Spezifika des Dolmetschens in der Psychiatrie

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,3, Hochschule München (Angewandte Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Ethnopsychiatrie, Sprache: Deutsch, Abstract: „Mein Patient spricht kaum deutsch, kennst Du jemanden, der russisch/persisch/italienisch spricht?“ „Ich glaube, Frau X aus der Verwaltung/der Kantine/vom Reinigungsdienst könnte vielleicht übersetzen.“ Solche oder ähnliche Anfragen gab es vermutlich schon in jeder (sozial-) psychiatrischen Einrichtung. Demnach geht es beim Dolmetschen rein um die sprachlichen Verständigungsprobleme, die von jedem, der einigermaßen beider Sprachen mächtig ist, gelöst werden könnten. Doch ist es so einfach? Wer psychisch erkrankt ist, muss sich, um Hilfe zu erhalten, verständlich machen können in dem, was ihm fehlt, was er an Hilfe braucht. Eine gelingende Verständigung zwischen Patient und Behandler ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung und somit die Besserung oder Heilung der Erkrankung. Eine gelingende Verständigung wiederum basiert auf einer gemeinsamen Sprache und auf der Berücksichtigung unterschiedlicher Kulturen. Auch, wenn Patient und Behandler unterschiedlichen kulturellen Hintergrundes über eine gemeinsame Sprache kommunizieren können, werden u.U. beide die Grenzen der puren verbalen Kommunikation erleben müssen, da gerade beim Verständnis von und beim Umgang mit Krankheit und Gesundheit Kultur eine große Rolle spielt. Aus diesem Grund reicht es nicht aus, einem psychisch erkrankten Menschen mit Migrationshintergrund und dessen Behandler einen Übersetzer zur Seite zu stellen, sondern es bedarf einer Fachkraft, die sowohl über Sprach- als auch Kulturkenntnisse und optimaler weise auch psychiatrische Fachkenntnisse und Wissen über Versorgungsangebote verfügt. Für diese speziell geschulten Dolmetscher hat sich der Begriff „interkulturelle Dolmetscher“ oder „interkulturell Übersetzende“ etabliert. In vorliegender Arbeit werde ich mich mit dem Thema „Spezifika des Dolmetschens in der Psychiatrie“ befassen. Zunächst werde ich darauf eingehen, woraus sich die Notwendigkeit des Einsatzes spezieller Dolmetscher im psychiatrischen Bereich ergibt. Im Folgenden erläutere ich die speziellen Anforderungen an Dolmetscher, die in der Psychiatrie tätig sind, und an Behandler im psychiatrischen Bereich, die mit interkulturellen Dolmetschern kooperieren. Im dritten Teil meiner Arbeit werfe ich einen Blick auf die bestehenden Umsetzungsprobleme beim Einsatz von Dolmetschern in der Psychiatrie.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 22, 2013
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Pages
33
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ISBN
9783656522072
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Best For
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Language
German
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Genres
Social Science / General
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Janna Kohlert
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,0, Hochschule München (Angewandte Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Master Mental Health, Sprache: Deutsch, Abstract: Ist „Betroffenenbewegung“ mit „Selbsthilfebewegung“ gleichzusetzen? Sind alle Betroffenenorganisationen der antipsychiatrischen Szene zuzuordnen? Ist mit der sozialpsychiatrischen Entwicklung der letzten drei Jahrzehnte das umgesetzt, was Betroffene sich wünschten und forderten? Schließen sich antipsychiatrische und sozialpsychiatrische Ansätze in den Augen Psychiatrieerfahrener aus? Wie sage ich es nun politisch korrekt: „Psychiatriebetroffene“, „Psychiatrieerfahrene“, „Nutzer“ bzw. „Ex-Nutzer“, „Psychiatrieüberlebende“? Zunächst werde ich die relevanten Begriffe anhand verschiedener erwähnenswerter Aspekte bezüglich Betroffenenorganisationen, Antipsychiatrie, Selbsthilfe und Sozialpsychiatrie erläutern. Im Weiteren stelle ich die Ziele und die konkreten Aufgaben von Organisationen Psychiatrieerfahrener dar: diese reichen von praktischen Veränderungen im Psychiatriealltag über Entwicklung von Alternativen bis hin zu angestrebten rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Im letzten Teil gehe ich auf die Hindernisse und denkbaren „Gefahren“ ein, die Einfluss auf die Organisationen Psychiatrieerfahrener haben können. Auch hier sind die Kontexte Antipsychiatrie, Selbsthilfe und Sozialpsychiatrie zu betrachten, zudem können potentielle organisationinterne Probleme eine Rolle spielen.
