzung auf die [...]
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