Medien und Filme im Geschichtsunterricht. Schwerpunkt Film

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, , 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Begriffe ́Medium ́ und ́Quelle ́ werden oft – fälschlicherweise – synonym verwendet. ́Medium ́ ist der breitere Begriff, der alles enthält, was primäre und sekundäre Aussagen über Geschichte beinhaltet. Quellen sind dagegen nur solche Medien, die in der Vergangenheit entstanden sind und uns heute vorliegen. Ihr Kennzeichen ist eine signifikante zeitliche Differenz zwischen ihrer Entstehungszeit und der gegenwärtigen Nutzung. Zudem lassen sich Quellen in Überreste (= absichtslose Überlieferungen) und Tradition (= beabsichtigte Überlieferungen) bzw. in Dokumente und Monumente unterscheiden. Jede Quelle ist ein Medium historischen Lernens, aber nicht jedes Medium ist darum schon eine Quelle. Entsprechend wir auch in den Schulbüchern vor den verschiedenen Medien vermerkt, was als Quelle und was als Material oder Darstellung zu gelten hat. Medien haben in erster Linie die Aufgabe, Informationen zu übermitteln. Sie sind Informationsträger und Kommunikationsmittel, ohne die Lehr- und Lernprozesse nicht durchgeführt werden können. Bei der Unterrichtsplanung nimmt die Entscheidung, welche Medien eingesetzt werden sollen, in der Regel eine nachgeordnete Stellung ein. Die Auswahl der Medien erfolgt häufig erst, wenn Intention, Thema und Verfahren der Unterrichtstunde feststehen. Nichtsdestotrotz sind alle Entscheidungsfelder eng miteinander verknüpft (> Interdependenz). Die Festlegung in einem der Entscheidungsfelder hat Auswirkungen auf die anderen Entscheidungsfelder. Bei Einsatz eines Films z.B. sind die Intentionen weitgehend durch diesen bzw. dessen „Machern“ bestimmt. Dies gilt in besonderem Maße auch für die Themen/Inhalte: der Lehrer muss das, was der Film zeigt, berücksichtigen. Genauso ergeben sich die methodischen Alternativen, zumindest teil- und zeitweise, aus der Festlegung für ein bestimmtes Medium. Auf dem intentionalen Sektor sind Medien zur Erreichung kognitiver (Denken), affektiver (Erlebnis) und pragmatischer Ziele (Übung) einsetzbar und lassen in der Regel mehrere Verwendungszwecke zu.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 27, 2008
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Pages
13
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ISBN
9783640196364
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Language
German
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Genres
History / General
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,5, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens durch die zahllosen Filmversionen kennt ihn (fast) jeder: Dracula, den König der Vampire, der seit Erscheinen des Romans von Bram Stoker eine besondere Erfolgsgeschichte für sich verbuchen kann. Ob der Roman tatsächlich nach der Bibel in den angelsächsischen Ländern das meistgelesene Buch ist, mag sehr fraglich sein. Unzweifelhaft ist aber, dass Bram Stoker den erfolgreichsten Vampirroman weltweit geschrieben und damit seinen Helden zum Synonym des Vampirs schlechthin gemacht hat. Denn ohne die Existenz eines Grafen Dracula kann man sicher davon ausgehen, dass das Vampirbild Mittel- und Westeuropas ganz anders geprägt gewesen wäre. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass für die Figur des Grafen Dracula eine historische Person Pate gestanden hat: Vlad Tepes, Fürst der Walachei, der für seine Grausamkeiten bekannt und schon kurz nach seinem Tod zur Legende wurde. Im 19. Jahrhundert für den rumänischen Nationalismus als idealer und gerechter Herrscher ideologisiert und politisch instrumentalisiert und später von dem rumänischen Diktator Ceausescu verehrt, wird Vlad Tepes bis heute im postkommunistischen Rumänien größtenteils positiv charakterisiert. Entsprechend wird sich der erste Teil meiner Arbeit mit der historischen Person Dracula beschäftigen. Dabei soll auf wichtige Ereignisse und Stationen seines Lebens, hauptsächlich auf historisch Belegbarem beruhend, eingegangen werden, um sich ein authentisches Bild vom „wahren“ Dracula machen zu können. Im zweiten Schwerpunkt meiner Arbeit wird dann der Frage nachgegangen, wieso gerade diese historische Person zum Vampir werden konnte. Denn interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Vlad Tepes in allen uns bekannten Quellen und Überlieferungen nicht ein einziges Mal mit dem Vampirglauben in Verbindung gebracht wird. Entsprechend sollen die Einflüsse näher erläutert werden, die in Verknüpfung den „Anfang von Dracula“ realisierten bzw. in erheblichen Maße ihren Teil zur Genese des klassischen Draculamotivs beitrugen. Der letzte Teil meiner Arbeit soll den Bogen vom historischen zum literarisierten Dracula des Bram Stoker spannen. Unter welchen Umständen entstand der Roman und was wurde aus Vlad Tepes gemacht? Diese und andere Fragen sollen abschließend diskutiert werden.