Janna Kohlert
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,3, Hochschule München (Angewandte Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Master Mental Health - Finanzierung und Qualitätsmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Teamarbeit ist in den meisten Arbeitsbereichen – sei es in der Wirtschaft, im Dienstleistungsbereich oder eben im Gesundheits- und Sozialbereich – eine weit verbreitete Organisationsstruktur. Die große Bedeutung von Teams im sozialpsychiatrischen Bereich lässt sich schon anhand von Wochenstrukturen und alltäglichen Formulierungen ablesen: „Das wird im Team entschieden“ oder „Dienstag und Freitag haben wir Team“ (gemeint ist hier die Teambesprechung) sind regelmäßig in diesem Bereich gehörte Sätze. In den meisten Einrichtungen – ambulant, komplementär wie stationär – wird üblicherweise in Teams gearbeitet. Was bedeutet „Team“ oder „Arbeit im Team“ genau? Warum macht Teamarbeit gerade im psychosozialen und hier insbesondere im sozialpsychiatrischen Bereich Sinn? Gibt es auch Nachteile? Diesen Fragen möchte ich im Rahmen der vorliegenden Arbeit gerne auf den Grund gehen. Abschließend wende ich mich anhand eines konkreten Praxisbeispiels aus meinem beruflichen Kontext im ambulanten sozialpsychiatrischen Bereich dem Aspekt der Teamleitung zu. Da ich selbst beruflich in der ambulanten sozialpsychiatrischen Versorgungs-landschaft sozialisiert bin, liegt der Schwerpunkt meiner Betrachtungen in der vorliegenden Arbeit auf eben diesem Bereich.
Janna Kohlert
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,3, Hochschule München (Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Woran lässt sich erkennen, wie die Qualität ambulanter sozialpsychiatrischer Betreuungsarbeit ist? Ist dies rein vom individuellen Empfinden der Empfänger der Betreuungsleistungen abhängig? Entwickelt jeder betreuende Mitarbeiter aus seinem Fach- und Erfahrungswissen heraus ein eigenes Erklärungskonstrukt für gute Betreuungsqualität? Definiert jede Einrichtung für sich selbst gute Qualität? Ist Qualität im sozialpsychiatrischen Bereich team-, einrichtungs- und trägerübergreifend messbar und so vielleicht sogar vergleichbar? Der Wunsch nach klarer Mess- und Nachweisbarkeit von guter Betreuungsqualität ist nachvollziehbar: viele Fragen wären einfacher zu beantworten und Entscheidungen abzuleiten, wenn man ein allgemeingültiges Instrument zur Beurteilung von Betreuungsqualität hätte. Inwiefern lässt sich die Betreuungsqualität ambulanter sozialpsychiatrischer Rehabilitation evaluieren? 1.Kapitel: wie entstand die Idee zu dieser Arbeit, Zielsetzungen der Arbeit, methodisches Vorgehen. 2.Kapitel: inhaltlich und fachlich relevante Rahmenbedingungen der Masterarbeit; Setting, auf das Bezug genommen wird; Bestimmung relevanter Begriffe und deren Definition 3.Kapitel: Warum ist die Evaluation von Qualität überhaupt wichtig? Voraussetzungen , die erfüllt sein müssen, um Qualität evaluieren zu können. Warum erscheint bzw. ist Qualität in der ambulanten sozialpsychiatrischen Rehabilitation oftmals so schwer objektivierbar. Beschreibung der Spezifika des Versorgungsbereiches 4.Kapitel: Sammlung und Beschreibung potenzieller Indikatoren zur Evaluation von Betreuungsqualität aus der Fachliteratur, aus den Papieren eines Einrichtungsträgers sowie aus allgemeinen sozialpsychiatrischen Prinzipien und Grundsätzen (grobe Unterscheidung zwischen „harten“ und „weichen“ Kriterien) 5.Kapitel: unterschiedliche Perspektiven, aus denen heraus die Beurteilung von Betreuungsqualität erfolgen kann (Klienten, Fachkräfte verschiedener Hierarchiestufen (Betreuungspersonal und Leitung), Leistungsträger, Angehörige, Politik und Wissenschaft und Forschung). Wer kann und sollte Betreuungsqualität evaluieren? 6.Kapitel: Ansätze, Methoden und Instrumente zur Evaluation und Beurteilung von Betreuungsqualität aus dem psychiatrischen Bereich und aus angrenzenden Disziplinen (amb. Psychotherapie, Behindertenhilfe und stationäre Altenhilfe 7./8.Kapitel: Empfehlungen bezüglich der geschilderten Qualitätskriterien; praktische Hinweise und Anregungen 9.Kapitel: Fazit, abschließende Gedanken
