Winzige Gefährten: Wie Mikroben uns eine umfassende Ansicht vom Leben vermitteln

Antje Kunstmann
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Unser Körper ist eine ganze Welt: Billionen Mikroorganismen bevölkern ihn. Sie gestalten unsere Organe mit, schützen uns vor Krankheiten, steuern unser Verhalten und bombardieren uns mit ihren Genen. Diese winzigen Gefährten verfügen über den Schlüssel zum Verständnis für das gesamte Leben auf der Erde, wie es begann, wie es sich fortentwickelte. Ed Yong öffnet uns die Augen für diese unsichtbare Welt. Er erzählt von den erstaunlichen Symbiosen, die Korallen dazu bewegen, mächtige Riffe zu bauen, oder es Zwergtintenfischen ermöglichen, ihre eigenen Umrisse mit einem diffusen Licht zu tarnen, um sich vor Jägern zu schützen. Wir erfahren, wie Mikroben Viren in Schach halten, Einfluss auf unsere Emotionen und unser Wesen nehmen und sogar unsere genetische Veranlagung verändern können. Wir lernen die Wissenschaftler kennen, die mit ansteckender Begeisterung diese winzigen Begleiter erforschen – sehr zu unserem Nutzen. Mit überraschendem Witz, großer Kenntnis und Anschaulichkeit lässt Ed Yong auf dieser Entdeckungsreise in den Kosmos der Mikrobiologie das Unsichtbare und Winzige sichtbar und groß werden.
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About the author

Ed Yong, geb. 1981, ist Wissenschaftsjournalist und schreibt für The Atlantic. Seine Artikel und Reportagen sind außerdem u.a. im National Geographic, New Yorker, Wired, Nature, New Scientist, Scientific American erschienen. Der New York Times-Bestseller Winzige Gefärten ist sein erstes Buch. Er lebt derzeit in Washington DC.
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Additional Information

Publisher
Antje Kunstmann
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Published on
Mar 7, 2018
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Pages
480
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ISBN
9783956142482
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Language
German
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Genres
Nature / General
Science / General
Science / Life Sciences / Microbiology
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Content Protection
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Biologie - Mikrobiologie, Molekularbiologie, Note: 1, Universität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: The protozoan parasite Trichomonas vaginalis is the causative agent of trichomonosis which is – with more than 170 million new cases each year – the most prevalent non-viral sexually transmitted disease (STD) worldwide. Although trichomonosis is not a primarily lethal disease, the clinical picture can include severe urogenital inflammations. Chronic infections have been associated with cervical/prostate cancer and a predisposition of HIV infections. In case of pregnancy, chronic infections can also lead to preterm delivery and low birth weight. For more than 50 years, metronidazole, a nitroimidazole antibiotic, has been in use for the treatment of trichomonosis. It is applied orally and although it is mostly compliant, it can have serious side effects. It is also not applicable for pregnant women due to its ability to pass the placenta. Furthermore, an increasing number of emerging metronidazoleresistant T. vaginalis strains has lead to more treatment failures in the last few years. To this day, however, there is no effective alternative drug against trichomonosis available. Pentamycin is a polyene antimycotic and has been in use in the treatment of candidiasis, in preliminary studies it also turned out to be effective against trichomonads. The aim of this study was to evaluate the efficacy of pentamycin against T. vaginalis and the ability to develop resistances in vitro. For these purposes, the dose-effect relationship between pentamycin and four differently metronidazole-sensitive T. vaginalis strains was investigated. Moreover, the protein composition before and after the treatment was compared. To induce resistance, strains were treated with sublethal concentrations of pentamycin within a time of six months. It could be shown that pentamycin is highly effective against T. vaginalis. A 100% eradication of trichomonads was reached with a concentration of 15 ;g/ml and an incubation time of 1h. All four differently metronidazole-sensitive strains showed almost the same sensitivity to pentamycin. The comparison of the protein profiles of untreated and treated cells analysed by SDS-PAGE showed that the mode of action of pentamycin is based on an interaction and subsequent damage of the cell membrane which consequently leads to total lysis and death of the cell. [...]
Seit dem Erscheinen der ersten Auflage 1994 ist das Lehrbuch "Hämatologie" nicht mehr zu stoppen. Die vorliegende neue, stark überarbeitete und aktualisierte Auflage integriert den neuesten Stand der MTA-Ausbildung. Es orientiert sich thematisch am Lehrinhaltskatalog des Deutschen Verbands Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin (dvta). Didaktisch ausgeklügelt ist der Band eine unerlässliche Hilfe in der Ausbildung.