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: 1, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Medium Film: nur am Rande des eigentlichen Unterrichtes von "Bedeutung" (als Ausklang kurz vor den Sommerferien z.B.) oder hat es vielleicht doch mehr zu bieten? Kann es eine didaktisch gewichtige Rolle im Geschichtsunterricht spielen, sollte es vielleicht sogar eine spielen? Diesen und weiteren Fragen wird in dieser Arbeit nachgegangen. Ich möchte mir zuerst Klarheit über das Medium verschaffen und mich dann außerdem mit lernpsychologischen und unterrichtspraktischen Aspekten, die der Film mit sich bringt, beschäftigen. Schließlich werde ich in meiner Arbeit zwei Unterrichtsbeispiele vorstellen und sie auch daraufhin untersuchen und beurteilen, ob die zuvor von mir erarbeiteten theoretischen Aspekte des Filmeinsatzes berücksichtigt werden bzw. wurden. Bei der Recherche nach geeigneter Literatur fällt auf, dass das Thema „Film im Geschichtsunterricht“ und dessen Auswirkungen (z.B. bezüglich der Wissensvermittlung) auf Schülerinnen und Schüler weitaus weniger behandelt wurde, als man ursprünglich annehmen würde. Auch Gerhard Schneider bedauert, dass wir bis jetzt wenig über die Wirkung des Films bei Schülerinnen und Schülern und über das Geschichtswissen, welches mit Hilfe dieses Mediums erworben wird, in Erfahrung gebracht haben. Ich war der Meinung, dass gerade der Einfluss dieses Mediums in Bezug auf den Geschichtsunterricht von großem Interesse in der Geschichtsdidaktik sein müsste und bereits viele empirische Untersuchungen diesbezüglich gemacht worden wären. Denn heutzutage bestimmt das Fernsehen (und auch das Kino) doch in erheblichem Maße das Freizeitverhalten bei Kindern und Jugendlichen. Die Zeit, die Kinder und Jugendliche vor dem Bildschirm verbringen, ist lang und nimmt weiterhin zu. 74 Prozent aller Kinder sehen täglich fern, 13-18-jährige verbringen bis zu 3 und 3,5 Stunden am Tag. 14-19-jährige verbringen 37 Prozent ihrer Freizeit vor dem Fernseher. Umso erstaunlicher ist es, dass sich die Beschäftigung um die Einflussnahme des Films auf Kinder und Jugendliche im Geschichtsunterricht doch noch recht schleppend vollzieht. Hans-Jürgen Pandel vertritt sogar die Meinung, dass die geschichtsdidaktische Beschäftigung mit dem Film umgekehrt proportional zu seiner geschichtskulturellen Bedeutung verläuft. Meine Arbeit soll demnach auch ein Beitrag dafür sein, den Film als wichtiges Medium des Geschichtsunterrichts zu begreifen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erzählung „Ein Hungerkünstler“ von Franz Kafka, welche Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit sein wird, erschien erstmals 1922 in dem Oktoberheft der Zeitschrift "Die neue Rundschau". Außerdem war sie Bestandteil eines von Kafka kurz vor seinem Tod zusammengestellten Bandes, welcher 1924 erschien. Ausgewählt habe ich diesen Text aus mehrerlei Gründen, die für mich interessant waren. Zum einen erzählt „Ein Hungerkünstler“ zumindest vordergründig von einer Krankheit, die der Magersucht sehr ähnelt, die in negativer Hinsicht eine gewichtige Rolle in unserer heutigen Gesellschaft spielt. Interessant ist, dass diese Krankheit als Phänomen der Gegenwart angesehen wird, Kafkas Erzählung jedoch mittlerweile schon über 80 Jahre alt ist. Zum anderen habe ich diese Erzählung gewählt, weil sie dem Leser wieder einmal sehr große interpretatorische Freiheiten lässt, was ich schon in Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ sehr mochte. Nachdem ich „Die Verwandlung“ während meiner Beschäftigung mit „dem Hungerkünstler“ noch einmal gelesen hatte, wurden Parallelen dieser beiden Erzählungen offensichtlich. So geht es z.B. in beiden um Außenseiter, die in die Gesellschaft integriert werden wollen. Schließlich wurde für mich „Ein Hungerkünstler“ noch attraktiver, als ich Biographisches aus der Jugend Franz Kafkas gelesen hatte. Michael Müller beschreibt ein spezielles Essverhalten Franz Kafkas und sieht die Gründe für dieses in dem problematischen Verhältnis zu seinem Vater. So schreibt er z.B., dass Kafka selbst die Verweigerung bestimmter Speisen mit einer Schädigung durch seinen Vater in Zusammenhang bringt . Mit diesem Hintergrundwissen ist „Ein Hungerkünstler“ noch interessanter zu lesen, da Parallelen zu Kafkas Privatleben gezogen werden können bezüglich der Verweigerung von Nahrungsaufnahme. In dieser Hausarbeit soll es schwerpunktmäßig um erzähltheoretische Aspekte gehen. Genauer geht es um die Frage, wie Kafka seine Erzählung darstellt und was die Art und Weise der Darstellung beim Leser bewirken soll.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 19. Jahrhundert war besonders durch die Bildung nationalen Bewusstseins und nationaler Bewegung auch im östlichen Europa gekennzeichnet. Es ist eine Zeit, in der auch die so genannten „kleinen Völker“ vor allem versuchten, sich von den ihnen übergeordneten Großreichen abzugrenzen, um eine politisch und kulturell eigene Nation zu bilden. Meine Arbeit soll sich diesbezüglich mit den Ukrainern auseinandersetzen, dessen Geschichte nationaler Bewegung sich prinzipiell durch äußere Bedingungen,wie im Verlaufe deutlich werden wird, von der anderer „kleiner Nationen“ unterscheidet. Im ersten Teils wird der Frage nachgegangen, wie die politischen Vorraussetzungen für die Entwicklung eines ukrainischen Nationalbewusstseins waren. Die Aufteilung der Ukrainer auf die zwei Großmächte der Habsburger Monarchie und des Russischen Reiches, die jeweilige Stellung der Ukrainer innerhalb dieser Reiche und ihre politische Mitbestimmung sollen hinterfragt werden. Der zweite Teil meiner Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich ausgewählter sozialer und kultureller Aspekte der Nationalbewegungen zwischen den Ukrainer in Galizien und denen im Russischen Reich. Ich werde den Fragen nachgehen, ob, in wiefern und warum sich die Nationalbewegungen in den Großreichen bezüglich dieser Aspekte unterschieden. Weil in meiner Arbeit der Vergleich im Vordergrund steht, werden mehrere unterschiedliche Aspekte thematisiert, um einen möglichst umfassenden Einblick zu bekommen. Zur Wahl der Gliederung möchte ich bemerken, dass sich politische, kulturelle und soziale Aspekte einer Nationalbewegung natürlich immer gegenseitig bedingen, so hätten einige Aspekte durchaus auch unter anderen (Ober-) Punkten stehen können. Da ich jedoch entsprechende Aspekte vergleichen wollte, hielt ich es für sinnvoller und übersichtlicher, auch aufgrund des eingeschränkten Rahmens dieser Arbeit, die zu untersuchenden ausgewählten Aspekte möglichst isoliert gegenüber zu stellen. Außerdem werde ich mit den politischen Vorraussetzungen und Aspekten beginnen, weil diese doch von erheblicher Bedeutung waren und auch beträchtlichen Einfluss auf die weiteren sozialen und kulturellen Aspekte der ukrainischen Nationalbewegung hatten.
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