Janna Kohlert
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,0, Hochschule München (Angewandte Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Master Mental Health, Sprache: Deutsch, Abstract: Ist „Betroffenenbewegung“ mit „Selbsthilfebewegung“ gleichzusetzen? Sind alle Betroffenenorganisationen der antipsychiatrischen Szene zuzuordnen? Ist mit der sozialpsychiatrischen Entwicklung der letzten drei Jahrzehnte das umgesetzt, was Betroffene sich wünschten und forderten? Schließen sich antipsychiatrische und sozialpsychiatrische Ansätze in den Augen Psychiatrieerfahrener aus? Wie sage ich es nun politisch korrekt: „Psychiatriebetroffene“, „Psychiatrieerfahrene“, „Nutzer“ bzw. „Ex-Nutzer“, „Psychiatrieüberlebende“? Zunächst werde ich die relevanten Begriffe anhand verschiedener erwähnenswerter Aspekte bezüglich Betroffenenorganisationen, Antipsychiatrie, Selbsthilfe und Sozialpsychiatrie erläutern. Im Weiteren stelle ich die Ziele und die konkreten Aufgaben von Organisationen Psychiatrieerfahrener dar: diese reichen von praktischen Veränderungen im Psychiatriealltag über Entwicklung von Alternativen bis hin zu angestrebten rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Im letzten Teil gehe ich auf die Hindernisse und denkbaren „Gefahren“ ein, die Einfluss auf die Organisationen Psychiatrieerfahrener haben können. Auch hier sind die Kontexte Antipsychiatrie, Selbsthilfe und Sozialpsychiatrie zu betrachten, zudem können potentielle organisationinterne Probleme eine Rolle spielen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,3, Hochschule München (Angewandte Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Master Mental Health - Finanzierung und Qualitätsmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Teamarbeit ist in den meisten Arbeitsbereichen – sei es in der Wirtschaft, im Dienstleistungsbereich oder eben im Gesundheits- und Sozialbereich – eine weit verbreitete Organisationsstruktur. Die große Bedeutung von Teams im sozialpsychiatrischen Bereich lässt sich schon anhand von Wochenstrukturen und alltäglichen Formulierungen ablesen: „Das wird im Team entschieden“ oder „Dienstag und Freitag haben wir Team“ (gemeint ist hier die Teambesprechung) sind regelmäßig in diesem Bereich gehörte Sätze. In den meisten Einrichtungen – ambulant, komplementär wie stationär – wird üblicherweise in Teams gearbeitet. Was bedeutet „Team“ oder „Arbeit im Team“ genau? Warum macht Teamarbeit gerade im psychosozialen und hier insbesondere im sozialpsychiatrischen Bereich Sinn? Gibt es auch Nachteile? Diesen Fragen möchte ich im Rahmen der vorliegenden Arbeit gerne auf den Grund gehen. Abschließend wende ich mich anhand eines konkreten Praxisbeispiels aus meinem beruflichen Kontext im ambulanten sozialpsychiatrischen Bereich dem Aspekt der Teamleitung zu. Da ich selbst beruflich in der ambulanten sozialpsychiatrischen Versorgungs-landschaft sozialisiert bin, liegt der Schwerpunkt meiner Betrachtungen in der vorliegenden Arbeit auf eben diesem Bereich.
Janna Kohlert
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