Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier

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Der Spiegel nennt Henry Pickers Aufzeichnungen von Hitlers Tischgesprächen im Führerhauptquartier »Wolfsschanze« eine »publizistische Weltsensation«. Bis heute gelten sie als einzigartiges zeitgeschichtliches Ereignis: 1942 wird der 30jährige Henry Picker als Jurist ins Hauptquartier nach Wolfsschanze berufen – und von Hitler zu seinem »ständigen Tischgast« bestimmt. Henry Pickers Dokumentation von Hitlers Tischgesprächen im Kreise seiner wichtigsten Mitarbeiter bietet authentische Einblicke in dessen Persönlichkeit, Gedankenwelt, Politik und Kriegsführung auf dem Höhepunkt von Hitlers Macht – immer mit der Unbestechlichkeit des historisch politisch und juristisch geschulten Beobachters. Gerhard Ritter, Prof. der Geschichte an der Universität Freiburg, schrieb dazu in seiner Einführung: »Dieses Buch ist ein geschichtliches Dokument, der Zweck seiner Veröffentlichung ist nur: zu zeigen, ›wie es eigentlich gewesen ist‹. Jenseits von Anklage und Verteidigung, von Verdammnis und Verherrlichung gibt es die nüchterne Pflicht des Erkennens, ohne das kein Verstehen und somit kein Urteilen möglich ist. Diese Publikation ist darum wichtig, weil sie die Wahrheit, oder doch ein wesentliches Stück von ihr, an den Tag bringen hilft.«
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About the author

Durch »ein einzigartiges Dokument der Geschichtswissenschaft« (Die Weltwoche, Zürich) erlangte der Verwaltungsjurist Henry Picker, Jahrgang 1912, Bekanntheit: durch die Aufzeichnungen von Hitlers Tischgesprächen im Führerhauptquartier »Wolfsschanze«. Nach dem Abitur studierte Henry Picker Rechtswissenschaften und promovierte 1935 zum Dr. jur. 1942 wurde er zur Marine eingezogen, erfuhr aber am Münchner Hauptbahnhof per Bahnhofslautsprecher, dass er als Oberregierungsrat ins Führerhauptquartier in der Wolfsschanze abkommandiert sei. Henry Picker wurde nach Winiza (Ukraine) verlegt und kehrte schließlich in den Außendienst der inneren Verwaltung nach Norden/Ostfriesland als Landrat zurück. Bis April 1943 blieb er dem Führerhauptquartier zur besonderen Verwendung attachiert. Ab Mai 1943 war Henry Picker Marine-Artillerist am Atlantikwall in Den Helder. Am 8. Mai 1945 kam er in Kriegsgefangenschaft nach Aurich, von dort ins Internierungslager nach Esterwegen bei Südoldenburg im Moor und schließlich nach Fallingbostel bei Celle. Aus der Internierung wurde er im Mai 1947 entlassen. In der Nachkriegszeit vertrat Henry Picker das Notstandsgebiet Wilhelmshaven beim Bund in Frankfurt am Main und in Bonn und war darüberhinaus als Schriftsteller tätig.

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Additional Information

Publisher
hockebooks
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Published on
Mar 5, 2014
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Pages
716
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ISBN
9783943824599
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / General
History / Military / World War II
History / Modern / 20th Century
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Friedrich Schiller
Dieses eBook: "Geschichte des dreißigjährigen Kriegs (Vollständige Ausgabe)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Friedrich Schiller (1759-11805) war ein deutscher Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker. Schiller gehört mit Wieland, Goethe und Herder zum Viergestirn der Weimarer Klassik. Schillers Beschäftigung mit Geschichte ist von der Aneignung und Weiterentwicklung des Spektrums der universalhistorischen Ideen der Aufklärung gekennzeichnet. Die Ästhetisierung der Geschichte als Wissenschaft, die anthropologische Wende und die Hervorhebung des Menschen als Objekt der Geschichte, die Begründung der erzieherischen Funktion der Geschichte sowie die Proklamation der Methode der historischen Analogie dienten als Schlüsselelemente nicht nur für die weitere Entwicklung des historischen Denkens von Schiller in sein historisches Werk ''Geschichte des dreißigjährigen Krieges'', sondern auch für die Entstehung seines klassischen Geschichtsdramas. Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und in Europa und zugleich ein Religionskrieg. In ihm entluden sich auf europäischer Ebene der habsburgisch-französische Gegensatz und auf Reichsebene derjenige zwischen Kaiser und Katholischer Liga einerseits und Protestantischer Union andererseits. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Verbündeten im Reich trugen die habsburgischen Mächte Österreich und Spanien ihre dynastischen Interessenkonflikte mit Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und Schweden aus. Infolgedessen verbanden sich eine Reihe weiterer Konflikte mit dem Dreißigjährigen Krieg: der Achtzigjährige Krieg (1568–1648) zwischen den Niederlanden und Spanien, der Französisch-Spanische Krieg (1635–1659) und der Torstenssonkrieg (1643–1645) zwischen Schweden und Dänemark.
Markus Kompa
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