Drei Jahre dauert die Ausbildung zur/zum MTA. Es sind drei lernintensive Jahre mit einem anspruchsvollen Mix aus Theorie und Praxis. "Hämatologie" ist das bewährte Lehrbuch, das nun schon einige Generationen von MTA-Auszubildenden begleitet hat.
Das Buch gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Ersterer behandelt die Grundlagen der Hämatologie und ihrer Krankheitsbilder. Der praktische Teil vermittelt die in der hämatologischen Diagnostik und Therapie verwendeten Techniken. Es gibt zahlreiche Handlungsanleitungen für die tägliche Arbeit. Daneben wird kompetent in Physiologie, Pathophysiologie und Labordiagnostik eingeführt.
Der übersichtliche Aufbau sowie etliche erläuternde Tabellen und Abbildungen erleichtern das Verständnis. Und die überzeugende Stoffvermittlung macht vor allem eines deutlich: Die Autoren bringen jahrelange Erfahrung aus der MTA-Ausbildung mit.
Dabei trägt die neue Auflage den umfangreichen Fortschritten Rechnung, die insbesondere in der molekularbiologischen Diagnostik erreicht wurden. Angesichts der Beliebtheit der ersten Auflage dürfte auch die aktualisierte schon bald nicht mehr aus der Ausbildungsliteratur wegzudenken sein.
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Biologie - Mikrobiologie, Molekularbiologie, Note: 1,0, Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Biologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Für das durchgeführte anwendungsbezogene "Screening" (Immunmonitoring) wesentlicher, an der Pathogenese der Multiplen Sklerose beteiligter immunologischer Parameter (Zytokine, -rezeptoren, Adhäsionsmoleküle) wurde ein geeignetes System der quantitativen "real-time" RT-PCR entwickelt und mit ELISA-Testsystemen kombiniert. Damit wurde die immunologische Situation im Vergleich verschiedener Patientenkollektive auf Gen- und Proteinebene unter Einfluss einer rekombinanten ß-Interferontherapie (rIFN-ß) mit den Zielen verfolgt, Wirkmechanismen der rIFN-ß aufzudecken und prognostische Marker bezüglich der Aktivität der Erkrankung und eines Therapieeffektes zu finden. Die entwickelte RT-PCR Methodik ist gekennzeichnet durch eine hohe Sensitivität und Reproduzierbarkeit, zeichnet sich sowohl in der cDNA-Synthese als auch in der PCR-Amplifikation durch eine über weite Konzentrationsbereiche bestehende Linearität aus, und ist durch die Verwendung von importierten Standardkurven für die Quantifizierung von mRNA-Targets aus verschiedenen PCR-Läufen besonders für das "Screening" eines Parameters in einer Vielzahl von Proben geeignet. Der Vergleich der Expressionsprofile der immunologischen Parameter über den Zeitverlauf von 12/24 Monaten in allen MS-Patientenkollektiven zeigte im Hinblick auf potentielle Wirkmechanismen der rIFN-ß Therapie immunologisch betrachtet eine Zunahme von sICAM-1, sVCAM-1 und sTNF-R2, klinisch betrachtet eine ca. 30%ige Reduktion der Schubrate in den therapierten Kollektiven. Des weiteren wurden potentielle für die MS-Erkrankung typische immunologische Parameter-konstellationen in der Form einer Abnahme von IL-4, sIL-4R, IFN-ß und sTNF-R1 in allen Kollektiven unabhängig von der Therapie erkennbar. Bezüglich der Aktivität der Erkrankung ergaben sich für die RR-MS Patienten deutliche positive Korrelationen zwischen sICAM-1, sVCAM-1 sowie sTNF-R2 und dem Grad der Behinderung (EDSS) bei Untersuchungsbeginn, so dass diese als prognostische Marker des weiteren MS-Verlaufs herangezogen werden könnten. Des weiteren hat sich ein deutlicher Zusammenhang der Konzentration von sIL-4R, dessen Rolle in der MS hier zum ersten Mal überhaupt betrachtet wurde, mit dem Risiko eines Patienten einen Schub zu erleiden gefunden, womit sich, ebenfalls für den sIL-4R eine deutliche konzentrationsabhängige Reduktion der Responderwahrscheinlichkeit auf die rIFN-ß Therapie nachweisen ließ. [...]
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