Der Springer-Verlag: Stationen Seiner Geschichte Teil I: 1842–1945

Springer-Verlag
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Im ersten Teilband dieser Verlagsgeschichte wird die Entwicklung des Springer-Verlags von seiner GrA1/4ndung bis zum Jahr 1945 nachgezeichnet. Julius Springer grA1/4ndete am 10. Mai 1842 in Berlin eine Buchhandlung und nahm gleichzeitig auch seine verlegerische TAtigkeit mit der VerAffentlichung politischer Tagesschriften auf. Nach der Revolution von 1848, an der er aktiv beteiligt war, erweiterte er sein Programm um Jugend- und SchulbA1/4cher, wandte sich der Forstwissenschaft und der Pharmazie zu, verlegte einige bedeutende Autoren der deutschen Literatur wie Gotthelf und Fontane und pflegte von Anbeginn auch die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Seine SAhne bauten einen Technik- und Medizinverlag auf und nahmen bald auch die exakten Naturwissenschaften in ihr Programm auf. Die Enkel schlieAlich, insbesondere Ferdinand Springer d.J., entwickelten das Unternehmen zum bedeutendsten deutschen Wissenschaftsverlag. Der Verfasser schildert diese Entwicklung A1/4berwiegend anhand von Verlagsarchivalien, die in groAem Umfang A1/4berliefert sind, und verbindet seine Darstellung mit Ausblicken auf die jeweilige Situation des Buchhandels in dieser Zeit. Durch die Beigabe von etwa 400 Abbildungen, Tabellen und Aoebersichten ist ein umfassend dokumentiertes Werk der Buchhandels- und Wissenschaftsgeschichte entstanden.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Dec 18, 2008
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Pages
448
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ISBN
9783540928904
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Publishing
Social Science / Media Studies
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Heinz Sarkowski
1. Entstehung des Archivs Aus der Frühzeit des 1842 von Julius Springer in Berlin begonnenen Verlags sind lediglich 32 Autorenverträg- darunter allein 15 mit Jeremias Gotthelf geschlossene -, einige Urkunden sowie ein Geschäftsbuch erhalten. 1858 verkauft Springer sein Sortiment; er zieht um von der Breiten Straße zum Monbijouplatz und konzentriert seine Kräfte auf den V erlag. Gleichzeitig beginnt der Aufbau einer nach Autoren geordneten Registratur. Nach dem Umzug des Verlags in die Linkstraße (1911) wird von seinen Enkeln eine neue Ablage eingerichtet. Eine dritte Registratur entsteht seit 1937, eine weitere seit 1946 in Heidelberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Alt-Archiv (1858-1936) zunächst zum Reichpietschufer und 1958 dann in das Verlagshaus, Heidelberger Platz 3, überführt. In den 60er Jahren gerät es in Vergessenheit und wird erst 1981 wiederentdeckt. Seit 1983 ist das Alt-Archiv im Neubau des Verlags (Heidelberg, Tiergartenstraße 17) untergebracht. Bei systematischen Suchaktionen wird weiteres Material in verschiedenen Abteilungen des Ver lags sichergestellt und die Autorenkorrespondenz auch der folgenden Jahre in die archivische Betreuung über nommen. 3 2. Zur Geschichte des Verlags 1842-1877 Am 10. Mai 1842 gründet Julius Springer (1817-1877) in der Breiten Straße zu Berlin eine Buchhandlung und beginnt schon im selben Jahr, auch verlegerisch tätig zu werden. Zunächst veröffentlicht er Broschüren zu politi schen, wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Fragen des Tages. Wichtigster Autor dieser ersten Jahre ist Jere mias Gotthelf, von dem Springer 1846 die ersten Bücher herausbringt und dessen Gesammelte Schriften er von 1856 bis 1858 in 24 Bänden verlegt.
Sascha Gnoss
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,3, Rheinische Fachhochschule Köln, Veranstaltung: International Marketing and Media Management, Sprache: Deutsch, Abstract: The music industry is in the midst of change. This change has been triggered by the influence of new media, such as the Internet or mobile telephones, which contribute to an increasing digitalisation of society during the last years. The results of the growing digitalisation are changes in the consumer behaviour, new devices and also new sales channels. Supply and demand of music products is greater today than ever before; however, the music industry generates only little capital because of illegal downloads and small revenues of the digital music market (Thurner, 2010, pp.5). In the course of the digitalisation, new media plays a big role. Like Peter R. Scott and Mike Jacka put it: “social media is the set of Web-based broadcast technologies that enable the democratization of content, giving people the ability to emerge from consumer of content to publishers” (Scott and Jacka, 2011, pp.5). Due to social media, people have the opportunity to communicate with people all over the world, to share pictures, videos, and audio files (Safko and Brake, 2009, pp.6). Interesting songs or videos are going to spread rapidly from YouTube within social networks like Facebook and Twitter. Therefore, unknown artists can become stars overnight (Urbanowizc, 2013). The digitalisation and social media have changed the framework of the music industry and because of that the management topics of the music companies changed as well. This assignment identifies and discusses the management topics a company has to deal with in the music industry in the digital age. In chapter one the author explains the new framework of the web 2.0 and therefore the changing consumption habits of the consumer. Also the paper identifies the changes of the consumption of music by social media. In chapter two in the scope of this assignment, old and new communication models will be presented and analysed. Also the important management topics will be explained and further the effect on the music industry will be established. For exemplification of both subjects the author makes use of the company Pandora Internet Radio.
Heinz Sarkowski
1. Entstehung des Archivs Aus der Frühzeit des 1842 von Julius Springer in Berlin begonnenen Verlags sind lediglich 32 Autorenverträg- darunter allein 15 mit Jeremias Gotthelf geschlossene -, einige Urkunden sowie ein Geschäftsbuch erhalten. 1858 verkauft Springer sein Sortiment; er zieht um von der Breiten Straße zum Monbijouplatz und konzentriert seine Kräfte auf den V erlag. Gleichzeitig beginnt der Aufbau einer nach Autoren geordneten Registratur. Nach dem Umzug des Verlags in die Linkstraße (1911) wird von seinen Enkeln eine neue Ablage eingerichtet. Eine dritte Registratur entsteht seit 1937, eine weitere seit 1946 in Heidelberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Alt-Archiv (1858-1936) zunächst zum Reichpietschufer und 1958 dann in das Verlagshaus, Heidelberger Platz 3, überführt. In den 60er Jahren gerät es in Vergessenheit und wird erst 1981 wiederentdeckt. Seit 1983 ist das Alt-Archiv im Neubau des Verlags (Heidelberg, Tiergartenstraße 17) untergebracht. Bei systematischen Suchaktionen wird weiteres Material in verschiedenen Abteilungen des Ver lags sichergestellt und die Autorenkorrespondenz auch der folgenden Jahre in die archivische Betreuung über nommen. 3 2. Zur Geschichte des Verlags 1842-1877 Am 10. Mai 1842 gründet Julius Springer (1817-1877) in der Breiten Straße zu Berlin eine Buchhandlung und beginnt schon im selben Jahr, auch verlegerisch tätig zu werden. Zunächst veröffentlicht er Broschüren zu politi schen, wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Fragen des Tages. Wichtigster Autor dieser ersten Jahre ist Jere mias Gotthelf, von dem Springer 1846 die ersten Bücher herausbringt und dessen Gesammelte Schriften er von 1856 bis 1858 in 24 Bänden verlegt.
Heinz Sarkowski
1. Entstehung des Archivs Aus der Frühzeit des 1842 von Julius Springer in Berlin begonnenen Verlags sind lediglich 32 Autorenverträg- darunter allein 15 mit Jeremias Gotthelf geschlossene -, einige Urkunden sowie ein Geschäftsbuch erhalten. 1858 verkauft Springer sein Sortiment; er zieht um von der Breiten Straße zum Monbijouplatz und konzentriert seine Kräfte auf den V erlag. Gleichzeitig beginnt der Aufbau einer nach Autoren geordneten Registratur. Nach dem Umzug des Verlags in die Linkstraße (1911) wird von seinen Enkeln eine neue Ablage eingerichtet. Eine dritte Registratur entsteht seit 1937, eine weitere seit 1946 in Heidelberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Alt-Archiv (1858-1936) zunächst zum Reichpietschufer und 1958 dann in das Verlagshaus, Heidelberger Platz 3, überführt. In den 60er Jahren gerät es in Vergessenheit und wird erst 1981 wiederentdeckt. Seit 1983 ist das Alt-Archiv im Neubau des Verlags (Heidelberg, Tiergartenstraße 17) untergebracht. Bei systematischen Suchaktionen wird weiteres Material in verschiedenen Abteilungen des Ver lags sichergestellt und die Autorenkorrespondenz auch der folgenden Jahre in die archivische Betreuung über nommen. 3 2. Zur Geschichte des Verlags 1842-1877 Am 10. Mai 1842 gründet Julius Springer (1817-1877) in der Breiten Straße zu Berlin eine Buchhandlung und beginnt schon im selben Jahr, auch verlegerisch tätig zu werden. Zunächst veröffentlicht er Broschüren zu politi schen, wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Fragen des Tages. Wichtigster Autor dieser ersten Jahre ist Jere mias Gotthelf, von dem Springer 1846 die ersten Bücher herausbringt und dessen Gesammelte Schriften er von 1856 bis 1858 in 24 Bänden verlegt.
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